Frage von pointlessx, 179

Vegan bei einer Gastfamilie?

Meine Klasse plant, Anfang April eine Klassenfahrt nach Cambridge, England zu unternehmen. Ich werde dort für 10 Tage bleiben und eigentlich freue ich mich schon sehr darauf nur macht mir eine Sache ziemlich viele Sorgen. Ich lebe seit knapp 4 Monaten vegan und für mich ist es unvorstellbar Produkte tierischer Herkunft zu essen. Während diesen 10 Tagen werden wir bei Gastfamilien untergebracht sein. Uns wird dort ein Frühstück und ein Abendessen zu Verfügung gestellt. Wir haben vor den Sommerferien Formulare ausgefüllt, wo wir über Allergien, usw. Bescheid geben sollten. Zu dieser Zeit war ich Vegetarierin und habe das auch dementsprechend auf das Formular geschrieben. Da ich meine Ernährung aber Ende September auf Vegan umgestellt habe, mache ich mir Gedanken, wie ich das meiner Gastfamilie sagen soll... Ich will auf gar keinen Fall unhöflich wirken, trotzdem ist es mir ziemlich wichtig keine Milchprodukte und anderes konsumieren zu müssen. Ich will der Gastfamilie möglichst wenige Umstände bereiten. Denkt ihr, ich könnte einfach für mich selber kochen, wenn ich meiner Gastfamilie davor höflich über meine Ernährung Bescheid gebe? Ich fange langsam an zu verzweifeln, und denke darüber nach gar nicht mitzufahren... Ich freue mich wirklich über jede Antwort. <3

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LilliSpain, 84

Hi, ich habe vor 8 Jahren ein Austauschjahr gemacht und ich hoffe ich kann dir helfen.

Du solltest deine neue Ernährungsrichtung deinen Lehrern bitte sofort mitteilen, damit man es deiner Gastfamilie sagen kann. Alles andere wäre einfach nicht fair. Vegetarisch und Vegan ist ja doch nochmal was anderes.

Vegetarieren werden auch von Familien aufgenommen, die Fleisch essen, bekommen dann eben nur die Beilagen, was nicht nur Gemüse sein muss.
Bei Vegan fällt dann doch sehr viel weg, und Leute die sich damit nicht beschäftigen, haben doch gar keine Ahnung, was du jetzt essen kannst und was man machen kann. Fleisch weglassen ist da etwas leichtes, aber Milchprodukte, tierische Produkte, etc. weglassen, ist schon eine große Aufgabe am Anfang.

Einfach hinfahren und dann dort sagen, dass du Vegan bist, wäre der Familie gegenüber sehr bescheiden. Bei meinem Auslandsjahr damals war auch eine, die dann dort aufeinmal vegetarisch war, was sie nich angegeben hat. Die hat dann dort so gut wie nichts gegessen, weil sie bei allem Angst hatte, dass es irgendwie mit Fleisch in berührung kam. Die wurde dann sofort nach Hause geschickt, weil sie es eben nicht angegeben hatte.

Das wird bei dir bei 10 Tagen zwar nicht der Fall sein, aber es kann doch zu einigem Stress fürhen. Wäre ich Gastmutter und man gibt mir ein Kind, dass dann auf einmal Vegan ist, wäre ich mal stocksauer, da ich darauf einfach nicht vorbereitet bin. Ich würde dann wohl mal die Agentur anrufen und mich beschweren.

Kochen wird dich sicher keiner in der Küche, wäre für mich auch sehr unhöflich, wenn ich dich schon bei mir wohnen lasse, dann kommst du und sagst du isst das alles nicht und willst selber kochen. Da würde ich wohl eher überlegen, ob ich das Gastkind gleich wieder abgebe.

Weiters war es bei meiner Englandwoche damals so, dass die Gastfamilien einfach ein Zimmer frei hatte, und dafür Geld wollten. Also haben sie Gastschüler aufgenommen, um ein paar Hundert Euro dafür zu bekommen. Bei den Familien damals gab es viel Fleisch und Fertigprodukte. Gemüse und Obst war Mangelware. Sprich was machst du, wenn deine Familie auch so ist? Es also nicht wirklich was Veganes im Haus für dich gibt? Sie das Geld für dein Essen für was anderes ausgegeben haben, was du aber nun gar nicht mehr isst? Die werden dann sicher nicht neu einkaufen fahren, denn du hättest es ja sagen müssen.

Ich mache auch immer Essenspläne und kaufe nach denen ein, wenn du dann ankommst, und das alles nicht mehr isst, wäre ich auch nicht bereit neu einzukaufen, bzw. mich zu informieren, was du essen kannst oder nicht. Dann gäbs wohl eine Woche Gemüse, Reis und Obst.

Sag bitte bescheid, dass du nun Veganerin bist. Alles andere wäre der Familie und der Agentur einfach nicht fair gegenüber. Du kannst ja dazu sagen, dass du dir so Sachen wie Sojamilch selber mitnimmst, und bereit bist für die Zeit nur Gemüse, Obst, Reis, Couscous zu essen, damit man eine Familie für dich findet.

Ich will dir mit dem Text jetzt keine Angst machen, aber Vegan ist nicht so einfach bei Gastfamilien. Und wenn man schon bei einer Familie unterkommt, sollte man wenigstens den Anstand haben und ihnen vorher sagen was Sache ist, und nicht dann beim Abendessen sitzen und sagen; Ach ja, ich esse das alles gar nicht mehr. Für mich würde ein Veganer nicht in Frage kommen, da ich nicht will, dass irgendwer in meiner Küche kocht und ich mich mit der speziellen Ernährung nicht auseinandersetzen will.

Sag bitte schnell bescheid, damit du dann nicht dort stehst und deine Familie vor Ort sagt, dass sie dich dann so nicht aufnehmen werden. Das wäre eine Katastrophe.

Kommentar von EmptyCages ,

Ich stimme deiner Antwort in den meisten Teilen zu, aber ich finde schade, dass du an einer Stelle im vorletzten Absatz derart formulierst, dass es sinngemäß für einen Veganer quasi eine Art Gnade wäre, wenn er eine geeignete Gastfamilie finden würde...

Es wäre dein gutes und unbestrittenes Recht als Gastmutter, einen Veganer abzulehnen, aber das o. g. ist absolut überflüssig...

Kommentar von LilliSpain ,

Ich habe mir den Absatz nochmal durchgelesen und kan nichts dergleichen finden.

Als Veganer ist es einfach schwer eine Gastfamilie zu finden da viele dieser kurzzeit Gastfamilien einfach nur das Zimmer voll haben wollen und Geld dafür. Die wollen sich dann aber nicht mit einer anderen Ernährung auseinandersetzen. So ist es nunmal bei vielen Gastfamilien, und ich lese jedes Jahr in den Austauschschülerforen darüber. Gebe also hier nur Erfahrunge weiter.

Was auch immer du als überflüssig findest, ich kann es nicht wirklich finden.

Antwort
von LiselotteHerz, 105

Du hast doch ganz bestimmt inzwischen Kontaktdaten der Gastfamilie bekommen? Anschrift, Mailadresse? Dann schreibst Du einfach höflich eine Mail, dass Du Veganerin bist und sie das bitte bei den Mahlzeiten, die sie für Dich kochen, berücksichtigen mögen.

Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die Hausfrau unbedingt so begeistert ist, wenn Du in ihrer Küche Dein Essen selbst machen willst. Ist auch ein bißchen unhöflich ihr gegenüber. Die Zeit wirst Du auch nicht unbedingt haben.

Fahr nur da hin - das macht bestimmt Spaß. Und von vegetarisch auf vegan umzuschwenken, ist nicht soviel Mehrarbeit. Statt Sahne aus Kuhmilch, Sojasahne (die verwenden wir in der letzten Zeit oft für unsere Soßen, schmeckt klasse). Kannst Dir einfach selbst einen kleinen Vorrat mitnehmen, gibt es bei Alnatura und ist ewig lange haltbar. Und vegetarische Brotaufstriche sind in der Regel auch vegan, zumindest die, die ich hier zuhause habe. Auch davon kannst Du Dir doch einfach zwei, drei Döschen mitnehmen. Kannst der Gastfamilie ja sagen, Du wolltest ihnen Umstände beim Einkauf ersparen.

Das Porridge, so wie es die Briten essen, kannst Du schon mal beruhigt essen, wird mit Wasser gemacht.

lg Lilo


Kommentar von Laury95 ,

Andere Länder - andere Sitten, vielleicht mögen es die Engländer gar nicht, wenn der Besuch selber Aufschnitt und Dosen mitbringen würde. Also ich würde das unhöflich finden, wenn jemand bei mir zu Besuch ist und sich selber alles mitbringt.

Kommentar von EmptyCages ,

Ein veganer Besuch hätte wohl ansonsten schlechte Karten bei dir - zumindest in kulinarischer Hinsicht...

Nicht böse gemeint...:)

Kommentar von Laury95 ,

Nein, wenn ich das vorher weiß, würde ich auch vegan kochen :) Ist kein Grund seine Dosen mitzubringen ;)

Kommentar von LiselotteHerz ,

"Alles mitbringt" ist ja wohl etwas übertrieben in diesem Fall. Das sind genau zwei Lebensmittel. Ich wäre da nie im Leben beleidigt, wenn jemand sagt, ich habe das und das mal vorsichtshalber mitgebracht, falls sie so etwas hier nicht bekommen. - Die Fragestellerin wird schon nicht verhungern, wird schon klappen.

Kommentar von Omnivore08 ,

Dann schreibst Du einfach höflich eine Mail, dass Du Veganerin bist und sie das bitte bei den Mahlzeiten, die sie für Dich kochen,
berücksichtigen mögen.

Ähhhh sie soll bei 30 gerichten immer darauf achten, dass das süße Veganerlein zu Frieden gestellt ist, nur weil es eine "besondere Ernährung" hat. Das würde ich als Gastmutter dankend ablehnen! Wegen einer Person koch ich doch nicht jedes mal eine extra-Suppe.

Antwort
von Undsonstso, 54

Anfang April....

Also sind noch 2 Monate Zeit, dass die Familie erfährt, dass sie einen Gast-Veganer bekommen.....

Unhöflich wird es erst, wenn man seine Gastgeber vor vollendete Tatsachen stellt und nicht vorab mitteilt, dass man seine Ernährung weiter spezifiziert hat.

Antwort
von Omnivore08, 54

Aus der logischen Kombination aus

Y =

Ich lebe seit knapp 4 Monaten vegan

UND

für mich ist es unvorstellbar Produkte tierischer Herkunft zu essen

UND

Ich will auf gar keinen Fall unhöflich wirken

UND

Ich will der Gastfamilie möglichst wenige Umstände bereiten.

folgt, dass Y bedeutet, dass du lieber zu Hause bleiben solltest!

Denkt ihr, ich könnte einfach für mich selber kochen

Das ist das unhöflichste was man überhaupt machen kann. Die Gute Frau (oder der Mann) steht stundenlang in der Küche um etwas leckeres zu kochen und du machst dir vorher oder nachher 30 mal dein extra-Süppchen, weil du dich nicht an die familie anpassen kannst/willst. Ich sage dir, als Gastmutter oder Gastvater würde ich spätestens am zweiten Tag denken, ob du uns veräppeln willst! Wer sich nicht anpassen will und dermaßen penibel eine komplette Lebensmittelgruppe sinnlos ablehnt, der sollte bei der Klassenfahrt wohl lieber zu Hause bleiben.

Wie stellst du dir das vor? Willst du an den Herd, wenn die Mutter fertig ist micht kochen? Sollen dann alle anderen auf dich warten? Und immer hast du deine extra-Suppe.

Wenn du es nicht schaffst, dich in fremden Kulturen einzupflegen, dann solltest du zu Hause bleiben!

und denke darüber nach gar nicht mitzufahren

Das ist die allerbeste Wahl!

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruß
Omni

Antwort
von imehl47, 77

Ich stelle mir das so vor, dass du eventuell vorher mit deiner Gastfamilie Kontakt aufnehmen könntest oder, wenn die noch nicht feststeht, mit dem dortigen Organisator. so könnte man wohl am besten deine korrekte Versorgung durch die Familie organisieren. Das "Selbstkochen" sehe ich da eher kritisch, weil es der Hausfrau eventuell auf die Nerven gehen könnte, wenn jemand in ihrem Arbeitsbereich herumwurstelt......

Antwort
von Undsonstso, 42

Bezüglich Kochen, bezüglich unhöflich .... Stell es dir mal anders herum vor:

Jemand gibt seine vegetarische / vegane Lebensweise zwischenzeitlich auf und fragt dann eine Gastfamilie, ob er dort Fleischgerichte zubereiten kann....

Es ist egal, ob man seine Essgewohnheiten lockert oder verschärft ....

Antwort
von Vegan123, 35

Bin selbst seit 8 Jahren veganerin und kenn solche Befürchtungen wie manche drauf reagieren, ob sie es umsetzen ect..

In schulandheim habe ich mir für ne NOTFALL immer vegane Produkte die ich kenn wie wurst mitgenommen, und das nötigste einfach, Nudeln und Reis. Vegane fertig soßen irgendwas findet man immer! :)

Antwort
von AppleTea, 31

Sag denen auf jeden Fall bescheid und bring vorsichtshalber noch ein paar vegane Sachen mit dort hin.

Antwort
von alineakk, 67

Ich hatte auch so 'ne Englandfahrt und wir mussten vorher alles angeben wie Allergien, Krankheiten, Medikamte und anderes, auch wegen Ernährung. Danach wurden wir erst den Gastfamilien zugeteilt, hättet ihr vielleicht auch machen sollen.

Kommentar von alineakk ,

Oh, ich hätte zuerst den Text komplett lesen sollen. :D Sorry, aber wenn du angegeben hast, dass du Vegetarier bist, werden die bestimmt nicht sauer sein, wenn du ihnen sagst, dass du jetzt Veganerin bist. Gastfamilien sind in der Regel eigentlich sehr nett. :)

Kommentar von EmptyCages ,

Das sehe ich auch so...:)

Antwort
von angy2001, 77

Das musst du über deinen Veranstalter auch die Gastfamilie wissen lassen. Wie soll das sonst funktionieren. Möglicherweise wird man dann eine andere Gastfamilie suchen müssen, wenn diese das nicht bewältigen kann oder will.

Kommentar von LiselotteHerz ,

Wenn sie angegeben hat, dass sie Vegetarierin ist, wurde das schon berücksichtigt. Dann kommt sie auch in einen vegetarischen Haushalt. Mir würde das jetzt nichts ausmachen (wir sind Vegetarier) einem Veganer was zu kochen.

Antwort
von howelljenkins, 74

frag doch mal deinen lehrer, ob du eventuell schon vor der reise kontakt zu der familie aufnehmen kannst und schreib ihnen dann, dass du veganerin bist, aber selbst fuer deine verpflegung sorgen wuerdest, wenn es zu viele umstaende bereitet.

verlangen kannst du natuerlich nicht, dass sie sich dir anpassen, aber vielleicht sind sie netter als du denkst.

Antwort
von Laury95, 53

Eigentlich hättest du nachträglich noch sagen sollen, dass du vegan lebst. Bei vielen Unternehmen, die z.B. Sprachreisen, Auslandsjahre und Au Pair anbieten, fliegt man damit sofort raus. Da das eine Klassenfahrt ist, hättest du es trotzdem mitteilen sollen, damit evtl. eine andere Familie für dich in Frage käme. Wenn du jetzt bei einer durch und durch fleischliebenden Familie untergebracht wirst (die vllt. noch Viehzucht haben etc.) dann wird es schwer, die vegane Lebensweise durchzusetzen, in vielen Ländern herrscht da Unverständnis, ich weiß aber nicht, wie die Engländer dazu stehen.

Du kannst höflich das Fleisch und Milchprodukte etc. ablehnen, aber du musst halt damit rechnen, auf Diskussionsbedarf zu stoßen. Du solltest dennoch versuchen, jedes Frühstück und Abendessen mitzuessen, das wäre sonst eine "Frechheit" und die Gastfamilie kauft ja auch entsprechend ein, wie es auf dem Formular stand. Wenn du das nicht geändert hast, ist das dein Problem, dass deine Familie dann vegetarisch und nicht vegan kocht. Vielleicht kannst du sie irgendwie kontaktieren.

Auf jeden Fall höflich(!) ablehnen, aber bei jedem Essen anwesend sein und mitessen. Selber kochen finde ich persönlich unverschämt, schließlich kocht die Familie ja schon. Vor allem bezahlst du oder deine Eltern für das Essen, dann wären es noch zusätzlich Ausgaben.

Kommentar von EmptyCages ,

Meine Güte - man kann alles auch übertreiben...

Hier fallen Begriffe wie Frechheit, Unverschämtheit etc. - kommt mal runter...! 

Schließlich hat erstens die Gastfamilie die vegetarische Ernährungsweise der FS bereits akzeptiert - ist also scheinbar offen dafür und zweitens ist bis Anfang April noch Zeit...

Im Übrigen will sie nichts "durchsetzen", sondern nur in ihrer Lebensweise akzeptiert werden - man könnte auch sagen, im Gegenteil wird die Gastfamilie schon 10 Tage damit klarkommen...

Hier entgegen der inneren Überzeugung zu handeln, kann nur jemand empfehlen, der keine oder zumindest nicht viel Ahnung hat von der veganen Lebensweise und den Beweggründen dahinter, dafür aber jede Menge Vorbehalte und Vorurteile !

Kommentar von Laury95 ,

Ich habe nicht behauptet, dass sie ihre vegane Lebensweise aufgeben soll. Ich habe nur gesagt, dass sie sich auf ihre Gastfamilie einstellen sollte - und wenn die vegetarisch kochen muss sie eben alles rauslassen, was ihr nicht passt. Was anderes habe ich doch nicht behauptet? Finde es nur unhöflich, dass sie selber kochen will, obwohl die Gastfamilie für sie kocht.

Kommentar von Omnivore08 ,

Hier fallen Begriffe wie Frechheit, Unverschämtheit etc. - kommt mal runter...!

Die stammen aus deinem Wortschatz. Die stehen zwischen Tierleidlobby und Häme!

Antwort
von BlackRaven88, 50

England hat keine vegane Geschichte... 

Es ist absolut unangemessen und unhöflich, von der Familie zu verlangen, sich deinen ungesunden Essensgewohnheiten anzupassen! DU solltest dich IHNEN anpassen, denn DU willst ein Teil ihrer Familie sein! Und du kannst mir nicht erzählen, dass dich 10 Tage Konsum von Milchprodukten auch nur irgendwie beeinträchtigen! Und selbst kochen wird man dich hoffentlich auch nicht lassen, dies wäre als Beleidigung anzusehen. Ziel eines Austauschs ist es, andere Kulturen (und Ernährungsgewohnheiten gehören dazu) kennenzulernen!

Der Veganismus beruht auf Lügen und Propaganda von kriminellen Organisationen. KEINE seriöse Studie wird Veganismus als gesund und natürlich einschätzen. 

Für Heranwachsende ist vegane Ernährung gerichtlich als Kindeswohlgefährdung eingestuft worden. 

Kommentar von EmptyCages ,

Große Worte... !

Da schießt aber jemand scharf mit allerlei Vorurteilen, Unwissen, Indoktrination und Ablehnung um sich...

Hast du hier für dich eine Plattform gefunden, in der du deine Anmaßungen einfach mal so von dir geben kannst ? Prima !

Was würdest du einem Moslem oder jemandem jüdischer Herkunft empfehlen oder jemandem mit Laktoseintoleranz, Glutenunverträglichkeit oder der hochallergisch auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert ? Lass mich raten...

Zuhause bleiben ? Nein, gewiss wäre da dein Toleranzlevel höher angesetzt...

Über angemessenes und höfliches Verhalten und vor allem über Toleranz anderen gegenüber solltest du nochmal inständig nachdenken und dann vor der eigenen Haustür kehren !

Kommentar von Laury95 ,

Eine Allergie ist eine andere Sache als eine Essgewohnheit. Wie BlackRaven sagte, ist die Klassenfahrt dazu gedacht, andere Kulturen kennenzulernen, dazu gehört auch das Essen. Wenn mir in China etwas ungewöhnliches angeboten werden würde, würde ich es auch probieren, ohne von vornherein zu sagen: Da ist ja Hund drin, das geht nicht.

Die Gastfamilie wird sicherlich nichts schädliches, ungenießbares etc. kochen. Daher auch kein Grund, direkt nein zu sagen.

Kommentar von Omnivore08 ,

Vollste Zustimmung lieber @BlackRaven :-)

DH+

Ich würde das auch als Beleidigung empfinden, wenn ich jedes mal wegen EINEM Kind immer ein Zusatzgericht kochen müsste aus dem Bereich der mangelernährung.

Kommentar von BlackRaven88 ,

Wer sich schon "EmptyCages" nennt, der kann nur zu Tierrechtsterroristen gehören... solche Leute kann und sollte man nicht Ernst nehmen! Keine Ahnung von Tieren, ihren Bedürfnissen, der Realität und dann groß über andere bestimmen wollen... 

Omni hat völlig Recht. Wem es nicht möglich ist, seine Gastfamilie, deren Gewohnheiten, Kultur, Essen zu respektieren und sich nicht im Geringsten anpassen will, der möge doch bitte zu Hause bleiben! 

Dass gewisse Veranstalter Veganer ausschließen, finde ich sehr gut. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Keine Ahnung von Tieren, ihren Bedürfnissen, der Realität und dann groß über andere bestimmen wollen...

dem ist nichts hinzuzufügen!

Antwort
von EmptyCages, 55

Nicht verzagen...:)

Wenn du zeitnah deiner Gastfamilie die Änderung deiner Ernährungsweise mitteilst, bleibt ihr noch genügend Zeit, um sich darauf einzustellen.

Gerade England ist ein veganerfreundliches Land und entsprechend offen - auch lebte dort der Mann, der den Begriff "Vegan" geprägt und definiert hat: Donald Watson aus Yorkshire...:)

England hat darüberhinaus eine lange vegane Geschichte bzw. Tradition und vegane Produkte sind dort leicht zu bekommen...

Hab Mut und trau dich - es ist dein gutes Recht !

Du sollst dich ja dort wohlfühlen und nicht mit permanent schlechtem Gewissen dort sein...

Ich wünsch dir viel Spaß in England und mit deiner Gastfamilie - mit vielen vegane Köstlichkeiten, vielleicht auch manch Neuem...:) 

Kommentar von Inmetsu ,

Als ich damals mit meiner Klasse in England war, konnte keiner von uns deine beschriebene Veganerfreundlichkeit erkennen. Generell war das Essen bei der Gastfamilie niemals vegan, allein schon wegen der Milch zum Frühstück und Abendessen, und unsere Gastmutter hätte uns niemals in die Küche gelassen,zumal es wie eine Beleidigung für die Gastfreundlichkeit ist

Kommentar von EmptyCages ,

Das tut mir leid, dass du dieses Pech erlebten musstest... Nichtsdestotrotz hat England eine vegane Geschichte - ich gehe davon aus, dass es von der Toleranz der Gastfamilie für die FS als Vegetarierin (was sie ja angekreuzt hatte) bis zum veganen Essen keine allzu große Umstellung für die Gastmutter sein dürfte. Ist ja kein Hexenwerk, wie "LieselotteHerz" bereits sinngemäß schrieb.

Im übrigen habe ich an keiner Stelle empfohlen, dass die FS anregen sollte, selbst kochen zu dürfen, weil auch ich dies als unangemessen empfinden würde !

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich hoffe, dass sie bei einer gastfamilie ankommt, die Vegan für genauso sinnlos halten wie ich! Dann ist spätestens am 2. Tag Zoff, weil Extra-Kind immer seine Extra-Wurst will

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community