Frage von SiebenSiebenAQ, 191

Wie lange dauert es bis sich der Dopaminspiegel wieder normalisiert bei Drogen?

Hallo habe vor ein paar Monate ne fette drogeninduzierte Psychose geschoben war ca. 11 tage abstinent, danach hab ich wieder gekifft ( ein Kopf (!)) danach begann für mich ein grauenhafter Zustand der 6-8 Wochen anhielt. Bis dato hatte ich nichts vergleichbares erlebt und ich hab schon etwas durch Elend und Armut ist Standard bei mir letztes Jahr war ich drei Monate konstant jeden Tag auf Pilze (übermäßiger Konsum) 10-20g trockene/tag und nur Horrortrips geschoben aber das ist nicht mal die spitze des Eisbergs. Seit 3 jahren nehm ich eher unregelmäßig Amphetamin. Diesen Zustand den ich nach der Psychose erlebte wiederholte sich 5x immer wenn ich wieder einigermaßen wieder Klar kam habe ich früher oder später wieder gras oder Amphe konsumiert und der Zustand (6-8Wochen) trat wieder ein

Vor ein paar Monaten schaffte ich es über 2 Monate nicht zu konsumieren und ich konnte wieder kiffen, doch nun letzten Monat konsumierte ich wieder Amphe. Ich war 3 tage wach (versteh das bei mir nicht warum ich nach 2 tage immernoch wach sein muss fanatisch und besessen ist es wie ein kampf für mich bei dem ich in meinem eigenen Ansehen falle wenn ich schlafen gehe.) Einmal warich 6 Tage wach.

Nun ist es wieder so seit dem 15. letzten Monats als ich 3 Tage wach war häng ich der Zustand klingt nur sehr langsam ab, hab hatte jeden Morgen beim Wach werden suicidgedanken aus angst dieser grauenhafte Zustand wäre unumkehrbar, irreversibel war schon bei 4 psychologen die mir alle dumm gekommen sind und mir nicht zuhören wollten bis hin zu desinterresse. Desweiteren habe ich im psychoseforum ein thread aber dabei kam auch nichts bei rum.

Habe gemerkt das alle anderen Drogen besser verkraften oder weniger konsumieren als ich, aber auch von den über gut 100 konsumenten die ich kenne hatt niemand vergleichbares oder jemals ne Psychose geschoben. Nur einmal hörte ich von jmd der auf teile hängen geblieben ist. Mittlerweile hatte ich soviele Psychosen das ich sie nicht mehr zählen kann. Deshalb rede ich auch nur von den beiden größten bei denen ich in der Psychiatrie war.

Nun meine Frage was passiert mit mir ?? welcher prozeß dauert solange dass er 6-8Wochen anhielt?

Bei dem ersten Mal kam ich überhaupt nicht klar und hab mit sehr knapper Not überlebt Es schien mir als wäre alles durchsichtig was ich sah wie eine kaputte Kamera die zwar noch lief aber nicht mehr aufzeichnete. Es fällt mir sehr schwer diesen zustand zu beschreiben da er derart unerträglich ist das ich mein gedächtnis abschalte

Nur momentan kann ich sagen dass es gegen Abend besser wird und morgens am schlimmsten ist

Innerhalb des zustandes bekam ich es nicht mal hin mir was zu essen zu kaufen

Das problem ist das einer meiner bekannter meinte das ich dadurch das ich oftmals wochenlang bishin zu Monaten völlig alleine bin (bis auf die kassierer vom Supermarkt und mein Ticker sieht mich niemand ). Und dadurch Psychosen stark begünstigt werden

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Chillersun03, 125

In den meisten Fällen normalisiert sich die Gehirnchemie und die Neurotransmiter-Transmission wieder in einigen Tagen bis Wochen, auch der Dopamin-Haushalt. Aber es kann sich in seltenen Fällen auch langfristig etwas ändern.

Die Dopamin-Hypothese ist als elementar für viele Psychosen angesehen, aber sei dir bewusst, dass nicht alles was als Psychose diagnostiziert oder erkannt wird zwangsweise mit dem Dopamin-Spiegel etwas zu tun haben muss. Das Muster und die Störungen sind komplexer und nicht nur auf einen Prozess zurückzuführen. (In einigen Hirnarealen kann die Dopamin-Transmission erhöht und in anderen gleichzeitig erniedrigt sein, gleiches gilt für jegliche anderen Neurotransmitter)

Wenn du wissen möchtest, wann sich die Symptome einer drogeninduzierten Psychose bessern heißt die Antwort, mit der Zeit - und je mehr du dich von Drogen (auch Alkohol und Nikotin) fernhälst. Sport, Schlaf, Entspannung und eine gesunde Ernährung begünstigen den Prozess. Besonders Sport löst viele Effekte aus, die auch die Neurotransmitter-Haushalt betrteffen.

Gruß Chillersun

Antwort
von Verdane, 108

Das Dein Drogenkonsum auch bleibende Schäden verursachen kann, ist Dir schon bewußt? Du willst wissen warum Du länger brauchst um Dich wieder besser zu fühlen? Auch wenn Du den "Prozess" wüßtest, könntest Du diesen nicht beeinflussen. Weil Du es nicht mehr in der Hand hast, deswegen kommst Du auch nicht mit den Psychiatern klar. Die Abhängigkeit zwingt Dich dazu, jegliche Hilfe in Frage zu stellen, das ist so. Du willst von den Ärzten wissen wie Du Deine Psychosen in den Griff bekommen kannst, das können sie aber nicht. Sie können Dir raten den Drogenkonsum einzustellen, aber das die Psychosen damit aufhören, kann keiner sagen, dazu müßtest Du erst mehrere Jahre ohne Drogen auskommen. Das das Angst macht ist verständlich, aber es gibt Hilfe, zwar nicht diese die man gerne hätte, aber es gibt sie, wenn Du willst.

Gruß Frank!

Antwort
von BellaBoo, 93

Du musst dich so schnell wie möglich in eine Psychiatrie begeben und einen Langzeitentzug machen. Du hast jetzt NOCH Phasen in denen du klar bist, da ist also noch was zu machen...ansonsten wirst du auch nicht mehr lange Leben...den Selbstmord stellst du ja selbst in den Raum.

Du bist ein Multiuser und hast dir organisch wahrscheinlich schon einiges kaputtgemacht, dir sollte auch klar sein, das du abhängig bist...und 2 Monate nichts nehmen bedeutet nicht, das es wieder in Ordnung ist und man kein Süchtiger mehr ist. Sobald dein Hirn wieder angeregt wird ist die Such wieder da.

Ich kenne Menschen, die hängengeblieben sind und nicht mehr runterkommen...ALLE leben dauerhaft in der Psychiatrie.

Antwort
von Gwennydoline, 89

Ab zum Doc/bzw. zur Suchtberatungsstelle... Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.
Ich glaube du hast gute Chancen... :) Alles Gute!

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