Wenn man privat versichert ist, wie hoch könnten die Kosten dann werden, wenn man einen Krankenwagen ruft weil der Notarzt kommen muss? Und wie hoch könnten die Kosten bei einer Notaufnahmebehandlung werden?

Es kommt drauf an...
Je nach Region gelten mit den Krankenkassen verhandelte Konditionen, so gilt im Normalfall, dass ein Rettungsmittel in einer Stadt grundsätzlich günstiger ist.
Denn es handelt sich um eine höhere Auslastung mit weniger Kilometerbelastung.
Im dörflichem Bereich sieht das schon anders aus.
Rechnen sollte man ca.
Krankanwagen :
etwa 40 - 100 € Grundpauschele plus Besetztkilometer von etwa 1,80 - 3, 50 €
Rettungswagen ( ohne Arzt ) :
etwa 200 € bis 800 € plus Kilometer.
Notarztwagen ( RTW + Arzt ) :
etwa 350 - 1200 Tacken
NEF ( Notarzteinsatzfahrzeug ) = Rendezvouzsystem ( ermöglicht dem Arzt den RTW alleine weiter zu schicken...) etwa 200 € bis ... ca. 600 €.
Man sieht ... die Spanne ist schon ziemlich hoch. Auskünfte darüber geben Rettungsleitstellen ( bitte über Amtsleitungen ! ) oder die Kommunen wie Kreise, hier Ordnungsämter / Rettungsdienstleiter usw. Mit Glück wissen das die Retter vor Ort...

Wenn es sich um einen echten Einsatz handelt, also wenn Menschen in Gefahr swind und Hilfe benötigen, kostet das nichts. Auch wenn man annimmt, dass jemand Hilfe braucht.
Aber wenn du absichtlich einen Krankenwagen bestellst, obwohl du weißt, niemand braucht ihn, kostet das Geld. Das richtet sich dann nach der Gebührenordnung der Stadt/Gemeinde.
regideur am 14. Januar 2008 20:07 Ich glaube die Frage bezieht sich auf privat Versicherte weil die bei Ärzten die Kosten vorstrecken müssen und über die Krankenkasse abrechnen.
Minax am 14. Januar 2008 20:08 Das Problem bei den gesetzlich (oder privat) Versicherten ist aber auch noch, dass man manchmal meint, es sei ein Notfall. Die Kosten von 90 Euro für den Transport mit dem Krankenwagen muss man dann leider bezahlen, wenn es nicht wirklich ein Notfall war...
Miguelgonzerres Paolopestossolos am 14. Januar 2008 21:10 Bronko, da liegste wohl etwas unrichtig.
Zu 1: Das kostet immer. So wird es letztlich von den Krankenkassen vergütet. Aber : bei Privatversicherten ist es so, dass die es zumeist erst vorstrecken.
Zu 2: So, wie die 2.Partition der Antwort da steht, ist es eine "Böswillige Alarmierung". Diese jedoch stellen wir direkt in Rechnung.
Nicht selten begleitet von einem Strafverfahren / bzw. Anzeige.
Gemeint haste aber sicherlich, das "Nicht genau wissen, ob der Bedarf besteht oder nicht - also der Laie - ... ) ... So nach dem Motto... wir holen ertmal einen Wagen... Dann isses so ähnlich... Die Kosten werden von den entsprechenden Trägern übernonnem ( Kreis / Stadt usw... )
m

Ich kann dir bez. der privaten Versicherung nichts genaues sagen, ich weiss aber, dass ein Krankenwagentransport pro Hin- oder Rückfahrt 90 Euro kostet, wenn es sich hinterher nicht als Notfall herausstellt. Ob es ein wirklicher Notfall war, bestimmt der Krankenhausarzt, der einen Transportschein ausfüllen muss.
Wie genau die Sätze bei privater Versicherung sind, weiss ich nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie von den 90 Euro abweichen, falls eben doch kein Notfall vorläge.
Wenn du behandelt wirst etc., kommen natürlich weitere Kosten auf dich zu, die du im Vorraus bezahlen musst. Aber Notfälle werden übernommen - du musst halt nur in Vorkasse treten.
Frage doch am besten bei deiner Versicherung nach. Oder gibt es im Netz weiterführende Infos?
Miguelgonzerres Paolopestossolos am 14. Januar 2008 20:50 Was ich noch gut finde, ist die Tatsache, dass es hier NOCH keinen 2,3 fachen Satz für die Privatversicherten gibt. Da kommen die Kassen aber auch noch hinter. lol :-)
Die Frage ist leider schon komplett falsch. Man ruft als Privatperson keinen Krankenwagen und auch keinen Notarzt. Man wählt die 112, weil man selbst oder jemand anders einen NOTFALL hat.... also man teilt den Damen und Herren mit, was anliegt.... und wen die dann schicken, ist den ihr Bier!!! Ob die einen Krankenwagen schicken, weil gerade nichts anderes frei ist, einen Rettungswagen, dazu noch ein Notarztfahrzeug, oder einen Notarztwagen oder den Rettungshubschrauber.... ist wie gesagt Entscheidungsfreiheit der Leitstelle und von den Gegebenheiten abhängig. Ansonsten ist es wie M.P. es schon abhandelt. Kosten fallen üblich dann an, wenn TRANSPORTIERT wird. Die Sätze sind regional unterschiedlich! Auf dem Land ist es meist teurer, in der Stadt günstiger. Aber das muss eigentlich auch alles nicht die Bohne jucken, weil man als Privat-VERSICHERTER eben auch VERSICHERT ist.