Frage von Teenigirl31, 231

Ist die Deutsche Literaturgesellschaft ein seriöser Verlag?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Rubezahl2000, Community-Experte für Buch, 175

NEIN! Ganz im Gegenteil!
Die Deutsche Literaturgesellschaft ist einer dieser betrügerischen Pseudo-Verlage, die den ahnungslosen Hobby-Autoren falsche Versprechungen machen, wie toll ihr Manuskript angeblich ist und wie super sich das verkaufen wird. Aber dann gibt's Kostenfallen im Kleingedruckten des Vertrags, der Autor muss viele Tausende bezahlen und die teuer gedruckten Bücher landen im Keller oder auf dem Grabbeltisch im Supermarkt.

Schau mal hier:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/verlage-wenn-autoren-im-literaturgesc...

Zur Zeit scheint es IN zu sein, Bücher zu schreiben.
Und alle Hobby-Autoren träumen davon, dass IHR Werk als gedrucktes Buch in die Buchläden kommt. Aber geeignet für die Veröffentlichung sind die allerwenigsten Werke von Hobby-Autoren.

Diese Situation nutzen die betrügerischen Pseudo-Verlage aus!
Und die hoffnungsvollen Autoren glauben nur zu gern die falschen Versprechungen über ihr angeblich geniales Werk.
Ihnen wird der Eindruck vermittelt, dass jetzt endlich ein Verlag ihr Talent erkannt hat.
Wenn sie die Kostenfallen im Vertrag bemerken, ist es meist zu spät.
Und um die vereinbarte Buch-Veröffentlichung kümmert sich der Pseudo-Verlag dann kaum noch. Warum auch, er hat ja bereits abkassiert. Denen ist dann ziemlich egal, was aus den gedruckten Büchern wird.

Kommentar von Rubezahl2000 ,

Hier gibt's eine Liste von Pseudo-Verlagen (sicherlich nicht vollständig):
http://nein-zu-dkzv.web-hostel.de/liste_dkzv_79634546.html
Erschreckend, wie viele es gibt.
Muss ja unglaublich viele verblendete Hobby-Autoren geben und scheint ein lohnendes Geschäft zu sein, die abzuzocken :-(

Antwort
von Marbiherz, 107

NEIN.

Es ist oft schwer, seriöse Verlage zu erkennen. Fest steht: In einem Publikumsverlag entstehen einem Autor keine Kosten. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass man bei diesem Verlag gut aufgehoben ist. Viele Autoren gründen inzwischen kleine Verlage, um ihre eigenen Bücher zu vermarkten und nehmen weitere Autoren in diesen auf, um den Schein zu wahren. Leider bleibt dabei das Lektorat meist auf der Strecke, denn ein Autor ist kein Lektor oder Korrektor. Das heißt, man bleibt auf den gedruckten Büchern - sofern sie nicht sogar BoD gedruckt werden - sitzen. Buchhandlungen werden nicht beliefert, ebenso wenig sind die Bücher beim KNV oder Umbreit etc. gelistet. Von Werbung keine Spur. Man teilt also den Gewinn ohne wirklichen Gegenwert.

Wenn du einen Verlag suchst oder prüfen lassen willst, ob dein Verlag seriös ist oder in deinem speziellen Fall sinnvoll ist, dann kannst du dich an www.autoren-service.com wenden. Dort helfen und beraten einige gestandene Verlagsautoren ehrenamtlich Erstautoren seit über 15 Jahren. So mancher wurde dabei vor einem großen finanziellen Verlust bewahrt. (Ich weiß, wovon ich spreche.)

Doch eines muss jeder Autor in unserer Zeit wissen: Ohne ein fehlerfreies und möglichst stilistisch ausgefeiltes Manuskript wird man keinen sauber arbeitenden Publikumsverlag mehr finden. Alle Verlage sind bei der Fülle guter Bücher auf dem aktuellen Buchmarkt bemüht, ihre Vorlaufkosten für Lektorat, Korrektor, Covergestaltung etc. möglichst niedrig zu halten, denn Druck, Marketing und Distribution allein verschlingen schon viel vom Gewinn - die Auflagenhöhe die verkauft werden müsste, um auch hohe Vorlaufkosten einzuspielen, die erreicht kaum noch ein Verlag mit einem Erstautor - egal wie groß der Verlag ist.

Viel Erfolg!!! 

Antwort
von antnschnobe, 110

So wie ich das hier und in anderen Seiten lese - Vorsicht!

http://deutsche-literaturgesellschaft.blogspot.de/

http://www.literaturcafe.de/deutsche-literaturgesellschaft-macht-elke-heidenreic...

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