Frage von ErsterSchnee, 214

OP beim Hund - homöopathische Unterstützung möglich?

Unser Hund ist heute an den Bändern operiert worden. Vom Tierarzt habe ich Schmerzmittel und Antibiotika mitbekommen, die seinen Aussagen zufolge aber die Wundheilung verzögern und Blutungen an der Wunde auslösen können.

Kann ich die Wundheilung irgendwie homöopathisch unterstützen? Oder ihm zusätzlich etwas naturheilkundliches gegen die Schmerzen geben? Kann mir da jemand einen Tipp geben?

Und bitte keine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Homöopathie! Das geben meine Nerven gerade nicht her...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von dsupper, Community-Experte für Hund, 212

Hallo,

ich behandle meine Hunde auch homöopathisch - und lasse mir das auch nicht ausreden, denn die Erfolge sprechen für sich:

Arnika solltest du dem Hund für einige Tage geben und - zeitlich versetzt - Staphisagria. Das sorgt für eine schnelle und problemlose Wundheilung. Nimmst du tiefe Potenzen, dann kannst du das 5 - 7 Tage verabreichen, bei hohen Potenzen 3 - 5 Tage, beides 3 mal täglich.

Für die Bänder könntest du anschließend folgende Mittel verwenden: Ruta Graveolens C30. Das gibt man einmal am Tag, jeweils 5 Globulis, für 3 - 4 Tage.

Gute Besserung für deinen Hund

Daniela

Kommentar von MalNachgedacht ,

ich behandle meine Hunde auch homöopathisch

Du behandelst deine Hunde vielleicht mit homöopathischen Mitteln - aber deine Empfehlungen haben mit Homöopathie trotzdem wenig bis nichts zu tun. Jedenfalls nicht mit der Homöopathie wie sie Hahnemann beschrieben hat...

Für die Bänder könntest du anschließend folgende Mittel verwenden: Ruta Graveolens C30

Wenn es irgendwelche Symptome an den Bändern geben würde dann müßte man die gemäß homöopathischer Lehre auch schon bei der Wahl des ersten Mittels berücksichtigen....
Bei der Wahl des passenden homöopathisches Mittel müssen nämlich alle Symptome berücksichtigt werden - und nicht nacheinander "abgearbeitet" werden

Mal davon abgesehen, dass solche Mittelempfehlung ohne eine gründliche Anamnese aus Sicht der Homöopathie sowieso bestenfalls zufällig mal wirken.

Antwort
von BS3BM, 193

Nach Kastration meiner Hündin hat die TÄin ihr Arnica gespritzt. Sie bekam auch Schmerzmittel - aber kein Antibiotika. Frage doch einfach bei deinem TA nach. Gute Besserung deinem Kuschel und viele Streichler!

Kommentar von MalNachgedacht ,

Dann war deine Tierärztin wohl auch keine Homöopathin - oder sie kannte zumindest §273 Organon der Heilkunst nicht....
http://buecher.heilpflanzen-welt.de/Hahnemann-Organon/organon_273.htm

Kommentar von BS3BM ,

Meine TÄin hält sogar sehr viel von Homöopathie und hat mir auch schon öfter Globuli gegeben (für meine andere Angsthündin). Auch macht sie in ihrer TA-Praxis Akupunkturbehandlungen. Bei der Nachuntersuchung bekam meine Hündin nochmal Arnica gespritzt (hab gerad bei der Rechnung nachgeschaut: Injektion subkutan Hund 1 Amp. Arnica E Pl. Tota Dil.D5). Die Wunde ist ohne Komplikationen wunderbar geheilt.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Meine TÄin hält sogar sehr viel von Homöopathie 

Das mag ja sein - Schmerzmittel UND homöopathisches Arnica zu verabreichen entspricht trotzdem nicht den Regeln der klassischen Homöopathie wie sie sich Samuel Hahnemann ausgedacht hat.

Übrigens auch nicht die Kombination von Homöopathie und Akupunktur.

Die Wunde ist ohne Komplikationen wunderbar geheilt.

Das ist schön - nur ist eben die Frage ob sie ohne Arnica-Spritze und ohne Akupunktur nicht genauso gut oder gar schneller geheilt wäre....

Kommentar von BS3BM ,

Ich habe nicht geschrieben, dass die TÄin bei meinem Hund Akupunkturbehandlung gemacht hat - was auch nicht der Fall war!

Nur sie bietet es bei manchen Krankheitsbildern an.

Gibt es nur diesen Samuel Hahnemann der sich mit Homöopathie auskennt oder entsprechend die Anwendungen empfiehlt. Ich kenne mich da gar nicht aus - habe aber vollstes Vertrauen zu meiner TÄin.  Und gut möglich, dass die Wunde auch ohne die Arnicaspritzen gut verheilt wäre - aber wer kann das schon sagen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Gibt es nur diesen Samuel Hahnemann der sich mit Homöopathie auskennt oder entsprechend die Anwendungen empfiehlt.

Dieser Samuel Hahnemann ist nun mal der Typ der sich vor circa 200 Jahren die Homöopathie ausgedacht hat.
Sein Buch "Organon der Heilkunst" ist sozusagen die Bibel der Homöopathie.

In der Homöopathie gibt es allerdings (wie im Christentum) viele Glaubensrichtungen - aber die meisten Homöopathen behaupten von sich "klassische Homöopathen" zu sein - was bedeutet dass sie (angeblich) der "Originallehre" Hahnemanns folgen.
In der Realität sieht es allerdings so aus, dass viele dieser "klassischen Homöopathen" sich ihre eigene Homöopathie gebastelt haben, die mehr oder weniger den Regeln Hahnemanns widerspricht.
Oder anders gesagt - vieles was heute als Homöopathie angepriesen wird hat nichts mit dem zu tun was sich der Erfinder der Homöopathie ausgedacht hat.

Und gut möglich, dass die Wunde auch ohne die Arnicaspritzen gut verheilt wäre - aber wer kann das schon sagen.

Im Einzelfall kann das niemand mit Sicherheit sagen - hat man aber mehrere tausend Fälle, verteilt diese zufällig auf zwei gleich große Gruppen von denen die eine Gruppe Arnica-Spritzen bekommt während die andere eine Placebo-Spritze bekommt (z.B. eine Kochsalzlösung) und wertet man dann die durchschnittliche Heildauer in beiden Gruppen aus DANN kann man schon mit einer gewissen Sicherheit sagen, ob Arnica-Spritzen tatsächlich die Heilung beschleunigen.
Mit Arnica-Globuli hat man solche Studien übrigens gemacht - mit dem Ergebnis dass diese die Heilung nicht besser beeinflußen als banale Zuckerpillen auch....

Antwort
von Anaschia, 177

Erst einmal verzögern die Schmerzmittel nur indirekt die Wundheilung, weil der Hund dadurch sich mehr bewegt als er ohne diese Mittel es tun würde. Wenn Du also für ihn Schmerzmittel bekommen hast, brauchst Du ihm nicht noch zusätzlich Hömöopathika geben. Bei chronischen Schmerzen geben TÄ  gerne Traumeel. Jetzt beides in den Hund zu werfen, wäre absoluter Blödsinn. In ein paar Tagen wird es ihm sicher besser gehen.

Antwort
von uteausmuenchen, 163

Hallo ErsterSchnee,

klar, dass Du Deinen Hund so gut wie möglich unterstützen möchtest. Am besten macht Ihr das, wenn Ihr die Vorgaben des Tierarztes einhaltet und auf das Tier gut achtet - aber ohne es mit Eurer Nervosität und Fürsorge kirre zu machen. ;-)

Homöopathie beruht auf einem 200 Jahre alten Denkmodell, von dem wir heute wissen, dass es im Widerspruch zu unserem im Laufe dieser Zeit erworbenen Wissen aus den Naturwissenschaften und der Medizin steht.

Homöopathika enthalten ab einer recht niedrigen Verdünnung (der C12) gar keinen Wirkstoff mehr. Sie sind schlicht alle gleich.

Die Homöopathie nutzt den Placebo- und die Kontexteffekte, die man bei jeder Behandlung immer hat: Es tut schlicht gut, nicht hilflos zu sein, sondern "etwas" tun zu können. Man muss nicht tatenlos abwarten, sondern kann sich zumindest das "Ritual" Heilmitteleinnahme gönnen.

Wie beim Kind, dem es definitiv sehr gut tut, wenn die Mutter sagt "bald wieder gut" (was ja auch keine gezielte Heilkraft ausübt), tut auch uns ein Placebo in manchen Situationen nachweislich gut - ohne dass es eine gezielte Wirkung auf irgendwas hat.

Jürgen Windeler, Arzt und Professor für Medizinische Biometrie und Klinische Epidemiologie, seit 2010 Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, schreibt: "Die These, Außenseitermedizin sei nichts als Placebo-Therapie, ist eigentlich eher ein Lob als ein Vorwurf. Denn der Mensch heilt sich in einem hohem Maß selber, Hauptsache, er wird auf irgendeine Weise behandelt und glaubt daran. Also: Placebos einsetzen, sofern keine wissenschaftsmedizinisch bewährte Therapie bekannt ist: uneingeschränkt ja. Aber, damit verbunden, pseudowissenschaftlichen Unsinn verbreiten: nein."

Auch beim Tier sind Placeboeffekte bekannt. (Ja! Weil der Placeboeffekt nichts mit Einbildung zu tun hat) Allerdings ist die stärkste Komponente der "Placebo by Proxy"- Effekt: Der Placeboeffekt, der bei der betreuenden Person erfolgt.

In diesem Falle also bei Dir.

Du bist es, der bei Placebogabe nicht tatenlos bleiben muss; Du bist der, den die Placebogabe zuversichtlicher macht - und damit ruhiger. Wenn Du aber entspannter mit der Situation umgehst, dann überträgt sich das auch auf das Tier. - Unsere Lieblinge nehmen feinfühligst unsere Stimmungsschwankungen wahr. Und wenn Du ruhiger bist, weil Du glaubst, unterstützt zu haben, dann ist das Tier, das vorher Deine Nervosität spürte auch entspannter.

Insofern kannst Du ein Placebo Deiner Wahl geben, wenn es Dich beruhigt - Du kannst es aber auch gleich selber nehmen. Es wirkt ohnehin bei Dir. Und das erspart den Zähnen des Hundes den Zucker...

In jedem Falle solltest Du für ein verklärtes und deshalb überschätztes Placeboverfahren nicht die vom Tierarzt verordneten Schmerzmittel absetzen. Das wäre für den Hund das Unerfreulichste, was Du tun könntest.

Grüße

http://www.4pawsnet.de/Tierhomoopathie1.html

Kommentar von ErsterSchnee ,

Ich wollte auch nichts "anstelle von" geben sondern "zusätzlich".

Kommentar von spikecoco ,

Du kannst auch zusätzlich was geben, lasse dir dies nicht ausreden. Es ist nicht nur alles Placebo was drin steckt, auch wenn es die Diskussionskandidaten gegen die Homöopathie anders sehen.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Du kannst auch zusätzlich was geben, lasse dir dies nicht ausreden

Und in § 273 Organon der Heilkunst hat Hahnemann also Blödsinn geschrieben - richtig?

Kommentar von uteausmuenchen ,

spikecoco,

Es ist nicht nur alles Placebo was drin steckt,

1) WÜRDE was drin stecken, wäre es kein Placebo. Ab C12 steckt aber nichts drin, sondern ist nur Zucker.

2) Uns sobald mir jemand stichhaltige Belege dafür vorlegt, dass wir die sich im Alltag bewährende Physik der letzten 150 Jahre wohl wegen der Homöopathie in die Tonne treten müssen, höre ich auch auf, zu schreiben, dass Homöopathika Placebos sind.

Hättest Du ein paar Links?

An denen wären wohl auch die Australier interessiert. Deren Auswertung von zig Studien widerspricht Dir jedenfalls.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin/studie-aus-australien-homoeopathie-nic...

Richtig ist natürlich, dass man egal zu welcher Behandlung und bei welchem Problem auch immer noch zusätzlich ein Placebo geben kann. Den Hersteller freut's...

Antwort
von Goodnight, 214

Arnika Kügelchen, aber am besten wirkt sicher die Vorgaben des Tierarztes einzuhalten was Schonung und Bewegung betrifft. Schmerzmittel sind auch abschwellend, also unbedingt geben. Gute Besserung!

Kommentar von MalNachgedacht ,

Arnika Kügelchen

Bekommt man denn als Gesunder von Arnika Globuli Schmerzen oder gar Blutungen?

Damit Arnika gemäß homöopathischem Ähnlichkeitsprinzip (die Grundlage der Homöopathie!) helfen soll müßte man das eigentlich:
https://www.dzvhae.de/homoeopathie-presse/abc-der-homoeopathie/-1-571.html

Ähnlichkeitsregel
Similia similibus curentur – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Die Ähnlichkeitsregel ist das Grundprinzip der Homöopathie. Nur das homöopathische Arzneimittel kann wirken, das in einer Prüfung am Gesunden, die Symptome hervorgerufen hat, an denen der Erkrankte leidet.

Antwort
von MalNachgedacht, 187

Kann ich die Wundheilung irgendwie homöopathisch unterstützen?

Nach den Regeln der "klassischen Homöopathie" - also nach den Regeln Samuel Hahnemanns darf man nicht mehrere Arzneimittel auf einmal geben - und schon gar nicht Homöopathie mit anderen (nicht-homöopathischen) Verfahren kombinieren.

Wenn Du also deinen Hund homöopathisch "unterstützen" willst mußt du Antibiotika und Schmerzmittel weglassen.

Ich halte das für keine gute Idee - dein Hund möglicherweise auch nicht.....

Kommentar von ErsterSchnee ,

Danke, diese Auskunft hilft mir weiter!

Kommentar von MalNachgedacht ,

Das freut mich...

Kommentar von sukueh ,

Wie siehts denn dann aus, wenn die Schmerzmittel- und Antibiotikagabe erfolgt sind (normalerweise gibt man die doch nur einen begrenzten Zeitraum, oder ?) Könnte man danach z.B. Arnika geben ? 

Mir hat das ein Tierarzt auch nach einer OP meines Pferdes empfohlen. 

Kommentar von MalNachgedacht ,

Könnte man danach z.B. Arnika geben ? 

Ich nehme jetzt mal an dass du mit Arnika das homöopathische Mittel Arnika meinst - dass hat nämlich bis auf den Namen mit der Pflanze Arnika in den üblichen Potenzen nichts mehr zu tun.

Klar könnte man Arnika geben - nur wozu?

Antibiotika sollten so lange gegeben werden bis die bakterielle Infektion vollständig beseitigt ist. Also braucht man Arnika nicht mehr zur Beseitigung unerwünschter Bakterien (mal davon abgesehen das homöopathisches Arnika dazu sowieso nicht taugt)

Und Schmerzmittel sollte der Hund bekommen solange er Schmerzen hat 

Die restliche Wundheilung erledigt die Natur - schließlich sind Wunden von Hunden und ihren Vorfahren den Wölfen auch lange bevor Hahnemann sich die Homöopathie ausdachte geheilt...
Wenn es Dir aber das gute Gefühl verschafft auch etwas zur Heilung deines Hundes beigetragen zu haben dann kauf ruhig Arnica Globuli.

Wenn noch ein paar Kügelchen übrig bleiben kannst Du ja mal den Selbstversuch machen ob die wirklich helfen - denn wenn Du gesund bist müßtest Du durch die Einnahme von Arnika-Globuli Schnittverletzungen und blaue Flecken/Hämatome bekommen....
Falls das tatsächlich passieren sollte hast Du dann mit Arnica Globuli auch gleich wieder das passende Mittel um dich davon zu heilen....

Kommentar von Anaschia ,

Hallo Sukueh !! Du kannst sowohl mit Schmerzmittel und Antibiose Homöopathika geben als  auch nach dem Absetzen beider Mittel. Homöopathika wirken auf einer anderen Ebene als allopathische Mittel. Dein TA oder THP kann Dich da besser beraten, als selbst ernannte anonyme Fachleute.

Kommentar von MalNachgedacht ,

Du kannst sowohl mit Schmerzmittel und Antibiose Homöopathika geben 

Klar kann man das - nur verstößt man damit eben auch ganz

klar gegen Hahnemanns Organon der Heilkunst § 52, der da bekanntlich lautet:

Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

Und welcher Homöopath möchte schon gerne zum wahnsinnigen Verräter an der göttlichen Homöopathie werden?

Kommentar von ErsterSchnee ,

@MalNachgedacht: Ich habe ernsthaft überlegt, dir die hilfreiche Antwort zu verleihen. Ich habe jetzt aber die von dsupper ausgewählt, weil es doch mehr das ist, was ich mir erhofft hatte. 😉 Fachlich halte ich deine Antwort nach wie vor für gut und kompetent - aber wenn es rein nach meinem Gefühl geht, wollte ich doch gerne "irgendwas" machen außer abzuwarten.

Der Hund hat das Ganze übrigens gut überstanden und ist (den Umständen entsprechend) fit.

Kommentar von MalNachgedacht ,

aber wenn es rein nach meinem Gefühl geht, wollte ich doch gerne "irgendwas" machen außer abzuwarten.

Dieses durchaus verständliche Bedürfnis auch selbst etwas zu tun dürfte wohl der Hauptgrund dafür sein, dass es Homöopathieanhänger gibt.

Wenn man sich andererseits bewußt macht das kein Homöopath der Welt zwei beliebige Hochpotenzglobuli (z.B. Arsen C30 von Arnica C1000) anhand der Wirkung voneinander unterscheiden kann -  es noch nicht einmal Homöopathen gibt die z.B. Arsen C30 Globuli anhand der Wirkung von Zuckerpillen unterscheiden können (obwohl das sozusagen kinderleicht sein müßte WENN Homöopathie tatsächlich so funktionieren wie Homöopathen behaupten) dann stellt man fest das Homöopathie letztlich nur ein Ritual ist - evt. mit beruhigender Wirkung und natürlich auch mit einem Placeboeffekt.

Früher hat der Bauer seine kranke Kuh mit Weihwasser bespritzt - heute gibt es fürs Haustier Glaubuli....

"Heilerfolge" blieben bei beiden Verfahren nicht aus.....

Antwort
von brido, 129

Arnica D12 stündlich, Ledum D12        2 mal täglich 5 Globuli, oder 10 ins Wasser. Keinen Metallnapf verwenden. 

Kommentar von MalNachgedacht ,

Der nächste, der offensichtlich Hahnemanns Organon § 273 nicht gelesen oder zumindest nicht verstanden hat....
Daher hier noch mal zum nachlesen:

http://www.doktor-quak.de/pdf/organon.pdf

§ 273 In keinem Falle von Heilung ist es nöthig und deßhalb allein schon unzulässig, mehr als eine einzige,einfache Arzneisubstanz auf einmal beim Kranken anzuwenden. Es ist nicht einzusehen, wie es nur dem mindesten Zweifel unterworfen sein könne, ob es naturgemäßer und vernünftiger sei, nur einen einzelnen, einfachen wohl gekannten Arzneistoff auf einmal in einer Krankheit zu verordnen, oder ein Gemisch von mehreren,verschiednen. 

In der einzig wahren und einfachen, der einzig naturgemäßen Heilkunst, in der Homöopathie, ist es durchaus unerlaubt, dem Kranken zwei verschiedne Arzneisubstanzen auf einmal einzugeben.

Ist doch eigentlich nicht schwer zu verstehen

Antwort
von DeCnJackZ, 87

Wenn sie den Hund zusätzlich bei der OP unterstützen wollen, dann verwenden sie keine Homöopathie. Sie nehmen ein besseres Medikament, oder ein zusätzliches. Aber keine Homäopathie.

Wenn sie den Hund natürlich töten wollen während der OP, kann man natürlich auch nur Homöopathie verwenden.

Kommentar von ErsterSchnee ,

Warum antwortet man, wenn man die Frage noch nicht mal richtig gelesen hat?

Kommentar von DeCnJackZ ,

Okay, hab es jetzt durchgelesen.

Das ändert jedoch nichts an meiner Antwort. Homöopathie ist wirkungslos. Bei Tieren gibt es nicht einmal einen Placeboeffekt.
Also ist meine Antwort auf die Frage:
Nein, sie können ihren Hund nicht unterstützen mit Homöopathie.

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