Verweigern neue Mitarbeiter einzuarbeiten (Krankenschwester)?

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6 Antworten

Sorry, aber das Einarbeiten von neuen Mitarbeitern ist eine ganz normale Aufgabe in der Pflege (und auch anderswo). Meistens wird diese Aufgabe von Praxisanleitern übernommen, aber diese können einfach nicht alles und jeden anleiten, dafür gibt es zuviele, die das benötigen (Azubis, Praktikanten, etc.).

Was mich aber wundert, das du schreibst, du magst nicht gerne "hinter jemanden herzutapsen und alles zu kontrollieren" - das muss es doch öfter geben. Neben den schon genannten Azubis und Praktikanten gibt es doch auch immer mehr Hilfskräfte wie Pflegeassistenten u.a., bei denen muss man sich doch auch die korrekte Arbeitsweise informieren. Also musst du das doch in einem gewissen Maße gewohnt sein.

Frag doch mal nach, ob es ein Einarbeitungskonzept gibt, dann kannst du dich daran orientieren. Oder du fragst die Praxisanleitung.

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Wie würde es denn ausschauen, wenn jeder verweigert neue Mitarbeiter anzulernen ?

Ich denke, dass gehört zu deinen Pflichten und sollte eigentlich selbstverständlich sein, gerne sein Wissen weiterzugeben

Im Berufsleben kommt es oft vor, dass man Sachen machen muss, die einem auch mal nicht besonderen Spaß bereiten

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Also machst du den lieben langen Tag nur die Aufgaben, die dir Spaß machen und ignorierst Anweisungen? Natürlich läuft so das Berufsleben nicht! Neue Mitarbeiter anzulernen ist normal und zumutbar! Dass du darauf keine Lust hast, ist da ziemlich egal.

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schwierig, ich höre persönliche Gründe, nicht einarbeiten zu wollen. Du jast den Job und damit das Wissen. Ich als AG würde auch darauf bestehen, wenn die Situation es erfordert. 

Allerdings verstehe ich Deine Motive. Einarbeiten ist sehr zeit- und arbeitsintensiv, zumal es kein Geheimnis ist, das Deine Berufsgruppe eh massivst dauerüberlastet ist. Ich würde auf jeden Fall in einem Gespräch Fragen stellen, z.B. wie lang die Einarbeitung geht, wie wird dadurch liegen gebliebene Arbeit nachgeholt, etc.m

Wichtig ist, eigene Befürchtungen durch eine weitere Belastung zusätzlichen Personaleinarbeitens anzusprechen. Ggf. privat schriftlich fixieren, für alle Fälle. 

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Einen Beruf gut ausüben zu können, ist die eine Sache. Das, was man gut kann, an einen anderen weiterzugeben, ist die andere.

Wer das eine kann, kann deshalb noch lange nicht das andere. Deshalb sind deine Vorbehalte gerechtfertigt. Ich glaube aber nicht, dass jemand darauf Rücksicht nimmt. Der Unterschied wird in der Regel einfach ignoriert.

Es dürfte auch innerhalb deines Arbeitsbereiches kaum jemand geben, der dir kompetent erklären kann, was "Einarbeiten" bedeutet, und wie man das macht.

Allenfalls wird das Defizit mit der Ameisenphilosophie zurückgewiesen. Ameisen können nämlich alles von Geburt an. Wieso denn Du nicht?


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Du solltest dir besser Gedanken darüber machen ob du in der Neurologie wirklich richtig bist, gerade auf solchen Stationen kommt es doch darauf an das alle Augen darauf schauen und gemachte Fehler klar angesprochen und nicht verharmlost werden.

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