Frage von Teddy600, 98

Regeneriert sich der körper und das Gehirn nach 3-4 Jahren intensiven alkohol, Drogen und canabis Konsum?

Frage steht ob bin 24 Jahre alt .. Ich Habe das Gefühl, dass es mich im gehirn und auch korperlich schon getroffen hat.. nun will ich meinen feierreien einen endgültigen Schlussstrich ziehen .. Ich habe Angst dass es schon zu spät ist .. Drogen waren u.a. mdma, exstacy tabletten und kokain im Spiel..

LG

Antwort
von monsterpflanze, 63

der körper regeneriert sich ziemlich schnell. beim alkohol usw dauert das länger, aber beim kiffen ist es ja eine reine kopfsache. höchstens eine woche ohne kiffen und du bist wieder der "alte". welche drogen hast du genommen? ich vermute mdma, sonst würdest du nicht so ne frage stellen. wenn du mdma einmal alle 2-3 monate nimmst, muss sich da garnichts regenerieren. bist vllt paar tage schlecht drauf, aber dann gehts mit der zeit wieder. wenn du natürlich öfters als alle 2-3 monate konsumiert hast, kann es sein, dass du süchtig bist, was nicht sein muss, aber dann regeneriert er sich auch wieder realtiv schnell. das einzige, wo  es halt länger dauern könnte, ist alkohol. das hör ich zwar oft, habs aber selbst noch nie gemacht und habs auch nicht vor, aber wenn du komplett wegkommen willst, würde ich morgens sport machen und generell mehr sport machen:D

Antwort
von Soulbreaker91, 68

Naja dein Körper wird sich mit sicherheit auf kurz oder lang entgiften und es wird dir besser gehen aber schaden hast du damit mit sicherheit schon angerichtet. die frage ist nur wieviel und das kann ich dir leider nicht sagen

Antwort
von john201050, 33

kommt drauf an, was kaputt ist.

cannabis und opiate können keine physischen schäden verursachen.

alkohol und MDMA (in sehr hohen) dosen schon.

bei kokain bin ich mir unsicher.

psychsiche probleme kann man bei allem bekommen. sind aber eigentlich immer recht gut behandelbar. wobei das dir natürlich niemand garantieren kann.

Kommentar von aXXLJ ,

cannabis und opiate können keine physischen schäden verursachen.

Du scheinst irgendetwas nicht richtig verstanden zu haben. Oder Du gibst das Unverstandene auch noch falsch wieder.

Antwort
von lavre1, 59

Es ist nie zu spät aufzuhören, aber je früher desto besser. 

Einige Schäden beleiben, aber es kann dir deutlich besser gehen als jetzt. Das Gehrin und der Körper können Trainiert werden.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Absetzen aller Drogen!

Antwort
von AnReRa, 53

Es ist nie zu spät zum Aufhören !

Aber leider ist es so, dass Dich die Folgen Dich immer begleiten werden.
Es ist aber nicht vorherzusehen in welcher Form das passieren wird.

Bei manchen ist z.B. die körperliche Entwicklung geschädigt, d.h. vor allem die Regenerationsfunktionen des Körpers arbeiten u.U. eingeschränkt.
Wo ein Schnupfen einen normal gesunden Menschen eher ärgert, könnte ein Erkrankung den angeschlagenen Menschen deutlich mehr belasten.

Bei einem Kollegen hat sich nach dem Entzug herausgestellt, dass er den Geruchssinn nahezu komplett verloren hat. Außerdem wird er - selbst mit Training - nie die körperlichen Leistungen eines Durchschnittsmenschen  erziehlen. Von der Lebenserwartung ganz zu schweigen ...

Wenn Du also  wirklich aufhören willst, dann such Dir eine vertraute Person der Du freiwillig und ehrlich alles erzählst was Dich bewegt und auch ob Du - wenn auch nur in Gedanken - wieder rückfällig geworden bist. Es wird Dich eine Menge Kraft kosten da raus zu kommen und zeitlebens wirst Du Dich im Griff haben müssen. Kein 'ach nur ein bisschen' . Das würde sofort zu einem kompletten Rückfall führen.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Glück dass Du das durchhältst ...

Kommentar von Teddy600 ,

Ich würde jetzt nicht sagen unbedingt dass ich auf Entzug bin.. Ich könnte quasi noch von heute auf morgen direkt aufhören .. Ich frage mich nur ob in der vergangenen Zeit schon einiges im Kopf bei mir und im Körper kaputt gegangen ist .. Ich mache übrigens nebenbei noch viel Sport kraftsport und thaiboxen ..

Kommentar von Teddy600 ,

bin daher noch relativ fit eigentlich im Gegensatz zu einem durchsvhnittsmenschen .. Ich laufe auch gerne sehr viel

Kommentar von AnReRa ,

Körperliche Fitness ist schon mal eine gute Voraussetzung.

Ich könnte quasi noch von heute auf morgen direkt aufhören

Dann mach doch mal. Bleibe 14 tage clean und schau wie es Dir dann geht. Wenn Dich die 'Lust' packt, dann geh ins Studio und schwitzt es raus ...

Genau diese "ich könnte" ist ein Hauptproblem beim Enzug.

Es ist nachgewiesen, dass der dauernde Drogenkonsum bestimmte Rezeptoren im Gehirn dauerhaft schädigt. Aber der Mensch nutzt sein Gehirn regelmäßig nicht voll aus, d.h. bis zu einem gewissen Grad bleibt das folgenlos. Allerdings stehen eben Spätfolgen zu befürchten. Merken wirst Du selbst dass nicht.

Kommentar von Welux ,

Jungs hört mal auf von "den Drogen" zu reden. Jede Droge wirkt und schädigt anders. Inwiefern jemand Schäden davon trägt nach den paar Jahren Exzess hängt von der Person und dem Konsum ab. Sprich welche Drogen UND natürlich WIE konsumiert wurde. Ich kenne Leute die seit 20 Jahren Speed ziehen, nie länger als 2-3 Tage Pause, teilweise täglich und die sind im Kopf noch fit und gehen ihren Job nach. Dümmer sind die nicht geworden. Was man sieht, dass die Haare dünner geworden sind. Ob die dicke Quittung noch zeitnah kommt bezweifel ich. Klar ist es wahrscheinlich, dass Organe wie Herz und Niere sich im Alter beschweren. Es gibt allerdings zu Genüge Menschen die Medikamente (z.B. gg Psychosen) ihr Leben lang nehmen, die durchaus schädlicher sind im Vergleich zu Amphetaminen oder dergleichen. Auf der anderen Seite gibts Leute, die sich innerhalb von 2-3 Jahren das Gehirn zersägt haben. 

Pauschalisieren kann man da nix.

Antwort
von aXXLJ, 29

Um Deine Frage wahrheitsgemäß beantworten zu können, hätte man Deinen allgemeinen gesundheitlichen Zustand vor Deinem Drogenkonsum genauestens checken und dokumentieren müssen, ebenso wie man diesen Zustand nach dem Drogenkonsum-Stop hätte prüfen und erfassen müssen.

Wer es schafft grundsätzlich und ohne Einschränkung künftig auf jeglichen Gebrauch psychoaktiver Substanzen zu verzichten, der hat auf jeden Fall bessere Chancen auf eine mögliche Regeneration als wenn er dort einfach weitermacht, wo er nie ernsthaft aufgehört hat. 

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