Würde sich ein Arbeiterkind auf dem Gymnasium wohl fühlen? Ich denke mal nicht, da in den Klasse über 80% Kinder der Akademiker sitzen, die sicherlich mehr Geld zur Verfügung haben, und denen ganz andere Möglichkeiten haben.
Antworten (29)
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9Antwort von
MonaTMonaT
Diese Zeiten sind längst vorbei.... mindestens seit der 90er Jahre.
Es kommt auf die Leistungsfähigkeit und die intellektuelle Begabung an und nicht auf die Herkunft.
Öffentliche Gymnasien kosten nicht mehr Geld als anderen öffentliche Schulen ...
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9Antwort von
MimmisotoMimmisoto
Also, ich bin Arbeiterkind und habe mich auf dem Gymnasium immer sehr wohl gefühlt. Hatte auch nicht den Eindruck, dass ich durch meinen familiären Hintergrund auf irgendeine Art und Weise an der Schule benachteiligt gewesen wäre.
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8Antwort von
FotoclubFotoclub
Ich hoffe, dass auch weiterhin in deutschen Gymnasium Faehigkeiten und das was Leute im Kopf haben zaehlt, und nicht wie toll ihre Eltern sind.
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Hää? Meine Eltern sind auch keine bekloppten Akademiker,bin trotzdem in der 11 aufm gymnasium. Was soll der Käse?
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5Antwort von
pecudispecudis
Das kommt immer auf die Schule an, zB auch, in welcher Gegend die Schule liegt. Es gibt durchaus Schulen, gerade in großen Städten, die sich selber als "Elite" verstehen, und in denen man gerade in den unteren Klassenstufen schon "nicht akzeptabel" ist, wenn man nicht mindestens eine RB (besser natürlich ein Pferd) hat, mal ganz abgesehen von den entsprechenden Klamotten, Schuhen und Freilzeitgestaltungen.
Das gilt aber bei weitem nicht für alle Gymnasien!
Man sollte sich ggf die Schule einfach mal angucken, und im Zweifel nach Möglichkeit eine andere wählen (ist auf dem Land leider nicht immer möglich, auf dem Land sind die Klassenunterschiede aber meist auch nicht so krass). Und wenn's gar nicht anders geht: Augen zu und durch - Leute, erst recht Schüler, die auf andere Schüler aufgrund ihrer Eltern herabsehen, sind es sowieso nicht wert, sich mit ihnen abgeben zu wollen, und das Wissen bleibt Dir in jedem Fall, das wird nicht schlechter durch schlechte Gesellschaft.
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4Antwort von
PralinePraline
Nun ist das so schwer zu deuten, was Arbeiterkinder sind! Sind das Kinder von Arbeitern, die es eigentlich nicht mehr gibt. Die SPD spricht von Unterschichten und das staatliche Konzept sieht nur Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor. Nun ist das alles so verwirrt und keiner weiß nicht mehr definiatorisch, was Arbeiterkinder sind, weil es ja solche Klasse nicht mehr gibt. Wir gehen bezüglich dieser Frage aus, daß es Söhne und Töchter von Arbeitern sind. U- Bahnfahrer - ist das nun ein Arbeiter? Mitarbeiter bei Ameisenläden, also PC- Reparaturen, sind das nun Arbeiter. Sinn ist sicherlich so richtig verstanden, daß Kinder aus Unterschichten gemeint. Auf dem Gymnasium spielt das sicherlich nicht die Relevanz.
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Ach, ich war auch ein Arbeiterkind und habe Abi gemacht. Wenn du das wirklich willst, dann sollte deine Herkunft kein Problem sein und Wohlfühlen nicht dein Ziel ... sondern das Abi. Wenn du da schon kneifst, wie willst du dich dann im Leben durchsetzen. Wie heißt es so schön: Das Leben ist kein Ponnyhof.
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4Antwort von
AugenblickmalAugenblickmal
Vom letzten Krieg noch nicht erholt. Geboren 1890?
Die ganzen Uni's im Ruhrgebiet sind auf der Teilnahme von Bergarbeiterkindern an Bildung aufgebaut. Kauf Dir mal einen grossen Pott Schminke damit Du jünger aussiehst.
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4Antwort von
benutzer11094benutzer11094
Bei uns sind auch Arbeiterkinder auf dem Gymnasium und es gibt und gab wirklich kein Probleme im Umgang mit diesen. Man muss sich nur verstehen. Dann ist der finanzielle Stand egal.
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4
Auf dem Gymnasium sind doch nicht nur Snobs und Konsumidioten. Da gehen auch ganz normale junge Leute hin, die ein bisschen mehr im Kopf haben als die neuste Kleidung und die angesagtesten Handys.
Kommentar von
Brokoli1Brokoli1 "als die neuste Kleidung und die angesagtesten Handys."
Nope, nicht mehr xD
Kommentar von
benutzer11094benutzer11094 So ist es.
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3Antwort von
lichtschattenlichtschatten
In meinem Jahrgang waren die fünf (notenmäßig) besten Abiturienten (mindestens einseitig) alle Arbeiterkinder - das wusste niemand, und "fiel" erst durch Zufall auf der Abiturfeier auf, als sich die Eltern gegenseitig vorstellten. Sie waren leistungsmäßig perfekt und bei den Mitschülern beliebt, wohingegen Akademiker-"Kinder" wegen Verhaltensstörungen, Drogenmissbrauch und weiteren Problemen von der Schule verwiesen wurden.
Etwa die Hälfte der Schüler besucht heute ein Gymnasium, aber nur etwa 20 % der Bevölkerung sind Akademiker - Deine Annahme ist also (nebenbei) ohne unzutreffend.
Kinder repräsentieren längst nicht mehr die Herkunft und Bildung der Eltern. An der Uni weiß man gar nicht mehr, aus welchen Familien die Leute kommen, die meisten sind erwachsen und haben sich von den Ideen, der Lebenswelt und der Mentalität der Eltern gelöst.
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3Antwort von
breitengrad50breitengrad50
Frage ist mittlerweile uralt und im Grunde genommem nicht statthaft. ----Ich stamme aus kinderreicher Familie (8 K.), mein Vater war Bauarbeiter und Lagerist, unsere Mutter half bei Bauern aus. Auf dem Gym. waren wir normal akzeptiert, die Jungen waren sportlich "brauchbar", unsere Schwestern in Musik und Laienspiel und in ihrer Sozialkompetenz.In einem einzigen Punkt gebe ich Dir recht = Das waren die Elternversammlungen mit gewissen Wortführer(-inne)n. Ich habe da einige in Erinnerung, die haben sich wie Glucken aufgeführt. Aber das haben die sehr patenten Lehrer geschickt abgefedert. Kurzum: Deine "Anklage" ist nicht zulässig. Das Gymn. hat profesionell Antwort gegeben.
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3Antwort von
MissterXMissterX
hahaha.... was laberst du
als ob auf em gymi nur reiche sind??? gehts noch oder was??? wieviele jahre bisten du zurückeblieben??
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3Antwort von
DerTrollDerTroll
Das ist quatsch. Es gibt in allen Schulformen Schüler, die aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen. Es geht ganz danach, welches Leistungsniveau für den Schüler das richtige ist. Und wenn ein Schüler gut ist, sollte er ruhig auf ein Gymnasium gehen.
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2Antwort von
RheinflipRheinflip
Um mit Frau Hoppenstedt zu sprechen: DA REGT MICH SCHON DIE FRAGE AUF! In den 70ern war das normal, in den 80ern auch, aber jetzt soll der Pöbel wieder unter sich bleiben, oder?
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2Antwort von
DochijunDochijun
Hallo, ich bin ein Arbeiterkind, jetzt bin ich inzwischen in Rente. Und: ja, Arbeiterkinder können sich auf einem Gymnasium wohl fühlen (ich war sogar auf einem EliteGymnasium, und "damals" (ich habe 1963 Abi gemacht) kostete das auch noch Schulgeld, was meine Eltern sich sozusagen vom "Munde abgespart" haben. Du musst aber verdammt gut sein! in Sport (ich war die Schnellste im Sprint), habe sogar als Einzige Sport im Abi als Prüfungsfach gehabt Geräteturnen (meinetwegen ,mussten sie extra Juroren rankarren). In Englisch war ich Spitze und wurde Lehramts-Prüflingen als "Gegner" präsentiert. Wichtig ist: Du musst es wollen, es ist ein harter Kampf. Die Eltern meiner Freundinnen (reines Mädchen-Gymnasium)Dr. sonstwas und Co. Aber die haben das nicht so eng gesehen, dass ich eben keine solchen Parties bei mir daheim veranstalten konnte. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, wer meine Eltern waren, da war das dann o.k. Nach dem Abi war natürlich keine akademische Ausbildung möglich, weil meine Eltern kein Geld hatten. Trotzdem habe ich Jura und Kunst studiert, weil ich nebenher im Büro gearbeitet habe. Fertig studiert habe ich nicht, aber einer meiner Arbeitgeber hat mir eine damals sehr teure EDV-Ausbildung finanziert. Und ich bin eine sehr erfolgreiche Programmerin im In- und Ausland geworden (im Ausland habe ich freiberuflich gearbeitet). Hier in Deutschland habe ich zusammen mit meinem Mann (ein früherer Job-Konkurrent) bis zu seinem plötzlichen Unfall-Tod eine Unternehmensberatung geführt. Danach bin ich als Angestellte in die Industrie gegangen, habe bei null angefangen, und als ich in Rente ging, bin ich als Controller gegangen (mit einer tollen Abschiedsparty übrigens). Also, you can get it if you really want! Gg
Kommentar von
breitengrad50breitengrad50 Das ist abenteuerlich und hochinteressant, aber auch köstlich und tröstlich. Was in der Welt ist denn "ein Gegner in E ?" Ist das ein Rigorosum mit 5 oder 6 Adressaten? ABI in Gerätturnen, fehlende Prüfkompetenz! Wer hat denn vorher die Übungsfolgen betreut und eine Höherführung verantwortet? Du bist mit Recht stolz auf Deine Leistungen - in Schule, Beruf und im mitmenschlichen Begegnungsfeld.; Letzteres vermute ich.
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2Antwort von
koch234koch234
"Arbeiterkind"? Was ist das denn?
Wohl dem der Arbeit hat. sei es akademisch hochfliegende, unpraktische, oder schlichte, ergreifende, praktisch sinnvolle... egal. Jedem seinen Job, seine Berufung oder Lebenssinn. Schön fürs Kind, wenn die Eltern genug Nahrung geben, grade auch emotionale und geistige.
Würde sich ein "HartzIV-Kind" denn wohlfühlen?
Das liegt wohl daran, wie es erzogen ist, wird, und wie die anderen Schüler "erzogen" sind, wie sich die Lehrer verhalten und was für ein "Geist" and dieser Schule herrscht.
Das alles macht sich aber nicht an Kategorisierungen und Schubladendenken fest.
http://www.arbeiterkind.de/index.php?id=39
Zehn gute Gründe für ein Studium
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- weil es sich langfristig immer lohnt, in Bildung zu investieren!
und das investiert sogar noch der Staat, also vieralle ;-)
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2Antwort von
paulklauspaulklaus
Das war früher (60er, 70er) so, inzwischen hat sich die Mentalität gegenüber so genannten Arbeiterkindern völlig geändert - wenn es auch heute noch Lehrer gibt, die mit entsprechenden Vorurteilen belastet sind !!
LEISTUNG ZÄHLT !!
pk
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2Antwort von
GoaSkinGoaSkin
Das hängt vom Wohnumfeld ab.
In Gegenden, in denen es viele Einfamilienhäuser und Villen gibt, sind auch hauptsächlich Kinder von reichen Eltern auf der Schule.
Wo es weit und breit nur Hochhäuser gibt, sind auch auf dem Gymnasium eher Arbeiterkinder.
Viele reiche Eltern leben aber mit der Einstellung "wir haben die Superkinder". Und wenn die Kinder nicht so den Anschein machen, dann machen sie dem Lehrer Druck, dass was passieren muss, dass die Kinder lauter einsen bekommen. Nutzt alles nichts, kommen die Kinder dann auf Privatschulen. Und da die Eltern bei den Privatschulen Kunden sind, überlegen sich die Lehrer drei mal, ob sie schlechte Noten geben sollen. Also sind die Kinder auf den Privatschulen dann überdurchschnittlich gut und die Eltern können sich dadurch bestätigt fühlen, die Superkinder zu haben.
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1Antwort von
Apfel45Apfel45
Das muss jedes Kind für sich selbst beurteilen. Es gibt solche Schulen und solche Schulen....
Allerdings weiß ich nicht wo das Problem ist?
Ob Arbeiterkind oder Kind vom Bankmanager, jedes Kind hat das Recht auf Bildung!
Und glaube mir, es ist eine Kunst, wenn es ein "Arbeiterkind" später in den Wohlstand schaft ;-)
Ich finde auch das "Arbeiterkinder" viel mehr Potenzial und Ehrgeiz besitzen....
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1Antwort von
demosthenesdemosthenes
Einmal sitzen auf den meisten Gymnasien keineswegs 80% Akademikerkinder, was ja schon rein rechnerisch unmöglich wäre, selbst wenn sämtliche Akademikerkinder ausschliesslich das Gymnasium besuchten, denn so viele Akademikerkinder gibt es gar nicht.
Ausserdem haben Akademikerkinder keineswegs automatisch mehr Geld zur Verfügung, selbst wenn die Eltern ein gutes Einkommen haben, weil gerade in Akademikerkreisen die Erziehung noch einen hohen Stellenwert hat und das Taschengeld deshalb nicht unbedingt an der oberen Grenze liegt.
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0Antwort von
MarcosaMarcosa
Ist dass nicht schon seit 50 Jahren anders?Ich bin selbst auf dem Gymnasium und dort ist es nicht so.Du sagst ja selbst 80% das sind bei 20-28 Schülern 4-6 "Arbeiterkinder" und 6 Freunde sind doch genug oder?
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0Antwort von
Interessierter7Interessierter7
Mensch mach Dir keinen Kopp.. Wo fängt Akademiker an und wo hört er auf? :-) Istz ein Ingenieur, der nicht studiert hat, aber trotzdem staatl. anerkannt ist, nun ein Akademiker ? Du siehst,das ist nicht einfach zu beantworten, diese Frage. Wenn Deine Noten fürs Gymnasium reichen, und vor allem wenn Du für Deine Pläne Abitur brauchst, dann probiere es zu machen, das Abi. Ansonsten lass es sein.
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0Antwort von
Paprika82 In meiner Familie bin ich die Einzige die nicht studiert hat. Aber ich war auf einem Gymnasium, habe mein Abitur gemacht und habe danach meine Tischlerausbildung absolviert. Das heißt, meine Kinder werden trotzdem "Arbeiterkinder" - welch` absudes Wort - und ich werde sie, soweit sie das möchten, gerne an einem Gymnasium anmelden!
Die Frage ist doch nicht, ob man "Arbeiterkindern" ein Gymnasium zumuten kann, sondern ob MEIN oder DEIN Kind sich auf einem Gymnasium wohl fühlt oder sich überfordert fühlt. Auf eine Realschule wechseln kann man immer noch, falls alle Stricke reißen! Und das hat nichts mit Geld zu tun...außer es soll ein Privatgymnasium werden, auf dem ich übrigens auch war.
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0Antwort von
EntenfreundEntenfreund
Das Arbeiter hat Hochschulabschluß und kommt dir gleich nach!!!!!!!
Kommentar von
Interessierter7Interessierter7 DAS Arbeiter holt wen ;-) ?!? Hä??
Die Zeiten sind nicht "vorbei", die kommen gerade erst wieder.
Wieder mal sehr gut erkannt.