Berufe für körperlich eingeschränkte?

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7 Antworten

Hallo NellyLenka,

Sie schreiben unter anderem:

Berufe für körperlich eingeschränkte?

Leider wird da die Luft am allgemeinen Arbeitsmarkt sehr schnell, sehr dünn, denn dort existiert eine knallharte, teils erbarmungslose Leistungsgesellschaft!

Alternativen:

http://www.cjd.de/angebote/

Auszug:

An über 150 Standorten - von Rügen bis Berchtesgaden, von Dresden bis Homburg/Saar - unterstützen 9.500 CJD Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jährlich 155.000 Menschen

http://www.cjd.de/arbeiten-im-cjd/ihr-einstieg-ins-cjd/

https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/onlineberatung

https://www.diakonie.de/service-navigator.html?action=map&consulting=1

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Meine Freundin hat auch Epilepsie & wurde in Bethel ausgebildet als Damenschneiderin.

Die Anfälle begannen während der Pubertät. Dann ist sie Anfang der 80er Jahre nach Bielefeld Bethel gezogen, vorher wußte man gar nicht, daß es Epilepsie war.

Durch div. tägliche Vorboten-Absencen oder auch Grand Mal Anfälle wurde sie leider auch öfters bei Betrieben entlassen oder gar nicht erst eingestellt

Das ist leider so.

Trotz einigermaßen gut eingestellter Tabletten wie Phenaemal (Pheno-Barbital) usw

So arbeitet sie mit 100% Schwerbehinderung sowie Erwerbsunfähigkeitsrente in einer beschützten Werkstatt für Behinderte in Bielefeld Eckhardtsheim in Bethel Pro Werk

Es kommt aber wie gesagt auf die Schwere der Erkrankung an.

Sonst wäre das auch unterlassene Hilfeleistung der lieben Mitbürger, wenn sie Dich liegenlassen

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Hallo.

Tut mir leid wegen deiner Krankheit.

Ja, wenn deine Anfälle nur halbe Minuten dauern, könntest du bestimmt ein psychologischer Therapeut werden, denke ich.

Mit Menschen zu arbeiten ist halt schwierig, weil die deine Anfälle ja immer verstehen müssen. Z.B. Callcenter wäre schon schwierig, weil der Kunde am Telefon nicht verstehen würde, warum du nicht mehr antwortest.

Eine Arbeit, bei der du selbständig ein Ergebnis erarbeitest, wäre einfacher, weil du nach der Anfallspause einfach weiter machen kannst, ohne Erklärung, ohne dass Kunden etwas mitbekommen.

Würde es dir denn genügen, wenn du Kollegen hättest, die von deinem Problem wissen? Könntest doch als Grafikdesigner für Websiten mit anderen in einem Großraumbüro den Tag verbringen.

Alles Gute.

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Kommentar von NellyLenka
12.11.2016, 22:16

Muss es nicht, wirklich :)

an Berufe wie Grafikdesigner oder ähnliches zu werden dachte ich natürlich auch schon, nur ist es leider schwer mit so etwas fußzufassen wie ich finde...

Bei der Berufsberatung damals wurde mir damals leider auch viele verboten wie z.B. Kindergärtnerin, Polizistin oder so, welche damals eigentlich meine Wünsche waren und ich daraufhin lange Zeit keine Orientierung hatte und das vor mich hin geschoben habe.

Ich habe mich nun auch schon bei unter anderem der Bundeswehr im mittleren nochttechnischen Dienst, beim Arbeitsamt und der Sadtverwaltung beworben um erstmal eine Perspektive zu bekommen weil viele Vorurteile haben wenn sie lesen dass ich eine Behinderung habe... obwohl die eben  genannten Berufe nich wirklich zu mir passen...

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psychotherapeut hört sich gut an oder Büroberufe man kann auch in einem Krankenhaus oder Arztpraxis im büro arbeiten vieleicht wäre das was und nie das in einer BEwerbung reinschreiben!

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Zuerst einmal noch eine Frage Deine Gesundheit betreffend: wirst Du mit diesen Anfällen voraussichtlich Dein ganzes Leben lang leben müssen, oder besteht die Chance, dass sich das nach der Pubertät wieder irgend wann einmal gibt?

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten bzw. Medikamente, welche die Anfälle verhindern bzw. die Anfallsneigung verringern können?

WIe heißt diese Krankheit?

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Kommentar von NellyLenka
12.11.2016, 22:11

Das weiß leider niemand aber die Hoffnung habe ich noch. Ich habe diese Anfälle schon seit ich 11 bin und man vermutet, dass es etwas mit meinem Unterbewusstsein zu tun hat. Ich war auch sein damals (also ca. Anfang 2012) andauernd in verschiedenen Krankenhäusern wo Epilepsie diagnostiziert wurde. Allerdings hat sich Anfang dieses Jahres herausgestellt dass es gar keine ist und ich unnötig Jahre mit Antipileptika "zugepumpt" wurde (welche viel zu höch für meine Statur eingestellt waren und zudem noch die Anfälle verschlimmert haben).
Daraufhin wurde ich komplett von den Medikamenten abgesetzt und bin jetzt in ärztlicher Behandlung um nach dem Grund zu suchen, allerdings ohne Erfolg. Vermutet wird aber ein Trauma oder eine eventuelle Nervenschädigung...damit hat diese Krankheit also eigentlich keinen Namen^^'

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Ich würde dir einen besuch bei einem professionellen Berufsberater empfehlen. Dieser vefrfügt über ein sehr gutes Wissen an Berufen, wie man diese erlernen kann etc.

Ich war auch bei einem; der hat mir super weitergeholfen. War zwar nicht ganz billig, das liegt auch daran, dass ich in det Schweiz wohne ^^'

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So viel ich weiss ist Psychologie ein Studium an einer Uni. Also nur mit vollem Abitur zu erreichen. Habe mich aber auch nicht intensiv darüber informiert. Grundsätzlich egal ob eine Krankheit vorhanden  ist oder nicht finde ich sollte man die Chance nutzen ein Fachabi oder Abi zu machen. Dann hättest fu auch noch ein wenig Zeit dich zu entscheiden.

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