Was ist der Sinn des Lebens?

20 Antworten

Hallo Gutesau,

um herauszufinden zu können, zum welchem Zweck wir auf der Erde sind, ist es aus meiner Sicht notwendig, bei der richtigen Adresse nachzufragen. Dazu eine kurze Veranschaulichung: Wer wüsste besser oder genauer, wie eine Maschine funktioniert, als ihr Konstrukteur bzw. der Hersteller? Er kann auch am besten beschreiben, welche Funktionen die Maschine besitzt und wie sie aufgebaut ist. Und der Konstrukteur weiß auch genau darüber Bescheid, wann, wie oft und wie die Maschine gewartet werden muss.

Um die Langlebigkeit und einwandfreie Funktion der Maschine zu gewährleisten, gibt der Hersteller eine Bedienungsanleitung heraus, die genaue Anweisungen hinsichtlich Funktionen und Wartung enthält. Wenn der Benutzer sich genau daran hält, wird er in der Regel lange Freude an der Maschine haben.

Übertragen auf den Menschen heißt das: Um zu wissen, wie das Leben am besten "funktioniert" muss er bei seinem "Konstrukteur" bzw. Erschaffer nachfragen. Aber gibt es denn überhaupt einen Gott, der uns und diese Welt erschaffen hat? Viele haben da heutzutage ihre Zweifel oder sind gar entschiedene Atheisten.

Daher wäre erst einmal die Frage zu klären: Gibt es rationale Gründe, um an einen Schöpfer zu glauben? Durchaus! Ich möchte das am Beispiel des Universums klarmachen. Nach der weithin anerkannten Urknalltheorie hat das Universum einen Anfang. Demnach gab es vorher weder Materie, Raum noch Zeit.

Wenn es nicht etwas gegeben hat, das diesen Anfang gesetzt hat, dann wäre vor dem Universum ein "nichts" gewesen. Es ist aber irrational anzunehmen, etwas könne aus dem Nichts entstehen. Wenn also aus dem Nichts auch nichts entstehen kann, muss es folglich "etwas" gegeben haben.

Warum aber muss folglich aus dem "etwas" ein "jemand" werden? Weil nur ein Wesen die Entscheidung treffen kann, etwas entstehen zu lassen. Dass es sich bei diesem Wesen um Gott handeln muss ist z.B. daran zu ersehen, dass es außerhalb des Universums existiert. Denn nur etwas, was außerhalb des Universums existiert, kann es erschaffen haben.

Auch kann dieses Wesen nicht materiell sein, weil es die Materie ja selbst hervorgebracht hat. Es ist auch nicht den Gesetzen von Raum und Zeit unterworfen, weil es auch diese erschaffen hat. All das trifft nur auf Gott zu und lässt somit rationale Gründe erkennen, an seine Existenz glauben zu können.

Nun aber zurück zu der Frage, warum wir hier sind bzw. welchen Sinn unser Leben hat. Hat uns Gott darauf irgendwo eine Antwort gegeben? Ja, und zwar in seinem geschriebenen Wort, der Bibel! Warum aber ausgerechnet die Bibel?

Kurz gesagt, weil auf sie sämtliche Merkmale zutreffen, die an ein Buch von Gott gestellt werden können. Denke doch allein an ihre weltumspannende Verbreitung sowie die zahlreichen Übersetzungen in tausenden von Sprachen (das sind nur zwei von vielen weiteren Merkmalen, auf die ich hier nicht im einzelnen eingehen kann). Was offenbart nun die Bibel über den Lebenssinn?

Sie zeigt zum Beispiel, dass wir neben all unseren körperlichen und emotionalen Bedürfnissen auch spirituelle Bedürfnisse haben. Jesus Christus nahm einmal darauf in der berühmten Bergpredigt Bezug, als er sagte: "Glücklich sind die, denen bewusst ist, dass sie Gott brauchen" (Matthäus 5:3, NW 2013). Damit meinte er den uns innewohnenden Hang, nach Gott zu fragen und eine Beziehung zu ihm einzugehen. Nur dann wären wir wirklich glücklich. Wie aber kann man denn in ein Verhältnis zu Gott gelangen?

Dazu muss man sich mit Gottes Wort, der Bibel, beschäftigen, denn sie ist, wie Jesus sagte, die "Wahrheit" (Johannes 17:17). Durch die Bibel lernt man jedoch nicht nur Gottes Gesetze und Standards kennen, sondern kann durch sie auch ein enges persönliches Verhältnis zu Gott entwickeln. Aus diesem Grund fordert uns die Bibel auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." (Jakobus 4:8).

Wenn Du in der Bibel liest, könntest Du Dich daher fragen: Was sagt mir dieser Text oder diese Begebenheit über Gott als Person? Erkenne ich aus der Art und Weise, wie er mit bestimmten Situationen umging, welche Eigenschaften ihn auszeichnen? Wenn Du die Bibel mit diesen Fragen im Sinn liest, dann lernst Du im Laufe der Zeit Gott immer besser kennen.

Je mehr Du Dich mit Gottes Handlungsweise und seine Taten beschäftigst und darüber nachsinnst, desto mehr magst Du Dich zu ihm hingezogen fühlen. Auch bestimmte Aussagen, die einige Bibelschreiber über ihn getroffen haben, können unser Herz tief berühren.

Denke nur einmal an das, was König David über Gottes Eigenschaften schrieb: "Aber du bist ein gnädiger und barmherziger Gott. Deine Geduld ist groß, deine Liebe und Treue kennen kein Ende".(Psalm 86:15, Hoffnung für alle) Findest Du dann in den Taten Gottes eine Bestätigung dieser Worte, so fühlst Du Dich immer mehr zu Gott hingezogen, wie zu einem guten Freund.

Um Gott näher zu kommen könntest Du auch noch etwas sehr Wichtiges tun; der Schreiber eines Psalms drückte es einmal so aus: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht." (Psalm 62:8). Wenn es also Dein innigster Wunsch ist, Dich Gott nahe zu fühlen, dann solltest Du das Gott auch in einem persönlichen Gebet sagen.

Was einen so richtig Auftrieb geben kann, ist Gottes Versprechen, dass diejenigen, die ihn lieben, einmal in einem wunderschönen Paradies auf der Erde leben können! An vielen Stellen spricht die Bibel davon, dass Gott in das Weltgeschehen eingreifen wird, um endlich das herbeizuführen, wonach sich die Menschen so lange sehnen: ein Leben in Gesundheit, Frieden und Glück!

Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird dieses Paradies mit folgenden ergreifenden Worten beschrieben: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Sogar all die vielen Verstorbenen werden dieses Leben genießen können, da Gott sie auferstehen lassen wird! Das bedeutet, dass wir unsere Lieben, die wir durch den Tod verloren haben, wiedersehen werden! Welch ein Grund zur Freude, nicht wahr?

Gibt es unserem Leben nicht Sinn und Zweck, nach einem solchen Leben zu streben? Das gelingt jedoch nur, wenn man sich tatsächlich seiner geistigen Bedürfnisse bewusst ist und etwas dafür tut. Das Glück und die Zufriedenheit, die sich daraus ergeben, ist mit nichts, was man sonst in diesem Leben erreichen könnte, zu vergleichen!

LG Philipp

Der Sinn des "Lebens" steckt im Wort der Frage.

Was man dazu braucht oder wie man es gestaltet, ist individuell.

Leben!

Wenn möglich, vielleicht den nachfolgenden Generationen etwas Fortschritt da lassen.

Der persönliche Anteil kann klein im Erscheinen, aber dafür mit großer Auswirkung sein.

Und er kann groß im Erscheinen, mit kleiner Auswirkung sein.

Leben! Dabei Anderen für die Zukunft, etwas geben. Ob es ein Wort ist, oder eine Erkenntnis, oder ein Stück- Musik.

Da du ein Junge bist:

Finde etwas, dass dich erfüllt und richte dein Leben danach aus. Setzte dir ruhig sehr große Ziele und sobald du eines erreicht hast, setzt du dir ein neues. "Grundziele" sind ein definierter Körper und eine gesunde und liebenswete Familie.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
JonasBernie  04.02.2023, 22:56

aber was hättest du bei nem mädchen gesagt?

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Jemand806  04.02.2023, 23:50
@JonasBernie

Ich bin hier einfach auf das Makuline, was zu Jungs gehört eingegangen (Nach Zielen streben/ gegeneiner Wettbewerb betreiben/...)

Bei Mädchen logischerweise dann auf das Feminine (Liebe/ sich um einen Mann sorgen, kümmer, .../ Eine gute Mutter sein/ ...)

Es gab eine Studie die gezeigt hat, dass Frauen glücklicher sind, wenn sie nicht arbeiten müssen, sondern sich auf ihren maskulinen Mann und ihre Kinder fokusieren können.

Hier die Studie/ Entdeckung:

https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2016/may/18/womens-rights-happiness-wellbeing-gender-gap

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Es gibt keine eindeutige Antwort, da der Sinn des Lebens für jeden Menschen individuell sein kann und je nach persönlichen Überzeugungen, Zielen und Werten unterschiedlich definiert werden kann.

Wir wurden erschaffen, um ewig unter perfekten Bedingungen zu leben. Die einzige Bedingung: Gott als liebevollen Herrscher zu gehorchen und anzuerkennen, dass er uns anleitet. Denn er kennt uns besser als wir uns selbst kennen.

Leider haben sich die ersten Menschen unter dem Einfluss eines abgefallenen Engels (der sich dadurch zum Satan machte) entschieden, selbst über sich zu bestimmen, was weitreichende Folgen hatte, die bis heute spürbar sind. Doch Gott hat für eine Lösung gesorgt, diese Rebellion zu beenden. Zu diesem Zweck kam Jesus, um uns von Sünde und Tod zu erlösen.

1. Korinther 15:22 Wie in Adam alle sterben, so werden auch im Christus alle lebendig gemacht werden.
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
telemann2000  05.02.2023, 12:29
1. Korinther 15:22 Wie in Adam alle sterben, so werden auch im Christus alle lebendig gemacht werden.

Warum zitierst du nicht mal den Kontext?

(1. Korinther 15:35, 36) . . .Nun wird jemand fragen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja mit was für einem Körper kommen sie?“ 36 Du Unvernünftiger! Was du säst, wird nicht lebendig gemacht, außer es stirbt zuerst.

(1. Korinther 15:42) . . .So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. . .

(1. Korinther 15:44-49) . . .Es wird ein physischer Körper gesät, es wird ein geistiger Körper auferweckt. Wenn es einen physischen Körper gibt, dann gibt es auch einen geistigen. 45 So steht es in den Schriften: „Der erste Mensch, Adam, wurde ein lebendes Wesen.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist. 46 Zuerst kommt aber nicht das, was geistig ist. Was physisch ist, kommt zuerst, danach das, was geistig ist. 47 Der erste Mensch ist von der Erde und aus Staub gemacht, der zweite Mensch ist vom Himmel. 48 Wie der eine aus Staub gemacht wurde, so sind auch die anderen aus Staub gemacht. Und wie der eine himmlisch ist, so sind auch die anderen himmlisch. 49 Und so, wie wir das Ebenbild dessen sind, der aus Staub gemacht wurde, so werden wir auch das Ebenbild des Himmlischen sein.

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