Frage von Raupidu, 123

Kampffisch bei 60 l?

Hallo, ich möchte mein 60 l Guppy Becken bald gerne gegen ein 120 l. Becken tauschen, da bleibt dann aber ja das 60 l Becken zurück!Nun wollte ich aber schon immer mal einen Kampffisch haben, habe aber gehört 60 l sei die maximale größe. Wahrscheinlich einfach wegen seinem Drang dazu Sein Revier(Das ganze Becken in dem Fall) tu erkunden, und das er wegen seinen langen Flossen dann recht erschöpft ist! Als Quarantäne Becken brauch ich es nicht.....

Wegen den Wasserwerte ist alles gut, die können aber ja auch viele Werte ab ☺

Habt ihr da Erfahrungen?Maße sind 60x30x30

Expertenantwort
von Daniasaurus, Community-Experte für Aquarium, 52

Hallo,

Ich würde dir raten das Becken zu teilen (zb mit einem dicken Fillterschwamm oder richtig mit Glas). 

Ein normales 54 Liter Becken ist meistens viel zu viel für ein Tier. 

So hättest du Platz für 2 Tiere die jeweils in ca. 25 Liter sitzen. Die Grundfläche ist auch Ausreichend.

Von den Flossen sollte man sich nicht täuschen lassen. Mit wie viel Revier ein Betta klarkommt ist Charaktersache. Ich hatte zb einen Halfmoon in 54 Liter und einen kurzflosser (immernoch) in 15 Liter.

Eine andere Option wären Wildbettas. Wenn du bereit wärst mit Schwarzwasser zu Arbeiten gibt es viele Arten die du in einem 54 Liter Becken halten kannst.

Lg

Kommentar von Raupidu ,

Danke! Ich könnt das Becken ja mit einem Filtwrschwamm teilen, das bietet auch noch Bakterien Ansiedlungsfläche. Wildbettas wollte ich eigentlich nicht, die sind auch schwer zu bekommen. Wildbettas könnte man doch auch in Partnerschaft halten wenn ich mich nicht täusche?

Kommentar von Daniasaurus ,

Genau, jeh nach Wildbetta Art kann man sie als paar, im Harem oder in einer Gruppe halten.

Kommentar von Raupidu ,

Das Problem ist, dass sich zwei Meinung gegen einander Stellen, beide von Experten.....

Kommentar von dsupper ,

Selbst, wenn du das Becken in zwei Hälften teilst, ändert sich dadurch ja nur die Grundfläche - nicht aber die Höhe.

Und diese ist eher das "Problem" für die langflossigen KaFi, da sie ja zum Luftholen auch an die Wasseroberfläche müssen.

Aber ein 60 cm AQ hat nur eine Höhe von 30 cm, ziehst du den Bodengrund ab und denkst daran, dass das AQ ja nicht randvoll befüllt ist, so verbleibt ein Wasserstand von 22 - 25 cm - das ist deutlich weniger, als in den meisten Cubes.

Und wenn du ausreichend große Anubien einpflanzt, dann hat der KaFi reichlich Möglichkeiten, sich auszuruhen. Teilst du das AQ und machst dann auch noch solch große Pflanzen hinein - dann hat er überhaupt keinen Platz mehr.

Kommentar von Raupidu ,

Ok, danke euch beiden!Am besten "diskutiert" ihr das aus, dann kann ich ja sehen was am besten ist, dsupper klingt schon glaubwürdig

Kommentar von dsupper ,

sorry - aber wir sind doch hier einer Meinung! Beide bejahen wir ruhige kleine Bodenfische, beide bejahen wir als Bepflanzung die Anubia und keine Schwertpflanzen (denn die werden zu groß und der KaFi kann die Blätter nicht als Ruheplatz nutzen).

Kommentar von Raupidu ,

Okay, danke. Ich meine nur das trennen!

Kommentar von dsupper ,

stimmt - ich habe meinen Kommentar auf eine andere "Diskussion" (mit Grobbeldopp) bezogen.

Kommentar von Daniasaurus ,

Liebe/r Raupidu ich schicke dir eine Privatnachricht.

Kommentar von Raupidu ,

Achso

Kommentar von Raupidu ,

Okay, ich werde gucken

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Aquaristik, Aquarium, Fische, 76

Hallo,

in einem 60 l AQ kannst du wunderbar einen KaFi halten. Sorge nur dafür, dass es auch Pflanzen mit großen, festen Blättern gibt. Große Anubien eignen sich dafür hervorragend, damit der KaFi genügend Plätze zum Ausruhen hat.

Und achte darauf, dass der Filter nicht so viel Strömung macht, dann ist alles in Ordnung.

Für den Boden könntest du sogar problemlos eine Gruppe der Zwergpanzerwelse oder sogar einen kleinen Trupp Panda-Panzerwelse einsetzen, wenn du dich für einen Sandboden entscheidet. Eine Äste auf dem Boden, dann haben die wuseligen Gesellen auch geschützte "Unterstände".

Alle Zwerge, C. hastatus, habrosus, pygmaeus und auch die Pandas kommen mit den 26 Grad Wassertemperatur, die der KaFi braucht, prima zurecht.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von Raupidu ,

Vielen Dank!

Kommentar von Grobbeldopp ,

Auch möglich wäre eine Gruppe Dornaugen. Erfrischend mal wieder von der Vergesellschaftung eines Kampffisches zu hören. Ich finde die auch nicht verwerflich, wenn es insgesamt wenige, kleinere oder ruhige und bodenorientierte Fische sind.

Kommentar von Raupidu ,

Ja, Dornaugen sind mega süß und lassen sich meistens eh nicht oft blicken, danke

Kommentar von Raupidu ,

Die große Schwertpflanze in einer Ecke wäre doch schön Oder?

Kommentar von Grobbeldopp ,

Sorry @ dsupper fürs fortgesetzte dazwischenquatschen: Wenn sie gut wachsen sind alle großen Echinodorus viel zu groß für so ein Becken, schon E. parviflorus. Die Anubias hat den Vorteil vertikale Blätter zu haben, die so eine Art Etagen bilden, wo der Fisch sich draufstützen kann. 

Kommentar von dsupper ,

lol - ist doch völlig in Ordnung. So eine fachliche "Diskussion" ist doch für alle Beteiligten viel sinnvoller als viele einzelne Antworten und Kommentare, die in keinem Bezug zueinander stehen.

Kommentar von Raupidu ,

Puh, es stehen 3 Meinungen gegen einander

Kommentar von dsupper ,

Wieso? Es gibt hier mehrere Nutzer, die dir schreiben, dass ein 54 l NICHT zu groß für einen KaFi sind und die dir das auch begründen.

Es gibt unterschiedliche Erfahrungen, ob und welche Bodenfische sinnvoll wären, wobei ich nach wie vor aus der Erfahrung heraus die Zwergpanzerwelse empfehlen kann. Den KaFi interessiert der Bodenbereich nicht, denn dort hält sich ein gesunder KaFi nicht auf. Und gibt es für die Bodenfische ausreichend Unterstände, dann wird er seine Mitbewohner kaum bis gar nicht bemerken. Das ist bei Dornaugen übrigens ebenso.

Welche "andere kleine Welse" der Nutzer PaulPanther meint, kann ich dir nicht sagen, denn ich kenne keine, die man in so einem kleinen AQ halten kann. Einzig noch Otocinclus, aber das sind keine Bodenbewohner, sondern sie halten sie überall auf. Das würde ich für KaFi eher nicht empfehlen.

Kommentar von Raupidu ,

Ich wollte mal Otos halten, jedoch habe ich gelesen die seien für 54 l. zu klein😯 Wahrscheinlich mache ich so, wie du meinst

Kommentar von dsupper ,

lol - du meinst sicher, ein 54 l AQ wäre für die Fische zu klein? Das ist wohl wahr, 70 - 80 l sollten es schon sein.

Kommentar von Raupidu ,

Genau so meine ich es, ok Danke!Eine Frage......du schreibst öfter mal IoI, oder?Wie meinst du das?

Kommentar von dsupper ,

lol - bedeutet bei mir: ich lächele - niemals böse gemeint oder als "auslachen" - sondern immer als "nettes Lächeln", damit meine "Korrekturen" oder "Kommentare" nicht als "böse" oder "Besserwisserei" oder so aufgefasst werden, sondern als freundliche Anmerkung.

Kommentar von Raupidu ,

Achso, jetzt weiß ich bescheid☺Bei dem was manche hier so schreiben/fragen muss man manchmal aber auch böse sein!

Kommentar von Raupidu ,

Aquaristik Trolls(gibt kaum welche) können ja manchmal noch ganz wichtig sein, aber sowas wie die Goldfisch Glas Fragen.........Gibt es hier ja leider in letzter Zeit viele....

Kommentar von dsupper ,

Die netten Smilies, die ich gerne auch verwenden würde, gibt es ja leider nur, wenn man mit dem Handy schreibt - und das ist nicht mein Ding.

Kommentar von Raupidu ,

Okay, das ist ja auch nicht weiter tragisch

Antwort
von Juliaii, 2

Hallo Raupidu,

Ich finde es super das du dem KaFi den Aquarium gönnen möchtest (ohne Beifische usw.).

Leider würde es dem KaFi nicht gut gehen in so einem "großen" AQ. 60l ist zwar nicht viel, aber für eine Betta schon.

Wenn du möchtest kannst du mit einem Filterschwamm das Becken so teilen damit dein KaFi in einem "30l Becken" ist. Dann hättest du auch Platz für einen Zweiten in der anderen Hälfte.

KaFis schwimmen gerne im 20l oder auch 30l Becken. In einem zu großen Becken würde er Stress empfinden, was auch zum Tod führen kann.

Du hast mehrere Auswahlmöglichkeiten was du mit dem Becken anstellen kannst:

Es würde auch gehen ein weiteres Becken zu holen, (30l) wenn es dir mit dem Filterschwamm nicht gefällt. Und dann das 60l Becken könntest du auch nutzen für weitere Fische. Z.B. Mollys und Platys usw. Oder auch nutzen um deine trächtigen Fische rein tun.

Aber dann bitte nicht nur z.B. eine Guppy -Dame ganz alleine sondern dann auch mehrere Weibchen (trächtig) oder auch passende Beifische z.B. Neonsammler die (habe ich gehört) die Babys nicht fressen.

Tipp: dann bitte nicht das passende Männchen, daher das das Weibchen Stress empfinden würde.

Oder auch nur die Babys ins 60l Becken transportieren (schwierig) und Guppy -Dame in Ruhe lassen.

Einfach das Becken leer lassen, wäre auch schade.

Überlege einfach gut was du genau machen willst.

mlg

Antwort
von PaulPanther187, 51

Diese ganze Diskussion, dass 54L die Obergrenze sind und es dem Fisch in 10L besser gehen würde, wurde von genau denen gestreut, die ihre Kafis in 12L oder 25L setzen und sich ein reines Gewissen machen wollen. 

Bei Bettas ist die Länge eher irrelevant, du kannst ihn auch in ein 3M-Aquarium setzen, das mit kleinen friedlichen Beifischen besetzt ist. Genau das ist wohl am nächsten an einer Natürlichen Haltung, da der Kampffisch selbst die 3M gar nicht braucht, aber dann eben sein... sagen wir mal 40cm langes Revier gegen diese Beifische bewacht. 

So isses ja auch in der Natur bei revierbildenden Fischen.

Demnach sind 54L (kein Mensch dieser Welt hat ein 60L-Aquarium) ganz gut.

Obwohl Bettas anhand ihrer Anatomie keine guten Schwimmer sind, solltest du kein Tier unter 10x Körperlänge des Aquariums pflegen. Auch wenn du im Internet diverse "Giganten" für 2-3 Meter lange Aquarien empfohlen bekommst.

Bettas werden so Pi mal Daumen 6-7cm ohne Flossen. Passt also wunderbar. Kampffische mögen feingliedrige Pflanzen wie Wasserpest, da bauen die auch ihre Nester drin. Also ignorier künftig jene, die dir sagen, Bettas leiden in Aquarien die mehr als 30L fassen.

Allerdings steckt auch ein Fünkchen Wahrheit in den Worten der Nano-Fetischisten, da Bettas bei geringem Wasserstand leben. Also wird er sich ein bisschen unsicher in hohen Aquarien fühlen, also am besten unter 50cm Höhe, 112L sind meiner Auffassung nach auch noch in Ordnung.

Da aber auf geringem Raum wie in einem kleinen Auarium den Beifischen die Reviergrenzen der Kafis sch...egal sind, stresst es sie natürlich umso mehr wenn dauernd ein paar quirlige Fische um sie herumflitzen.

Demnach würden kleine, ruhige Welsarten, wie zum Beispiel NICHT die Panzerwelse, als Beifische auch gehen. Aber auf 54L lässt du es am besten einfach so.

Meiner Meinung nach kannste dir beim KaFi sogar den Filter schenken, wenn du entsprechend wenig fütterst und Schnecken drinne hast.

Kommentar von Raupidu ,

Dankeschön! Ich habe einen ganz kleinen 30 l Filter noch übrig, Strömunsauslauf gegendie Wand und gut, oder? Jetzt stehen 3 Meinungen gegen einander. ....

Kommentar von Daniasaurus ,

Betta Splendens findet man in der Natur nicht und kann man auch nicht mit den Wildbettas Vergleichen was zb den Platz angeht.

Kommentar von PaulPanther187 ,

Ich habe die anderen Kommetare zuvor gar nicht gelesen, dementsprechend hatte ich auch nicht vor, eine andere Aussage zu entkräftige, falls hier Missverständnisse auftreten.

Betta Splendens findet man in der Natur nicht? 

Auf gutdeutsch Betta Splendens ist ein Bastard, der aus verschiedenen Bettas zusammengezüchtet wurde? Oder was??

Betta ist und bleibt Betta. Wieso sollte er andere Platzverhältnisse brauchen, nur weil es ihn in gefühlt jedem 4. Aquarium gibt, und die anderen Bettaformen nicht? Nur weil dieses Tier überall erhältlich ist, heißt das doch nicht, dass dem Tier der Platz wurscht is.

Willst du mir erzählen, ein Betta schwimmt in seinem Leben nur jeweils 30cm und dreht dann wieder um? 60cm Sind da schon mehr fläche, um etwas Abwechslung und Struktur einzubringen, so dass de Kampffisch überhaupt erst sein Revier bilden kann.

Die Panzerwelse halte ich für ungeeignet, da sie erstens von ganz woanderst kommen, was aber eigentlich nicht das Problem ist...

Auf 60x30cm können sich die nicht aus dem Weg gehen, wenn überhaupt ist ein 54L-AQ sowieso nur für die Zwergpanzerwelse geeignet, da die anderen Arten mind. 5cm groß werden.

Und diese wuseln viel, bzw. Schwimmen teilweise sogar frei.

Ditt mag der Betta gar nüsch, der will ja seine Ruhe haben.

Was z.B.vielleicht gehen würde, wäre eine kleine Schmerlenart, die meisten dieser Schmerken kommen auch aus Asien.Dann müsste man halt den Boden gut strukturieren und falls es zu Streit kommt, entsprechend Verstecke für die Schmerlen parat haben. Dann aber keine schwimmfreudige Schmerlenart, am besten sind und bleiben Harnischwelse, da wirst du aber außer Otocinclus schwerlich kleine Arten finden.

Dornaugen nicht auf 60cm Kantenlänge, das grenzt an Tierquälerei, da du 1) Mind. 5 Tiere bräuchtest, 2) diese Art nachts frei herumflitzt, 3) 10-12cm Endlänge normal sind.

Kommentar von PaulPanther187 ,

Filter... wenn du willst, benutz ihn Halt, die Strömung sollte eben nur schwach sein.

Wenn du ein paar Riesenapfelschnecken oder große TDS-Arten nimmst, wird dir da auch sicher kein Flockenfutter drin gammeln. Da Kafis keine Luft aus dem Wasser aufnehmen müssen, finde ich einen Filter nicht notwendig, aber schaden tut er bestimmt nicht, sofern es ein geräuscharmes Modell ist.

Kommentar von Raupidu ,

Flockenfutter bei KaFis? Das ha sowieso nicht!

Kommentar von PaulPanther187 ,

Keine Ahnung, was ich diesem Satz entnehmen soll.

Kommentar von Raupidu ,

Wegen dem Schnecken

Kommentar von PaulPanther187 ,

Ja, ist mir klar aber was soll der Satz aussagen?

"Flockenfutter bei Kafis? Das ha sowieso nicht!"? Wtf

Kommentar von Raupidu ,

Du redest vom Flockenfutter, das kommt bei KaFis ja gar nicht ins Becken

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