Frage von 123C21H30O2, 84

Wie mit Mutter über Drogenkonsum reden?

Guten Abend:)

Wie ihr im Titel lesen könnt, möchte ich gegenüber meiner Mutter mit offenen Karten spielen.

Vor ungefähr 1 1/2 Jahren bin ich das erste mal mit Substanzen die unter das BTM fallen in Kontakt gekommen - Cannabis. Damals war der Konsum Selten bzw zu besonderen Anlässen, keine große Sache. Aber seit einem Dreivierteljahr hat sich mein Cannabiskonsum enorm gesteigert - ich konsumiere es täglich und komme dementsprechend auch täglich Stoned nach Hause. Nur ist es nicht bei Dope geblieben: Amphetamin, Methamphetamin (gestrecktes Pep, aber es war Ein bisschen viel Meth drin), MDMA/Ecstasy, Tilidin, Ethylphenidat/Methylphenidat (bin mir nicht mehr sicher) und die nächsten Tage auch acid (LSD).

Ich kenn mich mit den Drogen aus, die ich konsumiere. Ich kann über die o.g stundenlang reden (über acid nicht, da ich es noch nicht hatte), weshalb es nicht so schwer wäre meiner Mutter alles zu erklären. Nur die Frage ist.. Wie? Das kleinste Problem wäre ott, da es ja gerade gut dabei ist legalisiert zu werden.

Jetzt zur Frage: Soll ich erstmal nur das kiffen Beichten, oder gleich alles? Auf der einen Seite wäre es besser erstmal den Cannabiskonsum anzusprechen, und die anderen (härteren) Drogen nicht zu erwähnen.. Aber auf der anderen seite will ich die ganze Wahrheit raushaben..

Hatte jemand von euch eine ähnliche Situation gehabt und könnte mir vielleicht 1-2 Ratschläge dazu geben? Hab halt echt keine Ahnung wie ich das angehen soll..

Schon mal ein Danke im Voraus!:)

Grüße

Antwort
von john201050, 28

ich würde das stufenweise angehen.

  1. erst mit dem cannabis anfangen und da aber bereits schon klar darlegen, wie gefährlich welche drogen tatsächlich sind und weshalb was wie gefährlich ist.
  2. sobald sie das dann verdaut hat und auch ein sieht, dass es nicht eher "alkohol=harmlos, der rest=teufelszeut" ist, sondern eher so aussieht: https://www.unzensuriert.at/sites/default/files/imagepicker/1404/drogenbild.jpg kannst du ja langsam weiter machen.

    mdma und lsd sind ja sowieso recht harmlos, metylphenidat ist ja "nur ein medikament für kinder ab 6 jahre", das geht auch noch. und dann kannst du auch gleich mit dem pepp raus rücken, da das ja eh fast das gleiche ist.

    tilidin (und andere saubere opioide) sind bis auf die abhängigkeit ja eh unschädlich. wenn du sie also davon überzeugt hast, denke ich geht das auch klar.
  3. nur das meth würde ich weg lassen. so wie da in den medien immer panik gemacht wird kann man da vermutlich mit kaum jemandem ernsthaft drüber reden. auch wenn es nicht weit von pepp und ritalin entfernt ist.

PS: ich hoffe sehr, du gehts verantwortungsvoll mit diesen substanzen um und hast deinen konsum im griff. andernfalls solltest du den konsum dringend zurück fahren oder ganz stoppen. bevor es zu spät ist.

Antwort
von jesuscousine, 22

Ich würde erst mal den Cannabiskonsum beichten und auf ihre Reaktion warten. Situationsbedingt würde ich dann weiter gehen und auf jeden Fall dein Wissen über die Drogen miteinbringen. Evtl zeigt ihr das, dass du nicht leichtfertig und uninformiert diese Substanzen konsumierst. Ich denke es ist auch der richtige Schritt, wenn sie es direkt von dir erfährt und nicht irgendwann zufällig darauf stößt. Viel Glück:D

Kommentar von 123C21H30O2 ,

Das wäre echt das klügste.. Erstmal mit Cannabid anfangen.. Und dann schauen wie sie reagiert :D Oh je..

Danke:D

Antwort
von Dogvahkiin, 16

Moin,

Da du wahrscheinlich auch noch minderjährig bist, sage ich dir eins: Lass das lieber, außer du vertraust deiner Mutter/deinen Eltern vollkommen.

Ich habe das meinen Eltern vor über einem Jahr auch gesagt, dass ich kiffe und mittlerweile vertrauen sie mir kaum noch, was für sie fremde Personen angeht und sie machen andauernd solche unpassende Bermerkungen im bezug auf Drogenkonsum.

Falls du trzdem mit deinen Eltern reden willst: Ich habe es denen einzeln erzählt, denn dann fühlen sie sich nicht von ihrem Partner genötigt, dir ne Ansprache zu halten ;)

...Und die härteren Drogen solltest du vielleicht überhaupt nicht ansprechen und warten, bis du ausgezogen bist :D 

Und wenn ich dir noch einen Rat geben darf: Bleib bei Gras, LSD und Pilzen, die machen dich nämlich nicht so kaputt wie Meth. Was die Hippies überlebt haben, überlebst du auch haha

Peace und viel Glück

Antwort
von psychedelicc, 7

Wieso willst du es deiner Mutter denn erzählen? Hast du ein schlechtes Gefühl das sie davon nichts weiß? Wenn du es ihr erzählst wird sie sich eh nur Sorgen um dich machen.

Antwort
von Wandkosmetiker, 39

Wenn du dir wirklich das alles reinschepperst was du oben aufgezählt hast, frage ich mich ernsthaft wie blind deine Mutter sein muss, das sie eh noch nichts mitbekommen hat. Bei der Mischung, und Dauerkonsum mußt du z.T. extreme Persönlichkeitsveränderungen durchgemacht haben, die jedem auffallen müssten der nicht mit Gewalt gar nichts sehen will. Du solltest vielleicht eher das Gespräch mit einem Suchtberater suchen, das mit deiner Mutter kommt dann von ganz allein. Vor allem von Meth solltest du ganz schnell die Finger lassen, da es nahezu sofort zu starker Abhängigkeit führt. Bei Dauerkonsum brauchst du auch nicht mehr lange warten bis es jeder mitbekommt, da du in nem halben Jahr aussiehst wie ein Zombie. Und dann bist du auch sehr schnell genauso Tot. Wie gesagt, mach dir im Moment erstmal mehr Sorgen um dich, als um deine Mutter.

Kommentar von 123C21H30O2 ,

Sie sieht es mir nicht an wenn ich von Amphe oder so druff bin, schließlich sind nur die Pupillen  geweitet.. Und wenn ich mit roten Augen nach Hause komme denkt sie, ich hätte getrunken.. Sie weiß schon dass ich was intus habe, nur nicht was.

Ich habe mich nicht stark verändert. Bin reifer, verantwortungsbewusster und allgemein netter geworden, aber sonst... Meine selbst diagnostizierte Menschenphorbie hat sich verbessert, das ist so die auffälligste Veränderung.

Das mit dem Meth.. Ja.. Schon dumm wenn man drüber nachdenkt, aber zwischen Crystal Meth/pures Methamphetamin und Methpep ist ein rieeeeeesiger Unterschied. Ist ja auch nicht so dass ich es regelmäßig ziehe, aber wenn mein Love-Dealer gerade kein Amphe mehr hat, muss ich zu meinem Zweitdealer, und der feiert Methpep, ist halt so ziemlich das "beste" was man kriegen kann, mit 20-30€/g auch nicht das billigste. Aufjedenfall war das Methpep nicht gefährlich mit Meth dosiert.

Kommentar von Wandkosmetiker ,

Glaub mir. Ich weis wovon du sprichst, und klar ist das geil. Mir scheint auch schon das du dir durchaus bewusst bist was du tust. Nur werden die positiven Aspekte nicht lange anhalten, und sich irgendwann ins Gegenteil kehren.Nichts hält ein Süchtiger länger aufrecht, als die Lüge alles im Griff zu haben. Ich kenne deine Mutter ja nicht, aber ich bin mir nicht sicher ob es ratsam ist, sie unvorbereitet mit dem ganzen Ausmaß zu konfrontieren. Es könnte durchaus passieren das für sie erstmal ein Weltbild zusammenbricht. Und die Frage ist, ob du das dann allein aufgefangen kriegst. Wie auch immer. Pass schwer auf dich auf. Der Teufel reitet einen schneller als man glaubt.

Kommentar von 123C21H30O2 ,

Neinnein, von der sucht bin ich lange entfernt. Das sage ich nicht nur so, das ist so. Ich habe keine größeren Probleme über einen längeren Zeitraum nichts zu nehmen. Aber wenn was da ist, warum nicht?:) 

Kommentar von VBHHerzog ,

so ahnungslos der wandkosmetiker, echt erbährmlich wie wenig er sich auskennt, und dann noch seine meinung raushaut....

Kommentar von Wandkosmetiker ,

Was will mir denn so ein Herzog Schwachmat hier an die Backe labern? Wenn man nix anständiges zu sagen hat:EINFACH MAL FR.SSE HALTEN!!!

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