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Antworten von skyfly71

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    Mit Marihuana erwischt
    Antwort von skyfly71 Fragant

    "Die Person" hat in jedem Fall nichts besonders schlimmes zu erwarten. Es hängt allerdings nicht nur vom Bundesland ab, sondern auch davon, WO in Niedersachsen sich das zugetragen hat^^ Am wahrscheinlichsten ist aber tatsächlich eine Verfahrenseinstellung gemäß §31a BTMG. Im allerallerschlimmsten Fall wäre eine Geldstrafe in Höhe von ca. einem Netto-Monatseinkommen zu erwarten. Dies halte ich aber für extrem unwahrscheinlich.

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    Telefon Nachrichten vor Gericht als Beweis ausreichend ?
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Da das Handy möglicherweise Tatwerkzeug war (Verabredung zu einer Straftat bzw. Medium, um an die Drogen zu kommen), MUß es sogar bis zum Abschluss des Verfahrens sichergestellt bleiben. Stellt sich heraus, dass Du die Tat begangen hast, ist das Handy einzuziehen. Dann bekommst Du es nicht zurück.

    Sofern die Sicherstellung des Handys in Ordnung war, ist auch das Auslesen in Ordnung.

    Ob Dir ein Anwalt tatsächlich was bringt, ist per Ferndiagnose kaum zu beurteilen. Die 700,-€, die ein Anwalt kostet, spielt er in vielen Fällen aber auf keinen Fall wieder ein.

    Dass sich die Versprechungen der Polizei hinterher als falsch heraus gestellt haben, bringt Dir jedenfalls keinerlei Vorteile.

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    Wie kann ich nach einer Polizeikontrolle die Namen der Polizisten herausfinden?
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Du kannst eine generelle Dienstaufsichtsbeschwerde bei dem Polizeipräsidenten der zuständigen Polizeiinspektion einreichen. Dabei beschreibst Du einfach den Polizisten. Den Namen mußt Du dabei gar nicht kennen, der wird bei Bedarf schon ermittelt. Einen Auskunftsanspruch bei der Polizei hinsichtlich der beteiligten Polizisten hast Du hingegen nicht.

    An der Aussage ist aber - auch wenn sie fremdenfeindlich sein mag - nichts verbotenes zu erkennen. Sowohl eine Dienstaufsichtsbeschwerde als auch eine Strafanzeige laufen hier entsprechend ins Leere.

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    Strafantritt Termin paar Tage verschieben (Offenen Vollzug)
    Hilfreichste Antwort von skyfly71 Fragant

    Wenn Du die Strafe nicht zum Tag der Ladung antrittst, dann wird dies dem Jugendrichter zurück gemeldet. Dieser erlässt dann Haftbefehl, der geschrieben und an die Fahndung bei der Polizei geschickt werden muss. Dies dauert meist 1-2 Wochen. Und dann muß die Polizei auch Zeit haben, Dich einzufangen...

    Es kann allerdings Auswirkungen auf die Entscheidung haben, ob Du vorzeitig entlassen wirst, wenn Du eingefangen werden mußtest und Dich nicht selbst gestellt hast.

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    Bewährungswiderruf wegen Glücksspiel???
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Ja, eine Änderung der Auflagen und Weisungen ist im Nachhinein jederzeit möglich http://dejure.org/gesetze/StGB/56e.html Das ist ja auch gut so, da sich die Lebenssituation des Verurteilten ja auch so verändern kann, dass es einfach nicht mehr passt.

    Alleine der Umstand, dass Du dem Glücksspiel fröhnst, kann kein Grund für einen Widerruf sein, wenn es keine entsprechende Weisung gibt. (und selbst DANN wäre das ohne neue Ermittlungsverfahren nicht möglich).

    Wenn das Gericht erwägt, die Bewährung zu widerrufen, muss es ganz definitiv einen Grund geben, der ganz woanders liegt. Wenn Du einen Bewährungshelfer haben solltest, wird der ziemlich sicher mehr wissen - oder sich erkundigen können. Andernfalls wirst Du den Termin abwarten müssen.

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    jugendschöffe
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Jugendschöffen müssen mindestens 25 Jahre alt sein und erzieherisch besonders befähigt sein - in der Regel wegen mehrerer eigener Kinder oder einem entsprechenden Beruf. Und dann muß man vom Jugendhilfeausschuß auch als Jugendschöffe benannt werden.

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    Gerichtliche Zuständigkeit
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Der RICHTIGE Weg ist, dass Du zunächst beim Jugendamt, das für den Wohnort des Kindes zuständig ist, darum bittest, eine Umgangsvereinbarung mit der Kindesmutter abzuschließen. Erst wenn das scheitert, kannst Du eine Klage auf Regelung des Umgangs einreichen - beim Amtsgericht, das für den Wohnort des Kindes zuständig ist.

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    Frage zu Straftat und Angestellter im Öffentlichen Dienst
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Ja, Dein Arbeitgeber wird meines Wissens nach gemäß der Anordnung über Mitteilungen in Strafsachen (Mistra) von dem Urteil informiert werden. Konsequenzen dürfte es aber nur insoweit haben, als dass für Dich mit dem Ende der Ausbildung dann erst mal Schluss ist mit öffentlichem Dienst.

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    Wie läuft das mit der Berufung genau?
    Hilfreichste Antwort von skyfly71 Fragant

    Bei einer Berufung, die nicht auf das Strafmaß beschränkt wurde, beginnt alles noch mal ganz von vorn - nur eben beim Landgericht. Und dort kann man dann auch neue Beweise einführen.

    Ein "Aussage gegen Aussage" gibt es im deutschen Strafrecht allerdings nicht. Es gibt nur glaubwürdige und unglaubwürdige Zeugenaussagen. Und wenn eine Zeugenaussage glaubwürdig ist, dann reicht dies für eine Verurteilung.

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    Schriftliche Zeugenaussage
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung ungemein ( § 164 StGB ):

    (1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    So lange Du bei der Wahrheit bleibst, kann Dir nichts passieren. Du brauchst auch keinen Anwalt. Wenn Du nicht mehr dazu sagen kannst, als Du es schon getan hast, dann teilst Du dies der Polizei eben so mit.

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    Handy vom Lehrer abgezogen
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Die Schule muss das Handy am selben Tag am Ende des Unterrichts wieder aushändigen. Der Einfachheit halber verweise ich hier mal auf eine andere Antwort von mir

    http://www.gutefrage.net/frage/darf-der-rektor-mein-handy-ueber-nacht-behalten#a...

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    Jobcenter zahlt Strom und Miete...wer bekommt die Rückzahlung?
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Du irrst. Das Jobcenter zahlt Deinen Strom nicht. Das machst Du schon selbst. Das Jobcenter ist nur so nett, das Geld direkt von Deinem Geld abzuzweigen und an den Stromversorger zu überweisen. Damit du es nicht aus versehen ausgibst. Entsprechend steht Dir auch die Nachzahlung für Strom zu.

    Anderes gilt nur dann, wenn Du Stromkosten für Warmwasserzubereitung und/oder Heizung bekommst. DAS zahlt das Jobcenter für Dich und entsprechend bekommt auch das Jobcenter die Rückzahlung (genauer: Die ziehen es bei Deiner nächsten Zahlung einfach vom Überweisungsbetrag ab)

    Kommentar von schwanzraspel schwanzraspel

    Meiner Meinung nach bezahlt das Job center den Haushaltsstrom nicht. Das Geld dafür wird auch nicht abgezweigt. Und vom jc auch nicht an den stromanbieter weiter geleitet.

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    Welche Strafe hat man beim Handel mit 0,5 kg Cannabis ungefähr zu erwarten?
    Antwort von skyfly71 Fragant

    In diesem Fall geht es um eine "nicht geringe Menge". Dies stellt ein sogenanntes "Verbrechen" dar und ist deshalb ein Fall der notwendigen Verteidigung es ist also ein Pflichtverteidiger zu bestellen, der mit ca. 600,-€ zu buche schlägt. Hinzu kommen Gerichtskosten von ca.. 150,- Euros. Die große Unbekannte sind dabei die Laborkosten beim LKA, um den Wirkstoffgehalt zu ermitteln. Da ist man schnell mal mit 2000,-€ oder noch mehr dabei.

    Schätzungsweise 2000 - 4000,-€ können es also durchaus werden. Was für den Täter aber eher das kleinere Problem darstellt. Die Mindeststrafe beträgt 1 Jahr und man ist dabei schnell in Bereichen, in denen eine Bewährungsstrafe gar nicht mehr möglich ist. Und durch eine Inhaftierung kann man die Gerichtskosten dann eh erst mal nicht zahlen.

    Kommentar von TheGrow TheGrow Fragant

    Im Grunde genommen hast Du die Frage ja schon komplett und natürlich richtig beantwortet.

    Dem möchte ich nur noch den Gesetzestext anführen:


    § 29a Betäubungsmittelgesetz (BtMG) - Straftaten

    (1) Mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr wird bestraft, wer

    1. als Person über 21 Jahre Betäubungsmittel unerlaubt an eine Person unter 18 Jahren abgibt oder sie ihr entgegen § 13 Abs. 1 verabreicht oder zum unmittelbaren Verbrauch überläßt oder

    2. mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel treibt, sie in nicht geringer Menge herstellt oder abgibt oder sie besitzt, ohne sie auf Grund einer Erlaubnis nach § 3 Abs. 1 erlangt zu haben.

    (2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.


    Gab aber selbst verständlich von mir für Deine perfekte Antwort einen Daumen hoch.

    Gruß
    TheGrow

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    Paragraphendeutung
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Vor dem Jugendschöffengericht wird angeklagt, wenn eine Strafe von mehr als einem Jahr Jugendstrafe in Betracht kommt - wenigstens bei einem Angeklagten, falls es mehrere gibt.

    In aller Regel ist es bei einer "einfachen" Körperverletzung so, dass der Angeklagte bereits eine Jugendstrafe hat, also einen "Nachschlag" (eine entsprechend höhere Jugendstrafe) bekommen wird.

    Bei Heranwachsenden ist grundsätzlich zu prüfen, ob Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht anzuwenden ist. Deshalb wird immer vor dem Jugendgericht angeklagt - es kann aber trotzdem eine Erwachsenenstrafe bei rauskommen.

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    Autounfall. worauf plädieren mitschuld oder nicht schuldig.
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Schildere es so, wie Du es wahrgenommen hast. Die Beurteilung, wer Schuld ist und wer welche Kosten zu tragen hat, treffen am Ende die beteiligten Versicherungen. Und es ist auch Aufgabe der Versicherung, unberechtigte Ansprüche abzuwehren.

    "Plädieren" tust Du sowieso nicht. Von Dir wird nicht verlangt, die Schuldfrage zu klären. Man möchte nur, dass Du ungeschminkt schilderst, was Du gesehen und wahrgenommen hast. Zusammen mit den anderen Schilderungen von Zeugen und Beteiligten ergibt sich dann ein Gesamtbild.

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    War es eine Vergewaltigung? Bitte durchlesen...
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Nein, es war keine Vergewaltigung.. Dafür ist -- wie der Name schon sagt - die Androhung oder Anwendung von Gewalt erforderlich. Dies ist hier ja scheinbar nicht der Fall gewesen.

    Strafbar war es trotzdem. Die Geschichte klingt evtl. nach dem Missbrauch Widerstandsunfähiger http://dejure.org/gesetze/StGB/179.html Das ist auch eine Sexualstraftat und kaum weniger schlimm als eine Vergewaltigung. Wegen sowas kann ein Mann laaaange Zeit ins Gefängnis kommen. Allerdings kommt es dann schon noch auf den Einzelfall und auf Details an. Dass Du noch selbständig mit ihm gehen konntest und auch selbständig wieder "geflüchtet" bist, spricht allerdings eher gegen eine Wiederstandsunfähigkeit. Es ist eben auch nicht jeder schlechte Sex auch gleich eine Straftat.

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    Nach der Ausbildung zur Erzieherin Studieren geht das ?
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Erzieherin hast Du automatisch die Zugangsvoraussetzungen für ein Studium der Sozialen Arbeit. Aber auch NUR für diesen Studiengang. Für alles andere mußt Du die einjährige FOS machen und auch bestehen. Was Du vorher an Schulfächern hattest, spielt dabei keine Rolle.

    Allerdings kannst Du auch mit FOS Sozialwesen z.B. Wirtschaftsjura studieren..

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    Scheinehe gestanden nach 9 jahren scheidung!!!!!!!!
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Und was stellst Du Dir so vor, was das Jugendamt machen soll, wenn der Kindesvater sich eh nicht um die Kinder kümmert und lediglich eine ziemlich merkwürdige Idee geäußert hat?

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    kennt jemand ein schneideprogramm?
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Ich arbeite mit Videopad. Das kostet eigentlich Geld, ist in der Testphase aber kostenfrei. Und das ist schon echt gut und hat ne Menge Funktionen - inkl. separater Tonspur.

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    Anfechtung des bestehenden Umgangsrechtes
    Antwort von skyfly71 Fragant

    Das ist kein Einzelproblem, sondern damit müssen alle Eltern von Trennungskindern irgendwie zurecht kommen. Und natürlich musst Du Dir "Sorgen" machen, dass Du Dich in Zukunft mit dem Kindesvater abstimmen musst, wann das Kind bei ihm ist und wann bei Dir.

    Sinnvoller - weil kostenneutral - ist immer, beim Jugendamt eine Umgangsvereinbarung auszuhandeln.. In aller Regel kommt dabei auch nix anderes raus, als wenn man sich vor dem Familiengericht streitet. Nur, dass ein Verstoß gegen die Vereinbarung keine Konsequenzen hat, Bei einem Beschluss vom Gericht kann das schon anders aussehen. Da kann ein Zwangsgeld verhängt werden.