Frage von epflanzib, 86

Unterschied zwischen der Todesanzeige Christen und Nichtchristen?

Antwort
von drachenfreund, 73

Bei einem Atheisten/Agnostiker würde ich auf zitierte Bibelstellen und beim abgedruckten Bild auf ein Kreuzsymbol verzichten.

Oft sieht man Rosen, Sterne, Bäume oder ein Bild des kleinen Prinzen abgebildet. Weltliche gottlose tröstende Worte findet man viele dazu im Internet

http://www.trauerspruch.de/trauersprueche

Gehörten die Verstorben natürlich einer anderen Religion an, übernimmt man natürlich auch deren Symbole und schreibt einen Text aus deren Schriften.

Antwort
von Matzko, 41

Als Nichtchrist kannst du bei der Todesanzeige das Kreuz weglassen und einen "weltlichen" Text verwenden, der keinen religiösen Hintergrund hat.

Antwort
von Diimiitrii, 59

Der Tote oder der Verfasser der Anzeige?

Nichtchristen als Andersreligiöse oder Atheisten/Agnostiker?

Christen tendieren dazu, einen schönen Aufenthalt im Himmel zu wünschen und sich darauf zu freuen sich wieder zu treffen.

Da werden Juden und Islamisten sich nicht großartig von unterscheiden.

Wozu Atheisten/Agnostiker tendieren ist absolut nicht verallgemeinerbar, weil es keine Vorstellung bzw Lehre vom "Leben nach dem Tod" bzw dem Fehlen eines solchen im Atheismus gibt. Jeder denkt das was er eben denkt, ohne an einen Gott zu glauben. 

Wenn zb ein "Ungläubiger" stirbt, die Familie aber gläubig ist, dann tendieren sie oft dazu trotzdem sowas reinzuschreiben wie: "Wir werden dich wieder sehen ob in Himmel, Hölle oder Nirvana oder wo du auch sein wirst.." Weil sie es nicht verstehen können, dass er/sie genau an soetwas nicht geglaubt hat.

Natürlich gibt es auch unter religiösen und nicht religiösen Menschen absolut herausstechende andersartige Todesanzeigen. Wie Gedichte, Lieder, Anekdoten, Zusammenfassungen, Verabschiedungen, Parodien, Toasts, Roasts, Witze, Nachrufe usw. Der Vielfalt ist hier kaum eine Grenze gesetzt, aber solange es sich nicht auf Himmel / Hölle / NIrvana irgendeine andere Form der Weiterexistenz oder ein heiliges Buch beruft, ist es nicht eindeutig festzustellen welcher Religion der Verfasser angehört. 

Auch Christen können einen scherzhaften Nachruf verfassen, wenn sie denken, dass der Verstorbene das wollen würde.

Kommentar von epflanzib ,

Danke,ich meinte den unterschied vom Inhalt der Todesanzeige eines konfessionell gebundenen und eines Nichtchristen :)

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