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Ab welchem Blutzuckerspiel schwebt man in Lebensgefahr?

gefragt von RytaelRytael am 17.04.2009 um 13:43 Uhr

Ich habe bei Google leider Nichts gefunden, weshalb ich noch einmal hier fragen möchte.


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Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


anonym
beantwortet von Regenmacher am 17. April 2009 13:55
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Hilfreichste Antwort

So einfach ist das auch garnicht zu beantworten, weil es diese festen Werte nicht gibt.

Erstens wäre zu klären, welcher Typ, Diabetes 1 oder 2, gefragt ist. Und danach ob eine Überzuckerung oder Unterzuckerung vorliegt.

Bei einer Überzuckerung im Bereich von 500 oder mehr (normal wären 100) werden auf Sicht verschiedene Körperfunktionen geschädigt (Augen, Durchblutung etc.) bevor eine Lebensgefahr besteht.

Schädlicher für einen Diabetiker ist aber eine Unterzuckerung weit unter 100, weil der Patient ins Koma fällt und daran stirbt, wenn nicht schnell Hilfe da ist.

Darum wird ein Diabetiker nie ohne Traubenzucker aus dem Haus gehen, weil ihm dieses im Falle einesFalles vor dem Koma rettet.

Kommentar von A2b5566102a582b95e48e53507a80e20smallRytael am 17. April 2009 13:58

Und wenn wir beispielsweise von einer Alkoholisierung sprechen? Und nicht von einer Diabetes?


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Floeckli
beantwortet von Floeckli am 17. April 2009 13:45
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Praline
beantwortet von Praline am 17. April 2009 13:49
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Nach einer Mahlzeit steigt der Blutzuckerspiegel sprunghaft an und übersteigt den oberen Sollwert erheblich (bis über 200 mg/dl, 11,1 mmol/l). Insulin wird dadurch ins Blut ausgeschüttet und senkt den Blutzuckerspiegel recht schnell. Durch die anhaltende Wirkung des Insulins bis zu dessen biologischem Abbau wird aber der Blutzucker weiter gesenkt. Die Insulinwirkung hält zu lange an und wird nicht gehemmt. Es droht eine überschießende Situation: eine Unterzuckerung, die aber von der Glucagonwirkung verhindert wird. Insulin ist also nur für die obere Grenze zuständig, die der Blutzuckerspiegel nicht überschreiten darf.

Glucagon


Imbecillitas
beantwortet von Imbecillitas am 17. April 2009 13:49
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es gibt 3 formen von diabetischem koma.

das ketoazidotische koma tritt eher bei typ 1 diabetikern auf und verzeichnet im allgemeinen blutzuckerwerte so um die 300mg/dl. der blutzuckerspiegel und daraus resultierende dehydratation ist hierbei jedoch nicht das eigentlich gefährliche sondern die azidose.

das hyperosmolare koma (typ 2 diabetes) dagegen hat blutzuckerwerte so um die 600mg/dl.

das laktatazidotische koma kann unter einnahme von oralen antidiabetika auftreten. gefährlich ist hierbei ebenfalls die azidose = übersäuerung.


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