Kann Linux mittlerweile die Dateisysteme NTFS, HFS+ und exFAT alle BESCHREIBEN?

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3 Antworten

NTFS auf alle Fälle(eigene Erfahrung), in der Wikipedia steht dazu folgendes:

Zugriff mit Unix-basierten Betriebssystemen
Linux unterstützt über NTFS-3G vollständigen Lese- und Schreibzugriff, Lesezugriff auf verschlüsselte Dateien und kann Datenträger in NTFS formatieren. Weiterhin gibt es einen Kerneltreiber.[20] Mac OS X kann seit Version 10.3 NTFS-Dateisysteme lesen, aber nicht schreiben. In Version 10.6 (Snow Leopard) wurde eine versteckte Schreibfunktionalität gefunden, die aber nicht offiziell freigegeben ist.[21]Unter beiden Betriebssystemen kann außerdem über den User-Mode-Treiber NTFS-3G auch schreibend auf NTFS-Dateisysteme zugegriffen werden. Darüber hinaus stellt Paragon einen kommerziellen Treiber zur Verfügung.

zu HFS+ steht im entsprechenden WIKIPEDIA-Artikel folgendes: 

Unter den Linux-Distributionen ist das Lesen und Schreiben von HFS/HFS+ oft schon durch einfaches mountenmöglich, wenn der Kernel das hfsplus-Dateisystem unterstützt; ansonsten sind noch die Softwarepakete hfsutils (nur HFS) sowie hfsplus zum Nachinstallieren verfügbar. Für Schreibunterstützung kann es notwendig sein, hfsprogs zu installieren[3] oder das Dateisystem-Journal zu deaktivieren.[4] Auch für BSD-Systeme gibt es entsprechende Software-Pakete. Das heißt, dass die Daten auf dem Datenträger von UNIX/Linux-Systemen gelesen werden können, wenn die entsprechende Kernel-Unterstützung installiert wurde.

Zu exFat findest sich in der WIKI folgendes:

Die exFAT-Unterstützung bei anderen Betriebssystemen als Windows und OS X ist bisher noch nicht überall vorhanden, da Microsoft die Spezifikationen nicht offengelegt hat, sondern nur Lizenznehmern zur Verfügung stellt.[9] Inzwischen hat das Unternehmen Tuxera, das auch einen quelloffenen NTFS-Treiber mitentwickelt hat, mit Microsoft eine Lizenzübereinkunft getroffen und infolgedessen einen exFAT-Treiber für Linux entwickelt.[10] Es gibt einen unter der GPLv3lizenzierten Treiber für FUSE,[11] von dem Ende Januar 2013 die erste stabile Version 1.0 erschienen ist.[12] Dieser FUSE-Treiber kann auf allen unixoidenBetriebssystemen wie OS X oder Linux genutzt werden[13], sofern der jeweilige Anwender eine Lizenz zur Nutzung von exFAT von Microsoft erworben hat. Die Grundlage für diesen Treiber legte die Firma Samsung, als sie Android-Quellcode unter GPLv3-Lizenz veröffentlichte, der einen exFAT-Treiber enthielt.[14]Wegen der nicht offengelegten Interna und der erheblichen Unterschiede zu klassischen FAT-Dateisystemen ist für viele aktuelle freie Betriebssysteme auch im Rahmen von Treiberaktualisierungen nicht mit einer Unterstützung von exFAT zu rechnen.
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Hallo

Kann Linux mittlerweile die Dateisysteme NTFS, HFS+ und exFAT alle BESCHREIBEN?

Darauf antworte ich mal mit einer Gegenfrage:

Kann Windows mittlerweile die Dateisysteme ext[1-4], btrfs, adfs, affs, autofs, btrfs, cifs, coda, coherent, cramfs, debugfs, devpts, efs, ext, ext2, ext3, ext4, hfs, hfs-plus, hpfs, iso9660, jfs, minix, msdos, ncpfs, nfs, nfs4, ntfs, proc, qnx4, ramfs, reiserfs, romfs, squashfs, smbfs, sysv, tmpfs, ubifs, udf, ufs, umsdos, usbfs, vfat, xenix, xfs, xiafs uvm. beschreiben?

Denn wenn überhaupt jemand hinterher bei der Unterstützung neuer und vor allem auch alter Technologien hinterher hängt, dann ist das Microsoft selbst.

Bzw. welche davon KANN es beschreiben?

Ständig erwarten Windows Benutzer das GNU/Linux-Systeme Programme ausführen können die für Windows geschrieben wurden, erwarten das GNU/Linux "nicht öffentlich dokumentierte" (proprietäre) Dateisysteme unterstützt - Linux ist eine Alternative und kein Ersatz für Windows!

Man erwartet ja auch nicht von einem Motorrad das es Eigenschaften hat welche man vom Auto her gewohnt ist oder man erwartet von einem LKW das er in eine Parklücke vom Smart passt.

Linuxhase

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Kommentar von elgrecovero
22.04.2016, 12:13

Noch überflüssiger als deiner kann ein Post eigentlich überhaupt nicht sein - inklusive "Gegenfrage".

Mich interessiert nicht, mit welchen Dateisystemen Windows umgehen kann. Ich nutze Windows seit ein paar Jahren überhaupt nicht mehr.

Einem Bekannten will ich bald Linux installieren und bin gerade dabei, zu überlegen, welche Distribution für ihn am passendsten wäre. Da er auch ein paar externe Platten hat, die er (an einem anderen Computer) unter Windows benutzt und ich wohl ab und zu auch mal eine unter Mac formatierte (HFS+) eigene externe Platte an sein Linux-Notebook stecken werde, wollte ich mal checken, wie weit die SCHREIBfähigkeiten von Linux auf den genannten Dateisystemen mittlerweile sind. In diesem Bereich ändert sich nun mal immer wieder was. Ntfs und HFS+ LESEN ist ja seit langem kein Problem. In Sachen "Beschreiben" bin ich aber einfach nicht auf dem Laufenden. DAHER die Frage... Ganz bestimmt nicht, um einen "Betriebssystemwettbewerb" zu pflegen...

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Hier die Liste der Filesystem die mit Kernel 3.16.7-35  behandelt werden können.  exFat ist nicht im Kernel vorhanden, die Treiber müssen zusätzlich installiert werden. Wie bei allen Linux-extenen Quellen wird eine Warnung bei der Installation angezeigt.

Kernel-Module für:

adfs, affs, autofs, btrfs, cifs, coda, coherent,
cramfs, debugfs, devpts, efs, ext, ext2, ext3, ext4, hfs, hfs-
plus, hpfs, iso9660, jfs, minix, msdos, ncpfs, nfs, nfs4, ntfs,
proc, qnx4, ramfs, reiserfs, romfs, squashfs, smbfs, sysv,
tmpfs, ubifs, udf, ufs, umsdos, usbfs, vfat, xenix, xfs, xiafs.

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Kommentar von elgrecovero
19.04.2016, 21:37

Steht "behandelt" für "beschrieben"?

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