Frage von DieTortellini, 331

Argumente für und gegen Gott gesucht?

Antwort
von xxXJaSmInxx, 45

Niemand kann beurteilen das es gott gibt deswegen ist es auch nur ein glaube

Antwort
von derMannohnePlan, 106

Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinausgeht - etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zustand -, etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann.

Der Mensch hat ständig die Frage gestellt: Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinausgeht.

Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt - den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal -, und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit.

Kommentar von Abahatchi ,

etwas, das wir Wahrheit oder Gott oder Realität nennen,

"wir"? Also, ich nicht!

Antwort
von Philipp59, 16

Hallo DieTortellini,

nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer.

Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Hier noch ein anderes Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte!

Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Beeindruckend finde ich auch den sog. Geißelmotor (Flagellum) z.B. eines Bakteriums. Dieser winzig kleine "Motor" im Nanobereich ist ähnlich aufgebaut wie ein Außenbordmotor, bestehend aus Einzelteilen wie einer Antriebswelle, einen Rotor, einem U-Gelenk uvam. Erstaunlich sind auch seine Leistungen: über 20.000 Umdrehungen/min. Trotz dieser schnellen Umdrehung kann er in einer 1/4 Umdrehung zum Stillstand kommen und danach sofort die Drehrichtung wechseln. Die Zeitschrift New Scientist bezeichnete das Flagellum des Bakeriums als „Musterbeispiel für ein komplexes molekulares System  — eine komplizierte Nanomaschine, die das Können menschlicher Ingenieure weit übersteigt." Wie aber könnte so etwas Durchdachtes und Ausgeklügeltes ohne einen Konstrukteur ins Dasein kommen?

Ein "Wunderwerk der Natur" ist auch die Honigwabe, die von einigen als eine beeindruckende Ingenieurleistung betrachtet wird. Der Honigbiene ist es gelungen, mit möglichst wenig Baumaterial viel Raum zu schaffen. Lange Zeit vermuteten Mathematiker, dass die optimale Form die der in der Honigwabe anzutreffenden Sechsecke sei. 1999 erbrachte dann Professor Thomas C. Hales den mathematischen Beweis für die Überlegenheit der Sechsecke gegenüber anderen Formen wie z.B. Quadrate o.ä. Die sechseckigen Strukturen der Honigwaben ermöglichen es der Biene, den Platz im Bienenstock ökonomisch auszunutzen. Sie benötigt dazu nur eine kleinstmögliche Menge an Wachs und doch entsteht eine stabile Wabe, in der die Bienen die größtmögliche Menge Honig aufbewahren können. Nicht umsonst wird daher die Honigwabe auch als ein "architektonisches Meisterwerk" bezeichnet.

Diese wenigen Beispiele sind nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Natur an faszinierenden Formen und Strukturen aufzuweisen hat. Welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Für einige sind sie lediglich das Produkt einer ungerichteten Evolution. Andere, darunter auch viele Wissenschaftler, sehen darin jedoch eindeutig die Werke einer gestalterischen und schöpferischen Macht.

LG Philipp

Kommentar von DarkSepia ,

Der Grund, warum vieles in der Biologie sinnvoll erscheint, ist natürliche Selektion. Die sinnlosen Sachen verschwinden und dann siehst du sie seltener. Das nennt sich Teleonomie. Der "Blinde Zufall" ist ein Strohmann. So funktioniert Evolution nicht.

Die "Information" in DNA ist genauso teleonomisch, aber wie viel davon real und wie viel davon metaphorisch ist, ist kontrovers. Gerade die angeblichen Baupläne wurden von einige Biologen selbst als Metaphern attackiert.

Und noch ein Gedanke zum Schluss: Design ist nichts anderes, als ein mechanischer, natürlicher Prozess. Als dem, was Designer wollen, glauben und können, resultieren Systemen wie Beispielsweise Maschinen. Wenn du nicht glauben kannst, dass irgendetwas durch mechanische Prozesse entstand, dann bleibt kein Design mehr übrig, an welches du glauben könntest.

Antwort
von chrisbyrd, 10

Einige Argumente, warum die Bibel recht hat, werden m. E. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Sehr interessant zur Frage ist auch eine "Untersuchung" der Auferstehung Jesu, die ein sehr wesentlicher Teil des christlichen Glaubens ist. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat, wahr ist, und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Es existiert viel Beweismaterial für die Auferstehung. Tatsächlich gibt es mehr rechtlich-historische Beweise (also solche Beweise, die vor Gericht gelten) für die Auferstehung als für die Niederlage Napoleons bei Waterloo. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass diejenigen, die sich mit der Auferstehung auseinandergesetzt haben, von ihrer Realität überzeugt sind.

Einige dieser Gründe möchte ich hier aufführen:

    1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33).
    2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 
    3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür. Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand.
    4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.
Kommentar von chrisbyrd ,

5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde. Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?    

6. Die herausfordernde Botschaft.

Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.

    7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“
Antwort
von DarkSepia, 43

Die Serie Closer To Truth von Robert Lawrence Kuhn bietet einen großen Überblick über verschiedene heute vertretene Argumente für Theismus, Atheismus und Agnostizismus. Und über andere Themen, die für deine Frage aber unwichtig ist.

Der Vorteil der Show ist, dass viele Argumente möglichst unvoreingenommen vorgestellt werden, indem für jedes Argument ein Vertreter zu Wort kommt. Die Nachteile sind, dass es die Show nur auf Englisch gibt und dass alle Argumente nur sehr kurz vorgestellt werden.

Hier ist der Link: https://www.closertotruth.com/topics/meaning/existence-god

Antwort
von Halbkornbrot, 85

Ein Argument gegen Gott wäre natürlich das fehlen von nachprüfbaren Indizien die auf seine Existenz hindeuten.

Ein anderes wäre das schlichte vorhandensein von hunderten Religionen und Tausenden Göttern in der Menschheitsgeschichte, was die Existenz eines bestimmten relativ unwahrscheinlich macht.

Argumente für Gott, nun die zu finden überlasse ich den Gläubigen. 

Kommentar von Abahatchi ,

Ein anderes wäre das schlichte vorhandensein von hunderten Religionen und Tausenden Göttern in der Menschheitsgeschichte,

Es gibt tausende Erzählungen über die Zahnfee, Kobolde, Trolle, Geister, Gespenster usw.. Also wäre dies Argumente für..... für was? Ich darf doch sehr bitten, das sind nicht mal Argumente die schlecht sind für einen Gott oder irgend einen Gott oder welches Geistwesen auch immer. Es sind schlicht weg 0 Argumente.

Antwort
von DerBuddha, 25

dann einfach hier bei GF mal suchen, denn dieses thema ist schon unendlich viele male behandelt worden.................:)

die geschichte der religionen, die entstehungsgründe der geistwesen und späteren "gottheiten" und die geschichte der menschen beweist eindeutig, dass nicht gott den menschen, sondern der mensch sich seine götter selbst erschaffen hat..............

beweise gegen den monotheistischen gott und seine märchen:

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

Hölle: der Ursprung liegt in der ägyptischen Mythologie, hatte dort aber einen ganz anderen Hintergrund, wurde Unterwelt genannt und in dieser musste jede Nacht der Sonnengott Ra/Re hinabfahren, Abenteuer bestehen um am nächsten Tag wieder am Himmel erscheinen zu können. Aus dieser Unterwelt hat der monotheistische Glaube dann die monotheistische Hölle erfunden, um die Gläubigen an seinen Glauben zu binden und mit schönen erfundenen Märchenstrafen dann drohen zu können..............

Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde.
Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND später getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

selbst bei den 10 geboten wurde nur geklaut und gelogen:

10 Gebote: Ursprünglich waren es 613 Regeln und Gebote, die aus allen Teilen der Welt stammten und immer nur innerhalb der Stämme, Clans und Familiensippen galten. Aus diesen 613 Regeln wurden ca. 500 v. Chr. dann die 10 Gebote des monotheistischen Glaubens. Zudem stammen etliche von ihnen aus der ägyptischen Mythologie, denn im Totenbuch der Ägypter standen z.B. „Götter verehren“, „Vater und Mutter ehren“, „Nicht töten“, „Nicht stehlen“ und „Kein sonstiges Unrecht begehen“. Sie sind also schon 1000 Jahre älter als die Monotheistischen Gottgebote und waren für die Ägypter ein wichtiges Zeugnis am Ende des Lebens beim Totengericht.
Kapitel 125, Ägyptisches Totenbuch: „Ich habe die Götter, die meine Eltern mich gelehrt haben, verehrt alle Zeit meines Lebens, und jene, die mir das Leben geschenkt haben, habe ich immer in Ehren gehalten. Von den anderen Menschen aber habe ich keinen getötet und keinen eines mir anvertrauten Gutes beraubt noch sonst ein nicht wiedergutzumachendes Unrecht begangen“
Die ersten Drei Gebote im Monotheismus wurden zudem erfunden/verändert um den alleinigen Gottesanspruch zu untermauern. Alle anderen Gebote stammen aus älteren und vielen Religionen/Volksgruppen, wobei jedoch die Gebote dann immer nur innerhalb der jeweiligen Kulturen und Sippen galten nicht bei Feinden oder anderen Sippen. Beispiel „stehlen“, Stehlen war ein guter Test für Heranwachsene in vielen Nomadenstämmen, Naturvölkern usw. um die Männlichkeit zu beweisen. Selbst Bräute wurden fast immer aus anderen Sippen gestohlen.

der monotheistische gott ist mit allen märchen dieses glaubens also nur auf lügen und betrug aufgebaut.............

und die beweise FÜR die existenz, WO sind sie?.............*g*

Antwort
von Andrastor, 55

Für: Kein logisches

Dagegen:

.) Allmachts-Paradoxon

.) Allwissenheits-Prüfungs Logikfehler

.) Jesus ist Horus

.) Widerlegung der biblischen Schöpfungslehre
durch die Wissenschaft

.) Erschaffung der Existenz- Logikfehler

.) Der biblische Beweis für die Nichtexistenz von
Jesus

.) Unheil widerlegt Gott -nach Epikur

.) Allgegenwärtigkeit-Hölle-Logikfehler

.) Teufel-Logikfehler

.) Unvereinbarkeit
göttlicher Intervention oder Unterlassung selbiger

Kommentar von Abahatchi ,

Der biblische Beweis für die Nichtexistenz von
Jesus

Welchen meinst Du?

Kommentar von Andrastor ,

Den dass man laut Bibel eine physische Manifestation von Jesus "herbeibeten" können müsste, wenn es ihn denn wirklich gäbe.

Kommentar von Abahatchi ,

"herbeibeten" können müsste,

Was heiszt hier "müszte"? Was meinst Du, wie sehr ich betete, damit Jesus uns, und sei es als Fuszballer in Erscheinung tritt? Tataaaaa:

http://www.verdazzo.com.br/media/elenco/dea458ebae.jpg

Kommentar von Andrastor ,

Ich erkläre es genauer:

Laut Bibel wird jedes Gebet das von einem Gläubigen ausgesprochen wird erhört, also erfüllt.

Weiters sagt Jesus laut Bibel persönlich: Wo immer 2 Menschen in seinem Namen zusammenkommen, dort ist auch er (Jesus).

Eine andere Stelle der Bibel beschreibt wie Jesus nach seinem Tod am Kreuz dem ungläubigen Jünger Petrus (?) in physischer Form erschienen sein soll. Petrus durfte laut Bibel die Wunden Jesu berühren um sich zu überzeugen.

Daraus lernen wir dass das physische Erscheinen Jesu in seiner Macht steht und von den Regeln Gottes her erlaubt ist (von wegen freier Wille und so).

Treffen sich nun 2 Christen im Namen Jesu und beten sie darum Jesus möge ihnen wie damals Petrus physisch erscheinen, müsste, laut Bibel aus dem Nichts Jesus Christus persönlich vor ihnen erscheinen und sie könnten seine Wunden berühren.

Entweder das oder es gibt Jesus nicht. Denn wenn die Bibel an so wichtigen Stellen lügt, warum sollte sie dann an anderer Stelle die Wahrheit sagen?

Antwort
von Omnivore13, 18

Es gibt keine Gründe für Gott! Gott ist eine vom Menschen geschaffene Märchenfigur genau wie Frau Holle und Schneewittchen

Antwort
von MarkusK1987, 56

Bedenke die grundlegende Wahrheit "Von nichts kommt nichts". Die materielle Schöpfung mit ihrer überaus komplexen Ordnung (es gibt kein Chaos in der Natur) kann also nicht aus nichts entstanden sein. Hierbei sind sich auch Naturwissenschaftler einig. 

Da aber das Universum einen Anfang haben muss, weil es materiell ist, muss der Urgrund außerhalb der materiellen Dimension liegen. Hier beginnen die theologischen Fragen, wer oder was diese dem Universum übergeordneten Macht ist. Spannend wäre, wenn wir mehrt über dieses Wesen erfahren könnten (siehe: https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20130801/gottes-unsichtbare-...[search_id]=b431c7d2-c89b-432e-ab60-46c50678226e&insight[search_result_index]=3)

Kommentar von DarkSepia ,

> Bedenke die grundlegende Wahrheit "Von nichts kommt nichts".

Das ist keine grundlegende Wahrheit. Außerdem widerspricht diese Aussage der religiösen Doktrin einer Schöpfung aus dem Nichts. Wenn von nichts nichts kommt, womit wurde dann das Universum erschaffen?

> Da aber das Universum einen Anfang haben muss, weil es materiell ist

Das Universum muss keinen Anfang haben, auch nicht weil es materiell ist.

> Hier beginnen die theologischen Fragen, wer oder was diese dem Universum übergeordneten Macht ist.

Hier beginnen keine theologischen Fragen. Theologie bedeutet Lehre von Gott und nicht Lehre vom Universum.

Kommentar von Abahatchi ,

Da aber das Universum einen Anfang haben muss, weil es materiell ist

Belege doch einfach mal diese Aussage, ich habe Zeit und warte auf die Antwort.

Kommentar von realsausi2 ,

Da aber das Universum einen Anfang haben muss, weil es materiell ist, muss der Urgrund außerhalb der materiellen Dimension liegen.

Ach was... ist das so?

Da aber ein Gott einen Anfang haben muss, weil er fiktiv ist, muss der Urgrund im Geist des Menschen liegen.

Hier beginnen die theologischen Fragen,

Theologie ist für die Welterkenntnis so hilfreich wie eine Erörterung der Schlüpferfarbe von Rotkäppchen für die Chemieindustrie.

Deine "Grundlegende Wahrheit" ist ebenfalls ein substanzloses Konstrukt. Ob etwas von "Nichts" kommen kann, ist eine ungeklärte Frage. Kein seriöser Wissenschaftler wird hier eine Festlegung wagen.

Tatsächlich ist auch die Urknalltheorie keine "Werdung aus dem Nichts".

Eine solche findet sich nur im biblischen Schöpfungsmythos. Da schafft ein Gott, für den all die wohlfeil aufgestellten grundlegenden Wahrheiten nicht mehr gelten, aus dem Nichts ein komplettes Universum, das zufällig genau so ist, wie wir es vorfinden.

Nee, Markus. Das war wohl nichts.

Antwort
von Sturmwolke, 5

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/frage-an-glaeubigewarum-glaubt-ihr-an-einen-gott...

Kommentar von Dhalwim ,

@Sturmwolke

Sie sollten mal lesen was @Wernerbirkwald geschrieben hat.

Glaube und Religion hat mehr mit fühlen, sprich Emotion bzw. Intuition zu tun. Hier geht es nicht um Beweise, oder muss eine Frau ihnen beweisen, dass sie sie liebt?

Die Wissenschaft ist anders, sie steht für rationales nachdenken, deduktion und sucht nach eindeutigen "Belegen", oder eben "Beweisen", (wobei beweisen hier das falsche Wort wäre).

Das kapieren nur viele Atheisten und Theisten hier leider nicht.

LG Dhalwim

Antwort
von comhb3mpqy, 55

Ich glaube an Gott.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstand.

Sie können im Internet auch nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen).

Kommentar von Baoshan ,

Musst du diesen kommentar eigentlich eigenhändig kopieren, oder hast du dafür ein skript geschrieben?

Kommentar von Giustolisi ,

Du präsentierst (wie ich schon mehrfach aufgezeigt habe) das Argument aus Unwissenheit, einen Fehlschluss.
Nur weil man eine Ursache nicht kennt, muss nicht gleich etwas Übernatürliches dahinter stecken. Das anzunehmen wäre dumm.

Lass dir doch bitte mal was Neues einfallen, statt immer wieder die gleiche Leier zu posten.

Kommentar von Hallgrimur ,

"Nur weil man eine Ursache nicht kennt, muss nicht gleich etwas Übernatürliches dahinter stecken. Das anzunehmen wäre dumm."

Es ist aber auch nicht dümmer als es ohne Gegenbeleg kategorisch auszuschließen.

Kommentar von Giustolisi ,

Eine Übernatürliche Ursache kann man nie ausschließen, aber sie ist so unwahrscheinlich, dass man sie auf der Suche nach Gründen ruhig weg lassen kann, es hat ja noch nie etwas darauf hin gedeutet.

Kommentar von Dhalwim ,

@comhb3mpqy

Ich möchte, dass sie jetzt stark sind ja?

Ich bin auch ein Christ wie sie, allerdings kommt mir langsam vor, dass sie mehr ein Aufschneider sind, nichts für ungut. Das was sie machen nennt sich "Copy and paste", und das ist garnicht gut.

Sie bringen kaum was neues, immer nur dasselbe, das überzeugt weder mich noch die anderen. Abgesehen davon machen sie denselben Fehler wie die Atheisten,

und zwar, dass sie von Beweisen ausgehen. Religion sollte eine Bereicherung und kein Hinderniss sein, doch genau das tun sie und die anderen.

Eigentlich sollten sich hier die Theisten und die Atheisten beide in Grund und Boden schämen. Wissenschaft und Religion sollte man strikt trennen meiner Ansicht nach (der Hinweis eines bekannten)

Ich habe eine Bibelstelle für sie ja? "Sprüche [26:11]" NT

Ich werde sie absichtlich nicht zitieren, denken sie mal selbstständig nach. Und liebe Atheisten, mag sein, dass es keine Beweise für Gott gibt, aber wenn man mal bedenkt,

dass wir Menschen durch Zufall entstanden sind, so spendet uns die Religion doch ein klein wenig Hoffnung. Wir wären dann ja quasi "Roboter", eben Hochkomplexe Maschinen ohne freien Willen (da durch die Naturgesetze determiniert).

Und wie Commander Shepard schon sagte: "Und ohne Hoffnung, könnten wir genausogut eine Maschine sein, die nur ihre Programmierung erfüllt."

Denkt alle mal darüber nach hier, die Theisten und die Atheisten!

LG Dhalwim

Kommentar von comhb3mpqy ,

Der Grund, warum ich gleiche oder ähnliche Antworten gebe ist einfach, dass mehrmals in der Woche gleiche oder ähnliche Fragen gestellt werden. Ich möchte auch weiter auf Fragen antworten, mir ist das wichtig. Aber Sie können auch Ihre Meinung als Antwort auf eine Frage schreiben. Das ist doch gerecht, oder?

Kommentar von Dhalwim ,

@comhb3mpqy

Lesen bitte!

"Sprüche [26:11]"

LG Dhalwim

Antwort
von Giustolisi, 61

Argumente für Gott gibt es keine, gegen Gott aber reichlich.

Ein gutes Argument gegen Gott ist dass seine Existenz genau so gut belegt ist wie die des Weihnachtsmanns, von Elfen Einhörnern oder Nessi.

Man könnte in beliebiges Fabelwesen erfinden, ihm beliebige Eigenschaften zuschreiben und seine Existenz wäre weder wahrscheinlicher noch unwahrscheinlicher als die eines Gottes.

Es gibt also keinen Grund, an die Existenz irgendwelcher Götter zu glauben.
Menschen glauben aber trotzdem an Götter, weil sie nicht mit offenen Fragen leben können, einen Sinn suchen oder Angst vor dem Unbekannten oder dem Tod haben. Für Andere ist ein Gott der letzte Strohhalm, an den sie sich aus Verzweiflung klammern. Götter sind also in erster Linie Quelle für falschen Trost und falsche Hoffnung. Eigentlich kein guter Grund an sie zu glauben.

Die Existenz eines Gottes ist also schon unwahrscheinlich ohne auf die einzelnen Gottesvorstellungen einzugehen, die alle möglichen Widersprüche mit sich bringen.

Kommentar von DarkSepia ,

Es gibt Argumente dafür und dagegen. Manchmal sind die Argumente schlecht, aber auch schlechte Argumente sind Argumente.

Kommentar von Giustolisi ,

Welche Argumente gibt es denn dafür? 

Argumente sind erst mal nicht gut oder schlecht. Sie sind schlüssig oder nicht schlüssig. 

Kommentar von DarkSepia ,

Argument werden gut oder schlecht, sobald man von ihnen erwartet, dass sie eine Überzeugungskraft hätten. Normalerweise wird das von Argumenten für oder gegen Theismus erwartet.

Argumente für Theismus gibt es viele. Im Link, den ich in meiner Antwort gepostet habe, werden viele diskutiert.

Kommentar von Giustolisi ,

In einer Diskussion geht es nicht darum zu überzeugen,  das ist wäre eine Debatte. In einer Diskussion geht es nur darum, welcher Schluss richtig und welcher falsch ist. 

Ein schlüssiges Argument für Theismus gibt es nur aus der Sicht derer, die von den Gläubigen profitieren. 

Sonst kam mir noch nie eines unter, auch nicht in deinem link 

Antwort
von lupoklick, 3

Da hat ein Schüler mal "PRO und CONTRA" aufgeschnappt

und versucht es "auf Deubel komm raus"   :-)   einzusetzen....

Antwort
von Dxmklvw, 66

Gott als der Schöpfer aller Dinge definiert bedeutet, daß es eine Ursache dafür geben muß, daß überhaupt etwas existiert, und daß diese Ursache ganz nach Geschmack entweder als "Ursache, die noch durchschaut ist", oder auch als "Gott" bezeichnet werden kann, was aber beides dasselbe bedeutet. Dies spricht dann für Gott.

Definiert man aber das Dasein so, daß rein zufällig aus "gar nichts" etwas entstanden ist, dann wäre das ein Argument gegen Gott, wobei allerding die Sinnhaltigkeit eines solchen Arguments sehr zweifelhaft ist.

Eine ganz andere Sache ist allerdings, wenn Menschen anfangen, auf einen als wahr anzunehmenden Kern ein Gebäude zu errichten, daß zu einem erheblichen Teil aus paradoxen und sich gegenseitig ausschließenden Argumenten besteht.

Wer ausgerechnet solche unsinnigen irgendwann einmal erfundenen Argumente als Nachweis dafür betrachet, daß es Gott nicht geben kann, der hat lediglich nicht bemerkt, daß er dadurch auch selbst versucht, unsinnige Aussagen zum Beweismittel zu erheben.

Es ist ein Widerspruch in sich, wenn jemand die Sinnhaftigkeit der Aussage anderer anzweifelt, aber die selben Aussagen selbst benutzt und behauptet, daß diese dann sinnhaltig wären.

Kommentar von realsausi2 ,

daß es eine Ursache dafür geben muß, daß überhaupt etwas existiert,

Außer bei Göttern natürlich. Da wird das Prinzip dann außer Kraft gesetzt.

Definiert man aber das Dasein so, daß rein zufällig aus "gar nichts"
etwas entstanden ist, dann wäre das ein Argument gegen Gott,

Wenn wir den biblischen Schöpfungsmythos betrachten, passiert da doch genau das: eine Schöpfung aus dem Nichts nach absolut zufälligen Bedingungen. Keine Struktur, keine Kausalitäten, keine Gesetze.

"Gott war´s und schwupp, alles ist da." Es gibt kein klareres Zufälliges aus dem Nichts als dieser Schöpfungsmythos.

ein Gebäude zu errichten, daß zu einem erheblichen Teil aus paradoxen und sich gegenseitig ausschließenden Argumenten besteht.

Auch das beschreibt treffend den Schöpfungsmythos, bzw. die Derivate Intelligent Design und Kreationismus.

Es ist ein Widerspruch in sich, wenn jemand die Sinnhaftigkeit der
Aussage anderer anzweifelt, aber die selben Aussagen selbst benutzt und behauptet, daß diese dann sinnhaltig wären.

Hä?

Kommentar von Dxmklvw ,

"Wenn wir den biblischen Schöpfungsmythos betrachten, passiert da doch genau das: eine Schöpfung aus dem Nichts nach absolut zufälligen Bedingungen. Keine Struktur, keine Kausalitäten, keine Gesetze."

Der biblische Schöpfungsmythos ist etwas, was jemand irgendwann einmal so aufgeschrieben hat, mehr nicht. Wenn dieser Jemand nicht erkannt hat, daß das, was er für "Nichts" hält, in Wirklichkeit Ursache ist (egal, ob geistige oder sonst welche, und egal, ob eine Erklärung gefunden wird oder nicht), dann liegt nur eine Verkennung vor, denn auch einen Ursache ist etwas Existierendes und nicht ein "Nichts".

"Gott war´s und schwupp, alles ist da." Es gibt kein klareres Zufälliges aus dem Nichts als dieser Schöpfungsmythos."

Wenn es eine Ursache dafür gibt, daß überhaupt etwas existiert, dann ist diese Ursache existierend und zwangsläufig auch noch die Ursache ihrer selbst, also etwas, das ewig ist.

Ein Beispiel zum letzten Absatz (Hä?):

Wenn jemand behauptet, daß fliegende Elefanten die Ursache dafür sind, daß die Uhrzeit nur das Gewicht von Kilometern mißt, dann wäre das Unsinn hoch drei.

Wenn ein anderer das klar als Unsinn erkennt, dann aber genau diese Aussage als Beweismittel dafür verwendet, daß es unmöglich ist, daß es Uhren oder Elefanten geben kann, dann meine ich, daß es nachvollziehbar sein sollte, wenn ich ein solches Vorgehen für noch größeren Unsinn halte.

Kommentar von realsausi2 ,

dann ist diese Ursache existierend und zwangsläufig auch noch die Ursache ihrer selbst, also etwas, das ewig ist.

Das nennt man einen Zirkelschluss. Bar jeder logischen Herleitung läßt sich damit alles "begründen". Vom FSM bis zur Zahnfee.

Das hat den Gehalt von:"Weil es Zähne gibt, muss es auch die Zahnfee geben."

wenn ich ein solches Vorgehen für noch größeren Unsinn halte.

Wenn ich das nun richtig verstanden habe, kann das in der Konsequenz nur zur Erkenntnis führen, dass die Existenz von Göttern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu verneinen ist.

Aber Du hast dieses Beispiel doch aus einem bestimmten Grund gebracht, den Du in der Diskussion über das Thema entdeckt zu haben glaubst. Also mach das doch mal konkret.

Welcher Punkt treibt Dich da um?

Kommentar von Dxmklvw ,

Versuche einmal selbst, die Sache weiterzudenken, die du als Zirkelschluß empfindest:

Wenn es einen Grund dafür gibt, daß überhaupt etwas existiert (das Ursache-Wirkung-Prinzip), ist es dann sinnvoll, zu sagen, daß es auch einen Grund für den Grund des Grundes vom Grund ... usw. geben muß, oder ist es besser, zu sagen, daß es auch für das Ursache-Wirkung-Prinzip eine Ausnahme geben kann, nämlich dort, wo das Existieren selbst (der Grund dafür) angesprochen wird, für dessen Existieren alleine "zwangsläufig logisch" gilt, dem nichts vorausgeht?

Was mich bei allem umtreibt, ist leicht zu erklären:

Ich gehöre zu denen, die nichts blind glauben, ohne zu prüfen und auch anderes zumindest in Form von Gedankenspielen für möglich zu halten.

In manchen Antworten bringe ich deshalb auch mit ein, daß es noch andere Möglichkeiten geben kann als nur solche, die sich gerade im Fokus befinden.

Weiterhin will ich mit derartigen Antworten nur eine ganz bestimmte Gruppe Menschen ansprechen.

Ich empfinde mich nicht als Lehrmeister anderer, sondern nur als jemand, der denen noch weitere Überlegungen anbietet, die ohnehin schon darin geübt sind, auch anderes für möglich halten.

Anders ausgedrückt: Wer glaubt, das einzig Richtige zu kennen, darf es auch weiterhin glauben und braucht mich nicht dazu.

Wer aber glaubt, daß manches auch anders sein könnte, dem biete ich Denkanstöße an (anbieten ist aber etwas ganz anderes als aufdrängen).

Das Thema "Glauben und die Hinterfragung von Wissen" ist dadurch für mich relevant.

In anderen Beiträgen habe ich z. B. gefragt, ob 1+1=2 Wissen oder Glauben ist, und ich habe Wissenschaft mit dem Argument hinterfragt, welchen Wert wohl Wissen hätte, wenn niemand glauben würde, daß 1+1=2 ist.

Kommentar von Abahatchi ,

oder ist es besser, zu sagen,

Die Wirklichkeit existiert unabhängig davon, was Du besser findest zu sagen. Wirklichkeit ist unabhängig von menschlichen Wunschvorstellungen.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Abahatchi ,

Ich gehöre zu denen, die nichts blind glauben, ohne zu prüfen und auch anderes zumindest in Form von Gedankenspielen für möglich zu halten.

Trotzdem sollte man begreifen, ab wann etwas paradox ist.

Kommentar von Abahatchi ,

Anders ausgedrückt: Wer glaubt, das einzig Richtige zu kennen, darf es auch weiterhin glauben und braucht mich nicht dazu.

Das Begreifen und Erkenne von Paradoxa, Zirkelschlüssen usw. hat nichts mit glauben zu tun.

Kommentar von Abahatchi ,

In anderen Beiträgen habe ich z. B. gefragt, ob 1+1=2 Wissen oder Glauben ist, und ich habe Wissenschaft mit dem Argument hinterfragt, welchen Wert wohl Wissen hätte, wenn niemand glauben würde, daß 1+1=2 ist.

Rechnen bzw. Mathematik, was dem Wort nach aus dem Griechischen stammt und bedeutet, dasz es zu erlernen sei, bedeutet eben nur, dasz es ein Hilfsmittel des Menschen ist. Mathematik ist eben ein Mittel zum Rechnen bzw. Berechnen. Darum musz man gerade in der Mathematik nichts glauben und wer dies nicht versteht, der hat wohl einiges nicht verstanden. 1+1=2 im Rahmen dessen, was man als 1 und 1 annimmt. Nimmst Du einen Haufen Sand und kippst einen Haufen Sand darauf, dann wird aus 1+1=1. Ein Haufen Sand auf einen Haufen Sand gekippt ist immer noch ein Haufen Sand. 

Wissenschaftler und Mathematiker nutzen die Formel 1+1=2, wenn sie es für ihre Berechnungen so brauchen. Darum ist "glauben" in diesem Kontext wie: Thema verfehlt.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Dxmklvw ,

Auch hier zeigt sich wieder überdeutlich ein Problem.

Ich sehe einen maßgeblichen Unterschied zwischen konkreten Werten (reale Zahlen) und unbestimmten Größen (Sandhaufen unbekannter Größe), und damit verbunden auch einen maßgeblichen Unterschied beim mathematischen oder algebraischen Umgang damit.

Es ist mir zuviel Aufwand (eine Schwäche von mir), jetzt auch noch ausführlich zu erklären, warum ich der Ansicht bin, daß bei der Addition zweier real existierender Mengen (auch wenn es unbekannte Mengen sind), die größer als Null sind, die Summe der Teile auf gar keinen Fall den selben Wert haben kann wie eines der Einzelteile, aus denen sich die Summe ergibt.

Der Vergleich mit den Sandhaufen wäre deshalb nach meiner Auffassung nur dann korrekt, wenn das Ergebnis lautet "zwei aufeinandergeschichtete Sandhaufen".

Es wird deshalb nichts bringen, wenn wir dieses Thema fortsetzen. Sich über einige grundsätzliche Dinge einig zu sein, ohne erst umständlich auch noch darüber zu diskutieren, sehe ich als Voraussetzung für ein Gelingen an.

Kommentar von Abahatchi ,

Ich sehe einen maßgeblichen Unterschied zwischen konkreten Werten (reale Zahlen) und unbestimmten Größen (Sandhaufen unbekannter Größe), und damit verbunden auch einen maßgeblichen Unterschied beim mathematischen oder algebraischen Umgang damit.

Ja, Du hast völlig recht! Wir haben alle mitbekommen, dasz Du da einen maszgeblichen Unterschied zwischen konkreten Werten und unbestimmten Gröszen siehst. l

Mathematiker, Chemiker oder Wissenschaftler wissen im Gegensatz zu Dir, wann sie von welchen "gegeben" Werten ausgehen.

Es gibt aber Leute wie Dich, die das völlig überfordert.

Dies ist aber nicht unser, sondern DEIN Problem.

Kommentar von Dxmklvw ,

Danke für diese Formulierung. Sie zeigt erneut den Unterschied zwischen konrekten Werten und unbestimmten Größen an, darüberhinaus aber auch noch sehr deutlich die Methode, mit der manche "Wissenschaftler" festlegen, was ihr "Wissen" über die korrekte Benutzung verursacht.

Verwendete Begriffe in Texten bilden dabei die Aussage. Der kleine, aber entscheidende Unterschied zwischen "ich" und "wir" macht es aus.

"Ich" weist auf Induvidualdenken hin, während "wir" oder "uns" auf einen Gruppengeist hinweist, oder anders ausgedrückt, es ist der Hinweis darauf, mit wessen Kopf gedacht wird, wobei der Inhalt im Extremfall durchaus auch gegensätzlich sein kann, ohne daß es der Einzelne bemerkt und dann darauf beharrt, daß es sein eigenes Denken wäre.

Eine wichtige Nebenwirkung solcher Unterschiede ist dann meistens auch noch, daß Gruppengeist es bevorzugt, nicht mehr ein Argument zu hinterfragen oder anzugreifen, sondern die Person, die das Argument hervorbringt.

Das muß auch so sein, weil sich nur so Dogmen schützen lassen als wichtige Bedingung für den Gruppengeisterhalt.

Kommentar von Abahatchi ,

Der biblische Schöpfungsmythos ist etwas, was jemand irgendwann einmal so aufgeschrieben hat, mehr nicht.

Gut, soweit kann ich folgen!

Wenn dieser Jemand nicht erkannt hat, daß das, was er für "Nichts" hält, in Wirklichkeit Ursache ist

Aha, habe verstanden, was Du nicht weist. Die Leute hatten früher Götter nicht als "Nichts" betrachtet, sondern als Urheber.

denn auch einen Ursache ist etwas Existierendes und nicht ein "Nichts".

Gut, ich kann immer noch folgen.

Wenn es eine Ursache dafür gibt, daß überhaupt etwas existiert, dann ist diese Ursache existierend und zwangsläufig auch noch die Ursache ihrer selbst, also etwas, das ewig ist.

Aha, netter Logikfehler von Dir. Ursache bedeute das Ur einer Sache. Also die grundlegendste aller Sachen. Wenn diese grundlegendste Sache jedoch nur die Ursache für .... ist, dann ist sie eben nicht die Ursache ihrer selbst, sondern nur für ....! Solange etwas die Ursache für sich selbst wäre und noch nicht existent, so kann es sich eben noch nicht selbst verursachen, denn dazu müszte es erst einmal da sein.

Wenn jemand behauptet, daß fliegende Elefanten die Ursache dafür sind, daß die Uhrzeit nur das Gewicht von Kilometern mißt, dann wäre das Unsinn hoch drei.

Es ist Unsinn, weil die Wörter bezüglich Uhrzeit, Gewicht und Kilometern so definiert sind, dasz es Unsinn hoch drei ist.

Wenn ein anderer das klar als Unsinn erkennt, dann aber genau diese Aussage als Beweismittel dafür verwendet, daß es unmöglich ist, daß es Uhren oder Elefanten geben kann, dann meine ich, daß es nachvollziehbar sein sollte, wenn ich ein solches Vorgehen für noch größeren Unsinn halte.

Das hastest Du aber zuvor nicht geschrieben auch nicht sinngemäsz. Auch hier unterlief Dir ein Logikfehler, denn Du hattest jetzt mit Uhrzeit, Gewicht, Kilometern, Fliegen und Elefanten etwas benannt, was es unabhängig von der These zu den fliegenden Elefanten wirklich gibt, nur in anderem Kontext. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Dxmklvw ,

Hier erkenne ich nur einen maßgeblichen Unterschied zwischen uns in der Betrachtung der Sache, auch wenn es denkbar ist, daß ich mich darin irre.

Mein grundsätzlicher Standpunkt stammt aus meiner Überlegung darüber, was ewig (zeitbezogen) in Verbindung mit endlos (mengenbezogen) bei einer angenommenen Ursache für das Existieren schlechthin bedeutet.

Es bringt nichts, wenn wir trotz Verwendung gleicher Begriffe von Dingen sprechen, zu deren Ursprung wir gegensätzliche Ansichten haben.

Kommentar von Abahatchi ,

Es bringt nichts, wenn wir trotz Verwendung gleicher Begriffe von Dingen sprechen, zu deren Ursprung wir gegensätzliche Ansichten haben.

Nun, wenn Du nicht die offiziellen Definitionen nimmst, sondern den Wörtern eigene Ansichten bzw. gänzlich andere Bedeutung anheftest, dann bringt es Dir nichts, weil Du losgelöst von der Allgemeinheit in Deinem kleinen eigenen Versum lebst und eben nicht begreifst, wovon die Anderen sprechen bzw. schreiben. 

Dein Problem, nicht unser.

Es gibt halt Menschen, die sich selbst in Abseits stellen. Bitte, warum sollten wir Dich daran hindern?

Kommentar von Abahatchi ,

Hä?

Er beschreibt damit sich, obwohl er Leute wie Dich meint.

Kommentar von DarkSepia ,

Gott als der Schöpfer aller Dinge definiert bedeutet, daß es eine Ursache dafür geben muß, daß überhaupt etwas existiert

Ein Gott gilt auch als "überhaupt etwas". Wenn ich frage, warum es überhaupt etwas gibt, erwarte ich garantiert nicht als Antwort "weil es überhaupt etwas gibt".

Definiert man aber das Dasein so, daß rein zufällig aus "gar nichts"
etwas entstanden ist, dann wäre das ein Argument gegen Gott, wobei allerding die Sinnhaltigkeit eines solchen Arguments sehr zweifelhaft ist.

Ja. Die meisten Atheisten scheinen ganz deiner Meinung zu sein, denn sie verteidigen dieses Argument nicht. Der Hauptfehler in deinem hypothetischen Argument ist schon der Versuch, zufällige Entstehung aus gar nichts in die Definition von Dasein zu schmuggeln.

Wer ausgerechnet solche unsinnigen irgendwann einmal erfundenen
Argumente als Nachweis dafür betrachet, daß es Gott nicht geben kann, der hat lediglich nicht bemerkt, daß er dadurch auch selbst versucht, unsinnige Aussagen zum Beweismittel zu erheben.

Äh, warum schreibst du das nur über Atheisten? Theisten können diesen Fehler genauso machen.

Kommentar von Dxmklvw ,

In der atheistischen Denkweise vermisse ich eine nachvollziehbare Begründung dafür, warum aus "Nichts" (was bedeutet, daß  gar nichts existiert) durch Zufall etwas existierendes hervorkommen kann. Dich Schließlich wäre ja dann auch Zufall etwas Existierendes, so daß es daneben "gar nichts existiert" nicht geben kann.

Die Zufallstheorie für die Entstehung des Daseins selbst halte ich deshalb für einen Denkfehler. Konsequenterweise denke ich deshalb darüber nach, was alternativ zu allem (hoffentlich) keinen Denkfehler enthält.

Du schreibst im letzten Satz, daß Theisten den Fehler auch machen können.

Das ist richtig. Wenn das aber so mühelos erkannt wird, warum sollte ich es dann noch gesondert betonen? Also habe ich es unterlassen, weil mir auch während des Schreibens kein besonderer Grund dafür in den Sinn kam.

Kommentar von DarkSepia ,

In der atheistischen Denkweise vermisse ich eine nachvollziehbare
Begründung dafür, warum aus "Nichts" (was bedeutet, daß  gar nichts existiert) durch Zufall etwas existierendes hervorkommen kann.

Atheisten müssen gar nicht an Zufälle glauben. Auch nicht daran, dass etwas aus nichts entstanden sei. Und das "warum" spielt keine Rolle. Theisten können nicht erklären, warum es einen Gott gibt, also dürfen sich Atheisten offene Fragen genauso leisten.

Das ist richtig. Wenn das aber so mühelos erkannt wird, warum sollte ich es dann noch gesondert betonen?

Du hast Atheisten genauso betont. Genauso solltest du dich also nun fragen, warum du Atheisten erwähnst, wenn du Theisten nicht erwähnst.

Kommentar von Dxmklvw ,

Wenn ich auf dem Wochenmarkt Äpfel und Birnen einkaufe, dann ist das Obst. Wenn ich meinem Besuch sage, daß ich Obst im Haus habe und ihm einen Apfel anbiete, dann halte es ebenfalls nicht für erforderlich, ihm gleichzeitig noch eine Birne anzubieten, wenn ich weiß, daß er den Obstkorb vor Augen hat.

Kommentar von Abahatchi ,

Schöne Episode, nur was soll das jetzt an dieser Stelle? Soll das ein Argument sein, einer Erklärung oder Erläuterung? Wenn ja, für was?

Kommentar von Abahatchi ,

In der atheistischen Denkweise

Es gibt keine "atheistische" Denkweise. 

A Theos ist aus dem Griechischen und bedeutet nur: ohne Gott. Man kann einfach ohne Gott sein, weil man im Busch aufgewachsen ist und noch nie Menschen traf, die einem etwas von den Märchenfiguren wie Göttern erzählten oder weil man sich einfach keine Gedanken über Götter macht. Natürlich kann man auch a Theos sein, weil man direkt sagt, ich glaube nicht an Geistwesen wie Götter. Unter Atheisten gibt es eine Vielzahl von Denkweisen und viele Atheisten machen sich nicht einmal die Mühe, auch nur im Ansatz einen Gedanken an Götter, Schöpfung und Nichts zu machen. 

Es gibt keine "atheistische" Denkweise.

Kommentar von realsausi2 ,

eine nachvollziehbare Begründung dafür, warum aus "Nichts" (was bedeutet, daß  gar nichts existiert) durch Zufall etwas existierendes hervorkommen kann.  

Das ist eine Beschreibung des Schöpfungsmythos. Warum sollten Atheisten das begründen, wenn nicht mal ihr, die ihr daran glaubt, das hinbekommt?

In der atheistischen Denkweise

Eine solche gibt es nicht. Ebenso wie es keine spezifische Denkweise derer gibt, die nicht an Elfen glauben.

Was Du meinst, wird wohl am ehesten mit "rationaler Denkweise" umschrieben sein.

Kommentar von Dxmklvw ,

An anderer Stelle hatte ich erklärt, warum ich die Begriffe "Ursache dafür, daß überhaupt etwas existiert" und "Gott" gleichsetze (quasi Geschmackssache, welcher Begriff bevorzugt wird).

Wenn nun Atheisten nicht an Gott glauben, dann sollte es nachvollziehbar sein, wenn ich aus der o. g. Definition heraus auch von einer atheistischen Denkweise ausgehe (Atheisten glauben nicht an Gott). Wenn es eine solch atheistische Denkweise nicht gäbe, dann würde demzufolge die Möglichkeit bestehen, daß es auch Atheisten gibt, die an Gott glauben - was dann aber wieder paradox wäre.

Kommentar von Abahatchi ,

An anderer Stelle hatte ich erklärt, warum ich die Begriffe "Ursache dafür, daß überhaupt etwas existiert" und "Gott" gleichsetze (quasi Geschmackssache, welcher Begriff bevorzugt wird).

Wenn Du für Wörter und Begriffe Deine ganz eigenen Definitionen hast, dann können wir an dieser Stelle eh gleich die Konversation beenden. 

Woher sollen wir wissen, was Du mit "erklärt" oder "Begriffe" meinst? Vielleicht verstehst Du unter dem von Dir benutzten Wort "Stelle" ja einen Frosch im Teich, wer weis. Also können wir jetzt hier diese Peinlichkeit beenden.

Tschüsz Abahatchi

PS "Tschüsz", damit meine ich nicht bis vorgestern und mit "PS" meine ich nicht Pferdestärken.

Kommentar von Abahatchi ,

In der atheistischen Denkweise vermisse ich eine nachvollziehbare Begründung dafür, warum aus "Nichts" (was bedeutet, daß  gar nichts existiert) durch Zufall etwas existierendes hervorkommen kann.

Nun, das ist ganz einfach, wenn man weis, was es mit Wahrscheinlichkeiten auf sich hat und was eine Singularität ist.

Zum Zeitpunkt 0 war das Universum, damit meine ich wirklich das Universum und nicht nur den sichtbaren Bereich des heutigen Universum, eine Singularität. Ein Punkt mit 0 Ausdehnung oder Zeit. Dies führt dazu, dasz man, egal ob man es will oder nicht, automatisch unendlich viele Wahrscheinlichkeiten in dieser Singularität hat.

Interessant ist dabei der Verweis auf das UNENDLICH. Bedeutet genau genommen, dasz unendliche viele Varianten von Versen auch unser Versum beinhaltet sind. 

Es war also zwingend, dasz auch ein Versum entstand, welches wir zur Zeit als Universum ansehen. 

Es ist also zwingend bedingt, dasz auch unser Versum existent ist, denn unter unendlich vielen Möglichkeiten ist zwingend auch unsere Variante enthalten. 

Trotzdem sei nochmals angemerkt, es ist eine wissenschaftliche Ausführung und hat nichts mit "atheistischer Denkweise" zu tun.

Antwort
von kubamax, 43

Gott ist widerlegt, der Teufel nicht.

Nietzsche

Antwort
von Anthropos, 21

Hier muss du eine Position beziehen. Denn es ist nicht möglich hier objektiv zu antworten. Entweder Pro oder Contra.

Antwort
von Mignon4, 61

Nochmals: Deine Hausaufgaben mußt du selbst machen. Hier wurden schon unzählige Fragen zu dem Thema gestellt. Gehe mal oben rechts auf dem Bildschirm auf die Suchfunktion und suche dir die entsprechenden Fragen und Antworten heraus.

Antwort
von fricktorel, 3

Unser ewige Schöpfer (Jes.45,22)  benötigt keine "Argumente", Er "Ist" (1.Mose 17,1; Joh.6,48; Offb.22,13).

Antwort
von gottesanbeterin, 3

Na dann, viel Spass bei der Suche!

Antwort
von Wernerbirkwald, 65

Glauben hat mit fühlen zu tun.

Da deine Frage belegt,das dir da etwas fehlt,wird kein Argument Zugang bei dir finden.

Alle anstrengenden Versuche, dir etwas näher zu bringen,das du ohnehin ablehnst,sind Energieverschwendung.

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