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Was ist besser für die Augen: Brille immer tragen oder Brille selten tragen?

gefragt von yogitee am 21.04.2007 um 21:29 Uhr

Ist es schonender für die Augen, die Brille den ganzen Tag zu tragen, oder werden sie dadurch noch schwächer, weil sie nicht mehr selber "arbeiten" müssen?


Reply


ungererbad
beantwortet von ungererbad am 21. April 2007 21:36
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Die Annahme, dass das Tragen einer Brille die Augen verschlechtert, ist kompletter Unsinn. Verschreibt denn ein Augenarzt eine Brille, mit der Maßgabe, sie nicht zu oft zu tragen, weil dann die Augen schlechter werden?? Was man bemerkt, wenn man, wie ich, eine Brille nur sporadisch benutzt, ist, dass man nach dem Tragen auch innerhalb des Radius, in dem man normalerweise auch ohne Brille gut sehen kann, alles etwas verschwommen ist. Aber nur wenige Sekunden, dann ists vorbei.


ArianeHD
beantwortet von ArianeHD am 21. April 2007 21:44
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Wenn Du Brillenträger bist, empfiehlt es sich, sie auch ständig zu tragen. Ich weiß, die Eitelkeit spielt hierbei eine doch übergeordnete Rolle. Nur weiß ich aus Erfahrung: sie nur dann zu tragen, wenn man meint, sie wäre notwendig (Lesen, Autofahren etc.)...damit macht man sich nur selbst das Leben schwer. Du mußt Dich stärker konzentrieren und Deine Augen überanstrengen, was letztendlich zu Kopfweh führen kann.


jeffthefighter
beantwortet von jeffthefighter am 22. April 2007 00:05
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Es kommt auch darauf an, ob man kurz- oder weitsichtig oder alterssichtig ist.

Kurzsichtige haben eine zu lange Augenachse, der Brennpunkt der Augenlinse liegt zu weit vor der Netzhaut. Deshalb brauchen Kurzsichtige eine konkave Brille, die den Brennpunkt nach hinten verlagert. Wenn man aus Eitelkeit keine Brille tragen will, kann es durch krampfhafte Versuche, scharf zu sehen, zur Netzhautablösung und damit zur Erblindung kommen. Bei nicht zu starker Kurzsichtigkeit können Kontaktlinsen hilfreich sein, falls man sie verträgt.

Weitsichtige haben eine zu kurze Augenachse, deshalb brauchen sie eine konvexe Brille, die den Brennpunkt nach vorne verlagert.

Im Alter nimmt die Biegsamkeit der Linse ab, sie kann sich nicht mehr genügend verdicken, um nahe Objekte scharf zu sehen. Deshalb braucht man eine konvexe Lesebrille. Kurzsichtige können das Glück haben, daß sie im Alter zum Lesen keine Brille mehr brauchen, da die Alterssichtigkeit die Kurzsichtigkeit zumindest teilweise wieder ausgleicht.

Sind nun alle Klarheiten beseitigt??


anonym
beantwortet von NSanio am 23. April 2007 05:39
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Hallo, mir wurde zum Auto fahren eine Brille verordnet. Es hat sich ergeben, dass ich sie auch beim Nicht-Auto-fahren auflasse, was zur Folge hat, dass ich den Eindruck habe, meine Sehkraft lässt nach. Am Deutlichsten beobachte ich das bei Fussball-Übertragungen im Fernsehen: Die manchmal eingeblendete mitlaufende Anzeige der Spielzeit in einer Bidschirmecke kann ich nicht mehr so ohne Weiteres erkennen.

Gruss NSanio


anonym
beantwortet von Carla32 am 24. April 2007 20:09
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Nein, die Augen werden definitiv nicht schlechter, wenn man ihnen "nichts mehr zu arbeiten gibt", also die Brille trägt. Im Gegenteil... Trägt man die (richtige) Brille, werden die Augen entlastet, was nicht selten sogar zur Vermeidung von Kopfschmerzen, Müdigkeit,.... führen kann. Also: Sicher gehen, daß man die richtige Stärke trägt und dann auch schön die Brille tragen!





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