Frage von Kort1000, 51

Bildungswissenschaften im Lehramt?

wollte mal bei (angehenden) Lehrern fragen wie sinnvoll die Bildungswissenschaft (Erziehungswissenschaft) Module im Lehramtsstudium sind... Kann man viel sinnvolles davon mitnehmen oder ist das totaler Quatsch den man da lernt?

Antwort
von Ansegisel, 25

Das ist ein Grundpfeiler des Lehramtsstudiums und absolut wichtig.

Dabei geht es zum einen um die richtigen Mittel zur Stoffvermittlung (Didaktik), aber auch um die Einschätzung des Entwicklungsstand der Schüler und die Erziehung im Allgmeinen (Pädagogik).

Nur zu wissen, WAS man den Schülern beibringen soll, aber nicht WIE, ist absolut kontraproduktiv. Außerdem muss man die Schüler auch auf entwicklungspsychologischer Ebene einschätzen können, um den richtigen Ton im Unterricht zu treffen.

Schüler der sechsten Klasse zu unterrichten ist nicht nur inhaltlich etwas anderes, als Schüler der zehnten zu unterrichten. Die Schüler ticken dann völlig anders und müssen dementsprechend auch anders angesprochen und motiviert werden.

Kommentar von grubenschmalz ,

Das lernt man aber nicht in Bildungswissenschaften

Kommentar von Ansegisel ,

Du beschreibst doch in deiner Antwort selbst, dass du "das aus dem Seminar an der Uni dann und dann anwende[st]" und das "alles zusammen der professionellen Arbeit als Lehrer dient".

Du bleibst dabei leider etwas unkonkret, aber für mich hört sich das schwer nach Pädagogik im Allgemeinen und Didkatik im Speziellen an.

Außerdem entnehme ich der Fragestellung, dass der/die Fragestellerin Bildungswissenschaft und Erziehungswissenschaft gleichsetzt, (was durchaus auch einer recht unscharfen Abgrenzung der Gebiete in der Lehramtsausbildung an vielen Unis entspricht). Ich habe die Frage daher so verstanden, dass allgemein nach den nicht-fachlichen Inhalten des Lehramtsstudiums gefragt wurde.

Antwort
von Joergi666, 18

Ich bin zwar kein Lehrer, kann dir aber sagen, dass Bildungswissenschaften nicht mit Erziehungswissenschaften gleichzusetzen sind und die Bidlungswissenschaften selbstverständlich sinnvoll sind. Die Lehrerausbildung ist immer noch erheblich zu sehr aufs fachspezifische bezogen, alles was in lerntheoretische oder soziale Richtung geht ist enorm wichtig.

Antwort
von grubenschmalz, 16

Ich bin Lehrer und habe das entsprechend auch gemacht. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich genau das aus dem Seminar an der Uni dann und dann anwende, aber alles zusammen dient schon der professionellen Arbeit als Lehrer und dient auch der Lehrerwerdung. Schwer zu beschreiben.

Gehört zum Fachwissen des Lehrers dazu, unabhängig vom Fachwissen der jeweiligen Fächer.

Antwort
von robi187, 18

lehrer würde ich nicht auswählen wenn man ein wahlrecht hätte?

leider gibt es keine untersuchen was die lehrer an unterrichtspflicht (nicht nur schulpflicht) anrichten? gut viel wird duch politik auch verzerrt?

aber schaue mal wie oft weltfremd die lehrer sind? könnte man diese nicht alle 2 jahre in eine firma schicken zum arbeiten. auch am fließband?

wieso dürfen lehrer zum super gehalt noch mit sonderregelung an vhs unterrichten?

wie lange arbeiten denn lehrer im schnitt? seltsam wenn man die ausfugschiffe voll mit dieser berufsgruppe sind?

Kommentar von grubenschmalz ,

An deinem wirren Geschreibsel erkennt man jedenfalls, dass nicht jeder in der Lage ist, Lehrer zu werden.

Kommentar von robi187 ,

auch ein schmalzer geht nur von sich selbst aus? es leben die oberlehrer?

Kommentar von robi187 ,

inklusin = produkt der be/ent-hiderung der lehrer? auf der gesamt schule?

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