Ludwig XIV. war ein totalitärer Herrscher und alles was er sagte, war Gesetz! Er hatte sich zum obersten Gesetzgeber, Richter- und Kriegsherrn gemacht und er nutzte seine uneingeschränkte Macht rücksichtslos gegen seine Nachbarländer, vor allem aber gegen das römisch-deutsche Reich. Ludwig XIV. machte Frankreich während seiner langen Regierungszeit von 1661-1715 zur blühenden Wirtschafts- und stäksten Militärmacht in Europa und er vergrößerte damit Frankreichs Staatsgebiet auf Kosten seiner Nachbarn!
Das nach dem 30-jährigen Krieg stark ausgeblutete und relativ wehrlose Deutschland bekam Ludwigs Machtgier besonders zu spüren; denn er annektierte mitten im Frieden Elsass und Lothringen und überzog die linksrheinischen Gebiete, im besonderen die Pfalz (Rheinland-Pfalz) mit verheerenden Kriegen. Dieser mit deutschen Augen betrachtet verbrecherische König legte damit den Grundstein für die vielen späteren, fast 300 Jahre andauernden, deutsch-französischen Kriege!
Davon will heute natürlich niemand mehr etwas wissen; denn die Schuldfrage zu Lasten Deutschlands scheint in den gefälschten Geschichtsbüchern wohl nun für alle Zeiten zementiert zu sein?
Titel / Referat: Absolutismus als Herrschaftsform - Staat und Gesellschaft im 17. Jahrhundert
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3 Geschichtliche Errungenschaften des Absolutismus
Wirtschaft / Verwaltung / Gesellschaft
. Ausbau einer Demokratie
. Aufgaben :
der Konzentration der Macht beim Monarchen entsprach ein zentraler und hierarchischer Aufbau der Behörden
im Auftrag des Königs arbeitete eine abhängige, weisungsgebundene Beamtenschaft
die Spitzen der Verwaltung waren direkt dem König gegenüber verantwortlich, dieser berief und entließ sie
nicht nur der Adel sondern auch immer mehr das Bürgertum stellte die Fachleute zur Verfügung, die der bürokratische Obrigkeitsstaat brauchte
großes „stehendes Heer“ (ständig einsatzbereit) → der Großteil der Staatsausgaben floss damit in die Wirtschaft
große und disziplinierte Heere waren für die Monarchen unerlässliche Werkzeuge im wirtschaftlichen, diplomatischen und militärischen Konkurrenzkampf mit anderen Mächten
Heer als eine der wichtigsten Stützen der Macht
drei Dinge erzeugten ein großes Geldbedürfnis :
das machte den Ausbau des staatlichen Finanz- und Steuerwesens notwendig