Frage von Kiwibird02, 61

Heilung nach schädlichen Folgen von Cannabis (nach Entzug)?

Zuerst Hi.

Ich brauch dringend euren Rat. Ich möchte auch nicht von mir bezogen reden, sondern einfach allgemein. Bei Cannabis kann es ja sein, das die Cannabis Inhalte auf die Rezeptoren im Gehirn reagieren und dann, Serotonin und Dopamin ausschütten. Irgendwann produziert das Gehirn dann keine eigenen Stoffe mehr, sondern empfängt nur die, die von Cannabis zugenommen werden. Folgen (besonders nach Entzug, wen man diese 2 Botenstoffe nicht mehr genügend hat), kann das ja Hirnschäden verursachen, also eine Störung im Stoffwechsel im Gehirn, es fehlen einem ja die 2 Glücksstoffe.

Meine Frage ist, ob das Gehirn nach langem Entzug irgwann wieder von selbst anfängt, die Botenstoffe selbst zu produzieren, und wenn ja, wie lange dauert das an, oder ob diese 'Hirnschäden' für immer bleiben???

Hoffe ihr wisst vlt was, oder wäre auch dankbar, wen ihr einen Fachspezialisten zu solchen Themen kennt.

Gruß

Antwort
von sarahj, 61

Ich weiß nicht, ob Deine Frage so überhaupt Sinn macht, weil ich denke, daß schon Deine Prämissen nicht allgemein gültig sind (" Irgendwann produziert das Gehirn dann keine eigenen..." und "...kann das ja Hirnschäden verursachen...".


Meines Wissens geht man heutzutage nicht von eine dauerhaften Hirnschädigung aus. Allerdings u.U. von Entwicklungsstörungen falls es regelm. während der Entwicklungsphase - also als jugendlicher - in größeren Mengen konsumert wird. 


Mit überm. Konsum tritt eine gewisse "Scheißegal-Einstellung" oder auch "Matchigkeit im Kopf" ein. Dazu muss man aber schon ziemlich viel konsumieren (i.e. täglich). Es ist so wie bei Alkohol: wer sich gleich morgens ein paar Kurze reinzieht, wird auch recht schnell "dumm im Kopf". Allerdings bleiben die Schäden bei Alkohol, da hier Hirn zerstört wird; bei THC gehen sie wieder weg. THC ist im Gegensatz zu Alk. kein Zellgift.


Wie lange es dauert, bis so ein "Matschhirn" wieder selbst genügend Glücksstoffe produziert hängt vermutlich davon ab, was derjenige tut, um anderweitig solche zu produzieren. Ich denke, von selbst passiert nichts. Wer also im Zimmer hockt, und darauf wartet, daß das Hirn wieder glücklich wird, kann lange warten. Man muss also aktiv etwas tun was Glücksgefühle erzeugt (Sport, Hobby, mit anderen was tun, in Beruf/Ausbildung/etc. Erfolg haben usw.). Aktiv ist hier wichtig.


Insbesondere das Erfolg-Haben (z.b. eine gute Note heimbringen) und Sport erzeugen solche Glücksgefühle.

Antwort
von john201050, 57

deine voraussetzungen stimmen schon nicht ganz.

erstmal erzwingt cannabis so eine ausschüttung nicht. das macht z.b. mdma.

und auch hört das gehirn nicht auf die zu produzieren. ggf. werden weniger produziert oder sie wirken schwächer wenn man sehr lange zeit einen übernatürlich hohen serotonin oder dopamin spiegel hat.

nach dem absetzen gehts dir natürlich erst mal ka cke.

aber der körper gewöhnt sich dann wieder an den normalzustand.

schäden entstehen daduch meines wissens nach sowieso nicht. (sonst wären alle depressiven in behandlung früher oder später blöd)

Antwort
von aXXLJ, 42

Deine ganze Fragestellung zeugt von großem Unwissen.
Sollte Cannabis tatsächlich derart schädliche Folgen haben, wie Du sie pauschal für den Gebrauch von Cannabis annimmst, wieso wird dann Cannabis mit zunehmendem Erfolg in der Medizin eingesetzt?
Werden Kranke damit vergiftet?
https://de.wikipedia.org/wiki/Hanf_als_Arzneimittel

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