Frage von LisaLalla, 209

Hund hat angst vor anderen Hunden hilfe?

Hey Leute
Ich besitze einenen yorkshire terrier. Sie ist 3 jahre alt und mehr als nur freundlich und super mit Menschen. Das Problem sind jedoch andere Hunde. Als sie ein Welpe war, hat sie eine schlechte Erfahrung gemacht und seit dem ist sie so ängstlich gegenüber Hunden. Wir sind jeden Tag öfter mit ihr draußen und an Hunden gehen wir schnell vorbei. Ihr Schwanz ist einfach schlapp und sie bewegt sich nicht. Wir haben ab und zu besuch von Hunden, aber sie gewöhnt sich einfach nicht. Langsam habe ich es aufgegeben nach 3 Jahren weiß ich nicht ob es zu spät ist.. Ich will so gerne das sie mit Hunden spielt, anstatt Angst zu haben.

Würde mich über schnelle Antworten freuen . LG Lisa, danke im vorraus! :)

Antwort
von brandon, 95

Wir sind jeden Tag öfter mit ihr draußen und an Hunden gehen wir schnell vorbei. Ihr Schwanz ist einfach schlapp und sie bewegt sich nicht. Wir haben ab und zu besuch von Hunden, aber sie gewöhnt sich einfach nicht. Langsam habe ich es aufgegeben nach 3 Jahren weiß ich nicht ob es zu spät ist.. Ich will so gerne das sie mit Hunden spielt, anstatt Angst zu habe.

Nachdem was Du beschreibst scheint Dein Hund eher unsicher als ängstlich zu sein. Wenn sie richtig Angst hätte würde sie zittern, denn Schwanz einklemmen und nur an Flucht denken.

Ich habe eine Pflegehündin aus Rumänien die in ihrer Vergangenheit von einem Rudel Strassenhunde übel zugerichtet wurde zur Erinnerung hat sie noch einige Narben und ein zerfetztes Ohr.

Man hat mir erzählt das sie im Tierheim oft von den anderen Hunden gemobbt wurde.

 Natürlich hat sie kein Interesse daran mit anderen Hunden zu spielen und das respektiere ich.

Warum muss ein Hund mit anderen Hunden spielen?

Spielen soll Spaß machen und manche Hunde haben keinen Spaß daran. Das bedeutet aber nicht das sie deshalb ein schlechtes Leben führen und unglücklich sind und darauf kommt es doch an. Oder nicht?

Lasst es den Hund entscheiden ob er spielen möchte oder nicht.

Ich möchte mich auch nicht mit allen fremden Menschen unterhalten.

Antwort
von 2016Frank, 118

Ich mag diese pauschalen Hinweise auf eine Hundeschule zwar nicht, aber was ganz klar zu erkennen ist: Dein Hund ist nicht gut sozialisiert. Er hat keine Ahnung davon, wie er mit anderen Hunden kommunizieren muss/kann.

Aus diesem Grunde würde ich zumindest dazu raten, nach einer Hundegruppe zu suchen, die zunächst nur aus kleineren Hunden besteht, damit deine "Maus" angstfreier werden kann und den Umgang mit anderen Hunden üben kann.

Antwort
von Gingeroni, 95

Mit drei Jahren ist noch garnix zu spät. Selbst wenn sie 15 wäre könnte sie noch viel lernen.
Ich weiss zwar nciht wie ihr euch verhaltet aber viele Menschen fangen an ihren (Kleinen) Hund zu beschützen wenn sie sehen das er Angst hat. Don´t!
Du würdest ihre angst nur verstärken. Reagier einfach garnicht, mach sie von der Leine ab ( zur not in einem Freilauf) damit sie einen Ausweg hat. Ansonsten würd ich sagen ab in die hundeschule. Da gibt es manchmal seminare für sowas :)
Viel Erfolg

Antwort
von wotan0000, 81

Ich treffe beim Gassi immer auf Halter mit total entspannten Hunden, die auch mal das Knurren und Bellen von meinem Zwerg tolerieren, wenn sie zu aufdringlich sind. Hunde, die trotzdem nicht auf den Kontakt zu meinem verzichten wollen, die sich sogar ganz platt hinlegen - denen ich vertraue.

Diese Hunde muss mein Hund aushalten. Dadurch hat er auch erlernt, wie man sich auf hundisch verhält.

Zu Fremdhundebegegnungen zwinge ich ihn nicht und biete ihm auch den nötigen Schutz.

Antwort
von xAdmiralAckbarx, 76

Als erstes solltest du an dir selbst arbeiten. Wenn andere Hunde kommen hast du jetzt im Moment eh nur im Kopf "Schnell vorbei". Das überträgt sich durch die Körpersprache schon alleine auf den Hund. Du willst deinen Hund beschützen und unterstützen. Erreichst aber so leider genau das Gegenteil. Du bestätigst nämlich so die Angst und Aufregung des Hundes. 

Für die nächste Zeit würde ich bei Spaziergängen den Hund immer hinter mich bringen. Also dass sie absolut immer hinter mir läuft. Kommen andere Hunde dann auf einen zu, dann stehen bleiben, sie hinter einen bringen (Muss nicht absitzen oder abliegen, einfach nur hinter einem sein) und meinen Körper breit machen und als "Abwehrwand" entgegenstellen. Bellen der Hündin aber korrigieren. Nicht sie klärt das sondern alleine der Mensch. Freilaufenden Hunden würde ich mich entgegenstellen und den Zugang verhindern. Auch sollte die sonstige Erziehung mit klaren Ansagen und Körpersprache erfolgen. So erlangst du das Vertrauen der Kleinen und sie gibt nach einer Weile (Kann sogar sehr kurz sein) das komplette Zepter an dich ab. Das betrifft auch Hunde die zu Besuch kommen. Kein anderer Hund darf zu ihr. Erst wenn du ihr vertrauen erlangt hast. Kann man mal einen sehr ruhigen Zeitgenossen dazu holen und sie langsam daran gewöhnen.

Die Hundegruppe ist dann irgendwann der nächste Schritt. Es muss keine Gruppe in der Hundeschule sein. Da wird man meist eh nur vollgetextet auch wnen man einfahc nur einen Treff dort besuchen will. Es gibt richtig viele Gruppen die sich auf dem Feld treffen oder so.. Die Leutz kann man oft auch ganz einfach ansprechen.

Kommentar von Goodnight ,

Sorry aber genau das alles sollte man nicht tun.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Warum sollte man dies nicht tun? Oberstes Gebot sollte es sein, dass der Hund zum Halter vertrauen hat und das der Halter Sicherheit vermittelt. Ein muss und darf so etwas nicht alleine klären! 

Antwort
von CappuccinoMichi, 93

Hallo :)

Du sollest versuchen beim spazieren gehen vielen Hunden zu begegnen und die anderen Hunde schnüffeln lassen.
Sollte sich dein Hund bei dir verstecken, lass ihn aber auf keinen Fall streicheln damit bestätigst du seine Angst.
Ansonsten würde ich versuchen eine Hundeschule aufzusuchen die helfen auch immer gerne :)
Viel Erfolg :)

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Das ist m.E. eines der schlechtesten Dinge die man machen kann. Damit zwingt man seinem Hund ein Verhalten auf, was am Ende das Vertrauen zum Halter sehr schnell und sehr negativ beeinflusst. 

Kommentar von Goodnight ,

Nein es ist das Beste was man tun kann. Dieser Hund hat bestimmt kein Vertrauen zu seiner Besitzerin und vor allem hat die Besitzerin kein Vertrauen in ihren Hund. Das spiegelt der Hund perfekt.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

So erlangt man kein Ver- sondern Misstrauen!

Kommentar von CappuccinoMichi ,

Damit meine ich nicht den Hund zu zwingen sondern lediglich nicht einfach schnell weiter zugehen sondern vielleicht einfach mal stehen zu bleiben und zu gucken was passiert. Schutz geben kann man dem Hund indem man ihn lässt wenn er sich verstecken möchte aber nicht streicheln um seine Angst nicht zu verstärken.

Mein Hund hat sich auch so verhalten. Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen bei meinem Hund hat es nämlich genau so geklappt .
Sie spielt nun sogar sehr gerne mit Hunden.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Der Hund hat diese Entscheidung nicht zu treffen. Sondern der Halter gibt die Begnung frei. Dafür muss aber einiges an Vorarbeit geleistet werden. Das was du da vorschlägst schafft kein Vertrauen sondern Misstrauen. Der Hund muss sich nicht verstecken müssen. Das erste Ziel ist es, dass der Hund sich bei Begegnungen auf den Halter verlässt und alleine dadurch sich entspannen kann..

Kommentar von CappuccinoMichi ,

Das Kommentar verstehe ich nicht auf meine Antwort.
Wir müssen ja nicht einer Meinung sein ich spreche aus Erfahrung :)

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Es kann nicht funktionieren! Du signalisiert deinem Hund so nur, dass er sich nicht auf die verlassen kann und er sich eben selbst drum kümmern und klarkommen muss.. 

Kommentar von CappuccinoMichi ,

Wie gesagt ich spreche aus Erfahrung. Mein Hund vertraut mir sehr :)
Ich die Hunde die sie nicht mag denen geht sie einfach aus dem weg. Ich habe sie nie zu etwas gezwungen.

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Genau das glaube ich leider nicht.. Meiner muss z.B. keinem Hund aus dem Weg gehen, sondern lässt jegliche Begegnung alleine von mir vorher frei geben. Ob "Freund" oder "Feind".

Kommentar von CappuccinoMichi ,

Gut lassen wir das einfach wie gesagt heute versteckt sie sich nicht mehr und hat auch keine Angst mehr vor anderen Hunden :)
Mehr brauche ich dazu ja nicht sagen und weiterhin hier die Frage zu zuspamen :) Viel Erfolg mit euren Hunden :)

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Noch mal.. Es ist kein Beleg dafür, dass es funktioniert hat. 

Kommentar von CappuccinoMichi ,

Das ist mir ziemlich egal was ihr glaubt. Ihr kennt mich und meinen Hund nicht. Also urteilt nicht darüber. kümmert euch um eure Hunde. Danke :)

Antwort
von SnowFoxi, 75

Gehe doch zu einem Platz wo dich Hundebesitzer mit ihren Hunden regelmäßig treffen.Vielleicht springt dein Hund ja über seinen eigenen Schatten. ;)

Kommentar von Goodnight ,

Der Hund muss zuerst über den Schatten der Besitzerin springen.. 

Kommentar von xAdmiralAckbarx ,

Völliger Unsinn... 

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 85

***Als sie ein Welpe war, hat sie eine schlechte Erfahrung gemacht und seit dem ist sie so ängstlich gegenüber Hunden.***

Wieso habt ihr denn nach dieser schlechten Erfahrung als Welpe , nicht schon gegen gelenkt und euch Professionelle Hilfe geholt? Genau dann kann man den Hund noch gut gegen lenken. Nun hat sich das Verhalten gefestigt und wird sicher viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ich würde dir raten nimm dir mal 2-3 Stunden einen mobilen Hundetrainer zur Seite, der mit euch zusammen spazieren geht und das beobachtet. Oftmals liegt es am Halter , der solch ein Verhalten, noch bestärkt.

Antwort
von wotan0000, 64

Warum muss ein Hund mit anderen *spielen*?

Mein Chihuahua wurde als Welpe überrannt, bei den Versuchen in der Welpenstunde gemobbt.

Er ist 13 J und mag andere Hunde nicht gerne. Es gibt welche, die er in der Nähe akzeptiert - mehr nicht.

Ich bin froh, dass er so stabil geworden ist, um ruhig und entspannt an anderen Hunden vorbeizugehen.

Kommentar von Goodnight ,

Jeder Welpe wird mal überrannt, schon zu Hause in der Aufzuchtstätte. Das passiert sogar auch mal erwachsenen Hunden. 

Echtes Mobben hat der Hundetrainer zu unterbinden.

Angst vor anderen Hunde ist hausgemacht.

Kommentar von wotan0000 ,

Ja, hätte der Trainer unterbinden müssen, leider darf sich jeder Möchtegern auch Hundetrainer nennen.

Darum haben wir dort abgebrochen.

Überrannt von einer ganzen Horde Welpen, die in unserem Fall alle grösser waren, können einem Hund schon Angst machen und somit ist das Angstproblem nicht generell hausgemacht.

Man kann es aber durchaus wieder korregieren.

Bei meinem ist nur eins zurück geblieben, 1 Hund OK, ab 2 wird er unsicher. Auch wenn 2 Hunde sich ankläffen, will meiner schnell weg.

Kommentar von brandon ,

Warum muss ein Hund mit anderen *spielen*?

Das würde mich auch mal interessieren.

Antwort
von oki11, 95

Nein auf keinen Fall aufgeben.

Gibt es Hunde bei Eurer Gassirunde die keine ANGST  bei Eurem Hund auslösen?

Wenn ja dann bitte diese Hundebesitzer öfter mit Dir die Runde zu machen, so das dein Kleiner dadurch "mutiger" wird.

Mein Hündin habe ich aus Spanien und die war ein absoluter Schisser.

Ich bin mir ihr zu einem großen Hundeplatz gegangen und dort hat Sie gelernt, dass andere Hunde nicht so schlimm sind.

Natürlich ohne Leine so das sie auch weg kann wenn sie will.

Wichtig ist halt nur, dass Du kein Drama daraus machst wenn Deine Hündin etwas quängelt.

Also nicht gleich hin und und so nach dem Motto:

Oh Du Armer oder andere Sachen.

Deine Kleine wird bestimmt Schutz bei Dir suchen und das ist auch OK, nur eben kein Drama machen.

Der Vorgang des Hundeplatzes so oft wie möglich wiederholen und nicht gleich nach den ersten Versuchen aufgeben.

Es erfordert Geduld, Nerven und Fleiß.


Viel Glück


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