lennarto am 14.04.2009 um 23:53 Uhr
Linux als OS ist doch so gut!!! und trotzdem gibt es ZU VIELE windoof nutzer! WARUM NUR ???

Stell dir mal vor es gäbe für Windows die Programme nicht als Raubkopie, man müsste alles kaufen. Dann wären schon mehr bei Linux gelandet. Auch das Betriebssystem selbst. Nur durch die Raubkopien hat sich Windows und der PC so schnell verbreitet. Wenn ich unter Linux einen Server, welcher auch immer, einrichten will, ist das schnell und kostenlos umgesetzt. Die Anzahl der Rechner (Clients) in diesem Server basierten Netz erhöhe ich wie ich will, auch kostenlos, ohne immer mehr Lizenzen für die Clients kaufen zu müssen die auf den Server zugreifen dürfen. Kostenlose Software (Freeware) für Windows gibt es nicht in so großer Zahl wie für Linux und auch nicht für jeden Bereich mit entsprechender Leistungsfähigkeit / Umfang.
Es ist / wäre also eine Kostenfrage. Und vielleicht noch, das für Linux nahezu alles in Englisch verfasst ist (Anleitungen, Handbücher). Das Handbuch für das OEM Windows ist ein kleines Heftchen, bei Suse mittlerweile ein 500 Seiten starkes Handbuch in Deutsch. Linux läuft auch performanter und braucht weniger Ressourcen. Auf schwachen Systemen ist Linux auf jeden Fall besser. Es ist nicht nur sicherer, sondern läuft auch stabiler. Viele Schädlinge müssen sich ins System einnisten was bei Linux schwieriger ist. Wenn mal etwas unter Linux abstürzt, ja, das passiert auch im Linux, nur eben Linux meistens nicht selbst, dann lässt sich das schnell herausfinden. Im Windows sind oft Profis ratlos, wenn man mal die Fehlermeldungen sieht und versucht das zu analysieren.
Wer den ganzen Schnickschnack vom Vista liebt sollte mal ein dementsprechend eingerichtetes Ubuntu-Linux mit grafischer Oberfläche sehen.
Aber, um das alles im Linux einwandfrei zu realisieren braucht man schon eine Menge Erfahrung damit. Auch was die Hardware angeht, die eigentlich kein Problem ist. Das schreckt viele ab, sich intensiv damit auseinander zu setzen. Dafür lernt man besser, was man da eigentlich macht mit dem PC. Im Windows ist vieles einfacher, wobei viele Anwender aber nicht wissen wie das alles so funktioniert oder was sie da tun.
Wer viel und gerne spielt sollte auch bei Windows bleiben. Zum arbeiten gibt es für mich nichts besseres, hauptsächlich beruflich. Für bestimmte Dinge habe ich im Linux per VM (Virtueller Rechner) Windows XP laufen. Z.B. wird in der Firma im Intranet (Firmeneigenes Netz) der IE und Outlook vorausgesetzt, obwohl das auch mit Linux machbar wäre.
Man kann Linux auch nicht mit Windows vergleichen. Die Macher von Linux haben und hatten nicht die Absicht, ein ähnliches System zu schaffen sondern ein anderes.
Der Vergleich wäre das Gleiche als würde man ein Motorrad mit einem Auto vergleichen, beides hat Vor- und Nachteile.
Ich füge mal einen Link ein, wer das versteht, versteht auch warum man nicht einfach sagen kann, welches System besser ist. Das kommt auf jeden selbst an:
http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linuxistnicht_Windows/

Weil einem zugemutet wird, ab und an zu überlegen.

Weil unter Windoof die meisten Sachen laufen....

also vor dem ganzen zeug hier gab es amiga-computer.aber das wird von euch bestimmt keiner mehr kennen.wie weit die damals schon waren vor microschrott.naja dann kam linux und zum leidwesen aller menschen microschrott.opensuse ist so cool.das ganze windowsgeraffel braucht keiner.
Ganz ehrlich? Weil ich keinen Bock habe wenn ich Hardware einbinden möchte erst mit Kommandozeilenbefehle arbeiten zu müssen.
Desweiteren laufen immer noch sehr viele Programme nicht unter Linux. Lexware z.B das brauche ich, aber geht nur unter Windows.
Zudem ist es ein Irrtum das Linux sicherer ist. Nur weil 98% der Viren auf die sicherheitslücken von Windows abzielen, heisst es noch lange nicht das Linux sicherer ist.
fasty2003 am 15. April 2009 04:49 Selbstverständlich ist es sicherer, hast es doch selbst geschrieben und dann widersprüchlich das es nicht sicherer ist ;-)
Es sind ja nicht nur die Sicherheitslücken, die es auch im Linux gibt, wenn auch weniger. Es ist für die Programmierer nicht so einfach, nahezu unmöglich solche Schadsoftware so zu programmieren, das die sich ins Linux System einnisten können (Adminrechte / Root sind dafür nötig). Die Sicherheit ist einer der Gründe warum bei uns auf allen Proxy-Servern (ca. 80) Linux läuft.
Was Lexware angeht, wird es das wohl zumindest in nächster Zeit nicht für Linux geben und es gibt meines Wissens auch nichts vergleichbares für Linux. Es gibt da LX-Office, kenne es nicht genau, glaube aber nicht das es alles erfüllen kann. Da bleibt nur Windows oder Windows in einer virtuellen Maschine (VM-Ware) unter Linux mit Anbindung zu einem SQL-Server, den viele Applikationen von Lexware ja brauchen.
Man kann eben Linux nicht mit Windows vergleichen. Es ist und soll ja auch ein anderes Betriebssystem sein und hat seine Vorteile woanders. Ich setze auch beides ein, schon weil ich viel mit Elster mache. Gibt es auch nicht für Linux.
Nein kein Widerspruch. Es wird deshalb als sicher eingestuft, weil es für die Viren,Bot, Trojaner"schreiber" uninteressant ist eine kleine Zielgruppe zu wählen. Je mehr infiziert sind um so größer der "nutzen" für sie. Sollten aber irgendwann mal 980% der Leute den Lonux-Kernel verwenden, dann wird es genauso ausschauen, wie jetzt mit Windows.
fasty2003 am 15. April 2009 21:16 nee nee....Linux ist weiter verbreitet als Du denkst. Was meinst Du wie viel Webserver im Internet auf Linux / Apache laufen. Wir setzen im Konzern Linux seit Jahren ein. Selbst IBM verkauft seit Jahren Linux-basierte Systeme. Auch Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) setzt sich für die Verbreitung von Linux ein.
Für die Firmen ist es A: eine Kostenfrage und B: Die Sicherheit und Stabilität.
Wie ich schon geschrieben habe, das die Schädlinge sich automatisch ins System einbinden und bei jedem Start des Betriebssystems wieder eingebunden werden ist bei Linux nahezu unmöglich. Das ist ein wichtiger Punkt warum es kaum welche gibt.
Das konsequent umgesetzte Multiuser-Konzept schützt Linux-Rechner vor Schäden wie dem Formatieren der Festplatte. Denn im Normalfall arbeitet man als normaler Anwender am System. Selbst wenn man dabei einen Virus ausführt, kann der nur auf die Daten zugreifen, auf die man selbst Zugriffsrechte hat, nicht auf das System oder eines anderen Users. Wenn ein Virus alle meine Dateien löscht, ist das zwar schlimm genug. Da ich aber die wichtigen Sachen gesichert habe, kann ich relativ schnell wieder weiterarbeiten.
2003 tauchte der erste gefährliche Virus auf der diesen Schutzmechanismus aushebelte durch einen Fehler im Kernel, der aber kurze Zeit später behoben wurde. Man sollte also auch unter Linux den Kernel updaten.
Und auch wenn Windows derzeit noch weiter verbreitet ist (der Vorsprung wird aber immer geringer), es gibt Virenschreiber, die zu mehr im Stande sind, als Schädlinge mit einem Virenbaukasten und der Maus zusammenzuklicken. Und wenn der "Ruhm" winkt, als erster einen wirklich gemeingefährlichen Linux-Virus entwickelt zu haben und damit durch die Schlagzeilen zu ziehen, schlägt sich womöglich mancher gerne ein paar Nächte um die Ohren. Bis jetzt muss ich aber noch keine "Angst" haben ;-) .... Was sollte die denn davon abhalten schon jetzt diesen "Ruhm" zu erreichen, außer das Linux Prinzip selbst. Das würde weltweit durch die ganze Presse und den Medien gehen, weil ja Linux als sehr sicher gilt. Diese Herausforderung besteht ja schon seit Jahren.
Ich bezweifel daher das es bei Linux mal so aussehen wird wie jetzt mit Windows.
Siehe dir mal diesen Link an wegen der Verbreitung, das war 2004:

Weils zu nix kompatibel ist.
isedinger am 14. April 2009 23:55 Wozu denn nicht?
WebZecke am 14. April 2009 23:58 das ist Quatsch,hast dich sicherlich nie mit Linux beschäftigt,man muss halt ab und an denken,darin liegt das Problem
Tuska25393 am 15. April 2009 00:00 Linux kompatibilität ist fürn Arsc h
WebZecke am 15. April 2009 00:05 jedem das seine......ich benutze es seit über 11 Jahre,selten Ärger mit gehabt und bis Dato immer eine Lösung gefunden oder erhalten
fasty2003 am 15. April 2009 04:15 Wieso fürn Arsc h. Befass dich ein bisschen mit dem Kernel und deren Kompilierung und schon klappt das. Ich musste Ende letzten Jahres für fast alle Standorte unseres Konzerns(weltweit 42)transparente DSL-Proxys (für die Internet-Terminals der Besucher) auf Debian-Linux Basis erstellen / installieren die verschickt wurden. Bei diesen gibt es bei uns keinen Standard in Sachen Hardware und waren daher fast alle unterschiedlich, auch neueste Hardware. Im Schnitt dauerte die Installation über ein Image mit anpassen des Kernels auf die jeweilige Hardware 40 Minuten je Rechner, komplett, auch die Netzwerkeinstellungen (IP Adressen der Standorte, Gateway und und). Das Anpassen des Kernels an die Hardware ca. 15 Minuten je Rechner, bei manchen nicht notwendig. Übrigens laufen auch die "richtigen" Proxy´s überall mit Debian Linux, je Standort 2 wegen der Redundanz (Fehlertolerant). Die werden sehr beansprucht, seit Jahren laufen die Tag und Nacht. Keine Ausfälle, abgesehen von der Hardware. Windows hat auch seine Vorteile, aber für uns in diesem Bereich nicht zu gebrauchen.

weil Windoof früher war und alle Programme und Spiele mit Windoof laufen
Ausserdem ist Linux Schrott, ich bin von Linux zurück nach Win
fasty2003 am 15. April 2009 03:49 Unix war früher da als Windows. Programme gibt es für Linux fast wie Sand am Meer. Du meinst bestimme Programme, die Anwendungen / Funktionen aber mit Linux aber auch möglich sind. Das einzige sind bestimmte Spiele. Wer viel spielt und sich mit dem PC nicht so intensiv auseinandersetzen will, sollte auch bei Windows bleiben.
Aber auf keinen Fall ist Linux Schrott, jedenfalls nicht für den, der damit umgehen kann. Man muss sich eben erst damit auseinander setzen, dann macht es Spaß. Auch ist beides möglich.

Windows ist einfach Windows XD
fasty2003 am 15. April 2009 03:38 Genau, und Linux ist einfach Linux.
"...Ein Windows-Nutzer mit Linux muss erkennen, dass er gerade wieder ein Anfänger geworden ist, genauso wie ein Autofahrer auf einem Motorrad.
Ein Windows-Nutzer muss gewillt sein zu lernen, dass es auch andere Wege gibt, eine Aufgabe zu erledigen, so wie ein Autofahrer sich daran gewöhnen muss, dass ein Lenker das Lenkrad ersetzt und ein Helm eine Notwendigkeit darstellt, obwohl er vorher nie einen brauchte.
Und sie müssen darauf vorbereitet sein zu akzeptieren, dass "unterschiedlich" nicht "schlechter" heißt..."
(In Deinem Link ist schön beschrieben warum viele Windows-Nutzer Probleme mit Linux haben.)
gute Kommentar,genau so ist es.......DH
Gute Antwort und guter Kommentar, DH!
Hey zzzap....danke für die Ergänzung, das hätte gereicht, da hätte ich nicht so viel schreiben müssen, das sagt ja schon alles.
*Das Lesen Deiner Antworten und Kommentare ersetzt so manche Schulstunde, sehr lehrreich. Weiter So!