Auto mit Sonnenblumenöl antreiben? Entstehende Schadstoffe?

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4 Antworten

Alte Dieselmotoren können durchaus mit Sonnenblumenöl betrieben werden. Aus dem Auspuff kommen trotzdem Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Stickoxide und Kohlenwasserstoffe. Stinkt halt nur nach Frittenbude.

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Kommentar von linksoben
11.06.2016, 09:22

Okay, darum ists keine alternative zu diesel/benzin. Vielen dank für die antwort!

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Es gibt Motoren, die mit Rapsöl etc. fahren. Die haben aber im Motor andere Dichtungen und Einstellungen. Wenn der Motor nicht umgerüstet ist, passiert nichts, ausser viele Werkstattkosten.
Und zu der Frage ob nicht alle Autos damit fahren könnten.
Prinzipiell schon. Wir hätten aber nicht genug Fläche um Raps/Sonnenblumen anzubauen um alle damit dann zu versorgen.
Selbst wenn der Platz da wäre, würde man davon ausgehen können, das dieses Öl dann wohl viel teurer werden müsste, weil sich die Industrie ja komplett umfinanzieren müsste.
Ich denke, das man zukünftlich eher komplett von Verbrennungsmotoren wegkommen müsste.
Da könnte der Verbraucher trotz höherer Anschaffungskosten am meisten sparen.

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Kommentar von linksoben
11.06.2016, 09:33

Hmm ja das ergibt sinn.. Wenn ich dich fragen darf, was ist deiner meinung nach die zukunft der antriebsmöglichkeit? Weil meiner meinung nach wird sich der elektromotor nicht durchsetzen. Geringe reichweite, lange ladezeiten und die schweren batterien, die zudem noch voller säure sind werden sowieso nach ca 5 jahren wieder kaputt und müssen entsorgt werden..

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Kommentar von Redgirlreloadet
11.06.2016, 10:42

Die Dichtungen bei E10 oder gar E85 Kompatiplen Fahrzeugen sind die gleichen wie bei normalen Benzin fressern.....Lediglich die Steuergeräte sind anders eingestellt

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Kommentar von creator78
11.06.2016, 13:08

Wasserstoff wäre nicht verkehrt. Ist aber von der Entwicklung wohl am teuersten. Eine verkapselte Brennstoffzelle wäre der Hammer, aber da würden irgendwann exorbitante Entsorgungskosten entstehen. Somit bleibt nur noch Strom und die Kraft der Sonne.

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Das Problem bei dem Bio-Diesel ist das er nicht gut verbrennt. Es gibt verkokelungen welche dann den Fahrzeuginhaber (also dich) vor richtig teure Rechnungen setzt.

Seit dem Bio-Diesel mit mindestens 7% im Diesel enthalten ist gibt es Probleme mit verkokelten Injektoren (Einspritzdüsen), zugesetzten AGR Ventilen (AGR = Abgas Rückführung) ect.

Sonnenblumenöl und auch andere Öle verbrennen noch schlechter und verstopfen in null komma nichts den Dieselpartikelfilter (DPF).

Es ist keine wirkliche Alternative, außer bei 25 Jahre alten Dieseln, die packen das. Die haben aber weder ein DPF, noch AGR noch sonst was und arbeiten mit Drücken um 300 Bar (inzwischen sind wir beim 10-fachem angekommen). Aber alles was neuer ist stellt ein Problem da.

Umwelttechnisch ist das ganze Bio Zeug alles andere als gut. Es verbrennt nicht sauber, du brauchst dadurch mehr Ersatzteile und dann kommt meine Lieblingsfrage: Warum zum Teufel willst du Lebensmittel einsetzen um ein Fahrzeug zu bewegen?

Es klingt blöd, aber es ist so. Egal ob du Biodiesel aus Raps oder Sonnenblumen gewinnst. Es sind lebensmittel.

Ich komme vom Land, wo Lebensmittel angebaut werden und ich begreife nicht warum man da draus Kraftstoff herstellen muss oder Verpackungsmaterial (diese Chips aus Maisstärke). Warum muss man zum sachen Verschicken Lebensmittel Opfern?

Diese ganze Umwelt Schonerei bewirkt mehr das Gegenteil.

Die neue Euro 6 Norm bei Diesel zum beispiel. Hier wird im DPF (Diesel Partikel Filter) die Partikel noch kleiner gebrannt als zuvor. Das sind dann Nano Partikel, die gehen in Zellen rein - also auch Hautzellen. Klar sind sie nicht wirklich nachweisbar mit konventionellen Testgeräten aber sie sind noch da.

Ein DPF macht eh nur eins, er sammelt grobe Partikel und dann werden sie verbrannt das sie kleiner werden. Durch die Verbrennung wird mehr Kraftstoff benötigt. Sprich unterm strich sind die Partikel nur kleiner aber alles andere als weniger. Ein alter Diesel mit einer roten Umweltplakette der viel Ruß rausbläst ist umweltschonender als ein Euro6 Diesel mit blauer Plakette (nachfolger der grünen Plakette).

Auch die Elektro Autos sind alles andere als umweltfreundlich. Nicht nur das durch die Erzeugung von Strom ein großer Eingriff in die Natur besteht (Atomkraft, Wasserkraft welche die anzahl der Fische in den Flüssen stark vermindert, Windenergie wo nie so viel Energie hergestellt wird wie das Windrad während der gesamten Nutzung einbringt bis es wegen Sicherheit wieder ausgetauscht werden muss). Nein, es gibt nur 2 Mienen welche das Blei fördern können und beide Mienen stehen in einem Land in dem es praktisch kein Naturschutz gibt. Da gab es in den vergangenen Jahren einige Chemische Unfälle welche ganze Flüsse auf mehreren hundert Kilometern klinisch tot gemacht haben. Und was passiert mit den Batterien nach 5 Jahren wenn sie keine Leistung bekommen? Ein Teil wird recyceld, aber ein großteil landet in einem alten Salzbergwerk neben Atommüll zur Endlagerung...

So gibt es leider vieles wo man sich einfach nur an den Kopf langen muss, was da im Sinne der Umwelt passiert.

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Kommentar von checkpointarea
11.06.2016, 15:00

In diesem Text steht leider extrem viel Unsinn. Alleine das mit dem, dass ein alter, rußender Dieselmotor umweltschonender wäre als ein nagelneuer, ist der blanke Irrsinn. Das wäre das gleiche, als würde man behaupten, ein uralter Trabbi mit blau rauchendem Zweitaktmotor ohne Abgasreinigung und asbesthaltigen Bremsen wäre umweltfreundlicher als ein nagelneuer Ottomotor mit Viertaktmotor samt geregelter Abgasreinigung und asbestfreier Bremsanlage. 

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Kommentar von Frage2Antwort
11.06.2016, 22:42

das meine ich nicht. für die Umwelt wäre es besser wenn die Fahrzeuge keinen dpf hätten. ich hab erst heute Mittag einen VW da gehabt der den dpf manuell frei brennen musste. also mittels Tester. 1/4 Tank im Stand weg. ein dpf ist kein Katalysator, der wandelt nicht um sondern hält nur fest um es weiter zu verarbeiten.

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Es ist durchaus möglich einen Dieselmotor mit Sonnenblumen- oder sonstigem Pflanzenöl zu betreiben (ich kenne sogar Jemanden der seinen Uralt-Diesel mit Altöl fährt). Da ja mittlerweile im Gebiet des ehemaligen Regenwaldes so viel Biosprit, darunter auch Biodiesel das praktisch Rapsöl ist, produziert wird wird es ja schon unserem Diesel einfach beigemischt ohne dass dies bemerkt werden würde.

Aus dem Auspuff kämen so ziemlich die gleichen Abgase wie durch Dieselbetrieb wenn der Motor mit Sonnenblumenöl betrieben würde. Nach Frittenbude riechen die die mit gebrauchtem Frittenfett fahren (das geht auch).

Pflanzenöle wären natürlich eine Alternative zu herkömmlichem Kraftstoff, aber dazu benötigt man Fläche zum Anbauen die dann für den Anbau von Lebensmitteln fehlen würde.

Künftige Antriebskonzepte werden meiner Meinung nach schon in Richtung Strom gehen, es müsste nur mal geschafft werden dass man Strom tanken kann wie man Campinggas bekommt. Also nicht über einen langen Zeitraum hinweg die Akkus im Auto nachladen sondern ein leeres Akkupaket gegen ein Geladenes auswechseln.

Ich nehme auch an dass sich viel mit Brennstoffzellen tun wird und als Kraftstoff immer mehr Wasserstoff verwendet wird.

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