Frage von Schrollbusch, 69

WEr hat eine Graue Star OP hinter sich Wie gut konnte Er/Sie danach sehen?

Am 04.04. habe ich eine Graue Star OP gehabt. Alles verlief gut, doch mit dem Sehen ist es nicht so richtig. Das Auge ist oft sehr rot (anscheinend Äderchen geplatzt) Kann mir Jemend Details von der eigenen OP mitteilen? (Nach der OP)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Schrollbusch,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit Medizin

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 56

Ich hatte nur für drei Tage nach der OP (Schnitt, kein Laser) Blut im Auge. Hatte aber für vier Wochen eine Antibiotische Therapie mit Cortison (Augentropfen). Eine länger andauernde Cortisontherapie kann das Platzen von Blutgefäßen im Auge fördern.

Antwort
von neuling66, 37

Hallo ich hatte meine OP am 23.06.16. Es sind ja nun erst 4 Tage her, natürlich dachte ich wo der Verband abgenommen wurde ich kann voll sehen, nein bei mir war der Augeninndruck etwas erhöht, was aber mit Tropfen behandelt wurde, dann musste ich bei der Ärztin die Tafel lesen und sie meinte von 20% könnte ich schon 60% besser sehen. Ich war da aber skeptisch. Am nächsten Tag sah ich schräg übern Auge 3 Streifen wie Sonnen blenden, am anderen Tag waren es in den Abenstunden am Fernseher wieder 2. Ich hoffe das gibt sich. Na ja und man hat immer das Gefühl da ist etwas fremdes im Auge. Man darf ja auch nicht reiben und auch nicht waschen, man darf nicht sauber machen kein Auto fahren und und und. Für mich als Frau ist das schlimm, aber da muss ich durch, die Hauptsache ich sehe ohne Streifen. Am Dienstag muss ich wieder zur Nachkontrolle, dann kann ich vielleicht mehr berichten. Alle Welt sagt halt, man muss Gedult haben, es brauch eben seine Zeit.

Kommentar von Mucker ,

Das Gefühl, dass da etwas fremdes im Auge ist – und auch die Streifen – sollten dir keine Angst machen. Das geht i.d.R. vorüber.
Schlimm ist das Ganze weder für einen Mann noch für eine Frau. Schlimm wäre z.B., wenn jemand seine Sehfähigkeit verliert – und niemals mehr Auto fahren könnte etc.. Gib deinem Körper die Zeit, die er braucht, um die OP in Ruhe zu verkraften. Natürlich muss er sich erst an die Linse gewöhnen. Und setz dich nicht selbst unnötig unter Druck.
LG und die nötige Gelassenheit wünsche ich dir.

Kommentar von neuling66 ,

ja du hast ja Recht, ich habe mich da wohl etwas blöde ausgedrückt. Klar ist es schlimm sehr schlimm sogar, wenn man nichts mehr sehen kann. Für mich war es nur schrecklich oder sehr ungewöhnlich, das ich nun von jetzt auf gleich nichts machen soll.Ich war ja nun zur 2. Untersuchung und die Ärztin meinte die Streifen gehen irgendwann weg, sie war erst einmal zufrieden. Momentan habe ich außerhalb des Auges also unter dem Auge einen Ausschlag von den Tropfen oder der Creme in beiden ist ja Kortison drinn (Isopto-Max), diese soll ich aber bis sie alle sind nehmen und das sind noch Va 5ml, danach soll ich mit Dexa-Ophtal 3x weiter machen. Nun bin ich sehr beunruhigt, da der Ausschlag meine Haut dünn macht und auch weh tut. Arzt kann ich nicht fragen ist selber zur OP. Hat einer von euch mit Isopto-Max die selben Probleme? oder Mucker hast du einen Rat?

LG

Antwort
von miros, 48

Hallo, jeder kann das natürlich nur individuell für und von sich selbst beurteilen. Meine OPs liegen jetzt schon 13 Jahre zurück und alles verlief problemlos. Erst das linke Auge, örtliche Betäubung (nicht unbedingt angenehm), nach dem Eingriff Augenverband/-Klappe, für einige Tage antibiotische Augentropfen, keine Probleme mit dem Sehen. Nach ca. 6 Wochen die andere Seite. Für die Ferne keine Brille, lediglich für die Nähe und zum Lesen. Wie gesagt, die subjektive eigene Erfahrung. Jeder operative Eingriff kann halt unterschiedlich verlaufen - die Beurteilung hängt aber auch von der individuellen Erwartungshaltung ab.

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