Leiharbeiter sind Menschen 2.Klasse! Soll das so bleiben? Ein Leiharbeiter hat so gut wie keine Rechte,macht oft höherwertige Tätigkeiten als Stammitarbeiter und das für die Hälfte Lohn! Ich find's von den Firmen wiederlich!

Diese Frage ist in meinen Augen völlig unqualifiziert.
Leiharbeitskräfte haben es heute wesentlich besser (auch finanziell, weil es inzwischen einen Tarifvertrag gibt) als noch vor wenigen Jahren. Viele bisher Arbeitslose sind froh, zumindest erst einmal in einer solchen Firma unterzukommen, um überhaupt Geld zu verdienen. So haben sie dann auch die Möglichkeit, sich nach einem zu ihnen passenden Job in aller Ruhe umzusehen. Und viele Leiharbeitskräfte werden durchaus von Firmen, bei denen sie eingesetzt werden, übernommen.
Der bisher doch relativ negative Ruf solcher Firmen hat sich sehr zum Positiven gewandelt, auch wenn es hier weiterhin (wie überall sonst auch) immer wieder schwarze Schafe gibt.

Es mag nicht überall so schwarze Schafe geben wie man sie selbst beobachtet - Firmen, die vor allem, aber nicht nur, ausländische Arbeitnehmer Überstunden ohne Ende, an Wochenenden und Feiertagen (gegen die sonst üblichen Regelungen bei den Firmenkunden) arbeiten lassen, von Mietwucher (z.B. die Hälfte des Lohns für angemietete Kaschemmen: 15 Leute in einer Wohnung...), Drohungen und Erpressungen im Krankheitsfall, Unterlassung von Hilfeleistung bei Arbeitsunfällen usw. ganz zu schweigen.
Aber irgend jemand müsste mal unseren regierenden Politikern stecken, dass eine Ganztagsarbeit, von der man nicht leben kann, zwar die Statistik schönt, aber dem Ausübenden nichts nützt.
Vielleicht geht es Zeitarbeitenden in Dienstleistungs-/Büroberufen besser als den Arbeitern und Handwerkern....
Meine Ansicht: entweder die Rahmenbedingungen den üblichen Arbeitsbedingungen rigoros anpassen oder das Ganze in Bausch und Bogen abschaffen!
DH
also, ich hab grad mal so eine lohntabelle angeschaut für leiharbeiter, na, ja :o(
glaub nicht das man da von e1 bis e9 fachgerecht und ausreichend bezahlt ist.
von daher wäre gerechtugkeit dringend anzumahnen.

Schwierig zu beantworten.
Einerseits kann es immer wieder mal in einem Unternehmen einen kurzfristigen personellen Engpass geben. Hier dann erst die Stelle auszuschreiben und ein Auswahlverfahren durchzuführen dauert wohl zu lange.
Andererseits gibt es ja die Möglichkeit der zeitlich befristeten Arbeitsverträge und die Probezeit.
Es sollten vielleicht nur die "Spielregeln" geändert werden, damit das mit der Zeitarbeit nicht mehr so ausufert.

Leihsrbeit hat an sich durchaus Ihre Berechtigung, allerdings die Konditionen müssen erheblich nachgebessert werden!

Auf dieser Seite kannst du Ausführungen über die Sklavenhändler nachlesen:
http://www.labournet.de/diskussion/arbeit/realpolitik/psa/index.html
Heeeschen am 3. Juli 2007 13:35 Sklavenhändler ja? Als was darf ich Dich denn beleidigen? Langsam solltest Du Dich mal ein bisschen zusammenreissen und hier einen adäquaten Ton anschlagen!
ETEAM am 3. Juli 2007 13:36 oh oh...
gri1su am 3. Juli 2007 14:32 @Wolfgang Joost: Jetzt halte bitte mal den Ball flach und Dich mit derartigen Äußerungen zurück. Hier wird Niemand und Nichts beleidigt.
Sicher würde deine Äußerung dann nicht nur auf einige wenige Firmen dieser Art zutreffen, auch in anderen Bereichen gibt es reichlich Firmen, die noch weitaus mehr ausbeuten (um mal in Deinem Jargon zu bleiben). Und wie schon gesagt: Die Zustände für die Leiharbeitnehmer oder auch Zeitarbeitnehmer sind wesentlich besser geworden.
Hallo Wolfgang Joost,
bitte vermeide bei deinen Antworten Beleidigungen, sonst müssen wir diese leider löschen.
Vielen Dank für dein Verständnis
Stefan vom gutefrage.net support
soust am 4. Juli 2007 08:34 Es gibt Firmen, die absolut diese Bezeichnung verdienen. Sie halten ihre Arbeitnehmer tatsächlich wie Sklaven. Das muss ich hier nicht mal beweisen, es reicht, sich entsprechende Beiträge von Magazinsendungen anzusehen.
Wolfgang Joost hat dies provokant formuliert, aber eine "Beleidigung" findet höchstens seitens gewisser Zeitarbeitsfirmen statt, nämlich eine Beleidigung der Menschenwürde.
Wenn ich höre, wie es der "Leiharbeiter-Unterschicht" so geht (und zwar von den Leuten selbst) und Euren Anpfiff lese, lieber Support, dann wird mir der Hals tatsächlich eng, zwar nicht vor Wut, sondern vor Fassungslosigkeit.
Also soust hat von dem ganzen meiner Meinung eine Ahnung. Wolfgang Joost verweist nur auf eine Internet-Seite in der das selbe steht!!! Also müsste man auch den Link entfernen!
Übrigens hatte ich vor einiger Zeit Kontakt mit jemanden der über eine Zeitarbeitsfirma auf dem Bau arbeitete: Dieser verdient ca. 800€ netto und hat eine eigene Wohnung. Hat allerdings kein Auto zu unterhalten. Was bleibt ihm dann abzüglich der Miete und den Fahrtkosten? Irgendwie komm ich auf weniger als 345€ die ein Hartz-IV-Empfänger, der ja seine Miete von der Arge bezahlt bekommt, als Allmosen bekommt. In diesem Fall ist Wolfgangs "Beleidigung" durchaus gerechtfertigt!!! Gruß Bruno
Richtig!! Zeitarbeitsfirmen sind im übertragenen Sinne Sklavenhändler, die sich an der Arbeitskraft anderer bereichern wollen (und dies auch tun). DH!

Erkundige Dich bei Fachleuten, ehe Du so ein Dummes Zeug schreibst. DR
ETEAM am 3. Juli 2007 13:11 DH ;-))) !!!
Kein dummes Zeug, sondern das sind nackte Tatsachen. Aber als Inhaber einer Zeitarbeitsfirma sieht man das Ganze extrem einseitig, da will man manches nicht unbedingt wahrhaben. Fachleute sind in diesem Fall die Leiharbeiter, die täglich als zweitklassige Arbeitskräfte behandelt und bezahlt werden und nicht die Chefs solcher Firmen, die auf Kosten der Leiharbeiter sich einen goldenen A.... verdienen wollen.
Also, ich finde, anstatt daß es unzählige Zeitarbeitsfirmen gibt, hätte die Agentur für Arbeit bzw. das Arbeitsamt diese Rolle übernehmen müssen. Das Geld, daß die Zeitarbeitsfirmen bekommen, hätte die Agentur für Arbeit dann für Fortbildungsmaßnahmen von Arbeitslosen oder zur Ünterstützung von Jugendlichen, die keine Ausbildungsstelle finden, investieren können.

Hallo
ich hoffe du hast dich vertippt,bei deiner aussage "Leiharbeiter sind Menschen 2.Klasse" wolltest du bestimmt ein **?*
setzen statt einem !
oder
Bitte um Antwort!!!
Heeeschen am 3. Juli 2007 13:41 Wie können wir Dir helfen, Öpele :-)
Discoopa am 3. Juli 2007 13:48 Ich überlege mir gerade ob ich diesen Menschen anzeigen soll!!
Öpele und Opi finde ich sch........e ich heiße Rolf
grins
ETEAM am 3. Juli 2007 13:56 Rolf...ruhig bleiben ;-))) Wir sind alle bei dir...
Heeeschen am 3. Juli 2007 14:01 Ok, dann ab sofort Rolf-grins :-))

Warst du denn schon mal Leiharbeiter oder woher hast du diese Thesen????
Gott sei Dank nein. Ich kenne aber einige persönlich und weiss sehr wohl, was da so abgeht!
ETEAM am 3. Juli 2007 13:37 wer sind einige? und was geht da so ab?
Heeeschen am 3. Juli 2007 13:41 Würde mich auch mal interessieren
gri1su am 3. Juli 2007 14:46 Mich auch: Fender, nu mal los, raus mit der Sprache. Im Übrigen: Auf Hörensagen sollte man nie etwas geben, sondern sich erst mal selbst überzeugen, bevor da etwas losgetreten wird.....
Zuerst einmal sind Leiharbeiter keine Menschen 2. Klasse - sondern sie werden höchstens so bezahlt. Die meisten Zeitarbeiter erhoffen sich ja, dass die Tätigkeit als Zeitarbeiter in eine Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis endet. Und oft trügt der Schein (siehe BMW Leipzig) - genauso wie die Lüge - die Zeitarbeitsfirmen würden die auch dann bezahlen, wenns grad keinen Job hätten. Das trifft in den wenigsten Fällen zu. Als Instrument war das ja mal ganz gut angedacht - jedoch hat die Soziregierung unter Schröder es den Unternehmen leicht gemacht auf Festanstellungen zu verzichten und stattdessen Zeitarbeiter für halben Lohn zu beschäftigen. Es ist in minen Augen Sklaverei und auch ein Grund für die lahmenden Binnennachfrage-weil die einfach viel zu wenig verdienen. Wenn die Zeitarbeit nicht so ein glänzendes Geschäft wäre warum gibts die dann überhaupt? Der Ex-Kaffeeröster jakobs hat seeinen Laden versilbert und ihm gehört Adeco - und wer hockt da mit drinn? naa?? Geeenau der saubere Herr Clemens - ein Minister unter Schröder.
DH
Das Hauptproblem liegt doch darin, dass die Firmen an die Leiharbeitsfirma meistens ein Schweinegeld bezahlen und beim Arbeitnehmer nichts ankommt. Ich kenne einen Fall, wo eine große Bank einen Stundenlohn von € 21,- für eine Tätigkeit in der gehobenen Kreditbearbeitung ausgeschrieben hatte, allerdings über Zeitarbeit. Ich war dort beim Vorstellungsgespräch und habe die Zahlen schwarz auf weiß gelesen, weil der Verantwortliche rausging und meinen Profilbogen von der Zeitarbeitsfirma (Lebenslauf + Gehalt usw.) liegen ließ. Als ich danach mit der Firma verhandelte, wurde mir schlecht, denn angeboten wurden € 8,-. Als ich deutlich machte, dass diese Entlohnung nicht in Frage kommt, taten die so, als wenn Sie bei € 9,- Insolvenz anmelden müssten (die Armen). Die Zeitarbeitsfirma verdiente also im Monat mehr an meiner Arbeit als ich selbst. By the way würde ich mit meinem Job für diese Summen nicht morgens aufstehen. Was ist denn dazu zu sagen, Ihr Zeitarbeitsbefürworter???
Heeeschen am 4. Juli 2007 16:54 Du hast wohl überhaupt keine Ahnung, was Arbeit in Deutschland kostet, oder? Auf die 8 euro (die im Übrigen nach dem mir zugrunde liegenden Tarifvertrag, der leider nicht für alle Unternehmen gilt um 3 Euro zu niedrig liegt)kommen noch ca. 63 % Lohnnebenkosten, das Risiko der Krankheit, der Urlaub, der Feiertagslohn, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, Rücklagen für Mutterschutz etc. ALL DAS muss in den 21 Euro abgedeckt sein. Der Kunde zahlt NUR FÜR DIE TATSÄCHLICHE ARBEITSSTUNDE!!! NICHT FÜR FREIZEIT ODER KRANKHEIT! Gut, die Marge bei Deinem "Angebot" war für die Zeitarbeitsfirma sicher enorm. Aber wenn ich Dir 11,-- Euro /zzgl. Fahrgeld übrigens - zahle, dann muss ich Dich auch für min. 21,50 Euro überlassen - rechne mal nach: da bleibt nicht viel übrig, mein Büro, mein Strom/Wasser und sorry auch mein Gehalt -schlagen auch zu buche... Wenn Du jetzt noch Deine These aufrechterhalten möchtest???
Ich habe niemanden gebeten, sich zwischen mich und meinen potenziellen Arbeitgeber zu drängen! Man kan mit Befristung und Probezeit schon eine ganze Menge abdecken. Das wäre für die Firma billiger, denn sie wäre mit 15,- aus der Sache. Ich wäre mit den 15,- auch zufrieden. Nur das bei der Zeitarbeit halt noch einer mitverdienen muss. Außerdem mag deine These für einen einzelnen Plausibel sein, aber für eine große Firma, die das Spiel bei mehreren Hundert Leuten betreibt... Die werden schon wissen, wie sie dieses Jahr die Rekordgewinne erzielen konnten! (Quelle: ZDF Heute vor 2-3 Monaten). Also ja, ich halte meine These voll aufrecht!!!
Och je, mir kommen die Tränen! So viel Ausgaben und kaum Einnahmen! Hast Du schon Hartz IV beantragt? Da behälst Du schon die Hälfte eines Stundenlohnes für Dich und es reicht Dir immer noch nicht? Schäm' Dich!

Ich bin freiberuflicher "Leiharbeiter" und arbeite bestimmt nicht für die Hälfte des Lohnes eines internen Mitarbeiters ;-) Erst informieren, dann meckern.
freiberuflicher "Leiharbeiter" ist ja auch etwas anderes als ein Leiharbeiter von einer Leiharbeiterfirma. Und da ist es leider so das sie mehr als Unterbezahlt sind.
wj2000 am 3. Juli 2007 13:17 nur Hungerlohn zu schlechten Bedingungen.
Heeeschen am 4. Juli 2007 16:56 Ich kann Dich einfach nicht mehr lesen :-(
Heeschen, du kommst mir vor wie wenn du Geschäftsführer einer solchen Firma wärst oder korrupt (lässt dich von diesen Firmen bezahlen)! Sicher stimmt nicht alles was hier geschrieben wird, aber trotzdem solltest du diese Meinungen akzeptieren die hier geschrieben werden. Zeitarbeit hat einen schlechten Ruf, weil es sehr wenige gibt, die sich nicht daran bereichern. Entschuldigung aber ich habe nun mal diesen Eindruck von dir. Bruno
Ich würde Zeitarbeitsfirmen nicht gerade abschaffen. Allerdings sollten einige ganz klare Richtlinien geschaffen werden.
Zeitarbeit sollten dies auch wirklich sein. Also Ersatz für z.b. Mütter u. Väter in Elternzeit, für erkrankte Mitarbeiter oder in Stoßzeiten, in denen extrem viel Arbeit in der Firma anfällt.
Zeitarbeiter sollen bei gleicher Arbeit gleichen Lohn und gleiche Rechte besitzen wie die festangestellten Mitarbeiter.
Es DÜRFEN KEINE ARBEITSSTELLEN von bisher festangestellten Mitarbeitern GESTRICHEN werden um sie dann hinten herum doch wieder mit Zeitarbeitern zu besetzen.
Seit Ausweitung des Angebotes von Zeitarbeit sind die Löhne in den tiefsten Keller gefallen, den man finden kann. Löhne von 5 Euro sind zumindest im Osten schon fast normal. Wer soll denn davon leben?
Ausserdem - guckt Euch mal die Jobbörse an. 90% Zeitarbeitsfirmen - das ist doch nicht normal.
Hab da mal ein Text verfasst...
Zeitarbeit ist Sklavenarbeit mit geringer Bezahlung!!!
Kostengünstige Alternative auf Kosten der der Allgemeinen Perspektive der betroffenen Menschen. d.h.
Ideen zur Verbesserung
Verbesserungen könnte man erzielen wenn in jeder Zeitfirma strikte Regeln herrschen und Kontrollen durchgeführt würden. Das würde bedeuten dass die Zeitfirmen Verstaatlicht werden und somit niemand mehr an den Zeitarbeitern verdienen würde, zumindest nicht nur einer sondern die, die auch dafür arbeiten. Hierzu eine kleine Formel:
Firma Zeitarbeit und Co. hat 3 Personalbearbeiter und 10 Leiharbeiter. 1 Leiharbeiter verdient für die Firma 18 € / Std. d.h. 10 Leiharbeiter verdienen 180€/Std.. Wenn man jetzt das ganze nur durch die vorhandenen Arbeiter, d.h. Personalbearbeiter und Leiharbeiter, teilen würde, würde man auf 13,85€ kommen und das nur in einer Stunde pro Arbeiter. Somit würde jeder das gleiche Verdienen und es gäbe keine Probleme.
Firma Zeitarbeit und Co. hat 3 Personalbearbeiter und 10 Leiharbeiter. 1 Leiharbeiter verdient für die Firma 13 € / Std. d.h. 10 Leiharbeiter verdienen 130€/Std.. Wenn man jetzt das ganze nur durch die vorhandenen Arbeiter, d.h. Personalbearbeiter und Leiharbeiter, teilen würde, würde man auf 10€ kommen und das nur in einer Stunde pro Arbeiter. Somit würde jeder das gleiche Verdienen und es gäbe keine Probleme.
Natürlich müssten sich die Schlauen Köpfe die sich um so etwas kümmern noch einfallen lassen was mit den höheren Lohngruppen passiert. Aber alles in allem würde diese Rechnung für den Einzelnen Arbeiter wieder ein Lebenswertes Leben bescheren.
Ich verdiene zurzeit mit Lohngruppe Eins im Osten gerade mal 5,77€ die Stunde. Habe auch in den letzten vier Jahren nicht mehr verdient und wurde auch nie übernommen, nur gekündigt. Jetzt frag ich mich, wie soll ich mir jemals ein Auto leisten können oder geschweige denn Kinder. Mein Leben macht mir keinen Spaß mehr unter diesen Bedingungen.
Ich hoffe ich habe Schlafende Hunde Geweckt und vielleicht sogar noch mehr…
Sollte ich da falsch liegen, erklärt mir doch bitte wie das sonst in Zukunft laufen soll...
DH!!!
Sehr gut Grisu, diese Herrschaften wie Joost z. B. haben keinen blassen Schimmer. Ich habe 2 Juristen in der Überlassung, die verdienen jeweils über 4.000 Euro - ein wahrer Hungerlohn, gelle :-)))
Und was würden diese Juristen in der freien Wirtschaft ohne Überlassung verdienen?? Mit Sicherheit das Doppelte, wenn nicht sogar mehr. Im Vergleich dazu sind 4000 € wirklich ein Hungerlohn!
@gr1su: weißt Du denn, dass es teilweise Absprachen zwischen Zeitarbeitsfirmen und deren Firmenkunden zur Verhinderung von "Abwerbung" gibt? - Wenn sich hier auf dieser Seite einige Leute mit guten Erfahrungen tummeln, ist das schön, aber da gibt es mehr als nur einige versprengte schwarze Schafe. Und der Leidensdruck der betroffenen Arbeitnehmer ist oft gewaltig! Das gestrige "FAKT" (ARD, 21.45 h) wird sicher noch mal auf den Dritten oder den Digitalen wiederholt. Da gabs einen Beitrag zum Thema. Zu empfehlen.
@soust - Es bestreitet niemand, dass es zum einen sogar recht viele schwarze Schafe gibt und zum anderen auch oft wirtschaftliche Interessen gegen eine vorzeitige Übernahme in den Kundenbetrieb sprechen. Ich wehre mich hier nur entschieden gegen unrecherchierte, dummdreiste Kommentierungen, die jeglicher Grundlage entbehren und nur reisserisch sein sollen.
Beifall!!!
klatsch
@soust: Ich weiß sehr genau, wovon ich spreche. Meine Ex-Partnerin hatte als Selbständige eine derartige Firma, die zwar klein war, aber eoinen sehr guten Ruf über Deutschland hinaus genoss. Ich kenne die Problematik aus der Vergangenheit, weiß um die schwarzen Schafe (ohne jetzt die Namen zu nennen), kenne aber auch die Anstrengungen und Verbesserungen, die durch die Dachverbände durchgeführt wurden und werden.
Respekt für Deine Freundin, wenn sie ihre Firma korrekt führt bzw. führte, denn Deine Verbenwahl ist die Vergangenheit. Und ich habe Einblick in die andere Seite, kenne zumeist Arbeitnehmer, die als "Ungelernte" arbeiten, und dort sieht's bitter aus. Der von mir erwähnte Magazinbeitrag handelte auch von Leiharbeitern bei rewe. Vielleicht gibt es ja hier eine Zwei-Klassen-Arbeitswelt und die zweitklassigen Firmen heuern vor allem Mitarbeiter an, die sich nicht wehren können. Die Juristen, von denen Heartlight spricht, lassen sich natürlich nicht verschaukeln...
Hey soust :-)) Heeeschen heiss ich ;-) Ich habe aber auch viele Facharbeiter und Büroleute - eher weniger Helfer, die Ungelernten. Die werden vom Wettbewerb so weit unter Preis angeboten, dass ich die "Menschenwürdig" nicht einstellen kann...
@gr1su: Tut mir leid, aber das was Du erzählst, hört sich an, wie die Wahlkampfrede eines Herrn Schröder. Ich selbst habe als Zeitarbeiter ein Jahr lang gearbeitet und ich weiß, wovon ich rede. Du mußt die selbe Leistung bringen (Akkord) wie deine Kollegen der Kundenfirma, aber Du erhälst die Hälfte des Stundenlohnes, sieben Tage Urlaub weniger, keine Akkordprämien, Krankheit wird erst ab der zweiten Woche bezahlt, an Arbeitsschutzmitteln (Schuhe, Brille....) mußt Du Dich zur Hälfte finanziell beteilligen usw. Arbeite mal unter solchen Bedingungen (solche Diskriminierungen frustrieren auf Dauer) und dann kannst Du Dich an der Diskussion beteiligen! Du hast nämlich absolut keine Ahnung, was man als Zeitarbeiter alles schlucken muß.