Frage von Aboutme9, 129

Islam und Bilderverbot?

Hallo , ich bin gläubiger Moslem und komme mit dem Bilderverbot im Islam nicht ganz klar .

Zudem meine Geschichte :

Ein Fatwa Hersteller hat mir mal gesagt , dass das Bilderverbot nur damals galt , weil die Araber Götzen anbeteten .

Mehrere Imame die ich befragt habe sagten mir , dass es im Islam kein Bilderverbot gäbe .

Jedoch was haben dann diese Hadithe zu bedeuten ? :

´Abdullâh ibn Mas’ûd (r.a.) berichtete, dass der Prophet (a.s.s.) sagte: „Diejenigen, die am Tag der Auferstehung am schwersten bestraft werden, sind die Bildermacher.“ [Al-Bukhâri, siehe Al-Fath 10/382]

Abu Hurairah (r.a.) berichtete, dass der Prophet (a.s.s.) sagte: „Allâh, der Erhabene, spricht: ‚Wer ist ungerechter als der, der versucht, etwas zu erschaffen was nur Ich erschaffe? Soll er doch ein Weizenkorn erschaffen oder ein Atom.“ [Al-Bukhâri, siehe Fath Al-Bâri 10/385] ´

Ali (r.a.) sagte: „Soll ich euch nicht mit dem gleichen Auftrag schicken, mit dem mich der Gesandte Allâhs (a.s.s.) schickte? Laß kein erhöhtes Grab, ohne dass du es einebnest, und laß kein Bild in irgendeinem Haus, ohne dass du es zerstörst.“ [Muslim, An-Nisâ’i, dies ist die Version von An-Nisâ’i]

Ibn ´Abbâs (r.a.) berichtete, dass der Prophet (a.s.s.) sagte: „Jeder Bildermacher wird im Feuer sein, und für jedes Bild, das er gemacht hat, wird eine Seele für ihn erschaffen, die im Feuer bestraft wird.“ Und Ibn ´Abbâs fügte hinzu: „Wenn ihr dies [d.h. Bilder machen] tun müßt, dann macht Bilder von Bäumen und toten Objekten.“ [Muslim, 3/1871]

Diese Ahâdîth zeigen deutlich, dass Bilder von Lebewesen harâm sind, egal ob sie Menschen oder andere Geschöpfe sind, egal ob sie dreidimensional oder zweidimensional sind, ob sie gedruckt, gezeichnet, geätzt, eingraviert, geschnitzt, in einer Gußform, etc. sind. Die Ahâdîth sprechen über alle diese Arten von Bildern.

Der Muslim sollte die Lehren des Islams befolgen und nicht Einwände bringen, wie z.B.: „Aber ich bete sie doch nicht an, und ich werfe mich doch nicht vor ihnen nieder!“ Wenn man nur ein Übel betrachtet, das in unserer Zeit durch Photos und Bilder verursacht wurde, entdeckt man schnell die Weisheit hinter diesem Verbot: die Fitnah, die durch die Erregung der Begierde (durch unmoralische Bilder) und demzufolge die Verbreitung von Unmoral durch diese Bilder.

Der Muslim sollte keine Bilder von lebenden Wesen in seinem Haus behalten, da diese die Engel davon abhalten, die Häuser zu betreten.

Der Prophet (a.s.s.) sagte: “Die Engel betreten kein Haus, in dem es einen Hund oder Bilder gibt.” [Al-Bukhâri, siehe Al-Fath 10/380]

Ich bin gläubiger Moslem und würde gerne eine Antwort mit dem Beweis im Islam haben . Und bitte schreibt nicht , dass es im Koran kein Bilderverbot gibt . Dafür sind die Hadithe da.

Antwort
von AbuAziz, 29

Ich als Muslim würde mich an folgende Hadithe halten. Sie sind in der Regel in den Hadith-Werken von Buchary und Muslim zu finden.

http://www.islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/179-bilder-medien-musik/bilder-...

Übrigens gibt es keine Fatwa-Hersteller. Man kann sagen, dass Fatwas erstellt werden. Normalerweise sind es große Gelehrte die zu einer bestimmten Frage eine Anwort geben. Diese Antwort kann dann eine Fatwa sein. Eine Fatwa ist ein islamisches Rechtsgutachten auf Basis der Scharia. Erstellt werden Fatawa zumindest von Muftis.

Beispiel für Fatwa zum Bilderverbot: http://www.islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/179-bilder-medien-musik/bilder-...

Antwort
von PlueschTiger, 47

Hallo Aboutme9,

du wirst auf deine Frage nirgendwo eine Antwort bekommen, da es keine einheitliche Meinung gibt.

18. Bilderverbot im Islam

Das Bilderverbot ist in erster Linie dahingehend zu verstehen, dass diese Bilder/Statuen nicht angebetet werden dürfen (anstelle Gottes). Im Koran gibt es zahllose Textstellen über das Verbot der Anbetung von Götzen. Mit Götzen sind die oben angesprochenen Bilder oder Statuen gemeint.Sehr verbreitet dagegen sind Bilder, die an Gott erinnern sollen. Dies sind z.B.

  • Kalligraphien mit (arabischen) Texten aus dem Koran.
  • Bilder der Kaaba als zentrales Gotteshaus.

Bei anderen Bildern gibt es unterschiedliche Gelehrtenmeinungen. Es gibt Gelehrte, die auch andere Bilder verbieten. Andere sagen, dass die Absicht zählt: wenn die
Absicht bei der Darstellung oder dem Aufhängen eines Bildes nicht ist, es anzubeten oder der Schöpfung Allahs mit einer "besseren" Darstellung (Schöpfung) zu konkurrieren, sind solche Bilder erlaubt.

Quelle: Islam.de/FAQ Abschnitt: X. Sonstige Fragen und Kommentare

Gruß Plüsch Tiger 

Antwort
von Viktor1, 35
Der Muslim sollte keine Bilder von lebenden Wesen in 
seinem Haus behalten, da diese die Engel davon
abhalten, die Häuser zu betreten.

Dann halte dich daran, wenn du das "weißt" - warum fragst du ?
Warum sollte die "Meinung" ("Beweise" gibt es nicht) eines Users hier dir helfen, das Bilderverbot zu kippen.
Es gibt (gab) keine Moschee mit Bildern. Ist dies "Beweis" genug ?

Mehrere Imame die ich befragt habe sagten mir , dass 
es im Islam kein Bilderverbot gäbe

Dann glaub halt denen (bist du dann schlauer) und häng dir Bilder auf.
Ihr Muslime habt es schon schwer - bedauernswert.
Ich persönlich denke, daß der Allah der 99 Namen (Zuweisung von Eigenschaften)
https://de.wikipedia.org/wiki/Gottes\_sch%C3%B6ne\_Namen#Liste
nur bildliche Darstellung ablehenen wird, welche den Menschen dazu verführen, Unrecht zu tun.
Und das mußt du im Zweifel für dich persönlich entschieden.

Antwort
von aliumei13, 67

Du darfst keine Porträts von Menschen aufhängen sowie von Tieren.Und die aus holzgemachten Kulturen sind auch nicht erlaubt .
Möge Allah dich belohnen

Antwort
von OnkelSchorsch, 71

Ob du es hören willst oder nicht: es gibt kein islamisches Bilderverbot. Der Islam hat eine großartige künstlerische Tradition, die auch Malerei beinhaltet.

Wie so oft,. handelt es sich um nichts als ein durch Fanatiker aufgeblähtes Missverständnis. Hintergrund ist, dass Mohammed nicht verehrt werden wolte und nicht sollte. Deshalb sollte Mohammed nicht bildnerisch dargestellt werden, damit die Gläubigen nicht auf die Idee kämen, Mohammed, der schließlich nur ein Mensch war,  zu verehren. Das ist alles.

Dass daraus ein "Bilderverbot" konstruiert wurde, ist völlig verkehrt, ebenso wie die Verehrung, die heute Mohammed entgegengebracht wird. Bilderverbot (und Mohammed-Verehrung) sind also kontra-koranisch, islamwidrig und bei genauer Betrachtung sogar Sünde.

Kommentar von Kars036 ,

Es ist eine Tradition und hat nichts mit dem Islam zutun

Antwort
von FatihBa, 53

Ich hab mal gehört das man Bilder von Menschen bzw Tieren nicht aufhängen darf.

Antwort
von Nirakeni, 32

Bei uns Christen heißt das Erste Gebot: "Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir".

Mit "andere Götter" ist die frühere "Götzenanbetung" wie das goldene Kalb und anderes, gemeint. Ich denke auch im muslimischen Glauben kommt das gleiche Thema vor. Auch in der Bibel gibt es unterschiedliche Prophetenaussagen darüber. Bedenke das wurde alles vor tausenden Jahren aufgeschrieben und vielfach anders interpretiert. Du bist ein gläubiger Junge und Allah wird dich so oder so lieb haben. Ich gehe davon aus das Allah der gleiche Gott ist wie "unser Gott". Es gibt meinem Glauben nach nur EINEN Gott, der ein gnädiger und verzeihender Gott ist.

Antwort
von PersiaPrince, 50

Salamu alaikum! Das Bilderverbot galt damals, weil es noch verstärkt Götzendienst gab. Einige von deinen Überlieferungen sind auch leider nicht authentisch. Es kommt natürlich immer auf das Bild selbst an. Pornographie z,B ist verboten. Und solang du den Bildern nicht zuviel Bedeutung beimisst, geht das, denke ich...

Kommentar von Aboutme9 ,

Assalamu Alaikum .Das bedeutet , zeichne von Lebewesen ist erlaubt , aber der Beweis ?

Antwort
von PolluxHH, 50

- Sorry, war falsch gewickelt ... Bilderverbot ist ähnlich wie in der Bibel ausgerichtet auf Götzendienst, siehe 2. Gebot ... man darf sie nicht anbeten.




Kommentar von saidJ ,

Bilder sind verboten ende .
Das es verboten ist sie anzubeten ist selbsverständlich aber es dürfen auch keine aufgehängt sein .

Kommentar von PolluxHH ,

Dann erkläre mir einer, wie in der Türkei ein Gesetz bestehen kann, welches das Aufhängen eines Bildes von Atatürk in Geschäften nicht nur gestattet, sondern sogar verordnet.

Aber Du hast insofern Recht, daß verführende Bilder ebenfalls nicht erlaubt sind, das hatte ich vergessen.

Kommentar von PolluxHH ,

"Bilder sind verboten ende"???? Nun, mir sind Sure 5, 90 und Sure 6, 74 bekannt, auch Sure 37, 95-96, die sich aber nur auf die Anbetung/Verehrung von Bildern beziehen und diese verbieten. Damit aber liegt der Koran in der Tradition der Tora, insbesondere auch des 2. Gebotes (welches zulässig zu benennen ist, siehe insbesondere Sure 2, 53, Sure 7, 145).

Was man in Koran und Sunna vergeblich sucht ist ein echtes Bilderverbot, dies hat sich zwar früh herausgebildet, aber gehört zur islamischen Tradition und wurde auch relativ zügig wieder durchbrochen (Münzen mit Abbild des Kalifen, Mohammed-Bilder). Aber - die Lehre Mohammeds, der Islam, ist in sich abgeschlossen mit Wort und Tat des Propheten, Mohammed, überliefert in der Offenbarung durch den Koran, ergänzt durch die Sunna.

Hadithe aber haben einen anderen Stellenwert. Selbst ein Hadith musnadi geht nur bis zu einem Gefährten Mohammeds zurück,
auch an einem Hadīth qudsī darf man Zweifel äußern, nicht so am Koran.

Wenn also eine absolute Glaubensaussage getroffen wird, sollte diese im Koran zu finden sein, denn er ist die Quelle, nur aus ihm kann Eindeutigkeit abgeleitet werden. Doch gerade ein allgemeines Bilderverbot ist meines Wissens nicht im Koran zu finden. Dagegen steht jetzt Dein "Bilder sind verboten, Ende". Was soll ich jetzt höher stellen, das Wort des Korans oder Deines?

Und solltest Du meinen, daß Dein Wort höher stünde, dann sage er mir doch bitte auch, ob, wenn denn Bilder absolut verboten seien, ein Muslim überhaupt einen Fernseher benutzen dürfe oder aber auch das Internet ohne Verwendung von Bilderblockern. Wenn die Nutzung zulässig sein sollte, bräche alleine das das Bilderverbot durch geübte Praxis.

Antwort
von saidJ, 45

Esselamu alejkum
Die Beweise die du genannt hast sind mehr als deutlich .
Lass dir nichts von "Imamen " erzählen die versuchen modern zu sein oder was auch immer .
Man muss heutzutage leider aufpassen zu welchen Imam man geht viele sind nicht dafür geeignet für den Islam einzustehen und Auskunft zu geben .
Ich kann mir vorstellen das dein Imam eventuell gemeint hat das Bilder an sich nicht verboten sind .

Denn es gibt ja auch Bilder die man malen darf ( beispielsweise Landschaften ) , vielleicht meinte er das damit .
Aber Bilder von Lebewesen sind verboten und zwar immer außer in wenigen Ausnahmen ( beispielsweise dein Reisepass ) .

Kommentar von PlueschTiger ,

Aber Bilder von Lebewesen sind verboten und zwar immer außer in wenigen Ausnahmen ( beispielsweise dein Reisepass ) .

Du weißt aber das diese aussage faktisch jeden Muslim zum Regelbrecher macht. Siehe allein in den Ländern bei Demos oder zu hause die Bilder der Staatsoberhäupter. Bei etlichen gelehrten gelten Bilder so lange nicht als Verboten solange sie nicht dazu dienen Angebetet zu werden. In einigen Ländern werden die Staatsoberhäupter schon fast zu sehr geschätzt, das man es schon fast Anbetung nennen kann und das wäre die schlimmste Sünde die der Islam kennt, oder?

Zudem dürfte es dann selbst in Saudi Arabien nichts mit Bildern von Menschen geben, gibt es aber und Saudi Arabien ist Streng Muslimisch. Selbst Erotik Magazine werden nur Zensiert, wenn sie eingeführt werden.

Kommentar von saidJ ,

Bilder sind nur in einigen Ausnahmen erlaubt wie zum Beispiel der Reisepass , wenn eine Notwendigkeit da ist dann darf man Bilder verwenden .

Antwort
von Nirakeni, 37

Vor tausenden von Jahren gab es noch keine Fotografie, keine Fotos oder Bilder, keine Filme, Handys, Computer usw. Daher darf man die Aussagen nicht wörtlich nehmen. Mit Bilder meinte man z. B. ein Abbild in Stein gehauen oder in Holz geschnitzt und anzubeten. Was für ein Unsinn diese Aussagen auf die heutige Zeit zu beziehen und diese für "schlecht" oder "unrein" zu halten.

Antwort
von DerBuddha, 29

schau dir mal die geschichte des islam UND des koran an.......... das was im märchenbuch steht, wurde oftmals viel später, also NACH dem tod von mohamed aufgeschrieben, die meisten dinge sind NUR die ansichten von menschen, die ihre weltvorstellung und moral in diese schriften verewigten, NICHTS davon entspricht einer realen und von gott stammenden wahrheit........

bestes beispiel ist das angeblich verbot, den menschen mohamed zu malen/zeichen usw.... denn das ist auch nur ein märchen, wurde auch erst später erfunden, aber entspricht auch nicht de realität, denn wie will man die uralten fresken, malereien usw. erklären, die diesen menschen zeigen, wenn es angeblich verboten war ihn darzustellen?.............

denk mal drüber nach...........und gerade in der heutigen welt sieht man doch, dass die ganzen märchen im koran nicht von einem allwissenden wesen stammen können, denn sonst würde in diesem märchenbuch genau stehen, WAS man alles WIE nicht darstellen darf, bezüglich fotografieren, filmen usw....... die texte sind nur schwammig geschrieben, aber nirgendwo steht etwas von mechanischen oder elektrischen apparaten, denn die kannte man gar nicht und man kam auch nie auf die idee, dass es mal sowas geben könnte............ ein allwissender gott hätte das jedoch gewusst und entsprechend in IMMER gültigen worten und beispielen verpackt...........z.b. bei diesem text:

Der Prophet (a.s.s.) sagte: “Die Engel betreten kein Haus, in dem es
einen Hund oder Bilder gibt.” [Al-Bukhâri, siehe Al-Fath 10/380]

müsste bei einem allwissenden gott ungefähr so lauten:

Die Engel betreten kein Haus, in dem es einen oder mehrer Hunde oder Bilder ALLER ART, z.b. bewegte Bilder, gibt. denn sonst könnte man alles filmen und als endlosschleife abspielen, aber DASS wusste und kannte der gott damals ja auch nicht..........*g*

man könnte also diesen vers schon alleine damit aufhebeln, dass man nicht nur einen hund hat, sondern zwei (Die Engel betreten kein Haus, in dem es
einen Hund
)..............*fg*, oder dann auch nur ein bild, (oder Bilder gibt)

man kann diese dinge ewig so weiterführen, ALLE texte sind nur schwammig geschrieben und die reale heutige wirklichkeit ist überhaupt nicht damit kompatibel.....wie auch, mann kannte die zukunft (also das jetzt) ja nicht..............*g*

Kommentar von PlueschTiger ,

man könnte also diesen vers schon alleine damit aufhebeln, dass man nicht nur einen hund hat, sondern zwei (Die Engel betreten kein Haus, in dem es einen Hund )..............*fg*, oder dann auch nur ein bild, (oder Bilder gibt)

Ich weiß worauf du hinaus willst, aber in dem Fall dort ist das Wort Spielerei. Das Hund und Bild mehr allgemein unabhängig der Zahl gemeint ist, ist dort schon klar. Mal abgesehen davon macht ein Löwe im Haus auch viel mehr her als ein WauWau.

 ALLE texte sind nur schwammig geschrieben

Leider genauso wie die Begründungen, zu Regeln.

Antwort
von josef050153, 13

Das Grundproblem ist wohl, dass es DEN Islam nicht gibt, sonder acht verschiedene Rechtsschulen, die sich (auch in dieser Frage) diametral widersprechen. Deshalb wirst du auch auf deine Frage hier die unterschiedlichsten Antworten bekommen.

Islamischer Staat & Co (auch hier im Forum): absolut verboten

die meisten Muslime, die ich kenne: Das galt damals, nicht heute, wo jeder ein Handy mit Kamera hat.

Antwort
von nowka20, 19

Der Muslim sollte die Lehren des Islams befolgen und nicht Einwände bringen

das unterscheidet ihn wesentlich von nachzdenkenden christen

Antwort
von Kars036, 22

Die Hadithe stimmen, und die Regeln des Islam gelten bis zum Tage der Auferstehung. Diese Imāme die du gefragt hast sind Leute die, die Bida'a praktizieren

Kommentar von DerBuddha ,

Die Hadithe stimmen, und die Regeln des Islam gelten bis zum Tage der Auferstehung. Diese Imāme die du gefragt hast sind Leute die, die Bida'apraktizieren

aha................ da kannste dann lange warten............von wegen auferstehung.......... wie kommt man nur auf die idee, solche märchen wirklich zu glauben?..............:)

Kommentar von PolluxHH ,

????? Die Aussage, die Du hier triffst, beruht auf Hadithe, nicht auf dem Koran, die Absolutierung der Aussage aber stellt damit diese Hadithe über den Koran und der Sunna, da hier der Koran, aus dem einzig allgemeingültige Regeln des Islam ableitbar sind, über diese Hadithe interpretiert wird. Es würde mich interessieren, wie Du einen Muslim bezeichnetest, der Hadithe als religiöse Autorität über den Koran stellt? Hadithe haben einen hohen Stellenwert, dürfen aber in Frage gestellt werden, nicht so der Koran.

Bida'a übrigens erfordert eine fehlende Übereinstimmung mit Koran oder Sunna, Hadithe und tradierte Religionsausübung jenseits dieser Autoritäten stehen außenvor. Merke also, daß der, welcher den Koran über Hadithe interpretiert und daraus absolute Glaubenssätze ableitet, weit eher Bida'a praktiziert, denn damit stellt er sich über Mohammed und Allah.

Anm.: Al-Bukhâri ist zwar die angesehenste Hadithe-Sammlung, aber in dieser Sammlung ist bei ca. 25% der Hadithe der Isnad unvollständig.


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