Ist es wirklich so schwer bei der Polizei angenommen zu werden?

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6 Antworten

Zahlen sagen nichts aus.
Man sollte sich gut vorbereiten, regelmäßig Sport treiben (meine Empfehlung: joggen) und auf polizei-studium.de kann man Übungstests machen. Allgemeinwissen sollte natürlich vorhanden sein, ansonsten würde ich viel Nachrichten gucken, damit man weiß, was momentan auf der Welt los ist. So sollte man die Tests bestehen, aber man muss nunmal Konsequent dran bleiben

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Die Zahlen sind genauso wie überall sonst. In welchem Gewerk, Betrieb, in welcher Branche etc. werden ALLE genommen, die sich bewerben?

Dabei ist das Bewerbungsverfahren des Bundes oder Landes ausnahmslos fair. Findet man sonst nirgends.

Jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, MUSS zum Eignungs- und Auswahlverfahren zugelassen werden. Bewerbungen sind ALLE gleich. Keiner hat einen Vorteil, weil er sich eine Mappe für 15€ und ein retuschiertes Foto für 50€ leisten kann.

IM Eignungstest sind alle Unterlagen, die in der Bewerbung ZUM EAV enthalten waren, vom Tisch. Jeder beginnt bei Null. Der Einser-Abiturient genauso wie der 4er Kandidat auf dem dritten Bildungsweg.

Das Bewerbungs- und Auswahlverfahren unterliegt rechtlichen Bestimmungen. Frag mal bei VW nach sowas ... man kann sogar Widerspruch gegen eine Ablehnung einlegen. Versuch das mal bei der Deutschen Bank. Man bekommt genau gesagt, was das Eignungsverfahren beinhaltet und worauf man sich vorbereiten muss. Erkundige dich mal an Berufsbildenden Schulen nach sowas - wo jeder genommen wird, der bezahlen kann.

Es schafft der, der in der Lage ist, sich gezielt vorzubereiten und das Ding zu 1000% will.

Gruß S.

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Hallo lucas1237,

das Verhältnis ist zwar nicht ganz so schlecht, wie von Dir dargestellt, aber richtig ist schon dass ein Großteil der Bewerber das durchaus sehr anspruchsvolle EAV (EAV = Eignungs.- und AuswahlVerfahren) nicht bestehen.

Schon alleine, wenn man sieht, dass  ein Einstellungstest in den meisten Firmen in wenigen Stunden erledigt ist und man dagegen vergleicht und sieht, dass das EAV bei der Polizei volle drei Tage inkl. Übernachtung in Anspruch nimmt, zeigt dass das doch sehr viel gefordert und getestet wird.

Die meisten Bewerber fallen schon bei Diktat durch. Ein weiterer Großteil fällt unverständlicher Weise beim Sporttest durch, obwohl man sich hier drauf sehr gut vorbereiten kann, weil man im Internet genau nachlesen kann, welche Übungen gefordert sind und welche Mindestwerte man erfüllen muss. Die wenigsten fallen bei den anderen Tests durch

Auch den medizinisch-psychologischen Test beim Arzt / Psychologen kann man gut überstehen, wenn man gesund und körperlich fit ist. Allerdings schaut der Arzt schon genau nach. Das bedeutet von einmal unbekleidet anschauen lassen, über einen Drogen-Screen, über einen Zahnstatus  bis hin zum Belastungs-EKG werden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt. 

Schöne Grüße
TheGrow

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Der Sporttest ist schon ziemlich beeindruckend. :-)

http://www.sporttest-polizei.de/

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Kommentar von Apfelkind1986
07.12.2015, 16:43

Ist das ernst oder ironisch gemeint?

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Kommentar von Sirius66
07.12.2015, 16:55

Ja, besonders, weil einige BL gar keinen machen - Schlaukopf.

Gruß S.

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Es schaffen etwa 10% aller bewerber (15000 Bewerber BPol, 1500 eingestellt). Ist es schwer: ja. Wird die Ausbildung noch schwerer als die Tests/Schule...bei weitem.

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Nun, wenn es von 100% nur 2% schaffen, dann ist das immerhin eine 100% Steigerung zur Aussage, dass nur jeder 100. der angenommen wird! ;-)

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