Frage von brotmahl, 452

Schimmel Wohnung, Nasse Fenster+Tür Vollverglasung, hohe Luftfeuchtigkeit, Silberfische?

Hallo,

ich bin vor kurzen in eine 38m² 1 1/2 Raum Wohnung gezogen. Sie befindet sich ebenerdig. Sowohl die Eingangstür (Bild 1) als auch der große Fensterbereich (Bild 2) ist vollverglast. Nun wo es kalt wird habe ich Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel.

  1. Das erste Problem was ich habe ist, dass der Komplette Rahmen der Eingangstür fast ständig triefend Nass ist. Also alles. Ich habe auf dem Boden vor der Eingangstür Fützen. An den Glasscheiben bildet sich im unteren Bereich somit auch Kondenzwasser. Im Fensterbereich ist es an den Rahmen nicht so extrem, jedoch an den Glasscheiben das selbe.

  2. Nun habe ich im Fensterbereich direkt an der Fensterlaibung auf der Rauhfaser Tapete von unten bis oben Schimmel. Über dem Fenster ist noch ein Träger an dem auch in dem Bereich mittig ein großer Schimmelfleck ist.

  3. Der Schimmel ist auch auf den Rahmen der Eingangstür sowie den Rahmen des Fensterbereichs. Sie haben einen schwarzen Film und überall wo sich das Wasser staut richtige Schimmel Flecken.

  4. Mir sind Nachts am Eingangsbereich nun schon zwei Silberfische innerhalb 1 Woche über den Weg gelaufen.

Vor dem Fenster befinden sich zwei alte Heizkörper mir ist heute aufgefallen, als ich nach hause kam, obwohl beide Heizkörper auf (*) gestellt sind, dass der rechte richtig Warm war.

Ich habe jetzt alles mögliche die Tage nacheinander ausprobiert. A: Heizen+Fenster zu ; B: Heizen+ regelmäßiges Sturzlüften ; C: nicht Heizen+Fenster zu ; D: nicht Heizen+regelmäßiges Sturzlüften.... eine Besserung war irgendwie in keinem Fall ersichtbar. (FÜR DIE FEHLERFINDUNG Ursache Wärme, Kälte, Luftfeuchte) Wie man richtig lüftet weiß ich. 

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Onki73, 158

Der "Umbau" eines Fahrradladens zum Wohnraum hätte bauliche Veränderungen mit sich bringen müssen, welche die Feuchtigkeit und damit den Schimmel vermeiden.

Im Fahrradgeschäft wird im Winter nicht auf 20°C geheizt und durch den Besucherverkehr erfolgt ständig eine "Frischluftspülung". Es schläft keiner Nachts in den Räumen, der Feuchtigkeit prodiziert. Es duscht keiner im Geschäft, bzw. in den angrenzenden Räumen.

Die erhöhten Feuchten, die das Bewohnen der Räume zwangsläufig mit sich bringen hätten berücksichtigt werden müssen, durch eine bessere Verteilung der Heizwärme.

Die großen Fensterfronten sind eh nicht so super, was die Heizenergeieinsparung anbelangt, aber Feuchtigkeit, Kondensat und Schimmel kann auch hier durch die Schaffung warmer innerer Oberflächen vermieden werden.

Mit dem IR-Thermometer gemessen, wird man feststellen, dass die Fensterrahmen eine im Verhältnis zur Raumlufttemperatur zu kalte innere Oberfläche aufweisen. Hier kommt es trotz guter allgemeiner Raumluftfeuchtewerte zur Kondensation von Raumluftfeuchte.

Ähnlich verhält es sich vor Oberflächen an Aussenwänden und den Fensterlaibungen. Hier steigt die Raumluftfeuchte durch Luftauskühlung an, was in den schimmelgefährteten Bereich gehen kann.

Es bedarf an der Wandoberfläche keine Kondensatbildung, um Schimmelwuchs zu haben. Ab dauerfahren 70% rel. Luftfeuchte vor einer porösen, nährstoffangereicherten Oberfläche besteht die Gefahr des Schimmelwuchses, weil dann auf der Oberfläche bereits erste Schimmelsporenarten auskeimen können. Bei 80% rel. Luftfeuchte vor einer porösen Oberfläche, sind fast alle Schimmelsporenarten keimbereit.

Mittels des Mollier-H-X-Diagramms kann man die oberflächennahe Luftfeuchte bestimmen, außerdem ist es hilfreich, Lüftungszeitpunkte zu ermitteln, wann es günstig ist zu lüften und wann nicht (wichtig bei erdberührten Wänden/Kellerwohnungen).

http://www.bosy-online.de/hx-diag.pdf

Im Diagramm sind linksseitig die Temperaturen aufgeführt. Die Linien verlaufen waagerecht durch das Diagramm. Von unten links nach oben rechts verlaufen bogenförmig die Luftfeuchtelinien der rel. Luftfeuchtigkeit. Weitere Werte interessieren hier erstmal nicht.

Man misst die Raumlufttemperatur und die Raumluftfeuchte (mittels Hygrometer) in der Raummitte, sowie mittels IR-Thermometer die Oberflächentemperatur an einer schimmelgefährteten Stelle. Diese beiden ersten Werte ergeben einen Punkt im Diagramm. Von diesem Punkt aus geht man senkrecht nach unten bis zu der waagerechten Linie der gemessenen Oberflächentemperatur (der Wand, bzw. des Fensterrahmens).

Hier kann man nun die rel. Luftfeuchte näherungsweise anhand der schräg durch diesen Punkt verlaufenden Luftfeuchtelinie ermitteln. Diese ermittelte Luftfeuchte liegt nun in unmittelbarem Oberflächenkontakt an der Stelle an, wo die Temperatur der Oberfläche gemessen wurde. Liegt dieser Wert über 70% rel. Luftfeuchte, besteht Schimmelgefahr.

Nun kann man erkennen, dass sich diese Schimmelgefahr mindern lässt, durch Senkung der allgemeinen Raumluftfeuchte oder durch Hebung der Oberflächentemperatur. Beides führt dazu, dass die rel. Luftfeuchte im Oberflächenkontakt nicht mehr so stark ansteigt, so dass es zur Schimmelbildung kommen kann.

Bei der Senkung der rel. Luftfeuchte sind Grenzen gesetzt. Luftfeuchtewerte von unter 40% sind in vielen Wohnungen -selbst bei gutem Lüftungsverhalten- oft nicht zu erreichen. Die Luft enthält also immer Feuchtigkeit, die an einer ausreichend kühlen Oberfläche kondensieren kann.

Der Weg der Erhöhung der inneren Oberflächentemperatur führt zu einer geringeren Luftauskühlung, damit zu einerm geringeren Anstieg der rel. Luftfeuchte im Oberflächenkontakt und damit zur Vermeidung von Feuchte- und Schimmelproblemen.

Die innere Oberfläche ausreichend warm zu halten, ist die Aufgabe der Heizanlage und damit in der Regel ein Problem des Vermieters, bzw. des Eigentümers. Die Heizanlage sollte so gestaltet sein, dass sie dieser Aufgabe gerecht wird. Auch vor Wärmebrücken und Bauteilen mit schlechten U-Werten kann Kondensat verhindert werden, wenn es ein Wärmeangebot gibt, welches höher ist, als der Wärmeabfluß nach aussen.

In meinem alten Haus selbst gibt es im Flur noch ein kleines einfach verglastes Fenster. Selbst bei kürzlich aussen herrschenden Nachttemperaturen von unter -11°C war das Fenster kondensatfrei, weil es innen ein ausreichendes Wärmeangebot durch Wärmestrahlung gab. Wärmestrahlung erwärmt Oberflächen direkt und damit auch die Oberfläche von sich bildenen Wassertröpchen (Kondensat). Dadurch wird das Kondensat schon in der Entstehung sofort wieder zum Verdunsten angeregt. Fensterglas wirkt wie ein Spiegel auf Wärmestrahlung - die Wärmestrahlung wird zu 100% reflektiert.

Mein Haus wird mit hydraulischen Heizleisten beheizt. Diese erzeugen ein sehr gutes Wärmestrahlungsklima, welches alle Oberflächen erwärmt. Dadurch werden effektiv oberflächennahe hohe Luftfeuchten und Kondensat verhindert, auch an sogenanten Wärmebrücken, weil die Wärmestrahlung sich mit Lichtgeschwindigkeit im Raum ausbreitet und damit auch kritische Stellen des Baukörpers deutlich besser mit Wärme versorgen kann, als es die Warmluft kann, die von den üblichen Heizkörpern produziert wird. Luft bewegt sich relativ langsam und kann nur eine sehr begrenzte Wärmemenge übertragen.

Da Warmluft naturbedingt nach oben steigt, sind untere Wandbereiche bei warmluftlastiger Beheizung des Raumes oft auch mit Wärme nicht ausreichend versorgt, was hier zu Feuchtigkeitsproblemen führen kann. Auch in Raumecken oder in Fensterlaibungen ist eine ausreichende Wärmeversorgung zur Hebung der inneren Oberflächentemperatur nicht immer gewährleistet.

Bei Schimmelproblematiken als Erstes ein verbessertes Lüftungsverhalten zu fordern, ohne die allgemeinen Luftfeuchtewerte und die Oberflächentemperatur der kältesten Stellen im Zimmer zu kennen, ist demzulolge aus oben aufgeführten Gründen falsch.

In dem Falle der Ladenwohnung muss auf kurz oder lang (wenn die Räume längere Zeit als Wohnräume genutzt werden sollen) für eine gute Wärmeverteilung vor den großen Fensterflächen gesorgt werden. Da wird man nicht um Änderungen an der Heizanlage mit dem Ziel der gleichmäßigeren Wärmeverteilung im Raum herum kommen.

Sinnvoll sind im unteren Bereich vor allen feststehenden Fenstern kleine (ca. 30cm hohe) Heizkörper Typ 11. Diese erzeugen mehr Wärmestrahlung (ca. 35% Strahlungsanteil) zur Oberflächenerwärmung und weniger Warmluft, als die derzeit montierten "Lufterhitzer" (ca. 20% Wärmestrahlung und 80% Warmluft).

Seitlich an den Wänden rechts und links vor den großen Fensterflächen sind ca. 2m hohe Heizkörper/Heizplatten (Typ 10) zu installieren, die ca. 55% Wärmestrahlung liefern und die Fensterflächen damit durch den hohen Wärmestrahlungsanteil kondensatfrei halten. Die Leistung (Größe) der Heizkörper muss natürlich dem Wärmebedarf des Raumes angepasst werden.

Im Bereich der Tür in der Fensterfront kann kein Heizkörper montiert werden, die Raumluft kühlt aber auch hier an der Glasscheibe aus und fällt kalt auf den Boden, was zu kalten Füßen führt. Hier in diesem Bereich wäre eine einfache kleine Heizrohrschleife im Fußboden sinnvoll, die mit der üblichen Vorlauftemperatur der Heizanlage ohne weitere Regelung betrieben werden kann.

Kommentar von brotmahl ,

Vielen Dank für die ausführliche Antwort und die vielen Tipps!!!

Wenn ich nach 9h von der Arbeit nach hause komme, zb. heute den Tag über während ich abwesend war die Fenster geschlossen ließ und die Heizungen aus, so hat sich die Wohnung auf 15,6°C heruntergekühlt. Als ich heute morgen gegangen bin, waren es noch 18,9°C. In den letzen zwei Tagen wo es -11°C war, auf 20°C+ zu kommen, war mir auch nach dauerhaften Heizen nicht möglich.

Ein Hygrometer/Wetterstation habe ich bisher keine, wollte ich mir nun aber zulegen, um die Luftfeuchtigkeit zu bestimmen. Zwecks der Messung mit dem IR-Thermometer, werde ich mal den Vermieter bzw. der für meiner Wohnung vom Vermieter zuständigen Firma ansprechen.

Eigentlich schade um die Wohnung, aber ich werde mich nun auch nach einer neuen umsehen. Ich denke kaum, dass der Vermieter so viel Geld in das Objekt investieren wird um das ganze zu optimieren und selbst wenn, würde ich während der Umbauarbeiten nicht anwesend sein wollen. Zudem ist die Wohnung zwecks der Lage und dem Preis sofort wieder Vermietet.

Ich werde jetzt erst einmal selbst an den betroffenen Stellen die Tapete entfernen, den Schimmel bekämpfen (evtl Spachteln je nachdem welcher Untergrund mich erwartet) und die ganze Fläche mit Schimmel/Isoliergrund abdecken.

Kommentar von Onki73 ,

Ein IR-Thermometer ist bei Amazon schon für unter 20,-EUR zu haben. Das ist auf jeden Fall hilfreich auch in der neuen Wohnung.

Wegen der Schimmelbildung an der Wand ist möglichst gleichmäßig durchzuheizen, ggf. auch auf geringem Niveau. Nur so wird die Wand halbwegs gut mit Wärme versorgt, denn die Wand ist thermisch sehr träge und läuft beim Wiederanheizen des Raumes noch lange Zeit der schnell ansteigenden Raumlufttemperatur mit großem Abstand hinterher (typisch bei warmluftlastiger Beheizung). Das führt wiederum zu großen Differenzen zwischen der Raumlufttemperatur und der Wandoberflächentemperatur mit den bereits angesprochenen Feuchteproblemen durch Luftauskühlung vor der kalten Wandoberfläche.

Den Schimmel mit Alkohol einspühen und nach kurzer Einwirkzeit abwischen mit Papiertuch, was dann entsorgt wird. Tapete entfernen und die Wandoberfläche am besten mit kalkhaltigen Wandspachtel spachteln. Dieser wird in der Regel sehr weiß - ein Streichen mit Farbe ist nicht mehr nötig. Den gibts von Auro oder Kreidezeit (keine Baumarktware). Damit wird eine Zeit lang eine basische Oberfläche geschaffen, die schimmelhemmend wirkt, aber auch Wasserdampf diffundieren läßt.

Antwort
von Mann1008, 178

Moin, mal zwei Anmerkungen. War die Wohnung frisch renoviert ? Wenn ja ist es möglich, das Altlasten nur vertuscht wurden. Es kann sich aber auch um Kältebrücken im Bereich der Fenster handeln. Wie schon erwähnt, dann müssen dort Fachleute ran. Sollte von dir kein Verschulden vorliegen, setze dem Eigentümer eine Frist, die Mängel abzuklären und zu beseitigen. Für eine Kürzung der Miete gibt es genaue Angaben im Mietrecht.http://www.buergerliches-gesetzbuch.info/bgb/535.html

Kommentar von brotmahl ,

Nein, sie wurde unrenoviert übergeben, ich habe lediglich die Wände neu geweist. Jedoch wurde an einer Wand ein Heizkörper (auf Strom) angebracht, weil es wohl Feuchtigkeit an der Wand im Winter geben soll. Die werde ich natürlich nicht auf eigene Kosten nutzen. Bisher ist diese Wand aber trocken. links von der Eingangstür.

Antwort
von Mann1008, 164

http://www.haustechnikdialog.de/SHKwissen/1104/Richtig-Lueften. moin, wenn es sich mit dieser Anweisung nicht bessert, informiere den Eigentümer, das die Ursache durch Fachleute erkundet wird.

Kommentar von brotmahl ,

Nett gemeint, aber das ist nicht meine erste Wohnung. :) Zudem wohne ich hier erst seit 3 Monaten. Davon kommt die Schimmel-, u. Feuchtigkeitsbildung 100%ig nicht. 

Antwort
von wolfram0815, 138

Das ist keine normale Feuchtigkeit mehr, wie sie bei feuchten Wänden entstehen kann. Ich vermute jetzt, dass ein Heizkörper oder ähnliches defekt ist,und dabei heißes Wasser verliert! Ein Themostat am Heizkörper ist hinüber. Vielleicht ist das die ganz Ursache? Dreht man den Thermostat am Heizkörper zu, dann wird da eine kleiner Stöpsel auch hineingedrückt. Und verschließt den! Aber dass das nicht funktioniert? Und umgehend dem Vermieter melden. Das gehört auch zu deinen Pflichten.

Kommentar von brotmahl ,

Das funktioniert. Habe den Stöpsel hinein gedrückt und konnte Sie nun auf "0" stellen.

konnte das die Ursache sein? Wenn ich Tagsüber arbeiten bin, ist ja dass Fenster zu, dass der Heizkörper die ganzen Zeit Wärme abgibt und sich die Wohnung somit aufheizt und daher die Feuchtigkeit entsteht?

Mir fällt gerade ein, dass mir in den 3 Monaten die ich jetzt hier wohne, schon öfters aufgefallen ist, dass die Wohnung warm ist, obwohl ich so gut wie gar nicht heize. Bis Silvester eigentlich so gut wie gar nicht.

Sowie dass der Vormieter sich bei der Abnahme der Wohnung darüber wunderte dass dieser Heizkörper einen Messwert hatte, obwohl er wie er meinte diesen nie genutzt hat.

Das könnte evtl. das Problem sein. Ich schaue jetzt erst einmal ob die Heizung nun komplett kalt wird und Rufe morgen meinen Vermieter an.

Kommentar von wolfram0815 ,

OK, mach das. Es sieht aus wie in einer Waschküche......

Kommentar von brotmahl ,

Nein. Es ist halt ein Ehemaliges Ladenlokal. Hier war ein Fahrradladen drin. Den kenne ich sogar noch. Das Geschäft wurde dann umgebaut.

Antwort
von napoloni, 107

Ich habe jetzt alles mögliche die Tage nacheinander ausprobiert. A:
Heizen+Fenster zu ; B: Heizen+ regelmäßiges Sturzlüften ; C: nicht
Heizen+Fenster zu ; D: nicht Heizen+regelmäßiges Sturzlüften.... eine
Besserung war irgendwie in keinem Fall ersichtbar.


Mit anderen Worten: Du hast keinen Plan, wie das mit Heizen und Lüften funktioniert.
DAS muss aber richtig funktionieren. Erst, wenn richtig geheizt und gelüftet wird lässt sich erkennen, ob es irgendwie noch andere, baulich bedingte Schwachstellen gibt.

Ab sofort: Mehrfach täglich stoßlüften. Fenster weit auf, am besten mit Durchzug quer durch die Wohnung. Nach wenigen Minuten Fenster wieder komplett zu. 5 - 10 Minuten ohne Durchzug, mit Durchzug sollten jeweils 5 oder weniger Minuten reichen (je nach Wind und Fenstergröße). Keine Kipplüftung wie in Bild 2!

Halte mit der Heizung am besten permanent eine wohnliche Temperatur. Bevor du die Wohnung abkühlen lässt (etwa vor dem Gang zur Arbeit etc.), solltest du immer ordentlich durchgelüftet haben.

Je wärmer du es drinnen hast und je kälter es draußen ist, desto wirkungsvoller ist das jeweilige Lüften. Weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte.

Bei milden Temperaturen wirst du mehr tägliche Lüftungsvorgänge benötigen als bei echtem Winterwetter.

Falls du irgendwo Möbel vor den Außenwänden haben solltest: Besser vor die Innenwände stellen oder wenigstens deutlich abrücken.

Kommentar von brotmahl ,

Ich weiß, dass in regelmäßigen Abständen für ca. 5min Stoßlüften angesagt ist. Das heißt Fenster nicht auf Kipp sondern ganz auf oder am besten Durchzug.... Zudem sollte soweit geheizt werden, dass die Wohnung nicht auskühlt. Richtig so? Denke schon ;) Dies mache ich auch morgens und wenn ich denn Zuhause bin nach der Arbeit.

Ich habe nur versucht das Phänomen zu bekämpfen und alle mögliche Varianten durchgespielt die Möglich sind. Den Fehler zu finden, was die Ursache sein kann. Zu warm, zu kalt, zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Aber anscheinend liegt es entweder wirklich an der Heizung oder mit dem Mauerwerk bzw der Tür und der Fensterfront ist etwas nicht in Ordnung.

Kommentar von brotmahl ,

und wie gesagt, ich wohne seit 3 Monaten hier... wäre ich wirklich zu blöd zum Lüften, dann ergeben sich nicht innerhalb von 3 Monaten solche Symptome... Zudem hatte ich diese Probleme in all meinen anderen Wohnungen auch nicht. 

Kommentar von napoloni ,

Ähm, diese Probleme kommen bei manchen Leuten bereits nach 2 Wochen vor. Und so ein Problem besteht ja nicht erst, wenn man es selbst endlich bemerkt.

Dies mache ich auch morgens und wenn ich denn Zuhause bin nach der Arbeit.

Zweimal lüften bei einer 38-qm-Wohnung ist jetzt nichts, was mich vom Hocker haut. Ich glaube nicht, dass du nach der Arbeit direkt ins Bett fällst, also sollte mindestens noch vor dem Schlafengehen ein Lüftungsvorgang drin sein.

Über die Ursache brauchst du dir keine Gedanken machen. Die kann ich dir benennen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch und die feuchten Stellen sind zu kalt. An den Stellen kannst du so schnell nichts drehen - du bist dort eingezogen und musst damit klarkommen. Also gilt es, die Luftfeuchtigkeit zu senken. Und wie das geht, hab ich dir oben beschrieben.

Kommentar von brotmahl ,

wer redet denn von zweimal lüften? Morgens kann man nur einmal lüften oder wollen sie behaupten sie stehen 3 Stunden vor der Arbeit auf extra um die Wohnung mehrfach zu lüften? Es war auch nicht die Rede davon, dass nachdem ich von der Arbeit zurück bin nur einmal gelüftet wird *facepalm* und genau in zwei Wochen. Da redet wer der Ahnung hat. Ich habe Maler/Lackierer gelernt und genug Ahnung in der Richtung. 

Ich finde eh diese Klugscheißen geil, wo immer dumme Sprüche und tolle Ratschläge kommen von unnützen Halbwissen aus dem Internet obwohl sie wohl selbst nicht das erfüllen, was sie meinen anderen als Rat mitzugeben :D

Mein Jung. Ich wohne nun in ca. 15 Jahren in 4 verschiedene Wohnungen (Umzug Arbeit Stadt) und so etwas ist mir noch nie vorgekommen.


Die Ursache habe ich bereits selbst benannt mit der hohen Luftfeuchtigkeit. Jedoch gibt es auch dafür einen Grund und eben ist die Heizungsanlage defekt oder die Tür-, Fensterfront mit dem Bauwerk ist das Problem. Mit Lüften hat das nichts zu tun sorry.

Kommentar von napoloni ,

wer redet denn von zweimal lüften?

Du. siehe das Zitat

Dies mache ich auch morgens und wenn ich denn Zuhause bin nach der Arbeit.

Morgens + nach der Arbeit = 2x

Ich habe Maler/Lackierer gelernt und genug Ahnung in der Richtung.

Ja, als Maler und Lackierer sollte man es eigentlich wissen. Aber warum dann diese stumpfsinnigen Versuche?

Ich habe jetzt alles mögliche die Tage nacheinander ausprobiert. A:
Heizen+Fenster zu ; B: Heizen+ regelmäßiges Sturzlüften ; C: nicht
Heizen+Fenster zu ; D: nicht Heizen+regelmäßiges Sturzlüften....

Wolltest du sicher gehen, ob bei dir in deiner Wohnung vielleicht andere Gesetze der Physik gelten als überall sonst in der Welt?

Die Ursache habe ich bereits selbst benannt mit der hohen
Luftfeuchtigkeit. Jedoch gibt es auch dafür einen Grund und eben ist die
Heizungsanlage defekt oder die Tür-, Fensterfront mit dem Bauwerk ist
das Problem. 

Also du stellst hier Fragen, weißt die "Antwort" aber schon selbst? Mach dir ruhig weiter etwas vor. Bei mir hast du damit allerdings keinen Erfolg. Und beim Schimmel auch nicht...

Kommentar von brotmahl ,

Das ganze hat hier keinen Sinn... Googlen Sie mal Schimmel Fensterlaibung... dann hat sich ihre ganze Lüften Geschichte auch für Sie schon erledigt.

Stoßlüften "Dies mache ich auch morgens und wenn ich denn Zuhause bin nach der Arbeit" habe ich geschrieben... aber nichts von 2x ;) wie oft ich es nach der Arbeit mache ist wohl verschieden, wann man zuhause ist, was man sonst noch zu tun hat und ob man noch unterwegs ist. Ich weiß ja nicht ob ihr Leben nach der Arbeit nur aus zuhause Sitzen und regelmäßig Lüften besteht oder sie für alles eine Zahlangabe benötigen?

Diese Stumpfsinnigen Versuche: ich sage es gerne ein drittes mal waren dafür da, um zu erkennen woher das Phänomen entsteht mit der komplett durchnässten Türrahmen. Ist es kälte, ist es wärme, ist es Luftfeuchte. Evtl. Ist die Türverkleidung auch gar nicht für den Außenbereich gedacht, sondern für den Innenbereich.

Richtig Lesen. Dann hat sich das mit ihrer Physik auch erledigt und wie gesagt richtig über Schimmel informieren, dann wüssten Sie auch, dass mein Problem nichts mit Lüften zu tun hat... Es zumindest nicht die Ursache ist.

Onki73, Mann1008, wolfram0815 ... geben sinnvolle und mögliche Lösungsansätze, die auch auf das Problem eingehen. Die Beiträge sollten sie sich mal durchlesen. Bildet evtl auch Sie, falls Sie das wollen??? 

Man muss sich hier nicht anmelden um auf 4500 Beiträge zu Antworten und dann Punkte zu sammeln. Man sollte auf Beiträge antworten, wenn man sich mit der Frage und dessen Lösung auskennt und nicht mit google Antworten oder wie in diesem Fall die Standard Aussage... Lüften... zudem sollte man "ich sage es noch einmal" Beiträge richtig Lesen und geschriebenes verstehen. Ansonsten nachfragen und nicht Behauptungen aufstellen.

Kommentar von napoloni ,

Dann erzähl mir mal, was du mit diesen von dir angeführten hilfreichen Antworten bewegen kannst! Umziehen kannst du jetzt.

Antwort
von Lipstique, 119

So sieht keine Wohnung aus...war das bis jetzt eine Kneipe, Kiosk...? Da kannst du nicht wohnen - da kannst du gleich in einem "renovierten Keller" wohnen:-)

Kommentar von brotmahl ,

Es war vorher ein Ladenlokal ja. Ein Fahrradladen. Ansich ist die Wohnung sonst ganz Okay. und halt die Lage direkt in der Innenstadt.

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