Ally32 am 04.01.2009 um 0:08 Uhr
Bedeutet Freundschaft nicht Loyalität und Vertrauen?Muss man sich in einer Freundschaft immer wieder beweisen das der andere wirklich auf seiner Seite steht? Ich würde gerne Eure ehrliche Meinung dazu lesen. Ja ich weiss es hört sich nicht wie eine Ratgeberfrage an, aber ich suche mit dieser Frage rat

Ich glaube, dass man innerhalb einer Freundschaft (mal früher, mal später) an einen Punkt kommen kann, an dem es des Aussprechens dessen (dass man zueinander steht, loyal ist...) nicht mehr bedarf. An dem man sich dessen so sicher ist, dass es ein stillschweigendes und beiseitiges Einvernehmen ist. Es müssen gewiss nicht immer Worte darüber fallen.
echte freunde sind da, wenns es ganz hart kommt
Ratte86 am 4. Januar 2009 00:10 Seh ich genauso. DH
In einer Freundschaft muss man sich prinzipiell nichts "beweisen". Es sind die Kleinigkeiten im Alltag, durch die man einfach weiß, dass seine Freunde für einen da sind. Freundschaft bedeutet für mich Spaß, wenn ich fröhlich bin und Halt, wenn es mir nicht so gut geht.
wolfgang1956 am 4. Januar 2009 00:13 Kurz, klar und prägnant!
DH
Ich denke wenn man sich schon was beweisen muß, ist es nicht weit her mit der freundschaft.

freundschaft sieht man wirklich nur,wenn es einen schlecht geht oder in not ist...

Eine(n) Freund(in) hast Du, wenn Du Dich schwach zeigen kannst, ohne Stärke zu provozieren!

also als es für mich wirklich harte zeiten gab, war nur eine von meinen freunden wirklich immer und ganz für mich da....daran hab ich's gemerkt bis heute ist sie meine beste freundin

Vor kurzer Zeit schrieb mir eine sehr kluge und liebe Freundin, daß es etwas Befreiendes für sie hätte
: > " Nicht die Bedenken zu haben, irgendwas nicht sagen zu können, weil der Andere es nur kopfschüttelnd aufnehmen würde " < Wenn man also keine Bedenken, keine Ressentiments mehr haben braucht, dem Anderen etwas anzuvertrauen, das hat für mich viel mit Freundschaft zu tun. Was Wertvolleres kann es fast gar nicht geben.
Ich finde, deine Beschreibung ist genau richtig- hätte ich genauso gesagt ;)
DH für deine Frage!

Freundschaft bezeichnet eine positive Beziehung und Empfindung zwischen zwei Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zwischen ihnen zeigt. Die in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander stehenden Menschen bezeichnet man als Freundin bzw. Freund. In einer Freundschaft schätzen und mögen die befreundeten Menschen einander um ihrer selbst willen. Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Eine Freundschaft wird „geschlossen“, geht sie einem Ende zu, so „erkaltet“ sie.
Der Begriff "Freundschaft" bezieht sich in der Regel auf Beziehungen zwischen nicht verwandten Personen. Freundschaft wird heute besonders gegen familiäre Beziehungen abgegrenzt, die zwar ebenfalls dauerhaft und emotional, aber entweder nicht frei gewählt (Verwandte) oder sexuell geprägt (Sexual- und Ehepartner) sind.
Im übertragenen Sinne bezeichnet "Freundschaft" ein gutes und oft vertraglich geregeltes politisches Verhältnis zwischen Völkern oder Nationen (siehe Deutsch-französische Freundschaft).
Es gibt halt Fake-Freunde, und richtige Freunde. Richtige Freunde halten zu dir, auch in schlechten Zeiten.
man muss nicht immer beieinander sein.man kann sich jahre lang nicht sehen und fühlt sich trotzdem verbunden, wohl und vertrautr mit dem andern
Freundschaft braucht keine Rechenschaft .. sie existiert einfach. Und wenn man Freunde braucht, dann sind sie da :-) Zumindest die wahren Freunde ;-)

Man muss sich in einer guten Freundschaft überhaut nichts beweisen sonst ist es keine Freundschaft

freundschaft bedeutet für mich, sich vertrauen zu können. einem freund sollte man nicht beweisen müssen, dass er dein freund ist... ein freund mag mich, so wie ich bin. mit all meinen guten eigenschaften aber eben auch mit meinen fehlern. ein freund sagt mir seine ehrliche meinung. als freund bin ich immer für den anderen da. zu jeder zeit. alles andere sind bekannte.
Freundschaft ist für mich sehr wichtig. Und ich würde Freundschaft auch nicht als eine schlappe Beziehung zwischen zwei oder mehreren Menschen bezeichnen, sondern als eine sehr intensive. Meistens kennt man (auch frau :b) den/ die Freund(in) schon sehr lange und weiß auch schon eine ganze Menge über sie. Freunde können sich auch alles erzählen und halten zueinnander. Sie sind immer für einander da, auch wenn es zu der Zeit vielleicht grad unpassend wäre. Freundschaft sollte von beiden kommen. Man muss wissen, was der andere für einen empfindet, auch ohne das dieser immer bzw. überhaupt sagen muss: "Hab dich lieb" Denn das hört sich eher danach an, als dass man sich selbst daran erinnert ;) Echte Freunde prahlen auch nicht mit ihrer Freundschaft herum und kritisieren den anderen nach seinen Eigenschaften sondern nehmen ihn einfach so wie er ist - als Freund eben (bzw Freundin) .
Ein richtiger Freund ist besser als 1000 Bekanntschaften.
Ich finde Gute Freunde lassen einen nie im Stich

Wenn man sich gegenseitig beweisen muss, dass der/die Freund/-in auf seiner Seite steht, dann ist das keine wirkliche Freundschaft. Denn für richtige Freundschaft ist Vertrauen Grundvorraussetzung. Das heißt nicht, dass man immer die gleiche Meinung haben muss! Der Zusammenhalt kann auch bei unterschiedlicher Auffassung vorhanden sein.
Bei wirklicher Freundschaft spürt man Vertrauen und Zusammenhalt auch bei unterschiedlichen Auffassungen.

Freunde sind in guten wie in schlechten Zeiten da. Sie brauchen nichts zu beweisen.
Freundschaft: die stillschweigende Übereinkunft zweier Feinde, die für gemeinsame Beute arbeiten wollen.
Elbert Hubbard