Frage von DBKai, 203

Was ist animalisch und was ist menschlich?

Fallen euch Beispiele ein? Was wäre ein sehr animalisches Leben? Wie würde der Alltag in etwa aussehen? Was wäre hingegen ein sehr menschliches Leben - wie würde sich der Alltag unterscheiden? Wie denken diese zwei Typen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von voayager, 93

Animalisches Leben ist eines, das sich weitestgehend auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse beschränkt.

Kommentar von voayager ,

Danke

Antwort
von Stratege82, 112

Du siehst das m.E. zu streng. Animalisches Verhalten ist nur in Nebenaktivitäten des Lebens zu verwirklichen, wie z.B. beim Sex, beim Essen etc. Ein animalisches Leben zu führen halte ich für nicht möglich bzw. du wirst relativ schnell daran gehindert. Ein animalischer Typ ist unvernünftig, temperamentvoll bspw. Allerdings in einer äußerst radikalen Art, die von der Gesellschaft nicht geduldet wird. Er hält sich an keine Regeln und keine Konventionen, nimmt sich, was er will und mit allen Mitteln. Damit kommt er mit dem Gesetz notwendig in Konflikt. Im Grunde das Gegenteil von dem, was ein menschliches Leben ausmacht. Ein rein menschliches Leben, was du von der Etymologie her scheinbar antagonistisch zum animalischen verstehen willst, ist das rein vernunftorientierte Leben, das sich allen körperlichen Freuden und Bedürfnissen weitesgehend lossagt. Ein solcher Entwurf ist in Reinform ebenso nicht vorstellbar, aber eher als das animalische Leben.


Kommentar von Etain77 ,

Ganz so krass würde ich es nicht sehen. Ein animalisches Leben wäre eher ein Leben, in dem man seine Triebe vermehrt auslebt. Wie Menschen die andauernd Sex mit wechselnden Partnern haben. Ein menschliches Leben würde dann eher in die vernünftige Richtung tendieren. Also beispielsweise der Familienvater, der zwar in seine Nachbarin verschossen ist, aber sich für seine Familie entscheidet. Man kann nicht sagen, dass jemand animalisches nur triebgesteuert wäre. Man muß eher sehen, welche Seite überwiegt. Reinformen gibt es nicht. Es sind immer Mischformen.

Kommentar von Stratege82 ,

Der TE stellt die Frage aber so, als würde er animalisches Leben und menschlisches Leben als gegensätzlich verstehen. Das habe ich beantwortet. Natürlich gibt es das nicht, weil es schlicht nicht möglich ist. Es funktioniert nur als Gedankenexperiment, was ich ja durchgespielt habe. Wäre eine Mischform gemeint würde sich die Frage eigentlich nicht stellen, weils dann ja so ist wie das Leben funktioniert.

Kommentar von DBKai ,

Was bedeuten die Abkürzungen m. E. und TE?

Ja - ich sehe animalisch und menschlich schon etwas gegensätzlich.

Der eine ist wohl mehrheitlich triebgesteuert... der andere eher vernünftig...

Meist gibt es wohl Mischformen - aber es kann auch Ausprägungen geben, die mehr in die eine oder mehr in die andere Richtung tendieren. Das kommt doch gut hin, oder?

Kommentar von Stratege82 ,

m.E. heißt meines Erachtens und TE ist Thread-Ersteller bzw. Fragesteller für Gutefrage.net.
Ja, natürlich gibt es meist bzw. eigentich nur  Mischformen, weil es im normalen Leben keine Reinformen gibt. Der Mensch besteht ja strenggenommen aus Körper und Geist, die einfach ausgedrückt körperliche Bedürfnisse und Vernunftprozesse vereint. Aber ich halte die Wortwahl auch für unglücklich. Sobald man "animalisches Leben" als Ausgangspunkt meint, ist es radikal und keine wirkliche Mischform. Ein animalisches Leben ist immer animalisch. Wie stark das eine oder andere ausgeprägt ist, lässt sich sprachlich nicht so eindeutig bestimmen. Aber ich glaube auch, dass der eine oder andere mehr animalische Verhaltensweisen zeigen kann als ein anderer. Es gehört definitiv zu unserer Natur.

Kommentar von DBKai ,

Was würde ich als animalisches Leben sehen?

Ein Mensch, der nur/hauptsächlich essen, schlafen, Sex im Kopf hat... macht fast täglich das Gleiche... hat keine Träume... keine Ziele... kein wirkliches Eigenleben... keine Hobbies... keine Ideen... ist nicht neugierig... lernt nicht/kaum dazu... denkt nicht selbstständig - keine eigene Meinung - redet nur nach, was andere mal zu ihm gesagt haben... kann deshalb auch nichts erklären, weil er es selber noch nicht verstanden hat... er macht es, weil es alle so machen... ist nicht verantwortungsvoll... stellt keine Fragen... blinder Befehlsausführer...

Braucht Unterstützung um sich weiterentwickeln zu können...

Ungefähr so vielleicht? Man kann es auch "unreifes"/leichtsinniges Verhalten nennen...

Kommentar von Stratege82 ,

Ja, ok. Das würde ich nicht als animalisch sehen, weil solch ein Individuum keine wirkliche Wildheit zeigt, eher eine passives, unsicheres Verhalten, das eher durch Ohnmacht als durch unbeherrschten Tatendrang gekennzeichnet ist. Nicht zu denken, bedeutet nicht gleich animalisch zu sein. Dieser Charakter ist förmlich befreit von jeder Leidenschaft, die es ja braucht, um animalisches Verhalten zu zeigen. Dieser hätte ja gemessen an den weiteren Eigenschaften, die du ihm gibst, auch langweiligen, biederen Sex, der sich alles machen lässt ohne selbst tätig zu werden und sich auch nicht traut. Wahrscheinlich hätte er erst gar keinen Sex. XD

Kommentar von DBKai ,

Animalisch ist also immer verbunden mit Wildheit.... Ich weiß nicht, ob ich schon mal einem wilden Menschen begegnet bin... wenn man streitet und wütend ist, wird jeder mal etwas wilder... wenn Gefühle im Spiel sind...

Es gibt auch Tiere, die nicht besonders wild sind... Sie haben eben nur hauptsächlich essen, schlafen, kuscheln und spielen im Kopf. Wie bei kleinen Kindern... Tiere können auch bestimmte Dinge erlernen.... z. B. aufs Katzenklo gehen... im lehren sind sie wohl oft nicht so gut?

Jedenfalls scheint der Mensch alles - aufgrund seiner körperlichen Beschaffenheit - auf einem höheren Level ausführen zu können... er entwickelt sich weiter... erschafft etwas Neues... er kann sich einen höheren Lebensstandard verschaffen...  ein paar Unterschiede gibt es schon... der Mensch wirtschaftet z. B. oft nicht im Einklang mit der Natur - das ist schlecht - damit zerstört er seine Lebensgrundlage... doch der Mensch kann sich hierfür eine Lösung einfallen lassen und das wäre dann gut... Bei Tieren gibt es gar kein Wirtschaftssystem und ein Tier interessiert sich auch gar nicht für die Lösungssuche... da gibt es oft nur angreifen und/oder wegrennen - etwas anderes suchen.... in einigen Bereichen überlegt der Mensch einfach länger... und er bleibt - in der Regel - nicht auf dem gleichen Level stehen...

Kommentar von Stratege82 ,

Achso, du verstehst also "animalisch" als tierisch bzw. sich wie ein Tier zu verhalten. Mag prima facie richtig sein, aber die Vielfalt der Tiere ist sehr umfangreich, wodurch es auch da zu Ungereimtheiten kommt. Man würde aber kein zahmes Tier nehmen, um damit animalisches Verhalten beim Menschen nachzuweisen! :D Aber ich glaube dennoch, dass animalisches Verhalten nicht ausschließlich tierähnliches Verhalten meint. Ich finde es interessant, dass der Bedeutungsspielraum von "animalisch" umfangreicher ist als ich dachte. Man kann es auch so verstehen, wie du es eben meintest: In erster Linie unmündig, eingeschränkt in der Lösungssuche und oft auch unfähig, passiv oder auch unreflektiert. Ich denke, dass beide Bedeutungen in Einklang gebracht werden müssen, denn ein animalischer Mensch vereint mehr als nur tierisches Verhalten, dass dem menschlichen untergeordnet ist. Wildheit gehört dennoch dazu, denn zahme Tier, die ebenso tierisch sind, schließt man bei der Anwendung des Begriffs animalisch auf Menschen aus.

Kommentar von DBKai ,

Für mich ist animalisch schon, tierähnlich...

http://www.duden.de/rechtschreibung/animalisch

Sonst kann man doch einfach das Wort: "wild" verwenden.

Kommentar von Stratege82 ,

Darüber lässt sich streiten, wie man das Tierische überhaupt definiert, wovon man das Animalische im Menschen ableitet. Wie gesagt, besteht animalisch nicht nur aus Wildheit, aber tierisch allein reicht auch nicht aus als Charakterisierung des Animalischen, weil zahme Tiere ausgeschlossen werden müssen. Es kommt eben darauf an, wie weit du den Begriff fassen willst. Wenn dir die Gleichsetzung in Anbetracht deiner Eingangsfrage von animalisch=tierisch reicht, dann hast du dir die Antwort ja schon selbst gegeben.

Für mich gibt es keine andere semantische Lösung als die, dass das Animalische tierisches Verhalten im Sinne von Unreflektiertheit und rohe Wildheit gemeinsam vereint. Es sind eher noch weitere Gesichtspunkte nötig als weniger. Die Abstufung, was überwiegt, ist variabel. Ein Mensch, der sich schlichtweg passiv verhält wie du es beschrieben hast in den Antworten davor, führt in meinen Augen mit diesem Verhalten allein noch kein animalisches Leben.

Antwort
von Nijori, 56

Die Frage ist von grundauf Falsch jedes Verhalten das wir zeigen ist animalisch es gibt kein "menschliches" Verhalten wir sind nur Tiere die einen Schritt weiter denken können und normale Verhaltensweise in andere Situationen übertragen zb. finden Rangkämpfe bei uns im Rahmen von Wettbewerben oder dem Job statt.

Kommentar von DBKai ,

Gibt es dann - deiner Meinung nach - keinen wirklichen Unterschied zwischen Tier und Mensch?

Tier und Mensch unterscheiden sich doch durch ihre Denkweise.

Der eine handelt eher vernünftig... der andere tut das nicht.

Z. B. kann jemand auch damit zufrieden sein, wenn er nicht der "Boss" des Rudels ist -sondern als Angestellter tätig ist... ganz ohne Wettkampf... kommt auf die Situation an...

Man kann sich auch dafür entscheiden völlig ohne Sex zu leben...

Was ist ein Mensch? Was ist ein Tier?

Da gibt es Leute, die können wunderschöne Bilder malen, schöne Lieder singen und tolle Geschichten erzählen... sie haben eine gute Körperkontrolle und können einem allerlei Tricks vorzeigen. Sind gute Lehrer... Das ist doch alles sehr toll. Sie sind neugierig... wissbegierig... forschen... schließen neue Kontakte... sammeln Erfahrungen... lernen ständig dazu... kaum ein Tag ist wie der Tag zuvor... haben Ziele... Träume... Ideen...

Dann gibt es andere, die haben nur Sex im Kopf und sonst scheinbar nichts. Die bleiben auch oft lange Zeit - in etwa unverändert - auf dem gleichen Level... keine Hobbies... kein Eigenleben... Leere.

Kommentar von Nijori ,

0 Unterschied wir mögen die Grundlagen etwas gefleddert haben in verschiedene Bereiche aufgespalten und uns imaginär über Tiere gestellt haben weil....keine Ahnung warum ich kanns nicht nachvollziehen.. aber wir folgen genau den selben Trieben nur denken wir etwas komplexer und suchen deshalb bei allem nach höher greifenden Beweggründen während alles was wir wollen ist jeden Tag zufrieden und mit vollem Bauch einzuschlafen und irgendwann mal Kinder zu haben oder auf anderem Wege unsere Ideale weiter zu geben alles auf die natürlichen Triebe eines jeden Lebewesens zurückzuführen.

Das einzige was Menschen unterscheidet sind ihre Selbstzerstörerischkeit und der furchtbare Zwang sich selbst zu wichtig zu nehmen.

Kommentar von DBKai ,

Ich will keine eigenen Kinder haben, weil ich zu der Erkenntnis gekommen bin, dass unser System nicht unbedingt das kindertauglichste ist...außerdem ist es schwer einen geeigneten Vater zu finden, da es vielen Männern an Reife/ Verantwortungsbewusstsein fehlt. Des weiteren laufen da draußen genug große "Kinder" herum, um die ich mich kümmern kann. Da brauch ich keine eigenen.... Genug potentielle Spielkameraden vorhanden.

Ich finde schon, dass sich Mensch und Tier in einigen Bereichen unterscheiden. Es gibt Parallelen - aber auch deutliche Unterschiede....

Sehr animalisch (niedriger Level - unreif, Kind-Stadium) wäre für mich z. B. eher so ein Lifestyle:

Ein Mensch, der nur/hauptsächlich essen, schlafen, Sex im Kopf hat... macht fast täglich das Gleiche... hat keine Träume... keine Ziele... kein wirkliches Eigenleben... keine Hobbies... keine Ideen... ist nicht neugierig... lernt nicht/kaum dazu... denkt nicht selbstständig - keine eigene Meinung - redet nur nach, was andere mal zu ihm gesagt haben... kann deshalb auch nichts erklären, weil er es selber noch nicht verstanden hat... er macht es, weil es alle so machen... ist nicht verantwortungsvoll... stellt keine Fragen... blinder Befehlsausführer...Gespräche sind kaum möglich.. handelt/lebt oft so, dass anderen Menschen durch sein Verhalten direkt oder indirekt ein ernstlicherer Schaden entsteht...

So jemand bräuchte wohl einen Entwicklungshelfer...

Menschlich wäre dann wohl eher - ein Leben, wie es in vielen Animes vorkommt... z. B. in Sailor Moon. Ich finde, dass sich die Figuren sehr menschlich verhalten... Sie haben Freundschaften (keine Zweckgemeinschaften), sie haben Hobbies, Träume und Ideale, für die sie einstehen... Sie entwickeln sich weiter... sie kämpfen für das Gute... sie machen anderen eine Freude... und haben umgekehrt auch Freude aneinander... erbringen immer wieder kleine und größere Opfer, damit Beziehungen klappen... Freundschaften gepflegt werden... eine schöne Zukunft möglich werden kann.... = gute Lebensqualität - beneidenswert...

Kommentar von Nijori ,

Auch andere Weibliche Tiere haben zum Teil hohe Ansprüche an die potenziellen Partner.

Je nachdem was für einen Partner ein Weibchen bevorzugt diese Eigenschaften sieht sie für ihren Nachwuchs als Vorteilhaft für die gegebenen Umstände an.

Ich sehe da keinen Unterschied.

Grundlegend ist jeder menschliche Charakter auf die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse zurück zu führen und wie er denkt das es für ihn am einfachsten aber gleichzeitig angenehmsten ist mit seinem sozialen Umfeld zu agieren.

Für manche Menschen ist die Kommunikationsfähigkeit mit anderen am wichtigsten und sie drücken dafür schonmal ein Auge zu wenn es ums eigene Wohlfühlen geht weil sie Priorität auf Gesellschaft legen Menschen sind soziale Tiere nicht aus Freundlichkeit oder Nächstenliebe herraus sondern aus berechnendem Opportunismus wir sind körperlich gesehen allem Möglichen hoffnungslos unterlegen wir haben keine Panzerung keine Krallen keine scharfen Zähne und auch nicht die Verschreckungstricks wie sie zum Beispiel Pfauen haben unsere einzige Waffe ist unser Verstand wir bilden Gruppen weil wir uns nicht einzeln verteidigen können. Einzelgänger sind meist gestorben so hat sich unser sozialer Trieb entwickelt.

Heute haben wir den Luxus uns nichtmehr Krumm machen zu müssen um mit anderen klar zu kommen weil wir keine Gefahren mehr haben außer andere Menschen.

Deine Beschreibung eines animalischen Menschen hinkt 1. wir machen alle täglich das gleiche weil es nichts anderes zu tun gibt besonders Menschen Stark eingebunden in die Gesellschaft stehen jeden Tagzur gleichen Zeit auf gehen zur Arbeit kommen zurück entspannen sich den Rest der Zeit machen Hausarbeiten und gehen schlafen nur um das ganze am nächsten Tag wieder zu beginnen.

was du da beschreibst gleicht mehr einem Roboter als einem animalischen Menschen wer seinen Trieben folgt anstatt sie zu verleugnen ist spontan aufgeweckt neugierig und tut was ihm eben grade in den Sinn kommt ohne viel darüber nachzudenken was warum und ect.

Deine "Sailor Moon Menschenbeschreibung" tut mir wirklich leid das so zu sagen aber ich bin halt ehrlich auch wenns manchmal wehtut.Du bist entweder zimmlich jung oder zimmlich naiv denn Freundschaften sind Zweckgemeinschaften ob der Zweck nun für psychologische (Sachen vom Herzen reden Dinge zusammen tun ect) oder was du als Zweckgemeinschaft ansiehst materielle Dinge ist Ausnutzung eben. Hobbies hat jeder Träume und Ideale hat auch jeder ob sie nun was besonderes sind oder man bloß mit der Masse mitläuft.

Weiterentwickeln naja manch einer hat einige Wandlungen im Leben doch nachdem sich ein Charakter vollkommen ausgebildet hat ist da meist wenig zu rütteln dran.

Gut und Böse gibt es nicht das sind von Menschen erfundene Begriffe um ihre Ansichten auslegen und verdeutlichen zu können.

Jede Tat opfer für Freunde hin oder her beruht auf Egoismus wenn du etwas für jemanden opferst dann nur weil es dir nicht so wichtig war wie die Alternative besonders wie du schon am Ende so schön sagst beneidenswert du willst dich anderen Überlegen fühlen.

Dein ganzer Text hat den faden Beigeschmack von ich will besser sein als ein Tier oder eben ein Triebgeleiteter Mensch.

Wenn du wirklich alternative Meinungen zu deiner hören willst lies einfach meine Beiträge zu ein paar anderen Fragen denn ich wiederhol mich hier jetzt schon in einigen Aspekten und ich habe nicht wirklich Lust alles 10 mal zu schreiben...besonders wenns solche Romane werden.

Kommentar von DBKai ,

Ich bin in vielen Bereichen nicht deiner Meinung und ich weiß auch - aus persönlicher Erfahrung, dass vieles davon nicht stimmt. Vielleicht bist du selbst sehr animalisch und bist auch von vielen sehr animalischen Menschen umgeben? Das kann ich - bei mir-  nicht behaupten. Ich bin auch auf Menschen getroffen, bei denen ich den Eindruck hatte, dass sie sich ganz schön dämlich (tierisch) verhalten - aber diese Leute hatten auch meist vor etwas Angst...  und ich bin auch auf Leute getroffen, die manchmal Dinge getan haben, die unnötig waren... wo ich auch keinen negativen Egoismus erkennen konnte...

wir machen alle täglich das gleiche

Falsch. Es gibt Menschen, die das tun. Es gibt aber auch Leute, die sich immer wieder neue Beschäftigungen suchen... so gut es ihnen möglich ist... die neugierig sind...gäbe es diese Menschen nicht, hätte es niemals eine Erfindung auf dieser Welt gegeben... denn um etwas zu erfinden, muss man forschen... Dinge ausprobieren, die noch nicht ausprobiert worden sind...eben etwas ganz Neues machen.

bin halt ehrlich auch wenns manchmal wehtut.Du bist entweder zimmlich jung oder zimmlich naiv denn Freundschaften sind Zweckgemeinschaften ob der Zweck nun für psychologische (Sachen vom Herzen reden Dinge zusammen tun ect) oder was du als Zweckgemeinschaft ansiehst materielle Dinge ist Ausnutzung eben.

Es tut nicht weh - denn auch das kann ich nicht bestätigen. Ich bin 26 Jahre alt und ich halte mich auch nicht für naiv. Es gibt einen Unterschied zwischen Freundschaft und Zweckgemeinschaft... Bei der Zweckgemeinschaft umgibt man sich auch mit Leuten, die man gar nicht wirklich mag... man ist dabei, weil man einen Nutzen aus dieser Verbindung zieht... man bekommt Geld... man fühlt sich sicherer, weil man sich so gegen andere Gruppen verbünden kann... -eine Gemeinschaft, die auf einer Angst aufgebaut ist.

Bei einer richtig guten Freundschaft ist das anders... die Personen kennen sich gut... sie verstehen sich auch ohne Worte... sie sind in guten als auch in schlechten Zeiten - sofern möglich - füreinander da... Sie verbünden sich nicht gegen andere aber es kann sein, dass sie für die gleichen Ideale kämpfen - sie sagen es dem anderen auch klar, wenn sie ein Verhalten von ihm schlecht finden und was sie daran schlecht finden... keine Schleimerei... sicher haben diese Leute auch etwas davon... mit einem Freund kann man Spaß haben... reden... freudvolle Momente genießen... man hilft einander möglichst auch, wenn es mal brennt... - es ist eine Beziehung, die auf Vertrauen aufgebaut wird... aus guten Erfahrungen mit der anderen Person. Damit so etwas entstehen kann, braucht es Zeit... und nicht überall findet man Menschen, mit denen man sich schnell gut anfreunden kann... - deshalb hat, besonders in der heutigen Zeit, wohl noch nicht jeder Freunde... Bei einer Freundschaft sind die Personen eigentlich nicht voneinander abhängig - einer kann jederzeit gehen und auch größere Distanz verändert nichts daran... Somit kann man auch sagen: Um eine Freundschaft zu erhalten muss man auch stark sein... man sollte möglichst alleine über die Runden kommen können und um die Beziehung am Leben zu erhalten, müssen beide immer wieder darin investieren... Freundschaft wäre die positive Version von einer Zweckgemeinschaft... 

Gut und Böse gibt es nicht

Natürlich gibt es gut und böse.

Die einen arbeiten an sich, begegnen anderen Menschen freundlich, sind hilfsbereit (wenn Hilfe nötig ist - nicht Hilfe zur Förderung von Faulheit und Unselbstständigkeit bzw. keine Hilfe dabei, anderen Leuten Unrecht zu tun) und setzen sich für gute Projekte ein, damit die Welt besser werden kann.

Die anderen erheben sich über andere Menschen, um sich selber besser vorkommen zu können... Sie gehen gegen andere Leute wegen Dingen vor, für die diese gar nichts können z. B. Nationalität... Sie handeln oft ungerecht. Machen einfach immer alles schlecht...hinterfragen wenig und suchen kaum nach friedlichen Lösungen. Hater.

Die einen verhalten sich wie Freunde und man hat sie gerne um sich - man kann auch etwas mit ihnen vereinbaren...

Die anderen verhalten sich wie Feinde und niemand hat sie wirklich gerne um sich... denn sie denken nur an sich und handeln anderen zum Schaden... Gespräche sind kaum möglich...

Das eine ist auf Vertrauen und das andere auf Angst aufgebaut.

Kommentar von Nijori ,

Ok du hast ne ganz falsche Vorstellung von Egoismus als wie ich finde generelle Triebfeder jedes menschlichen Verhaltens wir tun Dinge weil sie uns auf irgendeiner Ebene etwas bringen wenn du etwas tust dann immer weil du es möchtest weil es nicht zu tun dir ein schlechtes Gefühl geben würde, jemandem nicht helfen und sowas, du tust es also weil du ein schlechtes Gewissen verhindern willst. Du tust das also für dich das ist Egoismus und nur weil auf dem Wort n Stigma haftet ist das nicht automatisch was schlimmes.

Das bedeutet einfach nur das du auf dein eigenes Wohlergehen achtest negativ wird das ganze erst je nachdem wie dein moralischer Kompass tickt, wer kein schlechtes Gefühl bekommt wenn er die Menschen um sich ausnutzt wird es tun genauso wie du es tun würdest wenn nicht dein Gewissen dich davon abhalten würde.

Wenn du unbedingt zwischen verschiedenen Hobbys differenzieren willst das geb ich dir von miraus aber wenn man ins vollkommene Detail geht hat vermutlich auch jede Ameise ne andere ansicht darüber wie das Universum entstand(übertrieben formuliert).

Wenn du über die generelle Triebfeder menschlichen Handelns reden willst kannst du nicht jede Handlung jedes einzelnen auf die Goldwaaage legen du musst verallgemeinern ansonsten verrennt man sich in sinnlosen Diskussionen über extreme Individuen in jede Mögliche Richtung die aber nicht die Norm sind.

Also wir gehen alle unserem Job nach ordnen uns ohne 2 mal zu überlegen warum jeder sozialen Struktur unter: Aufstehen > zur Arbeit > arbeiten > nach irgendwo dein/e Hobby/ies ausüben > ab nach Hause(falls du nicht schon da bist) > Schlafen > und von vorn am Wochenende vllt mal was Abwechlung aber die meisten machen da auch das selbe wie jeder.

Es geht nicht um die Tätigkeiten an sich es geht drum das alle sich wie Zahnrädchen in einer Maschine verhalten was aber nicht animalisch ist (wenns nicht grade um Staatenbildende Insekten geht sondern), sondern ein von "den Vernünftigen" ausgedachtes System.

Du denkst die Beweggründe eben nicht bis auf ihren Kern zurück der Begriff Zweckgemeinschaft beschreibt nur eine Gemeinschaft die einen Zweck erfüllt natürlich kann der Zweck reine Ausnutzung sein um an Materielles zu kommen aber wenn du eine Freundschaft pflegst erwartest du dir davon auch etwas nicht als zwingende Notwendigkeit aber hoffst darauf nicht unbedingt das Geld oder ähnliches dabei rausspringt aber du willst ein offenes Ohr für deine Probleme dich mit jemandem der verwandter Meinung ist unterhalten kurz du bekommst psychologisch etwas.

Würdest du dich mit jemandem befreunden wenn er nur nehmen würde, dich mit seinen Problem zutextet aber wenn du mal dein Herz ausschütten willst nicht zuhört?

Du dich nicht besser dabei fühlst weil du ihm hilfst sondern das du merkst ich werde ausgenutzt?

Würdest du in eine solche Freundschaft deine Zeit investieren?

Wenn ja dann magst du es entweder ausgenutzt zu werden oder hast keine Gefühle, denn jedes fühlende Wesen würde sich verarscht vorkommen.

Sicher gut und Böse gibt es aber eben nur in unseren Köpfen das sind völlig subjektive Begriffe.

Wie du sagst an einer besseren Welt arbeiten das kann für jeden etwas anderes bedeuten, viele würden sagen ich will in einer schönen sauberen Kleinstadt leben keine Kriminalität ne Familie haben mit 2 3 Kindern abundzu in Urlaub fahren ect. ich muss hier keinem erklären was der Durchschnittsmensch sich wünscht.

Das ist schön und "gut" für diese Person, für mich ist das die sorglose und unbedachte Einstellung des Durchschnittsmenschen die im Moment die Welt unter unseren Füßen vergiftet "böse".

Nicht das ich die ganze Sache nicht nachvollziehen kann keiner will sich mit den Problemen beschäftigen die hinter einem stattfinden solange man bloß nach vorne schauen muss besonders da manche Probleme ohne "unethische" Lösungsansätze nicht gelöst werden können.

Die "bösen" Menschen die du hier beschreibst, nehmen wir mal die Hater außen vor die sind ne Erfindung des Internetzeitalters und begegnet man denen in rl sind die schneller unter ihrem Stein verschwunden als du Booohh sagen kannst, die wollen genau das selbe wie jeder andere, nur haben die etwas weniger Gewissen bekommen schneller was sie wollen und denken sich dann ...warum nicht mehr.

Der 1. Teil ist ein ganz natürliches Verhalten für so zimmlich alles, der 2. Teil die Maßlosigkeit das ist etwas das erst der Mensch eingeführt hat.

Ganz besonders die Leute die die Öffentlichkeit wirklich als die schlechten Menschen präsentiert bekommt sind nur die die sich zu dumm angestellt haben und jetzt als Opferlamm verwendet werden Menschen suchen für alles Schuldige also bekommen sie welche damit sie keine suchen.

Kommentar von Nijori ,

Du solltest lieber schauen wer rückt sich durch solche Präsentationen aus den beschuldigenden Blicken raus oder ins rechte Licht rein, denn im Gegensatz zu den gehassten unserer Zeit auf denen alle Augen ruhen schaut keiner nach denen die unsere Gesellschaften von "guten" Menschen in Richtungen lenken die ihnen Vorteile bringen.

Hier kommt eure Fanatasielosigkeit ins Spiel denn wer das mitmacht ohne den Blick hinter die Kulissen zu wagen hat definitiv jeden Selbstbestimmungswillen verloren und damit jeden Funken Kreativität.

Freunde und Feinde folgen dem selben Prinzip sicher kann man gute Freundschaften schließen und nach genug Zeit kennst du jemanden Gut genug um zu wissen was in ihm vorgeht aber wieviele solche Leute findet man wirklich unter den ca 10 Milliarden Menschen und wieviele stellen sich in der Zwischenzeit als kleine Parasiten herraus?

Ich würde mich weniger vor Leuten vorsehen die offen feindseelig sind als mehr vor Freunden die ich noch nicht genau einschätzen kann.

Ob du nun die Welt in Schwarz und Weiß siehst weil du nicht genau hinguckst oder sie Schwarz und Weiß anmalst weil du dich in den Grautönen die sie ausmachen nicht zurecht findest oder ihre Existenz einfach leugnen willst weiß ich nicht.

Wenn du die paar kleinen verhaltenstechnischen Details die der Mensch zum Grundverhaltensrepertoire des Lebens im allgemeinen dazuerfunden oder weiterentwickelt hat wirklich als eigene Klassifizierung auslegen willst bitte sehr.

Nur muss ich dann sagen das ich von jedem der sehr "menschliches" Verhalten zeigt Abstand halten wollen würde bis ich ihn nichtmehr sehe.

Ohne die paar Aspekte die wir nämlich beigetragen haben wäre diese Welt immernoch ein wundervoller Ort ohne unsere heutigen Probleme.

Ich würde ganz ehrlich das distanzierteste und unfreundliste Tier des Universums jedem Durchschnittsmenschen als Gesellschaft vorziehen.

Antwort
von Selinadats, 22

Also das gegenteil von animalisch ist ziviliesiert sprich das menschlich leben ist das wie es jetzt ist und das animalische leben ist das wie als die ersten menschen auf der welt waren sie mussten sich GANZ ohne waffen gegen die tiere wären ihr essen mit ihren eigenen händen fangen und durften keine angst zeigen sie waren genau so viel tier wie ein löwe es war

Antwort
von Bestie10, 46

damit meint man eher wenn ssich Menschen in Gewissen Umstaenden wie Tiere gebaerden

was aber nicht negativ ausgelegt werden muss

animalische Instinkte ... sex etc. besonders wild ... praktikanten aussergewoehnlich

Kommentar von Stratege82 ,

Sex mit dem Praktikanten besonders wild? :p

Kommentar von Bestie10 ,

frag den Joschka Fischer

der hat seine letzte Praktikantin geehelicht

ein scharfer Feger

Antwort
von Liijanas, 96

Typisch menschlich ist die Verwendung von Technik, würde ich sagen. Das zunutze machen von Hilfsmitteln, die den Alltag erleichtern. Typisch animalisch eher das Leben im Einklang mit der Natur.

Kommentar von DahliaDieKatze ,

Man muss da aber sagen das der Mensch nicht der Einzige ist, der Hilfsmittel braucht.
Raben zB nehmen auch viel Stöcke oder Steine um besser an ihre Narung zu kommen.

Kommentar von Liijanas ,

Ja, da hast du Recht, es gibt einige sehr intelligente Tiere, die so etwas machen. :D aber ich finde halt, dass es für Menschen sehr typisch ist und sie durch Weiterentwicklung dieser Hilfsmittel auch technische Fortschritte gemacht haben.

Antwort
von Etain77, 64

Ein animalisches Leben wäre trieb-, ein menschliches vernunftgesteuert.

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