Nebenwirkungen von L-Thyroxin 75?

3 Antworten

Nun, L-Thyroxin wird bei einer Unterfunktion der Schilddrüse verordnet ( und zwar so zurückhaltend, dass eine Fehlmedikation sich auf die wirklich geringe Zahl von Fehldiagnosen beschränkt . Davon gehe ich im Moment erst mal nicht aus ).

75 Mikrogramm als Einstiegsdosis sind tatsächlich am oberen Ende des üblichen, aber auch das sollte sich nach einigen Tagen geben, wenn der Körper aufgrund der hohen Dosis die "Eigenproduktion" runter fährt.

Wenn die Dosis vlt. für den Anfang etwas zu hoch gegriffen war, ist das was passiert nicht unbedingt Nebenwirkungen sondern Überdosierungsanzeichen. Die sollten da ja eine Unterfunktion behandelt wird, mit den Symptomen einer Überfunktion identisch sein.

Für den Durchfall trifft das auf jeden Fall zu, die allgemeinen Unterleibsprobleme ( vermutlich aufgrund der wieder auf Hochturen laufenden Verdauung ) auch. Auch so ein drückender Kopfschmerz ist bei Überfunktion nicht ungewöhnlich.

Lediglich Magenschmerzen und Müdigkeit sind nicht unbedingt das an Symptomen, was man bei einer Überfunktion erwartet.

Es gibt nur vier Möglichkeiten:

1. Das Medikament ohne Rücksprache mit dem Arzt wie verordnet weiternehmen, und erst wenn es nach mindestens 2 Wochen nicht besser ist, den Arzt hinzuziehen.

2. Das Medikament weiter wie verordnet nehmen aber einen Arzttermin vereinbaren.

3. Das Medikament absetzen und einen Termin beim Arzt machen.

4. Das Medikament absetzen und keinen Termin beim Arzt machen.

Für mich käme nur Variante 1 oder 2 in Betracht. Welche man letztendlich nimmt ist eine sehr individuelle Entscheidung.

Hier kannst du es dir durchlesen, herunterladen und sogar vorlesen lassen. ( glaube ich zumindest)

Scheinbar war kein Beipackzettel dabei und der Arzt der es dir verschrieben hat lässt dich auch im Unklaren.

Trau dich was, und goolge mal! Du wirst sehen, es wirkt echt befreiend.

<(O_o)>


voayager  20.10.2016, 23:32

Unsinn, ein Beipackzettel iss immer dabei, sie hat ihn einfach nicht gelesen, so einfach isses in dem Fall.

Es kann schon an der Umstellung liegen.Mir ging es damals bei der Anfangs-Einnahme von 50 Microgramm so. Das legt sich aber nach ein paar Tagen.Wichtig ist aber immer die Diagnose und Abstimmung mit dem  Hausarzt und Endokrinologen.Wenn das Unangenehme länger anhält, musst Du das Deinem Arzt mitteilen und die Dosis evtl. ändern.