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Unterscheidung zwischen Nomen und Verb

gefragt von Chack am 21.05.2009 um 10:18 Uhr

Hallo,

ich bin grad dabei für Deutsch ein kleines Programm zu schreiben um ein Wort aus einem Satz entweder den Nomen, Verben oder Adjektiven zuzuordnen. Leider fällt mir nicht viel über die Unterscheidungskriterien der Verben und Nomen ein. Beispiel: Wir "gehen" ins Kino. Wir konnte ich jetzt vorgehen um sicher zu sein, dass "gehen" in diesem Satz ein Verb ist, denn man könnte ja auch davon ausgehen das es ein Nomen ist, da mein ein "das" davor setzen kann. (Konversion nennt man das, oder?)

Grüße


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Baiana
beantwortet von Baiana am 21. Mai 2009 10:18
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Verben bezeichnen Tätigkeiten.

Nomen bezeichnen abstrakte oder reale Dinge.

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 21. Mai 2009 10:26

so wie ich die Erläuterung der Frage lese, ist das dem Fragesteller bekannt. Es geht ihm wohl mehr um die Programierkünste.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 21. Mai 2009 10:27

Uups - ja, verstehe. :-/


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 21. Mai 2009 10:25
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ist nicht so einfach wie du denkst. Das Programm muß wirklich den ganzen Satzbau analysieren können. So ähnlich wie die Gramatikprüfung in MS-Word. Denn nur so kann erkannt werden, was für eine Wortart es ist. Und nahezu alle Verben können ja auch Substantive (ist die richtigere Bezeichnung für Nomen). Egal ob du einen Artikel davor setzt oder nicht "Gehen ist anstrengend", da ist "Gehen" ein substantiv. Und bei den Ajektiven ist es ja genauso. "Die große Frau kommt" oder "Die Große kommt" im letzteren fall ist "Große" ja ein Substantiv. So ein Programm muß das erkennen können. Und dann dann muß man aufpassen, daß das auch nicht den Fehler macht und z.B. bei "Ich laufe schnell" das Wort "schnell" zum Adjektiv erklärt, obwohl es ein Adverb ist. Was ich damit verdeutlichen will, so ein Programm ist eben nicht mal schnell geschrieben und so auf die Schnelle kann dir sicher auch keiner die nötige vollständige Antwort geben.


anonym
beantwortet von Marionne am 21. Mai 2009 10:26
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Du müsstest genauere Angaben machen.Soll es sich um ein Computerprogramm handeln,das zweifelsfrei die Wörter eines Satzes nach Wortarten analysiert?Das ist nicht so einfach.Nach der Dudengrammatik kannst du da nicht vorgehen.Wir haben dazu an der Uni die strukturelle Transformationsgrammatik benutzt.Dabei erstellt man Baumdiagramme,aber es ist nicht einfach.Sie mal unter "Chomsky" nach.


anonym
beantwortet von Chack am 21. Mai 2009 14:36
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Nein nein ihr habt das glaub ich falsch verstanden. Wir sind im Deutschunterricht irgendwie auf das Thema "Flussdiagramm für Rechtschreibung" gekommen, und da hat ein Schüler eben ein Flussdiagramm für die Rechtscheibung bzw für ein einzelnes Wort, ob es ein Adjektiv, Verb oder Nomen ist, an die Tafel gezeichnet. Sein Flussdiagramm fande ich persönlich aber unpassend da es Fehler enthalten hat. Mein Lehrer hat dann gemeint wir können ja noch einmal über das Flussdiagramm über die Feiertage nachdenken, und da ich ich letzte Klausur in den Sand gesetzt habe wollte ich ein "kleines Porgramm" mit Hilfe von Visual Basic über dieses Flussdiagramm schreiben und dieses dann Vortragen, um meine Note aufzubessern. Das Programm sollte dann nur Fragen stellen die man mit Ja oder Nein beantwortet um verschiedene Kriterien auszugrenzen und letztendlich die Wortart bestimmt, wie zB "Wie ist es? -> gehen" "Ja oder Nein" in dem Fall klickt man auf Nein, und dann ist das Adjektiv schon einmal ausgeschlossen und man hat nur noch Fragen zu den Verben und Nomen die mein weiter zu dem bestimmten Wort beantworten muss. Deswegen wollte ich etwas über die Unterscheidungskriterien der Nomen und Verben wissen, da mir bei denen keine eingefallen sind.

Jetzt etwas klarer? ;D

Kommentar von B92bd0db813505b18adcb7e8ec02a8easmalljemando am 21. Mai 2009 15:12

ja schon, aber du wirst es nie 100%-ig hinkriegen. an so etwas haben sich schon generationen versucht. kannst natürlich sagen: lässt sich im Satz sinnvoll ein Artikel davorsetzen = Nomen , kann es im Satz sinnvoll in andere Zeit gesetzt werden = Verb (oder so ähnlich, aber bestimmt gibt es dann Gegenbeispiele ...)

Kommentar von B92bd0db813505b18adcb7e8ec02a8easmalljemando am 21. Mai 2009 16:17

Vielleicht kannst du PUnkte sammeln, wenn du es über die Dependenzgrammatik versuchst. Danach steuert das VERB immer den Satz. das Prog müsste also erst das Verb als Hauptmodul im Satz erkennen (Vielleicht Frage : Ist das Wort das Aktionswort im Satz, steuert es den Satz?) und dann in zweiter Linie die abhängigen Objekte wie Nomen,Adjektiv, Adverb usw. siehe auch http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/Lexikon%20der%20Linguistik/d/DEPENDENZGRAMMATIK%20%20%20Gram%C3%A1tica%20de%20Dependencias.htm


CanyonGrand
beantwortet von CanyonGrand am 21. Mai 2009 10:18
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das Gehen schreibt man aber groß, gehen als Verb schreibt man klein



jemando
beantwortet von jemando am 21. Mai 2009 10:24
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ein solches prog wirst du kaum erstellen können, da die sprache nicht logisch aufgebaut ist.

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 21. Mai 2009 10:27

doch ich finde die Sprache schon logisch aufgebaut. Nur zu komplex, daß ein Programm das immer nachvollziehen kann. Das müßte ja dann genau verstehen, was man sagt, damit es erkennt, in welchem Fall es welche Wortart ist.


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