"Der Zauberlehrling" auswendig lernen, habt ihr tipps?

7 Antworten

Bei mir geht es immer am leichtesten etwas auswendig zu lernen wenn man sich zu dem Gesagten die Bilder dazu vorstellt. Diese kannst du dann im Kopf nach der Reihe viel einfacher abrufen als die einzelnen Wörter. Versuche also dir jedes einzelne Wort genau vorzustellen. Außerdem kannst du dir jeden Vers einzeln mehrmals laut vorsagen, danach den zweiten und wenn du damit fertig bist beide hintereinander. Das machst du so lange bis du alles kannst. Ich wünsche dir viel Glück und ich hoffe ich konnte dir helfen :)

Hey! Bei mir hilft das immer wenn ich das durchlese und mir in meinem Kopf alles vorstelle wie es passiert. Dann merke ich mir wie der text aussieht(im Kopf fotografieren).Lese denn text immer wieder durch und sage ihn dann bis in die hälfte auf wenn du das kannst dann lerne die zweite hälfte auswendig und dann lerne das ganze.Klingt sehr kompliziert ist aber eigentlich recht einfach. viel Glück

Mia

Grimmig wirgt der Tod durch unsre Glieder! – Dumpfig heult die Leichendrummel wieder, Schon ein neuer ist hinweggerafft; Mit gesenktem Schießgewehre wanken Graue Krieger nach des Kirchhofs Schranken, Wo der tapfre, brave Müller schlaft. Brüder, kommt! – erblasset! – schauert! zittert! Bebe jetzt, den niemals nichts erschüttert, Grabgefühle schauern durch sein Mark. Sehet! Alles, was wir Leben hießen, Was wir liebten, was wir selig priesen, Liegt vereitelt in dem schmalen Sarg. Von dem Antlitz alles Rot gesunken, Aus den Augen alle Lebensfunken Weggelöschet in chaotsche Nacht – Seine Mienen, sein holdselig Lächeln Weggeblasen mit dem Sterberöcheln, Ewig, ewig nimmer angefacht! – Nie vom Sturm der Leidenschaft durchwühlet, Wie ein Bach durch Blumenbette spielet, Floß sein Leben hin in Melodie – Ha! was ist nun, was am schönsten schmeichelt? Nichts als Larve, die der Tod uns heuchelt – Und dann auf dem Sarg zerreißt er sie. Auf des Menschen kaltem, starrem Rumpfe Sterben seine wirblende Triumphe, Röchlen all in ein Gewimmer aus – Glück und Ruhm zerflattern auf dem Sarge, Könige und Bettler, Feige, Starke Ziehn hinunter in das Totenhaus. Aber frei erhoben über Grüfte Fliegt der Geist in des Olympus Lüfte, Triumphierend, wie ein Adler steigt, Wann sein Wohnsitz, die erhabne Tanne, Niederkracht im tobenden Orkane Und der Nordsturm Wälder niederbeugt. Zieh auch du, geliebter, teurer Streiter, Auf den Flügeln unsrer Donner weiter, Keine Tränen schicken wir dir mit – Mit Geheule und mit Weiberklagen Mag man andre zu dem Grabe tragen, Pulverdonner ist der Krieger Wiegenlied. – Weinend geht man deinen Sarg vorüber, Selbst des Mannes Auge wird jetzt trüber, Und die Helden Carls betrauren dich. – Geh dahin mit dieser stolzen Ehre, Prahle dort in der Verklärten Heere: Sie, die Helden Carls, betrauren mich! Sie, die Helden, eilen dir entgegen Unter Donner und der Kugeln Regen, Krieger zittern vor dem Tode nicht – Ihm entgegen gehen wir mit Hohne Unterm Dampf der brüllenden Kanone, Wann er reißend durch die Glieder bricht – Und dann droben finden wir dich wieder, Legen dort das müde Eisen nieder, Drücken dich an unsre warme Brust, Dann wird alles, wie von Morgenwinden Weggeweht, ein leichter Traum, verschwinden Und nichts bleiben als die Lust. - See more at:

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am besten so schnell wie möglich anfangen. ich würde mir den einteilen und nacheinander lernen. Aber wie gesagt, nicht trödeln.