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Angst vorm Fahrrad fahren nach Unfall! Was kann ich tun?

Frage von Nudelsuppe87 Nudelsuppe87

Heyhey! Hätte nie gedacht, dass ich mal in so eine Situation komme: Also, ich hatte letztens einen "schweren" Fahrradunfall. Die Ärztin meinte ich hätte Glück gehabt, dass ich nur mit Quetschungen, Prellungen und einem Bruch davongekommen bin und mit der Hand meinen Kopf geschützt habe. Naja...so langsam, verheilt das alles und so schlimm war es im Endeffekt auch gar nicht. Kurz danach hatte ich dann son komisches Gefühl, wenn ich Fahrräder gesehen habe. Dachte das geht schon weg...aber mittlerweile weiche ich Fahrrädern aus, sobald ich sie sehe, weil ich immer das Gefühl habe, die bauen gleich einen Unfall. Wenn ich nur daran denke, mich auf mein Fahrrad zu setzen, dann ... kommt mir das total absurd vor und ich trau mich nicht. Ich sehs mir an, und geh wieder. So: Was kann ich nun machen? Bedarf sowas psychologischer Behandlung? Gibts eine Bicyclophobie oder so? Danke auf jeden Fall an euch!

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Antworten (18)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von marilda marilda

    Ich wündere mich überhaupt nicht, dass du dich jetzt nicht gleich wieder aufs Rad setzt und los radelst. Du könntest erst mal anfangen dein Rad zu schieben bis zu einem großen leeren Parkplatz oder ein leeres Schulgelände und da versuchst du langsam wieder vertrauen zu bekommen. Vielleicht wirst du mehrmals versuchen müssen oder einer Woche pause dazwischen machen... wichtig wäre aber dass du es wieder und wieder versuchst...

    Kommentar von Nudelsuppe87 Nudelsuppe87Nudelsuppe87

    NAja, ging ja erstmal nich, wenn das Knie schrott war...jetzt gehts nich, weil ich Angst habe...

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    Antwort von andrewpaugh andrewpaugh

    Hallo, nachdem ich die einzelnen Antworten gelesen habe und Dein Anliegen, würde ich sagen das Du erheblich traumatisiert bist. Dies muss zuerst behandelt werden, z.B. durch eine Aufarbeitung bei einem Psychologen. Danach sollte Dein Wunsch wieder Fahrrad zu fahren Berücksichtigung finden. Er wird Dich dabei begleiten und Dir dabei behilflich sein Deine Phobie zu überwinden. Vielleicht entdeckst Du dabei noch ganz andere Dinge, die Dich beschäftigen und bremsen. Ich wünsche Dir viel Erfolg und ganz viel Kraft auf Deinem bevorstehenden Weg und natürlich das nötige Durchhaltevermögen.:-) Nur Mut, Du schaffst das wieder.

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    Antwort von fabioleone fabioleone

    versuchs mal mit protektoren an knien und ellebogen

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    Antwort von crazykitty1990 crazykitty1990

    Kommt etwas spät, aber ich würde erstmal gar nicht ehr drauf steigen, bis ich wieder ein wenig das Gefühl von Sicherheit hätte. Wenn man unsicher fährt, passiert noch schneller etwas, wie wenn man ein gutes Gefühl dabei hat. Und dann nach und nach, wo du weißt, dass nicht viel passieren kann, kannste erstmal testen. Seis im Garten oder auf irgendeiner Wiese.

    Viel Glück. vlg. :)

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    Antwort von solluna solluna

    Hallo, Du kannst es 1. damit versuchen, wieder aufs Rad zu steigen - am besten mit Begleitung, damit es leichter fällt. 2. Kommt es öfter vor als man denkt, dass ein Trauma zurückbleibt, was i.d.R. recht gut behandelbar ist. Speziell ausgebildete TraumatherapeutInnen findest Du beim "Deutschen Institut für Psychotraumatologie" DIPT, "Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie", DeGPT; "emdr.de" Also, Du musst Dich damit auch nicht ewig lange herumquälen!!! Viel Erfolg!!

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    Antwort von engel12 engel12

    Ich hatte vor vier Jahren einen Verkehrsunfall und war dadurch traumatisiert , hatte wochenlang Albträume. Leider war ich dazu gezwungen, mich 2 Tage danach wieder ins Auto zu setzen und zu fahren.Du kannst dir sicher vorstellen, wie es mir da ging.Meine Knie zitterten und fühlten sich schlapp an ,aber ich mußte da durch.Es gab keine andere Alternative . Es dauerte ca 3-4 Wochen bis diese unangenehmen Gefühle verschwunden waren . Die Ängste ,das so etwas wieder passieren könnte, waren noch einige Monate da.Ich ging zu einen psychologischen Psyhotherapeuten . Ich rate dir,setze dich sobald wie möglich wieder auf das Fahrrad und fahre ,auch wenn es Überwindung kostet .Je ehr, um so besser,damit sich die Ängste nicht verfestigen .Je länger du wartest,um so schwieriger wird es.Trau dich und gib dir einen Ruck!Fang erst einmal mit kleinen Strecken an und dann kannst du nach und nach die Fahrten verlängern ! Ich wünsche dir gutes Gelingen ! MfG

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    Antwort von Dichterseele Dichterseele

    Das ist völlig normal:

    Dein Unterbewusstsein assoziiert Fahrrad mit Unfall und geht in Vermeidungstaktik.

    Erstmal solltest Du das Radeln lassen, dann langsam auf einem ungefährlichen Gelände mit Helm vorsichtig probieren, dann nur auf Gehwegen oder Radwegen fahren - die Angst vorm Straßenverkehr wirst Du erst nach Jahren los!

    Möglicherweise hilft Dir auch eine Hypnose-Behandlung, diese Ängste in den Griff zu kriegen. Autosuggestion in einer Meditation kann auch helfen - das ist aber nichts für Laien! Ein Hypnotherapeut wäre da vorteilhaft.

    www.psychotraining-mit-system.de

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    Antwort von wietel wietel

    Diese Phobie ist nur zu verständlich. Nur lasse Dir selbst etwas Zeit, das Ereignis zu verarbeiten, nach Umständen, eigenen Fehlern oder Fehlern anderer. Mach das bitte allein, damit Du nicht von anderen beeinflußt wirst, und mache es ehrlich vor Dir selbst. Alle diese Erkenntnisse rasen in Dein Unterbewußtsein. Unbearbeitet reagierst Du weiterhin animalisch und automatisch negativ. Bei Aufarbeitung gehen die Umstände des Vorfalls ebenso ins Unterbewußtsein. Der Vorfall ist erklärbar, nicht mehr bedrohlich und die Phobie verschwindet. Und dann fange langsam, langsam wieder an. Das sich einstellende Glücksgefühl gibt Dir neue Kraft für neue Ziele. Fehler oder Unglücke sindalso, wenn man richtig damit umgeht, nicht Probleme sondern Chancen!!!

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Glaubst Du wirklich jeder Laie ist fähig zu einer systematischen Aufarbeitung??? Und ehrlich zu sich selbst sind doch die wenigsten Menschen. Leider...

    Und wenn so ein junges Ding sich über sich selbst wundert und nichtmal spannt, dass es einen Unfallschock hat, dann ist es mit dem nachdenken können wohl nicht so weit her...

    Kommentar von Nudelsuppe87 Nudelsuppe87Nudelsuppe87

    Ich verbitte mir solche Kommentare bei meiner Frage! Danke!

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    Antwort von bini2803 bini2803

    Hallo! Erstmal Glückwunsch, dass dir nicht mehr passiert ist! Nun zu deiner Frage: es ist leider NICHT richtig (so wie hier teilweise angeraten), dass du mal einfach warten sollst und sich das Problem von alleine auflöst! Je länger du jetzt wartest, desto mehr verwurzelt sich deine Sperre in deinem Unterbewusstsein. Du hast 3 Möglichkeiten - du kannst mit Beistand durch Freunde selbst beginnen, dich mit dem "Feind" Fahrrad wieder anzufreunden und gehst durch die Schweißausbrüche und Angstmomente, um wieder frei zu werden, du nimmst einen Psychologen in Anspruch oder du gönnst dir 1 bis 2 Hypnosesitzungen, um die Angstblockade gegen ein positives Denkmuster auszutauschen. Momentan hat dein Unterbewusstsein einfach eine Schutzfunktion aufgebaut und die gefährliche Erfahrung als "Norm" abgespeichert. Es wird also Zeit, dass du diese Sperre wieder verabschiedest, da sie dich belastet. Welche Methode auch immer du wählst - wichtig ist, dass du nicht länger wartest, da sich die Angst nicht von alleine auflöst und unter Umständen "festsetzt". Ich wünsche dir viel Erfolg! Sabine Fernau, Ganzheitliche Praxis für Hypnose, Coaching und Beratung

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    Antwort von Tigrillo Tigrillo

    "aber mittlerweile weiche ich Fahrrädern aus, sobald ich sie sehe, weil ich immer das Gefühl habe, die bauen gleich einen Unfall."

    Das bedeutet: du hattest einen Radfahrer umgefahren!

    Kommentar von Nudelsuppe87 Nudelsuppe87Nudelsuppe87

    Nein, es bedeutet, dass ich Fahrrädern ausweiche, weil ich Angst habe, dass sie einen Unfall bauen....wie kommst du darauf, dass ich einen Fahrradfahrer umgefahren habe?

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    Antwort von Karl478 Karl478

    das ist ein trauma,ist aber danach zum teil normal,wahrscheinlich ist das erlebte noch zu frisch,du brauchst abstand.

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    Antwort von MiaMamaRia MiaMamaRia

    Sicherlich ein Trauma...nichts unnormales nach einem Unfall! Sollte die Furcht länger andauern, dann begib dich in Therapie!

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    Antwort von alchemist2 alchemist2

    Wenn du noch lange wartest, dann brauchst du garantiert einen Psychologen. Je eher du dagegen angehst und dich einfach aufs Fahrrad setzst, desto schneller hilfst du dir selber. Es muss ja nicht gleich der Strassenverkehr sein, für den Anfang tut es auch ein grosser leerer Platz. Vielleicht begleitet dich ja auch jemand.

    Von allein wird sich nichts ändern, DU ALLEIN entscheidest, ob du in der Angst bleiben oder besser neu mit dem Radfahren beginnen willst. Unfälle passieren überall und täglich.

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    Antwort von kindergarten kindergarten

    Du hast wahrscheinlich jetzt eine FahrradPhobie. Das kann man psychologisch behandeln.

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    Antwort von wefsaateru16 wefsaateru16

    es wird irgenwann schon weggehen,lass dir einbisschen zeit,ich finde es ganz normal so.und,wenn du dich auf einem fahrrad setzen würdest,heißt das ja nicht gleich,dass du ein unfall machen wirst : ) tipp:wenn du wirklich angst hast,trag doch einen helm,wenn du keinen anhattest,mindestens bekommt man da keine gehirnerschütterung

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Ach ja? Guter Rat aus dem vorletzten Jahrhundert: Das wird schon, die Zeit heilt alle Wunden?

    Hattest Du schonmal nen Unfall? Hast Du Psychologie studiert? Offenbar nein!

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    Antwort von LittleButterfly LittleButterfly

    Ich würde sagen versuche dich zu überwinden.. Ansonsten suche einen Psychologen auf, wenn du richtig angst davor hast wieder Fahrrad zufahren..

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    Antwort von weberwf weberwf

    Versuchs mal mit 'nem Helm auf'm Kopf. Gibt gleich ein sicheres Gefühl.

    Kommentar von Nudelsuppe87 Nudelsuppe87Nudelsuppe87

    Einen Helm habe ich ja, extra nun gekauft, geht nich.

    Kommentar von Dichterseele DichterseeleDichterseele

    Ein Helm ist ja auch keine Psychotherapie - gegen traumatische Ängste hilft nur eine Trauma-Behandlung. Warum hat sich im Krankenhaus niemand darum gekümmert? Glauben die Ärzte immernoch, es reiche, jemanden wieder zusammenzuflicken? Eine Kur könnte Dir helfen. Frag mal Deinen Hausarzt, ob es Einrichtungen gibt, wo Unfallschocks behandelt werden. Du solltest aber nicht in eine Klinik gehen, wo Krebspatienten oder Süchtel hinkommen...

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    Antwort von THJ1991 THJ1991

    Das hat auf jeden Fall eine psychische Ursache,eine "Phobie".Man kann sich psychologisch behandeln lassen.

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