Frage von MaraIsCrazy, 179

Hunde Kosten u. Durchschnittlich im Monat (Pomeranian)?

Hallo:) Nächsten Sommer kriege ich einen Zwergspitz. Wir suchen noch bei vielen Züchtern. Die Kosten bei den verschiedenen Züchtern liegen bei 1.800- ÜBER 2.000 Euro. Ich finde das echt krass, ist das der 'normale' Preis bei Hunden? Und dazu noch die Futterkosten, Spielzeuge, uund soo weiiter.. Findet ihr das normal? Für wie viel Euro habt ihr euren Hund gekauft? Und wie viel gebt ihr für eure Hunde ca monatlich aus? Danke im Voraus:D

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 45

Völlig normale Preise mein Hund hat 1300 Euro. Weißt du eigentlich wieviel Züchter so ausgeben ,bis du mal einen Welpen in der Hand hast? 

Bis es soweit ist haben die Züchter tausende von Euros ausgeben. Das kören der Hündin das sie zuchttauglich wird ist kostenspielig, gesundheitliche Untersuchungen der Hündin, die jährlich wiederholt werden müssen, die Gebühren an die Zuchtvereine,etliche Zuchtseminare die man besuchen muss,dann die Decktaxe für den Zuchtrüden,Anfahrt und und Übernachtungskosten,Wurfkiste,Leinen Halsbänder,spezielles Futter für die werde Mutterhündin, ebenso vernünftiges Futter für die Welpen,Spielzeug...dann die Sozialisierung kostet Geld,dann impfen und entwurmen,wiegen, chipen lassen. 

Während der Trächtigkeit muss die Hündin intensiv überwacht werden,gerade dort oder während der Entbindung können Probleme auftreten ,und unverhoffte kosten können da schnell entstehen. 

Bitte schaut euch nach vernünftigen Züchtern um,schaut euch die Zuchtstätte an,stellt eure fragen ,ein seriöser Züchter ist darauf bedacht das die Welpen in gute Hände kommen. Alles was unter 1000 € ist würde ich mir Skepsis betrachten.

Zu den Halter kosten:

Erstausstattung kostet zwischen 150-250 Euro

Ein Hund kostet pro Monat im Schnitt zwischen 100-150 Euro. 

Versicherung ist auch unterschiedlich von Rasse zu Rasse

Und steuern sind ebenso von Stadt oder Gemeinde unterschiedlich geregelt.

Bedenke das Tierarztkosten von 20 € (Beispiel ne entwurmungstablette) bis hin zu 4000-6000 (unverhoffte Not OP) Euro sein. Dazu kann man Versicherungen abschließen oder man hat ein ordentliche Geldpuffer. 

Also Hunde sind teuer. 

Bitte informiert euch ausgiebig über Welpen und Junghunderziehung. Und wenn ihr unerfahren seid besucht dringend wenn die Zeit da ist ,eine Hundeschule. 

nicht das aus den Hund ein unsicherer,kläffender Wadenbeißer wird. Der unverträglich mit Artgenossen ist und Menschen und alles und jeden ankläfft. 

Ja sowas kann passieren ,wenn Hunde auf ahnungslose Halter treffen. Die den Hund falsch erziehen,ihn oder Artgenossen nicht lesen und einschätzen können oder ihn einfach garnicht erziehen. 

Ich hoffe euer Familie ist es bewusst das ein Welpe die ersten Monate ich betone "MONATE" eine rund um die Uhr Betreuung benötigt. Das sie erst zwischen dem 5-6 Monat kleinschrittig in Sekunden Schritten das Alleinsein erlernen müssen. 

Und das Hunderziehung nicht in 2 oder 6 Wochen Sommerferien erledigt ist.Sondern Jahre dauert,bis sich verhalten festigt. 

Je besser ihr euch theoretisch vorbereitet um so besser für euren zukünftigen Hund. Ihr müsst euren Hund lesen und verstehen lernen,warum wieso sich Hunde eben manchmal so verhalten ,wie es für und Menschen unerklärlich scheint. 

Ansonsten alles gute für euch 🍀😊

 

Kommentar von MaraIsCrazy ,

Danke😊 Ja, wir sind noch Anfänger, ich denke es wird ziemlich schwierig..

Antwort
von koenigscobra, 66

Meines Wissens kostet ein Zwergspitz/Pomeranian in der Anschaffung zwischen € 1.500 und € 2.000 - die von dir genannten Preise liegen ebenfalls in diesem Bereich. Das sind durchaus normale Anschaffungskosten, wenn man bedenkt, wie viel Aufwand ein zertifizierter Züchter betreiben muss, bis er seine Welpen in gute Hände abgeben kann. Oftmals werden auch sehr günstige "Rassehunde" in diversen Internetverkaufsbörsen angeboten - hier bitte besonders aufmerksam und misstrauisch sein! Diese Tiere stammen idR aus dubiosen Vermehrerbetrieben, die einzig und allein am Profit durch den Welpenverkauf interessiert sind:

http://www.wuehltischwelpen.de/

Nun zur eigentlichen Fragen, den Kosten (ich habe hier die Erfahrungswerte meiner beiden Hunde zusammengefasst, die allerdings etwas größer als ein Zwergspitz sind):

Für die Erstausstattung (Napf + Unterlage, Bettchen, Leine, Geschirr, Halsband, Reflektoren, Adressanhänger, Bürsten, Maulkorb, Steuermarke, Sicherheitsgurt (Auto), Maulkorb, Zeckenzange, Spielzeug, Shampoo usw...) habe ich pro Hund ca. € 300,- gezahlt.  

Die laufenden Kosten pro Hund belaufen sich bei mir auf ca. 155,41 € pro Monat, wobei hier variable Kosten für den Tierarzt bei Erkrankungen, Spielzeug, die Anschaffungskosten, Erstausstattung usw... nicht enthalten sind. Ebenfalls nicht vorhanden sind Kosten für ev. Rücklagen (im Krankheitsfall eines Tieres) - hier habe ich pro Tier 4.000,- € "auf der Seite". Ergo habe ich auch keine Krankenversicherung abgeschlossen - deshalb ist das auch nicht in der Berechnung.

Ich zahle für zwei Hunde jährlich insgesamt:

270 € für Kurse im Hundesportclub ( + Mitgliedsbeitrag)

+ 103 € an Gemeindeabgaben (Erster Hund 33 €, zweiter 70 €)

+ 95 € für die Haftpflichtversicherung (nur für den 2ten Hund)   

+ 102 € für die obligatorischen Zecken-/bzw. Wurmmittel 

+ 280 € für 2 x jährlich Hundefriseur (Unterwolle raus, Trimmen usw...)

Das sind gesamt 850 € für 2 Hunde pro Jahr also ca. 35,41 /pro Hund und Monat. Wenn ich den Hundefriseur und die Kurse weglassen würde, dann wäre ich bei knackigen 300 € pro Jahr für 2 Hunde, dass sind 12,5 € pro Hund und Monat.    

Da fehlt jetzt natürlich noch das Futter, welches bei mir jährlich für zwei Hunde mit ca. 2.880,- € zu Buche schlägt. Ich füttere abwechselnd Hermans- bzw. Terra Canis-Dosen bei TeilBARF und gebe hier ca. 4 € pro Hund (35kg und 32kg) und Tag aus (inkl. Leckerlis und Kauartikel wie Rinderkopfhaut, Ochsenziemer udgl...) Hier ließe sich natürlich das meiste Geld einsparen.

Vor allem zahlt man für einen kleinen Hund natürlich bei weitem weniger alleine schon aufgrund der Tatsache, das die Futtermenge wesentlich geringer ist. 

Summa summarum zahle ich also alleine fürs Futter schon 120 € / Monat / Hund + 35,41 € für sonstige Aufwendungen = 155,41 € pro Hund und Monat wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe!

Ohne Hundekurse und -Friseur wäre ich also monatlich bei ca. 132,5 € pro Hund. 

Ich hoffe, dass ich mit dieser Antwort weiterhelfen konnte. 

LG und viel Freude mit eurem neuen Familienmitglied!

Antwort
von LukaUndShiba, 57

Das sind ganz normale Kosten für einen Rassehund.

Aber ich rate dir ganz dringend von dem Kauf dieser Rasse ab!

Diese Rasse gehört zu den qualzuchten! Durch den zu kleinen Körper entstehen jede Menge Probleme und hohe Tierarzt kosten sind vorprogrammiert. Auch ist die Lebenserwartung wegen des zu kleinen Körpers nur 5-7 Jahre!

Ünterstüzt so einen Müll nicht!

Bitte kein Zwergspitz!

Das kleinste ist der klein spitz den man sich zulegen sollte.

Kommentar von MaraIsCrazy ,

Nein das stimmt nicht! Diese sehr kleinen Hunde können sehr schnell krank werden, ja. Weil die halt übergezüchtet sind. Aber ihre Lebenserwartung ist sehr hoch! Bis zu 16 Jahre.. 'Das kleinste ist der klein spitz den man sich zulegen sollte.' Was meinst du bitteschön damit?

Kommentar von LukaUndShiba ,

Nein, die Lebenserwartung ist nicht so hoch!

Und meine Aussage war das wenn es ein Spitz sein soll dann ein Klein Spitz und kein Zwerg spitz.

Kommentar von SusanneV ,

Ich bin ganz Deiner Meinung und sage immer wieder, dass solche Qualzuchten auf die Liste gehören, damit man dieser Tierquälerei ein Ende machen kann.

Kommentar von MaraIsCrazy ,

Nein, das stimmt nicht. Laut den Züchtern und von Beannten die erfahrungen hatten, leben diese Hunde bis zu 16 Jahre. Es hat auch Gründe, ich würde mir einen Zwergspitz anlegen, weil ich gehört habe, dass die Kleinspitze anscheinend aggressiver sind. idk

Kommentar von xttenere ,

Von den orginalen Spitz-Rassen gibt es den Klein- Mittel- und Grosspitz....Du sprichst von Kleinspitzen...diese haben ein Körpergewicht von ca 4 - 5 kg, und sind kleine und robuste Hunde, und können gut 16 Jahre alt werden..

Der Zwergspitz...der Pomeranian hingegen, wurde nochmals auf die Hälfte der Körpergrösse und die Hälfte des Gewichtes eines Kleinspitzes heruntergezüchtet, und wird nicht sehr alt. Viele sterben, bevor sie 6 Jahre alt sind. sie haben Magen- Darm und Herzprobleme, und müssen ca alle 2 - 3 Stunden gefüttert werden, da ihr Magen so klein ist, dass keine normale Futterration Platz hat.

Kommentar von Einafets2808 ,

@MaralsCrazy 

***ich würde mir einen Zwergspitz anlegen, weil ich gehört habe, dass die Kleinspitze anscheinend aggressiver sind. idk***

Daran sieht man ,das euch grundlegende Kenntnisse fehlen für eine Hundehaltung. 

Belest euch erstmal richtig. KEIN Hund wird aggressiv geboren, es liegt immer an dem Halter und der Hund halt niemals Schuld. 

Antwort
von MaschaTheDog, 38

Schau beim VDH oder Verein für die jeweilige Rasse.

Aber ich sags dir: die sind trotz 20cm schwierig,der Hund meiner Freundin (Zwergspitz) bellt alles und jeden an,beißt und sonst was......

Unserer hat 1500€-2000€ gekostet.

Meine Hündin haben wir "Geschenkt" bekommen.

Es ist ein Modehund und ich bin sicher dass du den Hund nicht willst weil die so einen tollen Charakter haben und zu dir passen sondern weil sie so klein und süß sind..

Für beide Hunde geben wir im Monat ca.100-200€ aus (Nur für Futter,Leckerlie und so die Standart Sachen) beim Tierarzt lassen wir immer so ca.50€ da,wenn man mal eine neue Leine braucht sind wieder 30€ weg,dann kommt ein neues Halsband für 10-50€ ,dann ist das tolle Spielzeug kaputt und man holt sich ein neues für 10€ usw.....Hundeschule kostet auch noch 150€ .Für die alte Hundeschule haben wir 130€ bezahlt mussten aber ein Geschirr (50€) und eine Schleppleine (50€) kaufen.

Genau kann man also nicht sagen wieviel die Hunde im Monat kosten,es ist unterschiedlich,manche machen Hundesport und geben dafür im Monat noch 30€ aus usw.

Fest steht dass ein Hund nicht billig ist!

Kommentar von MaraIsCrazy ,

Ja ich finde die Hunde ziemlich süß, aber deswegen soll es nicht heissen, dass ich diesen Hund will wegen dem Aussehen etc, es ist ganz anders gemeint

Antwort
von Virgilia, 35

Der Preis ist nicht ungewöhnlich, wenn man den Hund vom seriösen (FCI/VDH)Züchter holt. Da du dir eine Qualzucht holen willst, solltest du auch entsprechend hohe Rücklagen für den Tierarzt haben. Oder dir einen Kleinspitz holen...

Für meine Hunde aus dem Auslandstierschutz habe ich zwischen 250€ und ca. 450€ (inkl. Flug, weil ich sie persönlich geholt habe) bezahlt. Der Rassehund meiner Eltern war "runtergesetzt", weil sie einen zuchtausschließenden Fehler hat. (Das war aber nicht der Grund, warum wir sie genommen haben!) Für jeden der Hunde hätten wir aber auch 3.000€ bezahlt. 

Im Schnitt kostet ein Hund 100 - 150€. (Hochwertiges) Futter, Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Hundeschule (sollte für Anfänger Pflicht sein!), evtl. Op- und/oder Krankenversicherung (bei einer Qualzucht wahrscheinlich sinnvoll...), ansonsten Rücklagen für den Tierarzt gehören und Kleinkram (Leckerlis, Kotbeutel, etc.) zu den monatlichen Kosten. Am Anfang kommt noch die Grundausstattung (Näpfe, Leine, Geschirre, Körbchen, etc.) dazu. Da sind auch schnell 200€ weg. 

Wie teuer der Tierarzt ist, kann man nicht sagen. Für meine eine Hündin haben wir in den ersten Monaten mehrere Hundert Euro ausgegeben, bis wir die Ursache gefunden haben. Die gleiche Hündin musste heute morgen wegen Herbstmilden zum Tierarzt - 85€ weg. Meine andere Hündin ist zwar noch gesund, aber da sie ein Mops-Mix ist, weiß ich nicht, ob es so bleibt...

Antwort
von sunshine063, 14

Diese kosten wirst Du wohl einkalkulieren müssen. Übrigens, vielelicht schaust Du auch mal hier: http://alles-dog.de/was-kostet-ein-welpe-hund-anschaffung-und-dauerhafte-kosten/

Antwort
von FuzzyFly, 48

Das ist bei Hunden der durchschnittspreis, bei 1.900 kommst du sogar noch sehr günstig weg!

Allerdings musst du aufpassen das der Züchter auch im Verband ist, dann bekommst du einen gesunden und nicht überzüchteten Hund, wenn der Züchter nicht im Verband ist wirst du schamlos abgezockt und bekommst einen degenerierten Hund mit niedriger Lebenserwartung, also unbedingt drauf achten ob der Züchter im Verband ist!

Kommentar von TygerLylly ,

Auch (oder gerade) in einem Verband wird nicht auf Gesundheit, sondern auf Rassestandard gezüchtet! Wichtig ist zu wissen, welche Erbkrankheiten die Rasse hat und sich belegen zu lassen, dass diese bei den Elterntieren ausgeschlossen wurden.

Kommentar von FuzzyFly ,

Natürlich wird im Verband auf die Gesundheit geachtet! Hunde die Gesundheitliche "Mägel", rassenstandart hin oder her aufweisen dürfen nicht zur weiterzucht benutzt werden!

Und ja, die Ahnentafel ist in der Tat wichtig und wo bekommt die? genau, nur beim Verband ;)

Antwort
von Emmakili, 23

Ich hol mir erst gar keinen von Züchter..denn auch reinrassige bekommt man über den Tierschutz...dort zwischen 200 und 300€...auch Welpen im Übrigen wenn man wartet und/oder sucht..meine erste war aus Spanien eine reinrassige shar pei Hündin...dann ein reinrassiger Mini Yorkshire jetzt kam ne sharpei Labrador mischlinfshündin aus ner Tötung aus Ungarn dazu...

Kosten im Monat...je nachdem was du fütterst..meine bekommen Barf und trockenfutter mit hohem fleischanteil...zusätzlich hundeschule...tierarztkosten ab und an zwecks Wurmkur usw...im Monat ca.150€ alles in allem...

Antwort
von Gingeroni, 35

Wenn du Welpen beim"Züchter" kaufst und dann auch noch nen Modehund.. kannst du mit diesen Kosten rechnen.
meine Tiere sind alle aus dem tierschutz, habe z.T nichts gezahlt und für unsere eigenen hunde ich glaub.. max . 150 € 
Pro Hund rechne ich mit 100-150€ monatlich ohne den Tierarzt einzuplanen.

Antwort
von spikecoco, 20

am meisten werden hier die Tierarztkosten zu Buche schlagen. Da dieser Hund zu Zahnstein neigt, muss man diesen regelmäßig  beim Tierarzt entfernen lassen. Dies kostet mit Narkose so um die 70 Euro. Auch Herzkrankheiten können durch Medikamente Kosten verursachen. Leider haben diese Hunde oft Probleme mit der Luftröhre oder ein verkürztes Gaumensegel. Dies behindert die Atmung und der Hund leidet dann permanent unter Atemnot. Tierarztkosten können sehr hoch werden , dies kann man nicht voraussagen. Gerade nicht, wenn es sich um Rassen handelt, die zu den Qualzuchten zählen. Da nützt es auch nichts, wenn die Lebenserwartung 16 Jahre sein soll. Ich möchte keinen Hund haben, der vielleicht all diese Jahre unter Atemproblemen leidet.   

Antwort
von Delveng, 44

@MaraIsCrazy,

für Rassehunde sind solche Kaufpreise normal.

Vergiss nicht die Hundesteuer, die Hundekrankenversicherung, die Hundehaftpflichtversicherung, Leinen, Halsbänder, Näpfe, Hundebetten, Futter, eingesetzte Zeit zum Gassigehen, professionelle Hilfe bei der Erziehung, Kosten für die Unterbringung in einer Hundetagesstätte oder in einer Hundepension.

Ein Hund ist kein Hobby zum Null Tarif.

Für meinen Hund habe ich 500,00 Euro bezahlt, weil es eben kein Rassehund ist.

Kommentar von TygerLylly ,

Eine Hundekrankenversicherung und "professionelle Hilfe bei der Erziehung"? Die Versicherung braucht kein Mensch (oder Tier) und nicht jeder braucht einen Hundetrainer, Hundeschule oder dergleichen ;)

Kommentar von Delveng ,

@TygerLylly,

Dir steht es frei, zu jedem Thema eine eigene Meinung zu haben.

Bei keinem Besuch in einer Tierarztpraxis muss ich mir Gedanken machen über Kosten, die entstehen können. Ohne Gewissensbisse suche ich jede Praxis oder Tierklinik auf, da mir jeder Euro Cent von der Krankenversicherung erstattet wird, egal wie hoch die Kosten werden.

Da ich nicht den Schimmer einer Ahnung hatte, was die Erziehung eines Hundes angeht, bin ich froh, eine Fachfrau getroffen zu haben, bei der mein Hund und ich lernen konnten.

Fünf Jahre lang habe ich dann in einer Tierpsychologischen Praxis gearbeitet und täglich hautnah miterlebt, wie gering die Ahnung der Normalhundehalter in Bezug auf die Erziehung, das Training und die Sozialisierung von Hunden ist.

Antwort
von TygerLylly, 41

Man kann besser den Preis zahlen und hat dafür ein gesundes Tier als wenn man sich einen "Billigwelpen" holt. Was den Preis entstehen lässt sind sämtliche Voruntersuchungen (Gendefekte usw.). Dafür kann man sich dann aber recht sicher sein, auch wirklich einen gesunden Hund zu haben. Eine Garantie gibt es leider aber nie zu 100%.

Die monatlichen Kosten kann man so nicht sicher festlegen. Hundesteuer ist so ein Faktor. Das reicht von 7,50€ im Jahr bis zu 900€ und wird von den jeweiligen Kommunen willkürlich festgelegt.

Ein großer Faktor ist das Futter. Für unter einen Euro am Tag bekommt man einen Hund satt. Nur füttert man Billigfutter, dann kann der Tierarzt teuer werden. Hochwertiges Futter ist die Basis für einen gesunden Hund. Pedigree, Royal Canin und Beneful sind teuer, aber nicht hochwertig. Mit dem Thema solltet ihr euch in jedem Fall vorher befassen.

Wenn der Hund nicht krank ist und nur mal durchgecheckt werden muss, Impfung und evtl. eine Wurmkur sind das jährlich 100-200€.

Was ihr wirklich vorher braucht sind Näpfe, Leine und Halsband/Geschirr, eine Decke oder ein Körbchen. Spielzeug braucht kein Hund und steht der Erziehung nur im Weg.

Kommentar von spikecoco ,

Spielzeug steht der Erziehung in keinster Weise im Weg, denn auch dieses kann z.b als Belohnung eingesetzt werden.

Kommentar von Achwasweissich ,

Zumindest was zu kauen sollte ein Junghund aber zur Verfügung haben, ein Plüschi ist auch nichts was die Erziehung kaputtmacht. Im Gegenteil hab ich es geschafft meiner Hündin mit ihrem Plüschbiber etwas zu geben was sie bei Aufregung (Besuch z.B.) bringen kann ohne das es Gebell oder Anspringen gäbe. Sie braucht manchmal etwas als Übersprungshandlung um mit ihrer Aufregung fertig zu werden.

Kommentar von TygerLylly ,

Kommt drauf an. Wenn der Hund es zur Belohnung bekommt hilft es bei der Erziehung. Wenn es immer rum liegt und der Hund damit spielen kann wenn er will aber eher nicht. Letzteres ist meistens der Fall, deswegen hab ich's mal stumpf verallgemeinert 😉

Kommentar von Prettylilthing ,

Also mein Hund hat zu 90% immer Zugriff auf sein Stofftier und bei uns läufts mit der Erziehung super. Ich finde das kommt auch auf den Hund an.

Kommentar von TygerLylly ,

Klar kommt sowas auch immer auf den Hund an. Wenn man sonst keine großen Fehler amcht ist das auch meistens nicht so tragisch. Nur sieht es in der Regel ja immer anders aus

Antwort
von syringa, 44

Meine Antwort wird dich miz Sicherheit nicht gerade begeistert, aber ich persönlich finde es absurd, so viel Geld für einen wahrscheinlich überzüchteten Hund auszugeben.

In den überfüllen Tierheimen warten so viele viel Hunde darauf, adoptiert zu werde. Du wird dort auch sehr gut beraten, welcher Hund wirklich von Charakter her zu dir passt, wieviel Auslauf er braucht und in welcher Höhe sich die monatlichen Kosten bewegen.

Einen solchen -Tier ein neuen Zuhause zu geben , kann auch dich sehr glücklich machen, denn die Dankbarkeit und die Liebe dieser Tiere ist grenzenlos. 

Kommentar von LukaUndShiba ,

Es ist nicht schlimm einen Rassehund zu kaufen und es gibt auch noch viele sehr gesunde rassen. 

Oder Rassen wo es vom Züchter abhängt wie gesund sie sind. 

Kommentar von MaraIsCrazy ,

Ich finde das ist Geschmackssache. Also die Hunde tun mir da wirklich leid. Aber es ist halt die Entscheidung ob man sich irgendein Tier holt (Tierheim), oder eine bestimmte Rasse die man wirklich haben will (Züchter)

Kommentar von MaraIsCrazy ,

:)

Antwort
von alinaala, 26

Geh mal lieber in ein Tierheim und gucke da nach. Die sind da zwar schon was alter aber um einiges Billiger!:) 

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