Mein Sohn (7) hat leider recht wenig Mädchenbesuch. Gestern war eine Schulfreundin da, mit der er sich sehr gut versteht. Das Spielverhalten ist anders- viel angenehmer. Ich würde mir wünschen, das mein Sohn häufiger mal Schulfreundinnen mit nach Hause bringt. Aber er findet natürlich Mädchen erstmal doof, wenn sie dann da sind und nicht noch ein Junge dabei ist, ist auch immer alles prima! Wie kann ich ihn dazu bringen, Mädchen nicht so zu sehen, und sich auch mit Freude mal mit ihnen zu verabreden?
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Also das ist in dem Alter vollkommen normal. Die sogenannte Peergroup (die Gruppe welche für einen wichtig ist, von der man akzeptiert und gemocht werden will) bei Jungs und bei Mädchen ist halt meist die gleichgeschlechtliche. Jungs definieren sich gerne über Sport und Konkurrenzkampf, Mädchen eigentlich lieber über emotionalen Austausch.

Da würde ich mir gar keine Gedanken machen, das ist eine ganz normale Phase, die sich auch wieder ändert. Du warst mit Sicherheit als Kind auch in dieser Phase, hast es selbst durchgemacht.

Das ändert sich mit der Zeit. Ich habe früher auch nicht gern mit Mädchen gespielt. Doch später nur noch! :)
Das ist eben so in dem Alter. Für Jungs ist das Verhalten von Mädchen sehr befremdlich. Sie spielen mit Puppen "Familie", und sind meist disziplinierter und ruhiger. Andersrum ist es natürlich genauso. Wenn aber nur Mädchen da sind, können Jungs sich sehr schnell anpassen. Bis jemand mit den gleichen Interessen kommt. Dann ist das natürlich viel besser und Mädchen sind wieder blöd. NOCH! Es kommt garantiert die Zeit, wo er mehr Interesse an Mädchen entwickelt, als dir lieb ist.;-)
bei uns ist es garnicht so,da spielt alles kreuz und quer miteinander

Ich habe zwar selbst leider noch kein Kind aber ich würde es mir persönlich so erklären: Mit Jungs kann ein Junge mehr raufen... er kann mit ihnen kämpeln und die Kräfte messen, man kann Krieg spielen oder mit Autos durchs Zimmer fegen. Hingegen die meisten Mädels eher eine ruhige Kugel schieben. Sie spielen zwar nicht nur mit Puppen oder stellen ein Kaffekränzchen nach aber dennoch bekommen sie es ja meist vom Elternhaus so mit, dass Mädchen eben nicht wie ein Düsenjet durch die Wohnung rasen sollen... Wo hingegen Eltern von Jungs eher darüber hinweg sehen. Ausserdem bildet sich in dem Alter bestimmt auch schon das Schamgefühl soweit aus, dass ein Junge weiß, dass er gegenüber einer "Lady" eher rücksichtsvoll und höflich sein sollte. Das macht natürlich nicht so viel Spaß, als wenn man mit einem Jungen die neuesten Fußballhymnen nachsingt... ;o)
Viele Grüsse
also, ich hatte in der Grundschule bestimmt mindestens so viele Jungs wie Mädels als Freunde und hatte auch einen besten Freund. Ich gehe davon aus, dass er auch gern mit mir gespielt hat. ;-) wie es dazu kam, weiß ich aber nicht, wir haben uns halt gut verstanden und da war es dann auch egal, ob männlich oder weiblich. Warte einfach mal ab, wenn das Mädchen doch gestern da war und er sich gut mit ihr versteht, kann es doch sein, dass sie in nächster Zeit häufiger zusammen spielen wollen.

Nun ja, erst mal ist das Interesse der Jungen an Spielen eher gleich und Mädels sowieso irgendwie blöd ( umgedreht genauso, meine Töchter reden genauso über Jungs ) aber wenn man dann einen der anderen Seite dann doch mag, ist das alles anders. Aber natürlich nicht vor den gleichgeschlechtlichen Freunden, da kann man das nie zugeben.