Tod...Verlust, unser geliebter Vater, Schwiegervater und Opa ist am Montag plötzlich verstorben und ich weiß einfach nicht mehr weiter?

... komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Schau mal hier: http://www.trauerratgeber.info/. Alles Gute!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von lindgren
08.01.2016, 19:23

Danke, das gibt mir Trost.

0

Ich hab in März meine Mutter verloren und es braucht Zeit ,über stürze nichts wenn wer reden will sei einfach da !
Es ist und war zu mich hart und es verändert einfach mein Leben und jeder geht anders damit um !
Für mich was es in diesen Jahr kein Weihnachten und keine Lust auf Silvester und das es laufen muss ist eh gut!
Ich hoffe ich konnte helfen, und alles Gute!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mein herzliches Beileid.

Männer trauern anders, als Frauen. Zudem ist Gefühle zeigen und gar zulassen für viele Männer Schwerstarbeit. Wenn man das realisiert, kann man sich darauf einrichten.

Signalisiere deinem Mann, dass du für ihn da bist und ihm zuhörst, wenn er das will, aber dränge ihn nicht zu irgendwelchen Gefühlsbekundungen.

Halte dich mehr an die Kinder. Je nachdem, wie alt sie sind, redet viel, weint gemeinsam, nehmt euch in den Arm, schweigt und erinnert euch gemeinsam.

Versucht, den üblichen Ablauf eures Tages einzuhalten, das gibt auch in der Trauer Halt. Und wer mal seine Ruhe haben will, gesteht sie jedem zu. Es ist eine schwere Zeit für alle. Aber man übersteht sie, wenn man zusammenhält.

Alles Gute für euch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von lindgren
07.01.2016, 19:48

Danke, ich versuche es. Heute morgen war die Frau da, die die Trauerrede halten soll. Aussegnung ist kommenden Montag, davor habe ich Angst. Jetzt habe ich ein Glas Wein getrunken, das 2. steht da. Mir ist gerade nach trinken - obwohl ich sonst nie Alkohol trinke. Alles steht kopf.

0

Mein Beileid! Die selbe Situation hatte ich 2010 und kann dir leider keine Patentlösung nennen. Es tut weh, jeden Tag und du zweifelst wie lange du das noch schaffst, aber du schaffst es jeden Tag aufs neue und irgendwann lässt der Schmerz und die Trauer nach. Nur wie lange das dauert ist sicher auch bei jedem Menschen unterschiedlich. 

Wünsche dir und deiner Familie viel Kraft. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Lindgren,

ja, das ist so mit der Trauer. Der Verlust tut richtig weh. Und Ihr seid alle im Ausnahmezustand.

Was wäre, wenn Ihr nicht im Ausnahmezustand wäret?

Ich finde, dieser Zustand ist erst einmal ein gutes Zeichen dafür, wie viel Euch Dein Vater bedeutet - auch jetzt immer noch.

Da gehört auch die Gereiztheit dazu. Dein Mann meint nicht Dich und will Dir auch nichts. Es ist einfach die Gereiztheit.

Und wenn Du schreien willst: Such Dir eine Ecke, wo Dich niemand hört - bund schrei!

Und dann hör in Dich hinein, was Dir gut tun könnte.

Trauern ist wichtig - aber nicht um jeden Preis.

Du darfst auch mal lachen, "auftanken", Dich freuen - auch darüber, dass Du eine so gute Beziehung zum Vater hattest. Hat ja auch nicht jeder.

Und wenn Du dann aufgetankt hast, hast Du auch wieder Kraft für die Trauer.

Du könntest Deinem Vater einen Brief schreiben, den Du mit in den Sarg oder bei der Beerdigung ins Grab gibst. Oder für dich aufbewahrst. Wie groß sind die Kinder? Auich sie könnten malen, basteln oder schreiben.

Du könntest ein Fotobuch zusammen stellen (oder damit anfangen).

Ich selber bin ja "Profi". Und als mein Schwiegervater starb, hatte ich Angst, dass ich nicht weinen könnte. Aber es war eine schöne Trauerfeier - und ich konnte weinen. Es hat mir gut getan. Und jede einzelne Träne war für den besten Schwiegervater der Welt. Und selbst jetzt nach Jahren, wenn ich das schreibe, bin ich noch ein wenig traurig. Und das ist gut so. Denn es ist immer noch der beste Schwiegervater der Welt.

Ihr dürft traurig sein.

Jeder auf seine Weise. Kleine Kinder können das besonders gut. Wenn ihnen die Trauer zu viel wird, gehen sie spielen. Das verwundert die Erwachsenen. Aber die Kinder können noch auf ihre Grenzen horchen. Sie merken, wann sie sich überfordern - und machen etwas, womit sie auftanken können.

Du darfst Dir auch etwas suchen, was Dir beim Auftanken hilft. Damit Du wieder die Kraft bekommst, um den besten Vater der Welt zu trauern.

Ich glaube, ich würde auch nciht über die Trauer reden. Das fällt vielen Menschen viel zu schwer. Aber ich würde über den Papa und Opa reden. "Weißt Du noch, damals...? ... Wie er immer...?"

Wenn die Beerdigung rum ist: Googel mal, wo es in Deiner Nähe Trauergruppen gibt, und suche Dir eine heraus. Und geh einfach mal hin. Da triffst Du auf lauter Leute, die genau wissen, wie es Dir gerade geht.

Alles Gute und viel Kraft!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man merkt in Deien Zeilen, wie wichtig er für Euch war. Du kannst auch Bekannte und  Verwandte anrufen und darüber sprechen.  Wie kommst Du denn mit der Schwiegermutter klar hast Du wen, der kurz bei den Kindern bleibt. Rufe Freunde an.

Alles Gute für Dich und die Familie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich kann die wirklich verstehen .mein tipp:setzt euch mal alle an einen tisch und redet über die trauer ,wichtig ist dass ihr sie zulasst ihr dürft sie nicht verdrängen.glaubt mir wenn ihr dass loswerdet was ihr sagen wollt ,fühlt ihr euch gleich schon besser.ach und sag deinem mannn und deiner familie dass sie nicht die einzigen sind die trauern ,viell.macht einen kleinen billigen familien urlaub,dass bringt euch wieder eein bischen zusammen .ich wünsch dir und deiner familie alles gute für die zukunft

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von lindgren
07.01.2016, 19:46

Ich verstehe ja meinen Mann. Ganz und gar. Er leidet sehr, aber ich auch. Ich bin nur noch am Weinen und funktionieren - irgendwie. Vorher habe ich ihn daran erinnern wollen, noch jemanden anzurufen (hatte er heute morgen gesagt) und wurde richtig angeschnauzt, er ist aufgestanden und ist raus. Ich weiß gar nicht, was ich richtig mache und was falsch.....das tut weh.

0

Was möchtest Du wissen?