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Unterschiedliche Pupillengrösse - Erfahrungen?

gefragt von SwissladySwisslady am 12.08.2009 um 22:53 Uhr

Bei meiner Tochter wurde eine unterschiedliche Pupillengrösse festgestellt. Eine Pupille ist grösser als die andere. Der Augenarzt meinte, dass dies kein Problem darstellt, wenn die Pupillen normal auf Licht reagieren. Sie war wegen Druckgefühlen im Kopf dort.

Meine Tochter hat aber riesige Angst, weil sie durch die unsäglichen Internet-Recherchen hauptsächlich die "schlimmeren Diagnosen" gelesen hat bei verschiedenen Pupillen-Grössen. Diese Unterschiede wurden früher zudem nie festgestellt oder uns zumindest nicht kommuniziert.

Kennt dies wer?

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Medizin x 15.087 Krankheit x 3.414 Augen x 2.230 Neurologie x 143 Pupillengrösse x 3

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neurodoc
beantwortet von neurodoc am 12. August 2009 23:12
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Hilfreichste Antwort

Natürlich hat man bei einer Hirneinklemmung unterschiedlich große Pupillen, man ist dann aber eher in einem komatösen Zustand. Bei einer Pupillendifferenz sollte man einmal gründlich neurologisch untersucht werden, in den meisten Fällen liegt aber eine angeborene "Anomalie" vor, die bislang nur nicht beachtet wurde. Angesichts dessen, daß Kopfdruck vorliegt, sollte auf jedenfall ein Neurologe konsultiert werden und nicht nur der Augenarzt. Wenn weitere neurologische "Auffälligkeiten" vorliegen, ergänzen diese das Puzzle und es gibt vielleicht eine Erklärung. Es gibt ein paar Möglichkeiten, deswegen die neurologische Untersuchung. Meine Erfahrung allerdings ist, daß wenn man sonst nicht andere Symptome hat, eine bislang unbeachtete Normvariante vorliegt. Solange der Mensch nicht sonst auffällig ist muss man nicht die schlimmen Diagnosen annehmen, die immer zuerst erwähnt werden in den Lehrbüchern bei Anisokorie (so heißt das).

Kommentar von 0d5afc82958b89bf08461d15890cf408smallSwisslady am 12. August 2009 23:20

Unsere Tochter lag letzten Herbst eine Woche auf der Neurologie und wurde durchgecheckt, da man sie von der Maturreise mit rechtsseitigen Gefühlsausfällen/Empfindungsstörungen rückführen musste. Es wurde nichts festgestellt. Weil dies erst knapp ein Jahr her ist, möchte man jetzt nicht schon wieder ein MRI machen. Die Tochter (seit diesem Vorfall hypochondrisch) lässt sich kaum mehr überzeugen davon, dass es auch "normal" sein kann. Sie wird auch nochmals zum Arzt gehen und insistieren. Ich werde ihr aber gerne dies vorlegen. Herzlichen Dank!

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 12. August 2009 23:24

Ich würde die Tochter eher zurecht verunsichert bezeichnen.Es ist immer ein Problem, wenn die Medizin keine Antwort auf Symptome eines Menschen parat hat. In oben beschriebenem Zusammenhang kann tatsächlich eine neuerliches MR Sinn machen, da manche Krankheiten auch einen Verlauf haben, und erst später erkannt werden können.


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Tigertears
beantwortet von Tigertears am 12. August 2009 22:55
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Wichtig ist, dass sie bei einem Notfallschehen SOFORT darauf hinweist. Sonst wird sie neurologisch in eine hohe Prioritätsstufe eingruppiert !

Eine Pupillendifferenz deutet bei Schädelverletzungen einem Arzt ( Mediziner ) , dass es sich um eine Hirndruckschädigung handeln KÖNNTE.

Daher ist dies von hoher Bedeutung für den Untersuchenden.


anonym
beantwortet von lunaleone am 13. August 2009 09:21
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kann ich mit entsprechendem Fachhintergrund ebenfalls bestätigen, keine Sorge!!


corvettedrv
beantwortet von corvettedrv am 12. August 2009 23:04
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Größenunterschiede der Pupillen sind nicht weiter schlimm, und die Antwort von Tigertears ist ok.


katinkajutta
beantwortet von katinkajutta am 28. November 2009 17:22
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Auch ich habe unterschiedlich grosse Pupillen - Fazit, ein Hirntumor.


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