Shira am 20.12.2007 um 16:38 Uhr
Sind die typischen Kinderspiele von früher ausgestorben?
Verstecken und Räuber und Gendarm waren bei uns auch "in". Letzteres auch gerne mal auf Fahrrädern... Gummitwist, Pfänderspiele ("Mein Vater hat ein Schwein geschlachtet"), Zahlenraten, Ländermausen, Völkerball, Fangspiele, Rollenspiele (Wir waren ein kleiner Indianerstamm), Federball (bei Wind mit einem Tennisball), Fußball... Es gab keine größere Strafe, als allein(!) in der Wohnung(!) sein zu müssen. Immer, wenn es ging - RAUS! Draußen haben wir manchmal mit Kreide den Grundriss einer Wohnung auf die Straße gemalt und darin gespielt. Hauptsache, draußen!!! ...und ohne Erwachsene! - Heute beobachte ich oft, dass Kinder "bespielt" werden müssen und bestenfalls mal paar Minuten mit einem Elternteil einen Ball hin- und herwerfen.

Kibbel-Kabbel, Fang den Ball, Verstecken, Räuber & Gendarm, Murmeln, Steine hüpfen lassen......
Drinnen spielen - gab´s nicht, war viel zu spannend draußen.
Langeweile? Das Wort kannten wir nie.
Shira am 20. Dezember 2007 17:01 Ich war auch am liebsten draussen!

Da alles in Frage kommt, habe auch ich was anderes geklickt. Ausserdem hatten wir noch eine Menge Dummheiten in Petto. Bei uns in der Straße gab es noch lange eine alte Ruine, da durften wir natürlich nicht rein. Sie war aber unser lieblings Treffpunkt und man konnte dort herlich viele Spiele spielen. Drinnen bleiben müssen war für uns eine Strafe.
Alles davon. Meine Eltern hätten mir damals in den Hintern getreten, wenn ich den ganzen Tag vor dem PC oder der X-Box gesessen hätte.

Hab was ganz anderes genommen, da ja keine Mehrfachnennung möglich ist. Ich habe alle die Spiele gespielt nur hie Hüppekästchen bei uns Himmel und Hölle, außer dem war Fangen und Gummitwistvor allem bei uns Mädchen angesagt. Himmel und Hölle sowie Gummitwist und Räuber und Gendarm sind bei den Kindern auch heute noch aktuell.
Shira am 20. Dezember 2007 17:05 Gummitwist haben wir immer in der Pause gespielt.
sheela2011 am 20. Dezember 2007 17:10 Ich wohnte damals in einem 8 Familienhaus mit riesiger Rasen sowie Hoffläche, alle Familien hatten 2 - 4 Kinder, wir trafen uns jeden MIttag nach den Hausaufgaben und spielten dann Gummitwist ( war meist uns Mädchen vorbehalten ) und auch fangen und verstecken wenn die Jungs mitspielten.

Und ich musste immer der Räuber sein....schnief. Aber ich war schon damals sehr trickreich...ggg.
Shira am 20. Dezember 2007 19:33 glaube ich dir sofort... ggg
dann natürlich noch Räuber und Gendarm, nicht zu vergessen "Indianer und Cowboy" und natürlich "F u u u u s s b a l l "

...aber auch Ticken oder Seilspringen hab ich sehr viel gespielt.
Wir waren eigentlich immer draußen in der Natur unterqwegs...das sieht man leider immer seltner!

Völkerball
Shira am 20. Dezember 2007 17:02 Das kenne ich auch!

Aber auch Seilspringne,also alles, was man draussen machen konnte und wo man viel in Bewegung und unterwegs war... Nicht, so wie heute. Schade eigentlich bei den immer dicker werdenden Kindern.. LG,Kathy
Shira am 20. Dezember 2007 17:05 Ja, wirklich schade!

Sehr oft!

Bäumchen wechsel dich, Gummitwist
aber auch Verstecken.

Alles was ging. Denn bei schönem Wetter hieß es immer, Raus und Spielen, sonst helfe ich nach. Stubenhocken gibts nicht.
Verstecken, Gummitwist, Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?, Seilspringen ....

verstecken,fangen,Völkerball,wer hat Angst vor dem schwarzen Mann, als wir etwas älter waren Volleyball...

Federball, Murmeln, Fischer-wieviel-Schritte-darf-ich-gehen?, natürlich ebenfalls Gummitwist und als absolutes, von unseren Eltern stark missbilligtes Highlight: "Schätze" aus den Nachbarmülltonnen graben und Flohmarkt damit spielen... :o)

Zehnerball, Tempelhupfen,
Shira am 20. Dezember 2007 19:34 kenn ich leider nicht
marialuisa am 20. Dezember 2007 19:38 Bei Zehnerball steht man vor einer Wand und macht da zehn verschiedene "Motive", der Ball darf dann nie auf den Boden fallen. Z.B. werfen, inzwischen sich umdrehen und wieder fangen, usw.
Shira am 20. Dezember 2007 19:41 Danke, das kannte ich wirklich nicht.

Eigentlich alles, aber vor allem Gummitwist.
verstecken fällt mir spontan ein, die anderen Dinge auch. Besonders "in" war bei uns Buben gemeinsamer Ballsport, egal on Fussball, Landhockey oder Basketball

wer fuerchtet sich vor'm schwarzen Mann... in der schule gelernt...so ist das mti dem unterschwelligen Rassismus, heute liebe ich einen, so kann's kommen
puuh da kommen Erinnerungen auf! "Goldne Brücke" mochte ich gerne und Schneemänner bauen im Winter, geht ja heute gar nicht mehr...
Wir sind auf dem Land groß geworden, da konnte man noch Baumhäuser bauen und Völkerball auf unserer Straße spielen und Rollschuhe laufen. Und im Winter gab es fett Schnee. Und eine nicht mehr befahrbare Strasse wurde freigegeben zum Schlittenfahren.Heute geht das auch dort nicht mehr, leider. Herrlich, wieder mal an gute Zeiten erinnert zu werden, wo man mit wenig zufrieden war.L.G.Nordi

schaaaaaaukeln! rooooooooodeln! fuuuuuuuussball!
Seilspringen, Verstecken, "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann", Gummitwist, Hoola-Hoop, Fangen, Höhle bauen, Detektiv-Bande, Bockspringen, Radschlagen etc., Himmel und Hölle (hab ich vor kurzem den Nachbarskindern beigebracht, sie waren total begeistert...), Murmeln, Quartett, Schwarzer Peter, Völkerball...usw. Als Jahrgang 66 hatten wir kaum Fernsehen und PC fingen bei meinem 4,5 Jahre jüngeren Bruder erst an...:-)

und Räuber und Gendarm?
Den Grundriss einer Wohnung haben wir immer in den Sand gemalt. Hatte ich ganz vergessen. Schön, wenn wieder Kindheitserinnerungen geweckt werden.