Das ist kein Scherz und nicht auf meinem Mist gewachsen. Eine Bekannte erzählte mir davon. Also wenn ein Kind Windpocken hat, können befreundete Eltern ihre Kinder auch zu einer "Party" vorbeibringen, so dass sich die Kinder auch mit den Windpocken anstecken. Ich meine, es ist mir schon klar, dass die Kinder Windpocken früher oder später bekommen, aber für mich hat so eine Winspockenparty trotzdem eine faden Beigeschmack. Was haltet ihr davon? Ist es sinnvoll oder absoluter Schwachsinn?

Das müsste verboten werden.In meinen Augen sind die Eltern verantwortungslos.

Gib mir die Adresse damit ich Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung stellen kann.
Es ist unglaublich wie pervers und dekadent manche Eltern sein können.

Hmm.... sowas hat es früher nicht gegeben meine ich mich zu erinnern.
Eine Party, bei der alle beteiligten Kinder bereits Windpocken HABEN scheint mir ok - aber eine "Ansteckungsparty" scheint mir doch etwas wirr.....

Ein Kind wird sich vermutlich auch früher oder später mal den Arm brechen - trotzdem wäre es eindeutig Körperverletzung, wenn Du dem Kind deshalb sicherheitshalber schon mal selbst den Arm brächest.
Ich finde die Idee absolut daneben!
Na, hoffentlich darfst du keine Kinder erziehen, wenn für dich ein gebrochener Arm das Gleiche ist, wie eine Kinderkrankheit, respektive eine Virusinfektion!

Wer einmal Windpocken hatte bekommt sie nie mehr wieder. Bei einem ansonsten gesunden (Klein-)Kind ist der Krankheitsverlauf in der Regel harmlos.
Im Erwachsenenalter ist der Verlauf kritisch und kann lebensbedrohlich sein.
Ich kenne Krankenschwestern, die mit ihren Kinder auf so eine Windpockenparty gegangen sind. Also dürfte so eine "Party" meiner Meinung nach schon sinnvoll sein.
Es ist im Prinzip wie eine Impfung, die ja auch nichts Anderes ist, als eine Ansteckung mit abgeschwächten Erregern.
Ganz deiner Meinung! (Schön, dass es hier wenigstens hin und wieder mal jemanden gibt, der weiß, wovon er redet!) Im Kindesalter sind Windpocken vielleicht (nicht zwangsläufig, da nicht jedes Kind gleich darauf reagiert) unangenehm, aber harmlos. Im Erwachsenenalter kann es schwerwiegende Komplikationen geben. Und wenn man sich den Zeitpunkt der Erkrankung noch quasi aussuchen kann, so dass er für alle Beteiligten möglichst wenig Einschränkungen bringt, halte ich das für die optimaler Variante. Schließlich verpasst das Kind in der Kita sicher sehr viel weniger Gravierendes als später in der Schule.

die Gäste könnten geschlossen im Totenhemdchen erscheinen.
sozusagen eine "schwarze" Pyjamaparty als Krönung der Veranstaltung.

Ich finde,die Windpocken sollten "natürlich" durchgemacht werden.

Ich kann nur sagen, das ist gefährlicher, verantwortungsloser Elternschwachsinn. Auch wenn manche Leute Windpocken für eine harmlose, niedliche Krankheit halten(ist ja schließlich nur eine Kinderkrankheit), können sie zu sehr schweren Folgeschäden führen.
Masern, Mumps, Röteln und derlei Erkrankungen können schwere Komplikationen haben. Deswegen wurden dagegen Impfstoffe entwickelt! Gegen Windpocken gibt es keine Impfung, obwohl das auch durchaus machbar wäre. Soll ich dir erklären, warum? Weil eine Impfung keinen Sinn macht, die Krankheit ist mit Abstand nicht 'gefährlich' genug für Kinder. Bei Erwachsenen kann es hingegen schon zu bleibenden Beeinträchtigungen kommen, z.B. zu Gürtelrose (das ist eine chronisch rezidivierende Form einer Infektion mit den windpockenverursachenden Herpesviren).
niman am 6. September 2007 20:19 Da muß ich dir widersprechen. Es gibt eine Impfung gegen Windpocken.

Unser Kinderarzt hat ausdrücklich davor gewarnt.
Hat er auch gesagt, warum?

So abgefahren ist das doch nicht. Besser sie kriegens im Kindesalter als z.B. während der Schwangerschaft...
Das ist absolut unverantwortlich. Mal ganz abgesehen davon, dass man mittlerweile auch gegen Windpocken impfen kann. Somit besteht für geimpfte Kinder nur die Gefahr von Scharlach. Und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
Jeder der unreflektiert "Gesundheitstips" wohlwollender Dummbeutel, die sich nebenberuflich auch Eltern schimpfen, aus dem Internet befolgt gehört in ein Schulungsseminar zum richtigen Umgang mit Informationen gesteckt. Ich habe zu diesem Thema schon so viele haarsträubende und natürlich nur gut gemeinte Tips gelesen. Deshalb hier mal ein paar Fakten.
1) Ja, WP sind RELATIV ungefährlich. Die Wahrscheinlichkeit von Spätfolgen wird mit 0,1 bis 1% angegeben (was absolut nicht wenig ist) Die Dunkelziffer dürfte höher liegen, da Spätfolgen oft nicht als solche erkannt werden. Die direkte Sterblichkeit liegt bei 1/100.000. Klar ein geringes Risiko, aber ein VERMEIDBARES.
2) Das Risiko einer Gürtelroseninfektion steigt durch die Windpocken auf 20%.
3) Auch eine WP-Infektion bietet keinen 100% Schutz vor erneuter Infektion.
3) Es gibt eine Impfung!
4) Eine absichtliche Infektion eines anderen Menschen erfüllt den Tatbestand der Körperverletzung.
5) Wer das Immunsystem seiner Kinder steigern will, sollte diese stattdessen gesund ernähren und mal ordentlich im Matsch spielen lassen.
Klar, die meisten Infektionen verlaufen harmlos, aber leider bestätigen Ausnahmen die Regel. Wer meint, dass eine kostenlose "Infektions-impfung" unter Mißachtung der Gesetze das Risiko eines gehirn- oder organgeschädigten Kindes wert ist, der soll sein Balg bitte auf die nächste Pockenparty schicken und seine Erziehungsberechtigung direkt beim Jugendamt abgeben. Das alles hat nichts mit Panikmache sondern mit gesundem Menschenverstand zu tun. Wem sein Kind am Herzen liegt, der wird wohl die Zeit erübrigen können sich über so ein Thema umfassend zu informieren, anstatt dem nächsten dahergelaufenden Waschweib mit seinen Haushaltsmittelchen zu trauen.
Diese ganzen Ansteckungspartys SIND strafbar. Erstens Körperverletzung der Kinder und zweitens Infektionsschutzgesetz. Es gibt seit geraumer Zeit eine Impfung gegen Windpocken, seit 2004 ist sie von der STIKO empfohlen. Es ist zwar richtig, dass die Windpocken IN DER REGEL im Kindesalter harmlos verlaufen, aber eben nicht immer. Ich weiß nicht, ob ich es mir jemals verzeihen könnte, wenn mein Kind beispielsweise am Reye-Syndrom in Folge einer Windpockeninfektion nach einer solchen Party stirbt. Nennt sich dann übrigens Körperverletzung mit Todesfolge.
Es wird ja eigentlich sogar empfohlen Kinder gegen WP zu impfen weil die Kinder die WP hatten SPÄTER eher an Gürtelrose erkranken!! Mein Sohn wurde nicht geimpft weil ich denke man kann es mit Impfungen auch übertreiben: Jetzt hat er WP!!! Aber er wird es überleben!!!! Sowas wie die von Dir beschriebene Partys sind ja wohl das allerletzte!!!!!
Hallo Ich finde es eine blödsinnige Sache,schliesslich weiss man nie wie es ausgeht.Ausserdem kommen sie bei manchen auch nicht richtig durch und sie bekommen sie dann trotzdem nocheinmal.Dann kann es sogar noch viel schlimmer sein ,als wenn man sie auf dem normalen Weg kommen lässt.Zudem sind die Nebenwirkungen teilweise auch nicht ohne.
als die tochter meiner freundin die windpocken hatte bin ich auch mit meiner tochter hingegangen....mein kinderarzt sagte das macht garnichts,denn die 2 hatten vorher sowieso immer zusammen gespielt und die gefahr daß sie sich schon 6 wochen vor ausbruch der windpocken bei der kleinen angesteckt hatte war sowieso gegeben,meine tochter hatte dann auch die windpocken,sie war damals 4 und es war alles fix überstanden
Hallo, ich halte von der Windpockenpaty überhaupt nichts, denn man kann dem Kind doch nicht einfach eine Krankheit andrehen. Es gibt da mein Sohn keine hatte eine Impfung. Der größere hatte diese so schlimm, weil er so viele Pusteln hatte. Das Schlimme ist,die Kinder kratzen sich andauernd auf, und das ist dann auch wieder schmerzhaft. Man muß so viel cremen. Auch schämen sie sich mit den vielen Pusteln auf die Strasse zu gehen. Mein Altester wollte nur noch abends raus gehen. Wenn so eine Windpockenerkrankung viele Kinder haben,werden Kindergärten sogar ganz geschlossen, also kann so eine Party nicht so sinnvoll sein. das ist meine Meinung.Tschüss