Frage von xxLiLKira 08.07.2012

Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie?

  • Antwort von Virginia47 08.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hatte ich auch - und noch mehr.

    Ich hatte 50 Stunden. Die bezahlt die Krankenkasse. Und die haben gereicht.

    Allerdings habe ich die Ratschläge meines Psychologen auch fleißig und pflichtgewusst angewendet. Und er war begeistert davon, wie gut ich mitgearbeitet habe.

  • Antwort von Nudelsternchen 08.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, die KK bezahlen Verhaltenstherapie außerdem auch Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Analytische Psychotherapie. und es ist auch richtig das du am Anfang 5 Proestunden hast, nachden musst du dich entscheiden ob du mit dem Therapeuten längerfristig zusammenarbeiten kannst.

    Danach wird dann die Therapie bei der Krankenkasse beantragt entweder 25 Stunden =Kurzzeittherapie oder

    45 Stunden =Langzeittherapie diese Stunden können nach der Bewilligung durch die Krankenkasse bei Bedarf ausgeschöpft werden oder auch nicht.

    Manchmal ist es auch nötig das der Stundenumfang erhöht werden muss. Meistens dauert eine Verhaltenstherapie aber nicht länger als 80 Stunden.

  • Antwort von Wolpertinger 08.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Krankenkasse zahlt nicht nur die Verhaltenstherapie, sondern auch andere Therapieformen.

    Die 5 probatorische Sitzungen sind nicht umsonst, sondern werden ohne Gutachten von der Krankenkasse bezahlt.

    Dies hat den Grund, dass Therapeut und Klient sich zum einen kennen lernen sollen, zum anderen muß der Therapeut aber, nach diesen Sitzungen (wenn die Beiden weiterhin therapeutisch arbeiten wollen) ein Gutachten für die Krankenkassen schreiben.

    In diesen 5Stunden wird also nicht primär therapeutisch gearbeitet, sondern die Anamnese erstellt und die Biografie erarbeitet.

    Außerdem werden Therapieziele festgelegt.

    Mit diesem stellt er den Antrag auf Kosten übernehme für deine Therapie und begründet diese auf eine Diagnose und fordert ein bestimmtes Stundenkontinent an.

    Die Krankenkassen genehmigen dieses dann oder halt nicht.

    .

    Heilung wirst Du mit einer Therapie nicht bekommen, du lernst lediglich mit deinen pathologischen Verhaltensweisen umzugehen.

    .

    Ob Du eine soziale Phobie hast, kann nur von einem Fachmann diagnostizieren.

    Angst davor in der Öffentlichkeit zu sprechen, haben viele Menschen, nicht jeder von diesen hat eine soziale Phobie.

    Als alternative zur Therapie kannst Du einen Rhetorikkurs machen oder vielleicht an einem sozialen Kompetzentraining teilnehmen.

  • Antwort von NinaNicole7010 09.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hast du denn schon einen Termin beim Psychotherapeuten? Man steht in der Regel auf der Warteliste und das länger. Ich weiß von einer Zeit von ca. einem Jahr. Aber es gibt die Möglichkeit, in ein Krankenhaus zu gehen (Wartezeit ca. 3 Monate). Wenn man nach 3 Monaten noch keinen Termin bei einem Psychotherapeuten bekommen hat, kann man sich auch einen nicht kassenzugelassen Therapeuten nehmen. Das sollte man aber vorher der Krankenkasse mitteilen. Man muss auch dokumentieren, wo und wann man sich auf die einzelnen Wartelisten hat eintragen lassen. Ich habe hier einen, wie ich meine einen guten Link, (die Internetseite der bekannten Therapeutin Doris Wolf) über das Thema Psychotherapie und Angst: http://www.palverlag.de/Psychotherapie.html

  • Antwort von Grandi 09.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ja, die Krankenkassen übernehmen grundsätzlich die Kosten einer Verhaltenstherapie, auch die Kosten der 5 Probesitzungen (sogen. Probatorische Sitzungen). Während der Probatorischen Sitzungen wird die Diagnose erstellt, mit dir gemeinsam die Therapieziele festgelegt, der Behandlungsplan besprochen und der Therapieantrag für die Kostenübernahme gestellt (macht der/die Therapeut/in). Es kann zunächst ein Antrag auf Kurzzeittherapie (25 Sitzungen, KZT) oder Langzeittherapie (45 Sitzungen, LZT) gestellt werden. Unabhängig von der beantragten Therapie können Verlängerungsanträge gestellt werden: Nach 25 Sitzungen, Verlängerung um 20 Sitzungen; nach 45 Sitzungen, Verlängerung um 15 Sitzungen, nach 60 Sitzungen, Verlängerung um weitere 20 Sitzungen. Nach 80 Sitzungen ist keine Therapieverlängerung auf Kosten der Krankenkasse mehr möglich. Anspruch auf eine neue von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie hast du dann wieder nach 2 Jahren. Ein Therapieantrag, sowie die Verlängerungen müssen von der Krankenkasse bewilligt werden. Dies ist bei KZT oder LZT meist unproblematisch. Danach müssen schon triftige Gründe für die Notwendigkeit weiterer Sitzungen vorliegen.

    Wie lange du benötigst, um dein Problem zu bewältigen, kann niemand sagen. Das ist individuell verschieden. Wenn du änderungsbereit bist, wirst du dein Problem auf jeden Fall sehr gut mit Hilfe der Verhaltenstherapie lösen können.

    Alles Gute!

  • Antwort von NinaNicole7010 08.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Antwort auf den Kommentar zu meiner gegebenen Antwort: - Ob ein Therapeut von der Krankenkasse zugelassen ist oder nicht, kannst du sicher bei deiner Krankenkasse am besten erfragen. Wie oft du zuerst kommen musst, entscheidet der Therapeut (also abhängig vom Zustand). Ich würde von 2 x in der Woche ausgehen, so war es jedenfalls bei mir. Danach werden die Abstände länger. Mittlerweile (jetzt nach 35 Stunden) sind es bei mir alle 8-10 Wochen. In der Regel bekommt nur der Therapeut ein Schreiben über die Genehmigung der weiteren 20 Sitzungen.

  • Antwort von NinaNicole7010 08.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich mache zur Zeit eine Verhaltenstherapie (leide auch an sozialer Angst) und bin jetzt bei 35 Sitzungen. Ich kann ja mal schreiben, wie dies bei mir ablief/abläuft. Wie hier schon beschrieben, gibt es die 5 Probesitzungen, die kostenlos sind. Dann folgen 20 Sitzungen à 45 Minuten. Danach müssen wieder 20 Sitzungen beantragt und genehmigt werden, die aber der Therapeut bei der Krankenkasse beantragt. Mehr als 80 Sitzungen wird man aber bei dem Therapeuten nicht bekommen. Dann muss man für 2 Jahre aussetzen, unabhängig vom Zustand. Aber, falls erforderlich, kann man sich an bestimmte Stellen, wie die Caritas oder Diakonie, wenden, die Unterstützung bieten. Auch zu einem Facharzt für Psychiatrie kann man gehen, wobei die Termine jedoch wenig und kurz sein sollen (unabhängig vom Zustand. Wie das genau aussieht, weiß ich allerdings nicht). All das, was beantragt worden ist (bis 80 Sitzungen), wird in der Regel auch genehmigt und bedeutet, von der Krankenkasse bezahlt. Die Krankenkasse bezahlt allerdings nur kassenzugelassene Therapeuten (auch approbierte Therapeuten genannt). Nur kassenzuglassene Therapeuten dürfen den Namen "Psychologischer Psychotherapeut" tragen. Darauf muss man achten, wenn man sich einen Therapeuten nimmt. Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach der Besserung des Zustandes und auch die Abstände der Sitzungen.

  • Antwort von RHWWW 08.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    besteht eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

    Gruß

    RHW

  • Antwort von Vollchaot 08.07.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Verhaltenstherapie beruht auf Lernen/Weiterentwicklung sie "heilt" eigentlich nicht, sondern sie befähigt.

    Der Zeitaufwand ist sehr personenabhängig, Dazu kann ich keine Angabe machen.

    Die Verordnung erfolgt über einen Facharzt und die Kostenübernahme ist auch individuell gestaltet.

    Bei guter Mitarbeit ist Verhaltenstherapie sehr hilfreich und wirksam.

  • Antwort von Sie74 08.07.2012

    Es gibt natürlich keine Regel, wie schnell man "geheilt" ist. Manche nach Jahren nicht.

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