Verletztengeld oder Arbeitslosengeld bei Kündigung während Krankheit?

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5 Antworten

Dein Freund erhält solange er nicht wieder arbeitsfähig ist Verletztengeld in Höhe von 80% von der BG, Auszahlung erfolgt über die Krankenkasse, jedoch max 78 Wochen. Danach müsste er einen Rentenantrag stellen und würde dann ALG 1 (Nahtlosigkeit) für 1 Jahr enthalten. Dazu wird er vom Arbeitsamt begutachtet, der Gutachter muss dazu feststellen, dass er mindestens die nächsten 6 Monate nicht wieder erwerbsfähig wird. Das ALG 1 liegt bei etwas über 60 %.
Die Begutachtung der BG erfolgt nach den 78 Wochen. Wenn er über 20% MDE liegt erhält er darauf ein vorläufige Rente. Nach 3 Jahren wird die Rente dann auf unbestimmte Zeit weitergezahlt, in dem Zusammenhang erfolgen allerdings wieder neue Begutachtungen.

Arbeitslos muss er sich jetzt trotzdem melden.

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mit der Kündigung muss er sich zwar beim Arbeitsamt melden (Meldepflicht), hat aber keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, da er dem Arbeitsmarkt aufgrund der Erkrankung nicht zur Verfügung steht. d.h die Krankenkasse zahlt weiter das Verletzengeld im Namen der BG aus. undzwar solange, bis er wieder arbeitsfähig ist, aber maximal nur 1 1/2 Jahre.

eine Kündigung ist auch während einer Erkrankung rechtens. dagegen kann man nur wenig ausrichten.

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BG! Unbedingt! Die BG ist der Rettungsanker, wirklich nirgendwo ist man höher abgesichert! Beantragt jetzt Begutachtung ( bei der BG heißt das übrigens nicht Berufsunfähig sondern MDE ), die BG ist viel schneller in der Berentung, schon ab 25% ( zB Kreuzbandriss, Oberarmbruch) gibt es dauerhaft Knete. Und dringend Reha bei der BG beantragen ( und zwar NUR dort)

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Hallo er bekommt so lange Krankengeld weiter bis er wieder gesund ist, oder das Krankengeld aufgebraucht ist. Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.

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Kommentar von Eistee100pro
14.05.2016, 19:02

Okay, ja. Also das Geld kommt dann vom Arbeitsamt? Denn bisher kommt es von der Krankenkasse und die holen es von der BG wieder.

Sorry, wir kennen uns da gar nicht aus. Was bedeutet "aufgebraucht?"

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Kommentar von HalloRossi
14.05.2016, 20:00

Never! Das ist total falsch

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Arbeitslos melden. Unbedingt mit den Sacharbeiter der BG reden. Er wird dann bestimmt begutachtet und dann gibts Rente. Diese Rente ist Steuer und Sozialversicherungsfrei! allso 100% der Auszahlung gehören ihm. Wenns ein schwerer Unfall war dann kann auch die Rente auf Lebenszeit bezahlt werden. so bei meinem Mann!

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