Frage von Username260, 139

Wenn es einen Gott gäbe warum müssen dann unschuldige Menschen sterben?

Es gibt unendliche Menschen auf der Welt uns täglich sterben Menschen, aber warum müssen gute Menschen sterben? Wenn die schlechten Menschen weiterleben dürfen?

Antwort
von Viktor1, 139

Hallo,

hier sprichst du das Theodizee-Problem an, das stärkste Argument gegen einen Gott mit den grundlegenden "Qualitäten", wir sie ihm von den
mosaischen Religionen zugedacht werden.
Es ist dies ein Problem, welches überhaupt die Feststellung daß  Gott IST (2.Mos.3,14) in Frage stellt oder damit als widerlegt betrachtet. Eine ausführliche Betrachtung dazu gibt es z.Bsp. hier
http://irenenickelreligionskritik.beepworld.de/theodizee\_meinung.htm

Nun ist es tatsächlich so, daß der Mensch sich Vorstellungen von Gott "gestaltet" hat. Dies Vorstellungen haben sich aber so in den Erfahrungen des Seins nicht bestätigt.
In dem "Gebot" (besser der Erkenntnis der Autoren dieser Schriftstelle) "..du sollst dir kein Bildnis von Gott machen" ist nicht nur angemahnt, kein "Schnitzwerk" zu gestalten, welches wie die Götzen der "Ungläubigen" angebetet werden könnte, sondern auch keine (menschliche ) Vorstellung von Gott zu gestalten und Gott zuzuweisen. Es steht die Weisheit dahinter, daß, wie immer wir uns Gott auch denken und  menschliche Maßstäbe anlegen, wir immer scheitern müssen.
Nun haben wir Gott Allmacht zu gewiesen und  Güte. Wir haben ihm aber auch zugewiesen, wie er diese bitteschön gebrauchen müßte.
Genau letzteres, und nur das, kreiert  das  Theodizee-Probelm; ohne dem gibt es dies nicht.
Das Sein wurde gestaltet (von Gott !) als ein Werden und Vergehen, mit "Qualitäten" unterschiedlicher Art, innerhalb der physikalischen Gesetze aber  das Leben auch unter der Auslese der Evolution.
Der Mensch ist ein Teil der Gestaltung dieses Seins. Er unterliegt auch den (vernichtenden) physikalischen und evolutionären Entwicklungen.
Herausgehoben wurde er durch den freien Willen, welcher an der Gestaltung dieses Seins Mitwirkung ermöglicht (..macht euch die Erde untertan) aber besonders die Freiheit hat, die Begegnung untereinander zu gestalten und GUT (zum "Heil") zu wollen - oder auch nicht.
Gott ( wenn er ist) greift eben da nicht ein.Er hat (nach den Schriften oder durch Jesus) verheißen, daß die Entscheidung zu "GUT" den Menschen zu Leben in einem transzendentem Sein befähigt.
Dies ist natürlich "nur" ein Glaube, aber wir gehen ja hier davon aus das Gott IST, also auch ein Glaube, egal wie viel Wahrscheinlichkeit jeder Mensch dieser Aussage zumißt.
Um deiner Frage direkt näher zu kommen : Die Einbindung des Menschen in das Werden und Vergehen des physischen Sein einschl. der damit verbundenen "Lust" und Leides aller Kreaturen, wird nicht anhängig gemacht  vom Handeln des Menschen oder seiner "Qualität", das wäre eine andere "Welt", nicht machbar in der so wie sie ist. Für die Gestaltung des Seins, welches der Mensch insgesamt oder speziell zu verantworten hat wird er zur "Rechenschaft" gezogen bzw. es bestimmt sein Leben in einem jenseitigem Sein.(wenn es IST) und auch teils in diesem.

Alle anderen Betrachtungen - wie ich es sehe - generieren  das Theodizee-Problem welches dann tatsächlich die "Gerechtigkeit Gottes" oder Gott überhaupt in Frage stellt.

Gruß Viktor

PS. "Bibelgläubige" werden mir (oder dir) hier Texte um die Ohren hauen welche obiges widerlegen sollen. Doch gibt es keinen Handlungsbedarf solche Texte zu forcieren oder anstelle von "Verstand" zu gebrauchen.

Antwort
von hertajess, 89

Weil wir Menschen einen freien Willen haben und uns entscheiden können. Wir können uns entscheiden weiter 60% unserer Lebensmittel aus dem außereuropäischen Ausland zu beziehen und davon dann die Hälfte noch frisch weg zu werfen. Dann sterben entsprechend viele Menschen an Hunger. Wir können uns auch entscheiden mit unseren eigenen Ressourcen sorgfältiger umzugehen. Unsere Ansprüche herunter zu schrauben. So sicherlich schon mal nur noch die Hälfte der importierten Lebensmittel zu brauchen. Hören wir dann auf noch genießbare Lebensmittel wegzuwerfen müssen noch weniger Menschen an Hunger sterben. 

Wir können aufhören die Umwelt so stark zu vergiften und mit den von uns hergestellten Bomben im Ausland zu ruinieren dass noch genügend Wasser für alle Menschen da ist. Dann brauchen keine Menschen an Durst zu sterben. 

Nun erkläre mir bitte Was solche Fakten die recherchierbar sind mit Gott zu tun haben? Es sind die Entscheidungen die wir in unserem Alltag treffen. 

Wir haben die Wahl. 

Kommentar von IIZeRoII ,

Kleine Babys oder Kinder haben auch eine Wahl an Krankheit, evtl. auch an Krieg zu sterben? Welch ein Schwachsinn.. Die Menschen, die an Hunger etc. sterben, haben auch keine Wahl..

Kommentar von hertajess ,

Verantwortungsverweigerer verstecken sich gerne hinter Minderjährigen und Opfern ihrer Taten. 

Kommentar von Lilly2710 ,

Ich finde hartajess hat ganz recht! Also ich bin vollkommen deiner Meinung

Antwort
von violatedsoul, 96

"Sei nicht bekümmert. Schicksalsschläge werden auch die Klügsten und Besten der Menschheit ereilen. Der Tod wir jeden treffen und immer unerwartet."

Big Elk

Auch die schlechten Menschen leben nicht ewig. Und manche davon bekommen schon hier ihre Strafe. Der Nachschlag erwartet sie dann eine Etage tiefer.

Antwort
von JTKirk2000, 109

Wie wäre es mal mit Lesen? Die Antwort findest Du gleich am Anfang der Bergpredigt im Matthäusevangelium. Gute Menschen erlangen das ewige Leben und haben größtmögliche Verheißungen für die Ewigkeit, wegen schlechter Menschen ist es möglich, dass auf der Erde Leid als Konsequenz von schlechten Entscheidungen möglich ist, damit das göttliche Urteil gegen die schlechten Menschen gerecht ist,

Es geht nicht das eine ohne das andere, wenn man wirklich konsequent ist. Entweder gibt es den Gott des Christentums, Judentums und/oder des Islams und das ewige Leben, oder es gibt nichts davon und dann kann man auch nichts diesem Gott vorwerfen, in keinem dieser Fälle. Entweder gibt es beides oder nichts davon. Leute die Gott vorwerfen, dass es Leid in der Welt gibt, haben entweder nicht verstanden, dass es, wenn es Gott gibt, auch das ewige Leben gibt, oder sind einfach inkonsequent, vermutlich nur damit sie Gott irgend etwas vorwerfen können - anstatt denjenigen, die durch die Konsequenzen ihrer Entscheidungen überhaupt erst Leid in die Welt bringen - also den Menschen, die schlechte Entscheidungen treffen.

Kommentar von alexander329 ,

sehr gute Antwort - weil dies die Wahrheit ist.

Kommentar von Oizymusic ,

Du gehst davon aus, dass Leid durch schlechte Menschen und ihre Entscheidungen verursacht wird, aber wie sieht es mit Kindern aus die an einer qualvollen Krankheit sterben? Von daher ist seine Frage schon berechtigt, auch wenn es schon ein alter Hut ist und meist in "Gottes Wege sind unergründlich" endet.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Auch da greift die Verheißung des ewigen Lebens, denn Kinder sind unschuldig. 

Das mit den schlechten Menschen ist nur darauf bezogen, dass das Urteil gegen sie gerecht ist und allein deshalb habe ich es erwähnt.

Gottes Wege sind nur für den unergründlich, der die Bibel nicht lesen kann, ohne sie zu interpretieren, denn in der Bibel ist alles klar genug enthalten, wenn man es nur schafft, sie zu lesen, ohne zu interpretieren. Insbesondere gilt dies in Bezug auf das, was nach dem Tod kommt, im neuen Testament.

Kommentar von Viktor1 ,

Hallo,
du hast die Problematik nicht verstanden. Irgendwelche Bibeltexte oder "Glauben" lösen die Problematik nicht auf. Auch die Verheißungen Gottes auf ein "Besseres Leben im Jenseits" sind dazu außen vor.

vermutlich nur damit sie Gott irgend etwas 
vorwerfen können - anstatt denjenigen, die
durch die Konsequenzen ihrer Entscheidungen
überhaupt erst Leid in die Welt bringen - also
den Menschen, die schlechte Entscheidungen
treffen.

Nein, die welche ernsthaft das Problem betrachten sind nicht darauf aus, Gott etwas vorzuwerfen. Das Leid ist auch in der Welt ohne versagende, unvollkommene,"schlechte Menschen". Egal woher es kommt, es trifft eben auch (oder meist) die, welche eben nicht "schlecht" sind. Gott wird in dem Theodizee-Problem vorgeworfen, daß er damit ungerecht sei. Der Hinweis auf "Ausgleich" im ewigen Leben greift überhaupt nicht, da erstens unnötiges (ungerechtes)Leid nicht ausgeglichen werden kann und zweitens, es für einen  allmächtigen Gott (der zweite Aspekt in diesem "Problem") keinen Handlungsbedarf geben sollte !! Leid und ewiges Heil voneinander abhängig zu machen für die einen, für die anderen nicht - nach Willkür ? - geht garnicht.
Das Sein, wie es ist, sich gestaltet (Werden und Vergehen) mit allen Konsequenzen in der Befindlichkeit (Lust bis Leid) aller Kreaturen  wurde von Gott (wenn er IST) so "geschaffen".
Es wurde eben nicht von einem Hokus- Pokus-Gott bewirkt (wie ihn die "Bibelgläubigen" haben wollen) welcher ständig in das Sein eingreift, sondern einem Gott, dessen "Plan" (nach Menschenweise) wir nicht verstehen können und dem wir nicht vorgeben können ob und wie er einzugreifen habe in das Sein, damit unser "Gottesbild" stimmt.
(s. dazu auch meine direkte Antwort auf die Frage , vom 4.11.15)
Gruß Viktor

PS. Meine persönliche Vorstellung ist, daß nur in dem Sein, wie es ist, der Mensch "eingebracht" werden konnte welcher mit freiem Willen mitgestaltet und mit verantwortet. In einem perfekten und fertigem Sein ist dies ja nicht möglich.

Antwort
von realsausi2, 93

Wer teilt denn auf in gut und schlecht? Meinst Du, es wäre eine Lösung, alle bösen Menschen gleich umzubringen, damit mehr Platz für die guten ist?

Antwort
von hummel3, 100

Und warum stellen Menschen immer wieder die gleiche, von Unwissenheit geprägte Frage?

Wenn du den Gott der Bibel, der Christenheit in deiner Frage meinst, dann empfehle ich dir, dich mit dem Neuen Testament etwas näher auseinander zu setzen. Beginne beispielsweise mit der relativ knappen Markus-Evangelium.

Schnell wirst du dabei erfahren, dass der dort beschriebene Gott kein "Polizist" und "Aufpasser" seiner Geschöpfe sein will, weil er "freie, eigenverantwortliche Menschen" geschaffen hat und keine willfährigen Marionetten haben wollte. - Dazu hat er ihnen dann noch Umgangsregeln mitgegeben, welche bei allseitiger Beachtung schon auf dieser Erde einen Vorgeschmack auf das "Paradies" abgeben würden.

Wenn sich seine Geschöpfe daran jedoch nicht halten, sind sie auch an den Folgen selbst schuld und müssen erst am "jüngsten Tag" Rechenschaft über ihr Tun ablegen. So verkündet es wenigstens die Bibel.  

Kommentar von gottesanbeterin ,

Es gibt weder einen "Gott der Bibel", noch einen der Christenheit. Gott lässt sich weder in ein Buch, noch in eine Religion einsperren. So klein ist Er nicht.

Kommentar von hummel3 ,

Du darfst ja gern deine eigene Meinung haben. Aber hat nicht schon der Fragesteller im Konjunktiv gesprochen und erwähnt, "wenn es einen Gott gäbe"? - Ich hoffe, du verstehst, was ich damit sagen will.

Kommentar von Cassie5 ,

Wieso heißt du Gottesanbeterin, wenn du nicht an Gott glaubst?

Antwort
von Undsonstso, 50

Im Endeffekt müssen alle Menschen sterben.

Jede Medaille hat 2 Seiten und vllt. guckst du bei deiner Frage ja auch nur von der falschen Seite.....

Vllt. belobigt Gott die Unschuldigen mit frühem Tod und es ist sein Ansinnen, diese Leute so schnell wie möglich in den Himmel zu sehen.

So gesehen kann kann man das längere Leben böser Menschen auch als eine Art Verzögerungstaktik / Aufschub begreifen, dass diese Menschen Zeit gewinnen zu bereuen oder dass Gott -  im Rahmen seiner Möglichkeiten - versucht, die Hölle so lange wie möglich fern zu halten.

Antwort
von ScienceBuster, 73

Sollen gute Menschen etwa ewig leben? Warum darf ein böser Mensch nicht länger leben als ein Guter? Das sagt nichts über einen Gott aus. Dinge passieren... Meistens sind auch Menschen daran schuld. Dafür haben wir im Gegensatz zu jedem anderen Lebewesen den freien Willen bekommen.

Kommentar von Trashtom ,

Das wäre zumindest ein fairer Ansatz, wenn man betrachtet, dass unschuldige Kinder an Krebs sterben und ein KZ-Arzt Dr Mengele im hohen Alter in Brasilien am Strand stirbt.

Das sagt sehr wohl etwas aus. Auf der einen Seite muss man jeden Furz glauben der in der Bibel steht und er ist allmächtig und hat alles erschaffen und bla bla. Andererseits übernimmt er keine Verantwortung für seine Schöpfung. Er lässt Menschen ohne Beine und mit Krankheiten auf die Welt kommen, sieht zu wie sie durchs leben "stolpern" und urteilt am Ende noch über sie.

Der "freie Wille" ist nur eine Illusion. Du glaubst zwar du triffst freie Entscheidungen, aber in Wirklichkeit wirst du beeinflusst - und zwar von deiner Herkunft, deiner Lebenserfahrung, deiner aktuellen emotionalen Verfassung (Hormone) und vielem mehr. 

Kommentar von ScienceBuster ,

Fair? Wäre es etwa fair einen Serienkiller hinzurichten? Mein Junge, du musst noch einiges über Ethik lernen.

Nein, es sagt aus einem einfachen Grund nichts über Gott aus. Du personifizierst Gott und berufst dich auf biblische Schriften. Zwei grundlegend falsche Ansätze. Davon musst du dich befreien.

Und letztendlich ist deine Vorstellung des freien Willens eine Illusion. Doch so einfach ist es nicht. Ich gebe dir einen Tipp. Geh es rein vom Psychischen an und nicht vom Handeln durch den Menschen. Vielleicht liest du dir am besten auch ein paar Artikel über den freien Willen durch um dessen Definition zu verstehen. Ansonsten wird das Phänomen freier Wille jeweils vom wissenschaftlichen und vom philosphischen Standpunkt aus immer in einem Paradoxon enden.

Antwort
von Agiltohr, 79

Wenn dich das interessiert kannst du nach "Theodizee Problem" googeln, es gibt da verschiedene Ansätze.

Antwort
von Fantho, 73

Damit sie schneller ins Paradies kommen dürfen und die schlechten Menschen sich noch mit den irdischen Trieben und mit ihresgleichen auseinandersetzen müssen?

Wäre doch eine Möglichkeit, oder?

Des Weiteren: Wer sagt denn, dass immer nur die 'guten' Menschen dabei sterben?

Nun gut, jetzt aber anders: Der Zustand, in der sich die Menschheitsfamilie sich jetzt befindet, wurde von ihr selbst herbeigeführt. Und da die Menschen jeder für sich einen eigenen Entscheidungswillen und eine eigene Enstcheidugnsfreiheit besitzen, sind sie auch für jede ihrer Taten, Untaten wie auch Nichttaten selbst verantwortlich und haben somit auch selber die Konsequenzen zu überehmen und ihre Fehltritte und Fehler auszubügeln...

...und nicht Gott!

Denn uns wurde die Welt gegeben, um sie zu nutzen. Wenn jedoch die Menschheit darunter Ausnutzung versteht und nun meint die Welt zB ausbeuten zu müssen, untereinander sich die Köpfe einschlagen zu müssen uvm., dann ist sie selber schuld an der Misere, welche schon seit Jahrtausenden das ewigliche Spiel des Lebens ist und sich nun in die heutige Zeit fortsetzt....

...das Spiel ist dasselbe geblieben, nur die Namen der teilnehmenden Akteure haben sich geändert...

Gott hält sich von jeglicher Einmischung, welche wir uns verbeten hatten, fern.

Am Ende müssen wir eh alle im Jenseits über unsere Leben und über unsere Denke, Worte und Handlungen selbst richten und dann gegebenenfalls Aktionen der Wiedergutmachungen starten...

...in einer weiteren Inkarnation...

Gruß Fantho

Antwort
von Suboptimierer, 33

Letztenends sterben alle, auch die "Schlechten".

Ohne Schuld ist sowieso keiner. Jesus hatte mal so etwas gesagt, wie dass der, der ohne Schuld ist, den ersten Stein werfen darf.

Antwort
von nowka20, 19

die todesstunde wird dem menschen bei seiner geburt mitgegeben

Antwort
von TimeosciIlator, 45

Aufgrund der Eigendynamik des Systems. Gott, falls es ihn gibt, schuf das Böse wie das Gute - beides zu finden in unserer eigendynamischen Welt. Ohne das Böse hätte er, als er die Welt schuf, Probleme mit dem freien Willen gehabt, den er ebenfalls schuf.

Antwort
von omikron, 80

Und du entscheidest, wer ein guter und wer ein schlechter Mensch ist, oder wie?

Kommentar von AlbatrossFLIGHT ,

username 260: Was gut und was böse, wer ein guter und wer ein schlechter Mensch ist, entscheidet alleine unser Schöpfer, Jehova Gott. Nur er hat das Recht dazu. 

In Maleachi 3:17 wird von Gott selbst eine Definition gegeben, wer gut und wer schlecht ist. Dort heißt es:

"ihr werden bestimmt den unterschied zwischen einem Guten und einem Schlechten sehen, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat."

Ich empfehle dir den Propheten Maleachi einmal ganz zu lesen. Falls du keine eigene Bibel hast, kannst du das unter bible-online tun. Da sind sogar verschiedene Übersetzung zum Vergleich vorhanden. Der Prophet Maleachi hat nur vier verschiedene, kurze Kapitel. Dann siehst du, daß es bei Gott nicht egal ist, wie ein Mensch sein Leben führt. Laß dich von Ungläubigen und Atheisten nicht irreführen.

Antwort
von ItsMeHeichou, 66

Ob es einen Gott gibt ist natürlichen eine Sache des Glaubens.
Einen Grund gibt es. Aber den kennt niemand, man kann nur rätseln. 

Antwort
von Phantom15, 56

Die Frage aller Fragen.

Wie kommst Du darauf das nur >gute Menschen< sterben? Es stirbt jeder. Klar empfindet man es immer als besonders schlimm, wenn jemand stirbt, denn  man mochte, aber das ist dann nur in den Augen des Hinterbliebenen so, das er meint der Mensch war besonders gut. Das liegt ja wohl immer immer Auge des Betrachters, ob man diesen oder jenen Menschen für gut befindet.

Antwort
von Tragosso, 37

Weil ein 'Gott' nicht 'gut' sein muss oder überhaupt unser Wertesystem (das sowieso bei jedem Menschen verschieden ist) hat.

Antwort
von Sonja66, 28

Vielleicht ist ja unsere Erde die Hölle eines anderen Planeten :D

Dann lob' ich mir aber den Tod! ;-)

Wer sagt, der Tod sei schlecht? Weißt du das?


Antwort
von Wandkosmetiker, 69

Gibt es unschuldige Menschen? Ist nicht jeder Mensch wenigstens der Anmaßung schuldig? Der Anmaßung zu glauben über den Dingen zu stehen? Die Natur kennt keine Unterscheidung zwischen gut und böse. Und selbst wenn es einen Gott gäbe, wäre der Mensch allein dadurch privilegiert das er sich eine Vorstellung davon machen kann, und ein Schwein nicht? Hat ein Schwein ,nur dadurch das es kein Bewusstsein für seine Existenz und Rolle in der in der Spirale des Lebens hat, weniger Recht auf Leben? Und ebenso der "Böse" ,nur weil er nicht konform mit einer ,uns selbst auferlegten Verhaltensdoktrin ist? Wer bestimmt das Gut und das Böse. Ist ein Löwe böse, der die Jungen seines Rivalen tötet, um seine Gene weiter zu transportieren ? Nein. Das Leben selbst kennt kein gut und böse. Nur leben oder sterben. Und der Mensch als Krone der Schöpfung ? Welch ein Irrglaube . Biologisch betrachtet ist uns jede Ameise an Fähigkeiten weit überlegen. Und nur unser Verstand, der uns als einzige Lebewesen befähigt, und sogar antreibt die Grundlage unserer eigenen Existenz zu zerstören, nur mit der Begründung man sei das beste aller Lebewesen weil wir gottgleich geschaffen sind,ermächtigt uns zu bestimmen wer das Recht hat zu leben? Oh nein. Gott ist eine Schöpfung unseres überheblichen Selbstverständnisses , und nicht umgekehrt. Und geht nicht gerade deshalb seit Menschengedenken das schlimmste allen Übels und Verderbens meist von Kirchen und Religionen aus? Gäbe es wirklich einen Gott, hätte er uns längst als völlig sinnlos und inkompatibel aus seiner Schöpfung entfernt.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich denke, dass Religion viele Menschen aber auch zu besseren Menschen macht. Wenn du wissen willst, warum ich glaube, dass es Gott gibt und er nicht von den Menschen gemacht wurde kannst du mich auf meinem Profil gerne mal besuchen. :)

Kommentar von scrutinize ,

Es ist selten, dass man die Perversionen des evolutionistischen Weltbildes so deutlich zu lesen bekommt. Erschreckend!

Kein Wunder, dass diese Ideologie so viele Morde auf dem Konto hat.

Kommentar von Oizymusic ,

"evolutionistisches Weltbild"?? Was er erzählt hat doch kaum etwas mit Evolution zu tun, als viel mehr mit beobachtbaren Verhältnissen in der Natur. Oder willst du abstreiten dass dies alles in der Natur geschieht, unabhängig von unseren Moralvorstellungen?

Kommentar von scrutinize ,

"evolutionistisches Weltbild"?? Was er erzählt hat doch kaum etwas mit Evolution zu tun

Viel mehr als du vermutest...

Kommentar von Wandkosmetiker ,

Das Papsttum hat mehr auf dem Kerbholz. Wetten.

Kommentar von scrutinize ,

Das Papsttum hat mehr auf dem Kerbholz. Wetten.

Ja, das hat es, aber warum ein Übel mit einem noch größeren Übel argumentieren, statt komplett davon abzulassen -  besonders dann, wenn man die seelischen Folgen sogar an einem selbst erkennt?

Antwort
von NorwinSchneider, 43

Warte mal... 

Wer tötet Menschen? Gott? oder sind es doch die Menschen selber? 

Denk mal darüber nach...

Kommentar von Trashtom ,

Vielleicht ein Bakterium? Ein Virus? 

Warte mal…Ein Bakterium ist ja ein Lebewesen... Das würde ja bedeuten.. Oh nein. Gott hat es erschaffen. 

… und tötet somit zumindest indirekt Menschen. 

Kommentar von NorwinSchneider ,

Das hingegen ist was anderes. Aber jetzt überleg mal wie viele krankheiten nicht da sein würden wenn die Menschen korrekt gehandelt hätten...

Kommentar von Trashtom ,

Vielleicht haben wir es verschlimmert, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass Gott auch Krankheiten erschaffen haben muss an denen wir sterben.

Und wenn wir's genau nehmen, sterben wir NUR weil ER uns ein Ablaufdatum gegeben hat. 

Kommentar von NorwinSchneider ,

Das stimmt auch wieder, aber ist das denn so schlimm?

Antwort
von Eselspur, 47

Und wenn es keinen Gott gäbe, warum dürfen Menschen überhaupt sein? - Fragen wie diese bringen nichts. Weil sie nicht FRAGEN, sondern versuchen etwas zu BEHAUPTEN.

Antwort
von tevau, 55

Wer ist Gott, was ist Gott, und wie zeigt er sich dem, der an ihn glaubt?

Wohl nur sehr wenige, die an Gott glauben, sehen in ihm denjenigen, der alles, was in der Welt passiert, genau steuert wie in einer Schaltwarte. Wenn das so wäre, dann würde Gott ja Partei ergreifen müssen, indem er zum Beispiel in einem Krieg die eine Seite gewinnen lässt. Und was Du als "gute" Menschen bezeichnest, sehen andere als "schlechte Menschen" an. Wer aber entscheidet denn, was ein guter und was ein schlechter Mensch ist? Was für die einen ein Freiheitskämpfer ist, ist für andere ein Terrorist. 

Jeder mag seinen eigenen Gottesglauben haben, aber wenn jemand glaubt, Gott muss ihm die Welt so gestalten, dass alles nach seinen Wünschen geschieht, dann wird er es in der Realität sicher schwer haben. Gott schützt einen nicht vor Unfällen, er steuert nicht die Lottozahlen, er schanzt einem nicht den guten Job zu.      

Gott ist aber ein Tröster. Der Glaube an ihn hilft Menschen, Schicksale zu ertragen, und er ist die Projektionsfläche, an die man seinen Dank richten kann, wenn man dazu das Bedürfnis hat.

Dei Frage kann nie sein: "Gibt es einen Gott?" Sondern nur "Glaube ich an Gott?"

Kommentar von scrutinize ,

Jeder mag seinen eigenen Gottesglauben haben

Genau das ist das Problem.

Statt dem zu gehorchen, was Gott durch seinen Sohn zu uns gesprochen hat durch die Bibel, bastelt jeder an seinem eigenen Gott herum, ganz nachdem, wie es ihm gefällt. Nur mit Wahrheit hat das nichts zu tun. Würden alle Menschen der Bibel gehorchen, würden wir in paradiesischen Umständen leben, jeder würde den Nächsten lieben und ihn behandeln, wie er selbst gern behandelt werden möchte, wäre dankbar und hilfsbereit, fern von aller Selbstsucht und Ichzentriertheit. Statt Missgunst, Gier und Neid würde Wohlwollen herrschen, und die Feindschaft hätte keinen Raum.



Kommentar von tevau ,

Und wer definiert, was die Wahrheit ist? In der Bibel (ich glaube bei Markus) findet sich eine Stelle, die den Verzicht auf Onanie gebietet. Welcher Wahrheit gehorcht dieses völlig blödsinnige und unnütze Gebot? Dies ist entweder mit damals mangelnder medizinischer Kenntnis zu erklären oder mit dem Ziel bestimmter Kreise, über solche Vorschriften des Alltagslebens Macht über Menschen auszuüben.

Und meines Wissens findet sich auch das Gebot "Du sollst nicht beim Manne liegen wie beim Weib". Bitte wenn zwei Männer nunmal schwul sind, warum sollen die keinen Sex miteinander haben dürfen?

Wie wahr ist denn die Bibel? Dass ein Mensch übers Wasser laufen konnte oder eine Frau aus eines Mannes Rippe entstanden ist, nimmt doch kein denkender Mensch wörtlich. Und schon sind wir bei der Notwendigkeit zu interpretieren.

Die Bibel (oder ein anderes Glaubensbuch wie den Koran) mit "Wahrheit" zu verknüpfen ist die Ursache für Krieg, Unterdrückung und Verderben. Wenn nämlich jemand die (einzig richtige) "Wahrheit" für sich in Anspruch nimmt, kollidiert er automatisch mit jedem anderen, der das Gleiche tut, aber mit einer anderen, ebenso eigenen Wahrheit.

Antwort
von Makeyouhappy158, 11

Weil Gott nicht kontroliert was wir tun.Er kann nichts dafür wenn wir uns gegenseitig umbringen....

Antwort
von Rockige, 40

eine philosophische Antwort auf eine philosophische Frage:

Wer sind wir schon, zu entscheiden wer das Recht hat zu leben oder zu sterben.

Ich persönlich glaube nicht an "den" Gott, vielleicht sinds viele, vielleicht auch garkeiner. Ich mag die Evolutionstheorie.

Stell dir vor niemand würde mehr sterben müssen ... ein ewiges Leben ist auch nciht erfüllend. Zumal, irgendwann gäbs keine Kinder mehr, denn Platz für Nachwuchs gäb es nicht auf der Erde

Antwort
von ShmuelRotkraut, 56

Tja. Man könnte fast meinen, es gäbe keinen, nicht wahr? Aber die Religionen können das ja mit "Gottes Wege sind unergründlich" und "Er war so gut, dass er früh heimgerufen wurde" beantworten.

Kommentar von omikron ,

Und die Atheisten können sagen: "Tja, keine Ahnung, dumm gelaufen."

Kommentar von ShmuelRotkraut ,

Antitheist, bitte. Und "dumm gelaufen" ist um einiges logischer als "der Mann in der Wolke hat ihn zu sich geholt".

Antwort
von pandakid, 14

Man sollte Got nicht in Frage stellen. 

Das problem ist,  dass es nicht nur Gott gibt sondern auch den Teufel..q

Kommentar von pandakid ,

*Gott 

Antwort
von chrisbyrd, 47

Mit dieser Frage hat der der Psalmist Asaph beschäftigt und ist m. E. zu sehr interessanten Antworten gekommen: http://www.bibleserver.com/text/HFA/Psalm73

Nach christliche Überlegung ist die Frage, wie es nach dem Tod weitergeht, in Bezug auf Frage durchaus entscheidend. Wenn gläubige Menschen früh sterben sollten und zu Gott in den Himmel (ins Paradies) kommen, ist das für sie kein Nachteil, ganz im Gegenteil. Doch was "bringt" es im Nachhinein den "schlechten" Menschen, die lange leben, sich in ihrem Leben und Verhalten gegen Gott entschieden haben und dafür in der Ewigkeit nicht im Himmel sondern in der Hölle sein werden...

Kommentar von chrisbyrd ,

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

In diesem Leben nach dem Tod bei Gott werden keine "unschuldigen" Menschen mehr sterben...

Kommentar von scrutinize ,

...und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4)

Antwort
von Emma60, 12

Vielleicht waren die in einem vorherigen Leben nicht so nett?

Antwort
von viktorus, 39

Erstens ist nur einer "gut" (Lk.18,19).

Wir Menschen sind "Sünder" und haben den Tod "verdient" (Röm.3,23).

Gottes Gabe aber ist "ewiges Leben in Christus", aber alles zu "seiner Zeit" (1.Kor.15,51; Offb.20,4).

Gott selbst mischt sich in unser Leben nur ein, wenn Er etwas besonders mit uns vor hat ( Apg.9,8; Hebr.11,8).

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