Samariter?

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6 Antworten

Es ist ein Gleichnis und meiner Meinung nach ist die Message dahinter, dass der Levit und der Priester zwar nach aussen hin so erscheinen, dass sie alles richtig machen aber ihr Herz nicht so ist, also soviel wie an ihren Taten erkennt man sie nicht an dem was sie erzählen

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Der Priester und Levit sind aufgrund der Angst sich zu verunreinigen weiter gegangen, da sie auf den Weg zum Tempel waren. Der Samariter nicht, obwohl er sich auch verunreinigt, und iwie gab's da noch generell einen Konflikt zwischen diesen beiden Völkern, hab ich aber vergessen. (hatten wir in Religion)

Das ist eine sehr kontroverse Geschichte...
Die beiden ersten sind der Meinung die Ethik, also ihre Gebote, darüber zu stellen. Der Samariter aber stellt die Moral drüber und entschließt sich, meiner Meinung nach auch richtig, ihm zu helfen, trotz des Gebotes.

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Der Levit und der Priester hatten Angst sich bei der Berührung des vermeintlich Toten zu verunreinigen.

Der Samariter half, ohne sich darüber Gedanken zu machen, weil er einfach nur die Not und die Hilflosigkeit des Überfallenen sah.

Gibt es denn kaum noch Leute, die das meist verbreitete Buch der Welt gelesen haben?

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Kommentar von Dibiiiiii
21.02.2016, 20:53

Der Wirt fragt den Samariter warum er so viel für den Überfallenen tut. Obwohl er ihn doch gar nicht kennt.  

Was wäre ihrer Meinung nach die Antwort des Samariters?

Vielen Dank!

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Kommentar von mermaid13
21.02.2016, 20:57

Warum sollte ich die Bibel lesen, wenn ich nicht einmal gläubig bin?

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Um das Gleichnis Jesu vom barmherzigen Samariter richtig zu verstehen, muss man den Zusammenhang beachten, in dem Jesus dieses Gleichnis erzählte. Es ging, gemäß Lukas 29:10 um die Frage: "Wer ist in Wirklichkeit mein Nächster?". Die Frage kam von einem gesetzeskundigen Juden. Die Juden betrachteten die Samariter als sehr minderwertig und stellten sie sogar noch auf die Stufe unter den Tieren. Daher erwähnte Jesus in dem Gleichnis zwei sehr angesehene jüdische Personen -- einen hochgeachteten Priester und einen Leviten. Sie handelten dem hilfsbedürftigen Juden gegenüber eben nicht barmherzig. Nur der verachtete Samariter tat, was jeder Mensch, der einem Hilfsbedürftigen begegnet, tun sollte. Nachdem er das Gleichnis erzählt hatte, fragte Jesus den Gesetzeskundigen: " Wer von diesen dreien hat sich, wie es dir scheint, als Nächster des Mannes erwiesen, der unter die Räuber fiel?". Interessant ist jetzt die Antwort des Gesetzeskundigen. Er konnte zwar nicht ausweichen, denn die Sachlage war äußert eindeutig, aber er nahm das Wort "Samariter" nicht in den Mund und sagte: "Derjenige, der ihm gegenüber barmherzig handelte." Die Lehre, die Jesus daraufhin weitergab: "Geh hin, und handle selbst ebenso." Jesus wollte weder die damalige Priesterschaft, noch die Leviten irgendwie verunglimpfen, sondern er wollte einfach klarmachen, dass es darauf ankommt, Hilfsbedürftigen beizustehen und nicht wegzusehen. Das ist für uns heute ein Ansporn unseren Nächsten ebenso mitfühlend und hilfsbereit zu begegnen, egal ob es sich dabei um Verwandte, Nachbarn oder Menschen aus anderen Kulturkreisen handelt.

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Kommentar von Viktor1
22.02.2016, 20:31
Nachdem er das Gleichnis erzählt hatte, fragte 
Jesus den Gesetzeskundigen: " Wer von diesen
dreien hat sich, wie es dir scheint, als
Nächster des Mannes erwiesen, der unter die
Räuber fiel?"

Also hier liegt offensichtlich ein Übermittlungsfehler des Informanten von Lukas vor. Die Aussage wäre so Unsinn, da die Hinterfragung ja aus dem Gebot kommt "...du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst."(Luk.10,27) Nicht der Samariter ist dahingehend der "Nächste" sondern der Hilfebedürftige.
Die Übersetzer der GNB haben dies wohl auch erkannt  und haben versucht, dies so hin zu biegen:

36 »Was meinst du?«, fragte Jesus. »Wer von den dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?«
Es wurde zwar der Wortlaut falsch übersetzt, aber wohl der Sinn näher gerückt - etwa.
Die sinngemäße Frage Jesu wäre: "wer hat wohl von den Dreien  in dem Verletzten seinen Nächsten (im Sinne des Gebotes -was sonst) gesehen ?"
Natürlich ist auch der Helfende "Nächster" - in Verpflichtung des Gewissens, aber eben nicht im Sinne der Vorgabe.  
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Hallo,

Wie alle "Erzählungen" von Jesus ist dies ein Gleichnis. Die Erzählung an sich mit "warum" (dies und das) zu hinterfragen geht an der Aussage des Gleichnisses vorbei.
Vor diesem Gleichnis (Luk.10,25-37) stand die (provozierende) Frage
eines Gesetzeslehrers zum Liebesgebot "Wer ist mein Nächster ?" Dies ist danach der, welcher offensichtlich meiner Hilfe bedarf.
Jesus hat in das Gleichnis noch eine "kleine" Gegenprovokation gegen den "Schlaumeier" eingebaut. Er läßt den außerhalb des Gesetzes stehenden Mann aus Samaria das Liebesgebot erfüllen, den gesetzestreuen Leviten nicht. Er zeigt auch hier den Gegensatz des "Neuen Bundes", in dem nur das eine Gesetz besteht, zu dem des "Alten Bundes", welcher mit Geboten und Vorschriften von Menschen belastet ist, welche nicht zum Heil führen.

Gruß Viktor

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Das Thema hatten wir im letzten Halbjahr in Reli. xD Soweit ich mich erinnere, wird dem Samariter aufgrund seiner Religion befohlen, anderen Menschen zu helfen, obwohl der Typ, der am Boden liegt, "unrein" ist, weil er irgendetwas getan hat (was, weiß ich nicht mehr).

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Kommentar von Dibiiiiii
21.02.2016, 20:43

Und warum sind der Levit und der Priester weitergegangen? 

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Kommentar von Sweetheart089
21.02.2016, 20:45

Der Priester und der Levit hätte auch helfen sollen aufgrund ihrer Religion, weil sie doch Juden sind

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