Frage von fragSteffi, 1.071

Zuckersucht - Metformin mittlerweile zu niedrig dosiert?

Hallo!

Wegen einer Insulinrestistenz nehme ich seit mittlerweile 4 Monaten Metformin 2000mg täglich bei einer Größe von 1,61m und 68kg - kein Idealgewicht, aber auch nicht adipös.

Bevor ich das Metformin genommen habe, hätte ich fast ausschließlich Süßes essen können (und das habe ich auch gemacht :p ), was ja ziemlich typisch bei einer Insulinrestistenz ist. Nach erster Einnahme hat das ziemlich schnell nachgelassen, bis ich mich wieder aufs deftige eingeschossen habe.

Der Appetit insgesamt hat auch ziemlich abgenommen. Nun ist es aber so, dass ich wieder nur Süßes essen könnte und das rund um die Uhr. Ich esse auch unglaublich viel zu den Mahlzeiten (zwischendurch esse ich kaum was) und das, obwohl ich mich kaum bewege!

Kann es also sein, dass das Metformin ihre Wirkung verloren hat und ich vielleicht höher dosiert werden müsste?

Soweit ich weiß, ist 2000mg täglich eigentlich die Höchstdosis, vor allem bei meiner Gewichtsklasse.

Ja, ich weiß, dass ich da meinen Arzt fragen muss. Das werde ich auch tun. Nur würde ich trotzdem gerne nicht bis auf einen Termin ungewiss warten und hoffe auf ähnliche Erfahrungen.

Expertenantwort
von Lirin, Community-Experte für Diabetes, 833

Hallo!

Da Medikamente nicht überdosiert werden dürfen, wenn bereits die Höchstdosierung eingenommen wird, könnte es sein, dass du vielleicht ein anderes Medikament bekommst. Wenn deine Werte aber in Ordnung sind, dann muss nichts verändert werden.

Du solltest wirklich mal eine Ernährungsberatung machen, man kann den Körper auch ein wenig austrixen. Versuch doch mal deinen Heißhunger auf Süßes auf Obst oder selbstgemachtes Jughurt mit frischen Früchten und Süßstoff zu fokusieren. Auch Fruchtcremen kann man so machen und hat eine tolle, süße Nachspeise. Du kannst auch Bonbons ohne Zucker versuchen.

Wichtig wäre, wenn du dich ausgewogen ernährst aber das weißt du sicherlich selbst. Weiters wäre es eigentlich besser, wenn du 5 kleinere Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag verteilst. Das verhindert solche Fressatacken!

Auch viel Bewegung bringt einiges für den Blutzucker und vielleicht kannst du ja so ein wenig abnehmen.

Besprich das alles unbedingt mal mit deinem Diabetologen, ich hoffe du bist bei einem in Behandlung! Vielleicht schreibst du mal ein paar Tage ganz genau auf was du isst mit Datum und Uhrzeit und auch gleich deine Blutzuckermessungen dazu. Das hilft deinem Arzt ungemein die Situation besser abzuschätzen.

Ich wünsche dir noch schöne Feiertage und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

Kommentar von konstanze85 ,

Vielleicht schreibst du mal ein paar Tage ganz genau auf was du isst mit Datum und Uhrzeit und auch gleich deine Blutzuckermessungen dazu.

Bei einer Insulinresistenz, die noch KEIN Diabetes Typ 2 ist, wird ihr Blutzucker immer noch normal sein. Nur durch einen Zuckertest kann festgestellt werden, dass eine Insulinresistenz vorliegt, wobei die Bauchspeicheldrüse immer (noch) in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel von selbst zu reduzieren. Bei Diabetes Typ 2 ist das leider nicht mehr so.

Kommentar von Lirin ,

Hallo!

Metformin bekommt man nur, wenn der Blutzucker schon zu hoch ist und dann Diabetes besteht. Sie hat also schon eindeutig Diabetes Typ 2!

Und noch etwas, auch bei einem Typ 2 Diabetiker erzeugen die Inselzellen nach wie vor Insulin und sind auch in der Lage den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Wie gut das geht hängt von vielen Dingen ab.

Lg Lirin

Kommentar von konstanze85 ,

Metformin bekommt man nur, wenn der Blutzucker schon zu hoch ist und
dann Diabetes besteht. Sie hat also schon eindeutig Diabetes Typ 2!

auch hier nochmal: Das ist schlicht falsch. Ich kann da sogar aus eigener Erfahrung sprechen.

Bitte hör auf zu behaupten, dass Insulinresistenz und Diabetes ein und dasselbe sind. Das ist wirklich einfach falsch. Ich habe Dir sogar einen Link genannt, wo Du das genau nachlesen kannst, aber auch ein Arzt kann es Dir bestätigen.

Und noch etwas, auch bei einem Typ 2 Diabetiker erzeugen die Inselzellen
nach wie vor Insulin und sind auch in der Lage den Blutzuckerspiegel
wieder zu senken. Wie gut das geht hängt von vielen Dingen ab

Genau das ist der Punkt und der Unterschied. Bei Diabetes schafft es die Bauchspeicheldrüse nicht mehr komplett allein. Bei einer Insulinresistenz schon (noch).

Du hast selbst Diabetes, stimmts? Gib der Fragestellerin doch die Chance, dass sie da nicht hinkommt und bitte verbreite nicht so eine Information.

Antwort
von Spielwiesen, 670

Sorry, aber hast Du schon mal daran gedacht, Deine Blutwerte analysieren zu lassen? Klingt wie riesiger Vitamin B-Mangel, außerdem Magnesium, Vitamin D und noch vieles mehr - das alles wird durch Junkfood immer schlimmer. Manchmal tut es ganz gut, seinen Verstand einzuschalten, bevor man den Mund öffnet. 

Als Erste Hilfe kannst Du - sobald der Heißhunger Dich überfällt - sofort Proteine - also z.B. ein gekochtes oder ein Spiegelei oder auch zwei - zu Dir nehmen und staunen, wie schnell Du keine Lust mehr auf Süßes hast. Süßhunger ist nämlich primär ein Zeichen von Eiweißmangel.

Der Bauchspeicheldrüse hilfst Du auf die Sprünge, wenn sie mehr Chrom bekommt: also mach dir einen Zimt-Tee (1 Teel. mit heißem Wasser aufbrühen, trinken - und das täglich. Alter Diabetikertrick!)

Also nix wie ran! Such Dir gleich eine Ernährungsberatung (evtl. mit Hilfe der Krankenkasse) - die schaut auf die Gesundheit und wie Du es in diesem Fall richtig machen kannst. 

Und nicht vergessen: Ein Arzt ist nur für Krankheit zuständig! Er verordnet nur Mittel, die die Symptome abwürgen (Methode: wenn der Auspuff qualmt, einfach einen Korken reinstecken - dann qualmt er nicht mehr!) Einen Arzt, der nicht ganzheitlich an die URSACHEN für eine Krankheit denkt, einfach wechseln und einen anderen mit Schwerpunkt NATURHEILVERFAHREN suchen! Viel Erfolg!

Kommentar von fragSteffi ,

Meine Blutwerte wurden erst kürzlich getestet und es war so ziemlich alles gut.

Und glauben Sie mir, ich habe sehrwohl meinen 'Verstand eingeschaltet' und verschiedene Möglichkeiten durchdacht, bevor ich törichterweise 'meinen Mund geöffnet habe'.

Kommentar von Spielwiesen ,

Steffi - bitte nicht mißverstehen: mit Mund öffnen meinte ich, wenn Sie etwas Süßes hineinstecken!

Versuchen Sie doch mal Zimt , und mehr Eiweiß (zu JEDER Mahlzeit!) - das hat bei mir geholfen. Der Körper zeigt einem doch, dass er einen Mangel hat - da ist Symptombekämpfung ihm gegenüber richtig gemein.

Kommentar von fragSteffi ,

Vielleicht sagt mir mein Körper tatsächlich unterbewusst, dass er nach Eiweiß giert. Das hat er in der letzten Zeit nicht ausreichend bekommen und nun habe ich seit Tagen Gelüste auf Rührei, welches er morgen früh bekommen wird.

Auch dir Danke für deine Antwort!

Kommentar von Spielwiesen ,

Ja, der Körper sagt einem, was er braucht - man muss es nur richtig interpretieren. Dazu hilft, sich Wissen über die Zusammenhänge anzueignen. Ich bin richtig fit geworden mit Hilfe von Jutta Bruhn ( jutta - bruhn de ) - sie hat auch einen netten Stil in ihrem Newsletter. Viel Erfolg - es geht, wenn man wirklich will!

Kommentar von konstanze85 ,

Entschuldigung, wenn ich mich hier mal einmische, aber bei einer Insulinresistenz hilft kein Eiweiß. Höchstens der Umstand, dass man die Insulinresistenz beommen hat, weil man sich VORHER mit zu vielen Kohlenhydraten und zu wenig eiweiß ernährt hat. Wenn man dann anfängt, mehr Eiweiß UND weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, dann kann es den Insulinspiegel senken.

Versuchen Sie doch mal Zimt , und mehr Eiweiß (zu JEDER Mahlzeit!) -

Hier ist der Zimt das Entscheidende, das den Blutzuckerspiegel senkt, nicht das zusätzlich zugeführte Eiweiß, das täuscht dann nur und man glaubt dann vielleicht, es hat am Protein gelegen, aber der Zimt hat sein Werk getan.

Kommentar von Spielwiesen ,

Ja, Sie haben sicher recht - aber einfach zwei Ernährungsparameter zu ändern, ist doch der deutlich harmlosere Weg, oder? Wenn man erstmal den Grund für den Süßhunger mit Zimt wegbekommt und dann konsequent seine Mahlzeiten aus den Bestandteilen zusammenzustellt, die der Organismus nun mal dauernd braucht (Kohlenhydrate - Proteine - Fette) und sich dann wohler fühlt - das finde ich eindeutig besser als ein Medikament einzunehmen, das nur ein Symptom unterdrückt. Klar - es gehört noch Magnesium dazu usw., aber das würde eine Ernährungsberatung dann ergeben.

Kommentar von konstanze85 ,

Da sind wir grundsätzlich einer Meinung, Spielwiesen.

Ich habe der Fragestellerin ja auch empfohlen sich kohlenhydratärmer zu ernähren und mehr Sport zu treiben, da Sport auch nachweislich den Insulinspiegel senkst. Und wichtig ist natürlich, dass man dieses Parameter in der Ernährung und Lebensführung ändert, auch da stimme ich ihnen zu und habe dies empfohlen. Ihc selbst habe Metformin ein paar Monate nehmen müssen, wegen einer leichten Insulinresistenz und wurde sie durch Ernährungsumstellung (mehr Eiweiß plus weniger Kohlenhydrate (und hier nur gesunde, ebenso gesunde Öle)und Sport wieder los:))

Aber: Der Fragestellerin geht es ja primär darum, ob ihr Medikament evtl. erhöht werden muss, weil sie wieder einen Drang nach Süßem spürt, dieser Drang liegt aber meiner Meinung nach nicht am Medikament, sondern an der bisherigen Ernährung, kman kann ja nicht auf die Schnelle jahrelange Gewohnheiten und vor allem seinen Geschmack über Bord werfen, und hier hilft eben nur der Wille und die Disziplin, aber da bin ich mit meinem "guten" Rat bei ihr leider auf taube Ohren gestoßen, glaube ich.

Frohe Weihnachten noch:)

Kommentar von Spielwiesen ,

Ach, das würde ich nicht so negativ sehen - schauen Sie mal oben im dritten Kommentar: "Vielleicht sagt mir mein Körper tatsächlich unterbewusst, dass er nach Eiweiß giert. Das hat er in der letzten Zeit nicht ausreichend bekommen und nun habe ich seit Tagen Gelüste auf Rührei, welches er morgen früh bekommen wird."

Ich denke, die Sache erledigt sich mit den Rührei. Da ich mich erinnere, wie eklig Süßhunger sein kann und wie allergisch ich da immer auf Vokabeln wie 'Disziplin' und 'Sport' reagiert habe, bringe ich VIEL Verständnis für diese Ausnahmesituation des Stoffwechsels auf! Ich denke, die Sache ist auf einem guten Weg! (Ich packe mir für unterwegs jetzt schon lieber einen Yoghurt oder ein gekochtes Ei ein, als irgendeinem Japp nach Süßem nachgeben zu müssen. Was übrigens auch klasse hilft: (gutes) Wasser trinken, und zwar massenweise. Ich hole mir immer Quellwasser rund um meinen Wohnort! Heißer Tipp von Dr. F. Batmangelidj, der tolle Bücher darüber geschrieben hat ('Sie sind nicht krank, sondern durstig!' etc. - einfach mal googeln).

So, jetzt feiere ich weiter Weihnachten und grüße herzlich!

Antwort
von Mignon2, 762

Laien können dir leider nicht helfen. Du mußt tatsächlich auf den Arzttermin warten. Erfahrungen anderer sind nicht auf dich übertragbar, da jeder Körper anders ist und anders reagiert. Wenn du mehrere Antworten mit unterschiedlichem Inhalt erhältst, wie kannst du dann beurteilen bzw. woher willst du - selbst Laie - wissen, was richtig ist?

Verändere die Dosis nur in Absprache mit deinem behandelnden Arzt und - wie gesagt - warte den Termin ab. Wenn du dich bis zum Arzttermin selbst "therapierst", kann das schlimmstenfalls sogar kontraproduktiv sein. Du kannst die Konsequenzen nicht einschätzen.

Antwort
von konstanze85, 606

Metformin ist NICHT dazu da, um Deinen Appetit zu zügeln oder den Drang nach Süßem, sondern damit Du kein Diabetes Typ 2 bekommst und wenn Du Dich nicht am Riemen reißen kannst und so weiter lebst, dann kannst Du auch das Metformin gleich absetzen. Sorry, aber das musste ich mal so sagen. Willst Du Diabetiker werden?

Informier Dich mal nach der LOGI-Ernährungsmethode,die ist für Insulinresistente und Diabetiker genau das Richtige, dann kannst Du Metformin ganz weglassen, denn damit schadest Duauf Dauer nur Deinen Nieren und unbedingt Sport treiben und den Kalorienverbrauch senken.


Kommentar von fragSteffi ,

Warum ich das Metformin nehme, weiß ich. Das es nicht vorrangig meinen Appetit, besonders nach Süßem, zügeln soll weiß ich auch.

Ob du meine Frage richtig verstanden hast, weiß ich allerdings nicht.

Das Metformin trägt dazu bei, den Appetit (v.a. nach Süßem) zu zügeln, da der Insulinspiegel dadurch in Ordnung gebracht wird.

Meine Frage war daher, ob das Metformin vielleicht seine Wirkung bei mir verloren haben könnte, da mein Körper wieder wie vorher nach Süßem verlangt.

Kommentar von konstanze85 ,

Wie ich schon sagte, es kommt dabei auch auf Dich an. Zu glauben, dass Metformin soweit den Appetit auf Süßes oder Deftiges (also auch hier Kohlenhydrate) dauerhaft senkt, sodass man ohne Mühe darauf verzichten kann, ist halt falsch.

Du hattest vorher ungesunde Ernährungsgewohnheiten und diese musst Du ändern, weil sie eben immer wieder durchbrechen, wie Du siehst. Der Appetit darauf kommt ja nicht primär durch die Resistenz, dadurch kann er nur noch etwas verstärkt werden. Wenn es so wäre, würde Dir ja auch ein Apfel reichen oder ein Stück Traubenzucker oder eine Scheibe Vollkornbrot.

Diese "Nebenwirkung" tritt noch nicht mal bei allen auf und ist meistens auch nicht von Dauer. Wenn Du Deine Ernährungsgewohnheiten nicht durch Willen und Disziplin umstellst und Sport treibst (Sport senkt nachweislich auch den Insulinspiegel), dann wirst Du irgendwann von Metformin auf Insulinspritzen umsteigen müssen, im Extremfall.

Dein Interesse gilt wohl, wie ich verstanden habe, nur der Frage, ob Du noch mehr Metformin nehmen solltest, das ist eben der ganz falsche Gedankenansatz. Dieses Medikament ist eben kein Allheilmittel. Du musst auch den Willen un die Disziin aufbringen Dich anders zu ernähren. Dann sinkt mit der Zeit auch die Resistenz und Du kannst das Medikament vielleicht irgendwann ganz weglassen.

Wie hoch ist denn der bei Dir druch den Zuckertest gemessene Wert?

Kommentar von fragSteffi ,

Danke für deine Antwort. Tatsächlich interessiert es mich hauptsächlich, ob die Wirkung nachlassen kann. Ob sich der Körper irgendwann auch an das Metformin gewöhnen kann.

Wie hoch meine Zuckerwerte sind, weiß ich nicht. Nachdem ich das letzte Mal getestet wurde, habe ich nicht noch einmal explizit nachgefragt. Dies werde ich aber das nächste Mal tun.

Kommentar von konstanze85 ,

Tatsächlich interessiert es mich hauptsächlich, ob die Wirkung
nachlassen kann. Ob sich der Körper irgendwann auch an das Metformin
gewöhnen kann

Ich kann Dir wirklich nur dringend ans Herz legen, Dich nicht allein auf das Medikament zu verlassen. Seine Wirkung wird es nicht verlieren, aber wenn man sich dann eben nicht auch von sich aus am Riemen reißt und anders lebt (Ernährung und Sport), wird das Metformin allein nicht nützen auf Dauer, dann folgt eben Diabetes und ich hoffe Du denkst vorher um.

Ich musste selbst mal eine Weile Metformin nehmen, hatte eine Insulinresistenz und 10 Kg Übergewicht, mit Betonung auf "hatte".

Alles Gute

Kommentar von Lirin ,

Hallo!

Ich glaube, du hast die Frage nicht richtig gelesen. Sie nimmt das Metformin nicht um keinen Diabetes zu bekommen, sie hat bereits Diabetes!

Gruß Lirin

Kommentar von konstanze85 ,

In der Frage ist die Rede von einer Insulinresistenz (sogar im Fettdruck), die die Vorstufe von Diabetes ist, wenn eine Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung nicht erfolgt.

Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, dass das dasselbe ist.

Lies mal hier z.B.

http://flexikon.doccheck.com/de/Insulinresistenz

Auszug daraus:

...so dass zunächst eine pathologische Glukosetoleranz und bei weiter zunehmender Reistenz ein manifester Diabetes mellitus Typ 2 resultieren können.

Kommentar von Lirin ,

Leider wird Metformin nur bei Diabetes Typ 2 verschrieben, wenn also der Blutzucker schon laufend zu hoch ist, nicht bei einer Insulinresistenz die der Körper noch bewältigen kann!

Außerdem wird es nur verschrieben, wenn die Werte trotz Ernährungsumstellung und Bewegung nicht besser werden.

Kommentar von konstanze85 ,

Leider wird Metformin nur bei Diabetes Typ 2 verschrieben, wenn also der
Blutzucker schon laufend zu hoch ist, nicht bei einer Insulinresistenz
die der Körper noch bewältigen kann

Auch das stimmt nicht, wo hast Du das denn her? Ich kann sogar aus eigener Erfahrung sprechen. Ich hatte früher auch mal eine leichte Insulinresistenz und bekam einige Monate Metformin (niedriger dosiert).
Mein Blutzucker war auch vorher schon optimal, die Resistenz konnte lediglich durch einen Zuckertest festgestellt werden.

Das sind zwei paar Schuhe. Insulinresistenz und Diabetes sind nicht dasselbe.

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