Habe gehört, dass man die Hände vom Lenkrad nehmen sollte, wenn man sieht, dass man einen Unfall haben wird und der Aufprall nicht mehr zu vermeiden ist. Dies würde Verletzungen an Händen und Armen vorbeugen. Stimmt das? Wie sollte man sich verhalten wenn man sieht, dass es eng wird?
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Deine Arme oder Hände würdest Du möglicherweise schützen, aber was ist dann mit Deinem Körper???? Der würde ungeschützt aufprallen. So hast Du die Möglichkeit, mit den Armen einen Aufprall abzufedern. Aber die Verletzungen möchte ich nicht sehen, die Du möglicherweise bekommst, wenn Du das Lenkrad losgelassen hast......

Wer sagt denn sowas? Überlege es dir mal ganz genau! Du kannst mit den Armen einen Aufprall abfedern! Loslassen ist die wohl verkehrteste Lösung! Wünsche eine unfallfreie Fahrt.. Gruss Solf
knetartpunktde am 3. Februar 2008 12:59 Negativ ! Ich habe einen Aufprall an einen Baum mit höchstens 20 km / Stunde erlebt. Mit den Armen federt man nichts ab !
man darf die arme natürlich nicht ausstrecken!
knetartpunktde am 3. Februar 2008 13:08 Das hat nichts mit ausgestreckten oder leicht angewinkelten Armen zu tun. Wenn du mal unangeschnallt die in diesem Fall wirkenden Kräfte gespürt hast, würdest du auch nicht mehr an diese Armabstützmärchen glauben.
Dr Love am 3. Februar 2008 13:17 den arm hauts umso mehr zusammen, je stärker du dich abstützen willst!
das tue ich eh nicht - siehe meine antwort. aber typischerweise passiert das dennoch in dem reflex sich abzustützen werden die arme ausgestreckt. aua! wenn man sie anwinkelt kann man zumindest vermeiden, völlig verdreht aufs lenkrad aufzuschlagen, man hat etwas besseren halt.
ich bin übrigens auch schon wem draufgefahren, kann mich aber beim besten Willen nicht erinnern, was ich mit meinen Armen gemacht habe....

man sollte den lenker los lassen und die hände vor das gesicht halten...dein oberkörper wird ja vom gurt gehalten (denn du um haben solltest) aber bei der kurzen strecke die der gurt zum einrasten braucht brichst du dir hände und/oder arme...außerdem schützen die hände dein gesicht vor herumfliegenden teilen...

Beim Frontalaufprall sind gebrochene Arme das geringere übel. Wenn man soviel Zeit hätte, darüber nachzudenken, was man so alles mit den Händen anstellen könnte, könnte man versuchen zu lenken...

Ich bin zum Einen enorm beeindruckt von einigen Standpunkten, wie sie hier vertreten sind... Zum Anderen bin ich ebenso beeindruckt, dass es Leute gibt, die Kopflos ( Armlos ) fahren. So versuche ich es mal in Kürze auf den Punkt zu bringen... Aus meiner langjährigen Rettungsdienstrerfahrung meine ich beurteilen zu wollen, dass man einen Unfall OHNE die Hände am Lenkrad haben zu können, in keinster Weise steuern könnte. Egal wie und wohin. Genauso könnte ich auch die Augen schließen ! Nein... Man sollte, wie z. B. durch den Solf beschrieben.. die Hände am Lenkrad lassen... Denn ein leicht abgewinkelter Arm ( wie auch Beine ) ... es ist hier schon richtig kommentiert... sollten schon da sein, wo sie hingehören. Nämlich an den dafür vorgeschriebenen Pedalen, Lenkrad, usw... Auch in Betracht dessen, dass da noch Airbags ins Spiel kommen, ist mit Komplikationen zu rechnen. Einem Frontalunfall sollte man ohnehin aus dem Wege gehen, da es in einem JEDEM FALLE zu extremen Deformierungen der Karosserie kommt. Und das trotz Schutz und Technik. Ein Frontalgeschehen sollte man etwas seitlich "abgleiten" lassen. Es zumindest versuchen... Die Straße ist so ausgelegt, dass 3 Fahrzeuge nebeneinander passen. Dass natürlich ein paar Herrschaften auf ihr Recht pochen und drauf zu halten...das habe ich schon oft gehört... Fakt ist... Ich persönlich nehme lieber gezielt einen Unfall in Kauf, so ich ihn seitlich touchiere und mit einer Grabenvariante glimplich davon komme, als einem Frontalunfall zu begegnen. Bis zum letzten Bruchteil der entsprechenden Sekunde kann ich mit Lenkbewegungen versuchen, heil aus einer Unfallbegegnung heraus zu kommen. Selbst habe ich sowohl Unfälle erlebt, wie natürlich auch gesehen. Als auch berufsbedingt "Fastunfälle" zu Hauf erlebt... weitere Klassiker sind... Wildwechsel...--> Baum... und immer gern genommen: Bankette mit starkem Gegenlenken... sowie Wenden in Kreuzungen und auf Landstraßen... Euch allzeit gute Fahrt !
Andererseits kann man sagen, wenn nichts mehr zu retten ist, dass man lieber loslassen sollte, damit man sich nicht die Hand bricht.
also loslassen - und die Kontrolle über das Auto ganz verlieren. Ich glaube, so kurz vorher, dass man sagen kann, jetzt ist eh nis mehr zu machen, denkt man daran dann auch nicht.
Keinesfalls darf man die Arme durchstrecken in dem untauglichen bemühen, sich abzustützen. Das bricht einem alles.
Abfedern mit den Armen? wie kräftig seid ihr? lasst Euch mal nach vorne fallen und fangt Euch mit den Armen ab. hoho. Sofern ihr keine Leistungsturner seid, legt besser was weiches drunter.

würde ich erst in der aller-allerletzten sekunde machen, denn oft kann man durch einen beherzten abgang in die botanik das schlimmste verhindern!
Dr Love am 3. Februar 2008 13:20 ab 150 kilometer/stunde überlebst du sowieso keinen aufprall!
In einem solchen Moment wird dies wohl ohnehin keiner von uns steuern können. Oder ist Herr Schuhmacher auch bei GF?
Von der Logik her betrachtet sollten die Arme niemals vollends ausgestreckt sein, denn sonst haut die Wucht voll auf alle Gelenke bis hin zur Schulter. Wenn die Arme leicht gebeugt sind, sind die Gelenke in der Lage abzuknicken und so dem Aufprall auzuweichen.
Ich leite dies von einem ADAC-Sicherheitstraining ab, wo uns über die Einstellung des Sitzes gesagt wurde, dass der Fuss auch beim vollen Durchtreten der Pedale nie ganz durchgestreckt sein soll, weil eben bei einem Aufprall das Kniegelenk mit Sicherheit zerschmettert wird.
Einige Antworten sind ziemlich daneben, vor allem, wenn es um die Abfederung mit den Armen geht. Die Antwort von "M.P." ist wirklich sehr profund. Auch, wenn ein Aufprall nicht zu vermeiden ist, sollte die Wirkung des Aufpralls minimiert werden. Das kann man jedoch nur erreichen, wenn die Hände am Lenkrad sind. Dazu muss man nicht gerade "Schumi" sein. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass auch in einer Unfallsituation versucht werden kann, den Aufprall noch zu vermeiden, bzw. die Kollosion vorn seitlich statt genau frontal zu erreichen, wenn die Hände am Steuer sind.

Meiner meinung nach hast du unmittelbar vor dem Unfall nicht die Zeit darüber nachzudenken was du mit deinen Händen machst. Loslassen wirst du im ernstfall nicht, weil es eine ganz logische Reaktion ist auszuweichen, egal ob damit der Unfall noch zu Vermeiden ist...
MfG Maggo
tut er auch so, da zuviele kräfte im Spiel sind. Bereits bei einem Frontalaufprall bei 30kmh kann man sich nicht mehr festhalten oder dergleichen