Frage von GermanMuslima95, 649

Sollte der Niqab verboten werden?

Was mich mal interessieren würde ist, was ihr vom Niqab, also der Bedeckung des Gesichtes bei Muslimischen Frauen haltet. Wärt ihr für ein Verbot, wenn ja warum, wenn nein warum nicht. Und was würdet ihr euch im Bezug darauf von den betroffenen wünschen. Z.b. Sollen sie es einfach ablegen, oder sollen sie offener über die Motive sprechen, sollen sie einfach von der Straße verschwinden...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LordMunkay, 258
Nein, ich bin dafür

Wir haben hier Religionsfreiheit und ein Recht auf Selbstbestimmung.

Wenn es jemandem Spaß macht die ganze Zeit mit einer Penisbrille rum zu laufen kann er das ja genauso tun. Solche Brillen machen das Gesicht auch unkenntlich und trotzdem diskutiert niemand drüber die zu verbieten.

Klar ist sind da immer bedenken, ob die Person da drunter das Ding auch freiwillig trägt, aber ich denke mal es gibt genug Organisationen bei denen sich unterdrückte Frauen Hilfe und Schutz suchen können. (Falls ich da falsch liege wäre das der Punkt an dem ich etwas ändern würde) Dementsprechend wenn sich jemand unfreiwillig so ein Ding überstülpen muss (also ich spreche jetzt wieder vom Niqab - nicht von der Penisbrille) ist er/sie schon selber schuld wenn keine Hilfe in Anspruch genommen wird und Leute die sowas freiwillig tragen wollen sollte man mMn nicht einschränken.

Also definitiv pro Niqab und Penisbrille!

Antwort
von DottorePsycho, 148
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Die Burka oder der Niqab mit Sehschlitz sind keine traditionell islamischen Frauenkleider. Erst unter dem erzreaktionären Sultan Abdülhamid verbreiteten Ende des 19. Jahrhunderts Gelehrte in Konstantinopel ein fatales Menschenbild, das beiden Geschlechtern ein Armutszeugnis ausstellt: Männer als triebhafte Wesen, die nichts vom Weibe sehen dürfen, da sie sonst zu zügellosen Draufgängern werden. Frauen reduziert auf Sexualobjekte, teuflisch verführerisch und an Vernunft mangelnd, die Aura einer Scham, die nur durch völlige Verhüllung gelindert werden kann.

Letztlich steckt hinter jeder vollverschleierten Frau diese ärgerliche Botschaft. Der Vollschleier ist kein religiöses Symbol, sondern ein Symbol für den Missbrauch der Religion. Er wird weder vom Koran noch von der Sunna gefordert. Erst fundamentalistische Eiferer haben die Geschlechtertrennung zur tradierten Lebenspraxis gemacht und der Religion aufgezwungen.

Wenn das noch nicht genug Grund für ein Verbot ist, dann möchte ich noch darauf hinweisen, dass jeder Hijab und jeder Niqab ein mahnender Finger für alle unverhüllten Muslima darstellt. Schuld ist nicht das Stück Stoff, sondern die Botschaft, die teils verbal, teils nonverbal transportiert wird:

"Nur MIT bist Du Allah wohlgefällig, OHNE bist Du stets dem Anfangsverdacht der Unzucht ausgesetzt."

Solange dieses Denken in den Köpfen von Muslimen lebt, bin ich für ein Verbot. Solange Eltern oder Brüder ihre Töchter oder Schwestern dazu nötigen, solange deutsche unverhüllte Frauen als Schl**pen und Freiwild betrachtet werden, solange sind Hijab und Niqab strikt abzulehnen. Und da sie nicht traditionell islamisch sind, stellt ein solches Verbot auch keinen Eingriff in die Religionsfreiheit dar.

Du darfst GLAUBEN, was Du willst. Aber Du darfst nicht MACHEN, was Du willst.

Aus psychologischer Sicht ist der Druck, ein solches Kleidungsstück zu tragen, insbesondere für junge Muslima immens groß. Einerseits droht die Gefahr, innerhalb der umma ausgegrenzt zu werden, was in der Pubertät eine Katastrophe wäre. Andererseits liegt es in der Natur der Sache, in der Jugend noch etwas unsicher im Umgang mit dem anderen Geschlecht zu sein. Da kann schon ein Blick eines kleinen ahnungslosen Halbstarken genügen, um auch ein deutsches Mädchen zu verunsichern.

Böte sich die Flucht hinter einen Niqab deshalb nicht geradezu an? Nur wenn Frau dazu bereit ist, Männer als triebgesteuerte Gefahr zu definieren und gleichzeitig darauf verzichtet, den reibungslosen Umgang mit dem anderen Geschlecht zu erlernen. Ersteres ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit den meisten Männern gegenüber. Zweiteres ist schädlich für die Psyche und schon deshalb haram. Darüber hinaus ist es extrem feige.

Antwort
von furkansel, 103
Nein, ich bin dafür

Mit solch einem Verbot würde man die Religionsfreihet und auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit einschränken.

Kommentar von 3plus2 ,

Religionsfreiheit kann nur eine Religion beanspruchen, welche frei  staatlichen Zwängen ist und nicht eine Religion, die den Gläubigen einen Weltherrschaftsanspruch diktiert.

Antwort
von uyduran, 162
Unter bestimmten Umständen sollte er verboten sein

... denn wie JTKirk2000 schon richtig formuliert hat, gibt es bestimmte Berufsfelder, die mit einer derartigen Verschleierung nicht durchgeführt werden können.

Ein generelles Verbot finde ich aus pädagogischer Sichtweise fragwürdig, da es meiner Meinung nach schlichtweg nicht zielführend ist. Indem man den Niqab verbietet, beschönigt man vielleicht die äußere Facette der Gesellschaft - die archaische Ideologie, die in den Köpfen vieler Menschen steckt, verschwindet dadurch aber nicht, sondern wird allenfalls verhärtet. Verbote, die vor allem von islamfeindlichen Seiten lautstark eingefordert werden, führen zu Frust, Abgrenzung und Radikalisierung.

Das Motto muss also lauten: Aufklären statt verbieten! Der Niqab verschwindet von ganz alleine aus der Gesellschaft, wenn sich die allgemein verbindliche Leitschnur der Auslegung des Islam wandelt. Die muslimische Gesellschaft muss die Autoritäten hinterfragen, die die Interpretation des Islam prägen. Dabei handelt es sich überwiegend um rückwärtsgewandte Prediger, die z.B. vom saudischen Königshaus oder den iranischen Ayatollahs unterstützt werden. Es ist an der Zeit, dass eingesehen wird, dass diese zu politischen Zwecken instrumentalisierten "Gelehrten" eine absolut unzeitgemäße und radikale Ausprägung des Islam propagieren. Es ist an der Zeit, dass eingesehen wird, dass die muslimische Gesellschaft einer progressiven, konteporären Auslegung des Islam folgen muss, um widerspruchsfrei zwischen gesellschaftlichem Fortschritt und religiöser Lehre leben zu können. Es ist an der Zeit, dass eingesehen wird, dass wir Muslime mit einer solchen Auslegung weitaus näher an den Geboten Allahs sind, als wenn wir der konservativen Doktrin folgen und die Vergangenheit imitieren.

Was ich vom Niqab halte? Rein garnichts. Der Niqab ist für mich ein Symbol von missverstandener Religionsauslegung. Ohne zeitliche, gesellschaftliche und kulturelle Kontexte zu beachten, wird einfach eine uniformierte Regel aufgestellt, die allgemeingültig sein soll. So kann Religion nicht funktionieren. Der Niqab hat in Deutschland keinerlei praktischen Nutzen oder sonstigen Sinn. Die moralischen Ansichten, die sich dahinter verbergen, sind frauen- und männerfeindlich und haben keinerlei Übereinstimmung mit aktuellen anthropologischen und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen. Somit outet man sich als Niqabträgerin als Befürworter rückständiger und diskriminierender Werte sowie als Anhänger einer radikalen Religionsauslegung. Unterm Strich tut man damit weder sich selbst noch der muslimischen Gesellschaft einen Gefallen.

Ich empfehle Dir, Dich einmal mit Mouhanad Khorchide und seiner Sicht auf den Islam zu befassen. Möge Allah Dich auf den richtigen Weg bringen!

LG
 

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Aber dieser Herr Khorchide, ist kein Muslim wie soll ich denn dann seine Meinung überhaupt mit meiner Vergleichen?

Und ob ich jetzt mit Gesichtsschleier, oder Kartoffelsack rumlaufe ist ja wohl meine Sache.

Kommentar von uyduran ,

Wie kommst Du darauf, dass Prof. Dr. Khorchide kein Muslim ist? Er ist dazu sogar Leiter des Zentrums für Islamische Theologie,
Professor für Islamische Religionspädagogik und stellvertretender Direktor des Zentrums für religionsbezogene Studien.

Den Vergleich mit dem Kartoffelsack verstehe ich nicht. Welche Stelle im Koran gibt es, die einen Gesichtsschleier vorschreibt bzw. welche (rationale/moralische) Sinnhaftigkeit siehst Du in einem Gesichtssschleier, wenn ich fragen darf?


Kommentar von Zicke52 ,

uyduran, weil für GermanMuslima nur Fundis Muslime sind.

Aber ehrlich gesagt, ich fange an zu zweifeln, ob GermanMuslima überhaupt Muslima ist. Vielleicht ist sie Pegida-Mitglied und will den Islam so furchterregend darstellen, um die Menschen davon abzuschrecken. 

Kommentar von uyduran ,

@Zicke52: Ja, diese Frage stelle ich mir bei so manchem User hier in diesem Forum... Wobei es durchaus plausibel wäre, dass GermanMuslima als Konvertitin von fundamentalistischen Kreisen angeheuert und beeinflusst wurde, sodass sie sich selbst derartige Ansichten zu eigen gemacht hat.

Was man in jedem Fall feststellen kann: Sowohl selbsternannte Retter des Abendlandes als auch radikalislamische Wanderprediger schaden unserer Gesellschaft nachhaltig, da sie weitere Spaltungen, Isolierungen und Radikalisierungen hervorrufen.

Kommentar von earnest ,

Gut möglich, Zicke und uyduran. 

Ich könnte mir aufgrund der Aggressivität, mit denen sich hier angeblich frisch konvertierte Muslimas präsentieren, aber auch vorstellen, dass es sich um Salafisten handelt, die sich als Frauen "verkleiden." 

Da gibt es außer "GermanMuslima" auch andere. 

"GermanMuslima" hat übrigens an anderer Stelle selbst zugegeben, Salafistin zu sein. Sie fand nur den Ausdruck nicht so nett.

Kommentar von Zicke52 ,

earnest, ja, GermanMuslima bezeichnet sich als Salafistin. Das Problem ist, dass man Salafisten an Kinder ranlässt, sie hat schon in einer Kita gearbeitet und will auch in Zukunft beruflich mit Kindern zu tun haben. Genauso wie ihre geichgesinnten "Kumpelinnen" hier auf GF, die alle wie die Geier darauf erpicht sind, sich um Kinder zu "kümmern"...

Das zeigt, wie leichtsinnig es ist, Religionsfreiheit konkurrenzlos über alle anderen Grundrechte zu stellen, somit hat man keine Handhabe gegen solche Auswüchse. Prinzipiell sollten Grundrechte gleichgestellt sein, wenn aber wirklich mal zwei kollidieren, sollte der Schutz des Individuums und vor allem der Kinder vor Übergriffen auf ihre geistige und körperliche Integrität oberste Priorität haben. Also in diesem Fall Schutz vor gehirnwäscherischen Sekten. Es käme ja auch niemand auf die Idee, Kindergärtnerinnen das Tragen eines Hakenkreuzes zu erlauben. Warum also das Emblem eines religiösen Faschismus?

Aber sobald auf einer menschenverachtenden Ideologie "religiös" daufsteht,  wird sie mit Samthandschuhen angefasst. Ich finde aber weltliche und religiöse Feinde der Freiheit bzw. Verfechter der Unterwerfung gleichermaßen gefährlich.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Nein denn. Wer etwas vom Islam leugnet oder etwas neues einführt, der kann sich als Muslim bezeichnen soviel er will. Aber Allah hat uns bereits gesagt, dass solche Leute keine Muslime sind.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich sehe dass einfach als gute Tat, ebenso wie das fasten und spenden.

Außerdem schützt es mich wirklich, da als ich noch Kopftuch getragen habe, ich durch mein doch sehr "deutsches" Aussehen öfters unter Belästigungen zu leiden hatte. Ich wurde als Volksverräterin zum Beispiel beschimpft. Gut ich muss dazu sagen, dass meine Familie dazu einen großen Beitrag geleistet hat. Denn ich bin áus einer eher nationalistisch denkenden Familie.

Jetzt hat das aufgehört, weil jeder sofort denkt ich wäre Ausländerin und das dann einfach auf Kultur schiebt.

Kommentar von Zicke52 ,

GermanMuslima, lass gut sein, du hast mich überzeugt. Wahrscheinlich braucht es solche Extremisten wie dich, die ihr Idealbild der Gesellschaft öffentlich zur Schau tragen, damit auch dem letzten Blauäugigen klar wird, welche Gefahr der radikale Islam in sich trägt. Du leistest einen wertvollen Beitrag dazu, den Islam als Schreckgespenst darzustellen, vor dem jeder geistig gesunde, freiheitsliebende Mensch die Fluch ergreift. Danke dafür.

Kommentar von uyduran ,

"Wer etwas vom Islam leugnet oder etwas neues einführt, der kann sich als Muslim bezeichnen soviel er will. Aber Allah hat uns bereits gesagt, dass solche Leute keine Muslime sind."

Khorchide leugnet keine islamischen Glaubensinhalte und er führt auch keine neuen ein. Da hast Du etwas falsch verstanden. Es geht lediglich um die Exegese, also die Lesart des Korans und die Fähigkeit, Glaubensinhalte flexibel in den jeweiligen zeitlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Kontext zu transferieren.


"Ich sehe dass einfach als gute Tat, ebenso wie das fasten und spenden."

Das Fasten ist eindeutig im Islam vorgeschrieben und es hat durchaus seine Sinnhaftigkeit, nämlich die des Enthaltens. Man verzichtet auf alltägliche Dinge und schafft somit ein Bewusstsein für ärmere Leute sowie für die Wertschätzung vom eigenen Luxus. Das Spenden ist zwar keine explizite Pflicht, gehört aber zu den Tugenden eines Muslims und hat zweifellos nur positive und sinnhafte Auswirkungen (vorausgesetzt, die Spende kommt bei den richtigen Leuten an). Aber wie bitte passt der Niqab in die Reihe? Er ist weder eine Vorschrift noch hat er sonst irgendwelche positiven Auswirkungen für andere oder für einen selbst.

"Außerdem schützt es mich wirklich, da als ich noch Kopftuch getragen habe, ich durch mein doch sehr "deutsches" Aussehen öfters unter Belästigungen zu leiden hatte. Ich wurde als Volksverräterin zum Beispiel beschimpft. Gut ich muss dazu sagen, dass meine Familie dazu einen großen Beitrag geleistet hat. Denn ich bin áus einer eher
nationalistisch denkenden Familie.
"

Gut, dann mag es vielleicht für Dich diese eine komfortable Auswirkung haben, dass Du Dir solche Kommentare nicht mehr anhören musst. Aber erstens stellen derartige Bemerkungen denke ich mal eher den Ausnahmefall dar und zweitens ist es kein wirklich starkes Argument dafür, dass der Niqab generell getragen werden sollte. Für eine Muslima türkischen oder arabischen Ursprungs fällt dieser Aspekt, als "Volksverräterin" beschimpft zu werden, nämlich weg.






Kommentar von Zicke52 ,

GermanMuslima, du solltest darauf achten, dass sich deine Geschichten nicht widersprechen, wenn du nicht willst, dass deine Lügen offensichtlich werden.

In einem.anderen Thread hast du gesagt, dein Umfeld hätte ausgesprochen tolerant auf dein Kopftuch reagiert, positives Interesse gezeigt, und deine Kommilitonen mehr Rücksicht gezeigt,  als du erwartet hättest. Nur ein paar Kinder hätten dir mal gesagt, du müsstest es nicht tragen. 

Und jetzt erinnerst du dich plötzlich, dass du öfters belästigt und als Volksverräterin beschimpft wurdest?

Antwort
von JTKirk2000, 224
Unter bestimmten Umständen sollte er verboten sein

Es gibt Situationen oder Umständen, unter denen aus gutem Grund eine Verhüllung des Gesichts zu Identifikationszwecken, sei es bei Gericht, bei der Polizei oder auch in einer Bank, verboten ist. In solchen Fällen ist es ebenso unzulässig beispielsweise mit einem aufgesetzten Motorradhelm zu sein, und daher ebenso auch mit Textilien, welche das Gesicht verhüllen. Das hat nichts mit Religionsfreiheit zu tun, sondern ganz einfach mit Sicherheit und eindeutiger Identifikation. Ein Kopftuch hingegen verbirgt nicht das Gesicht, daher sollte dieses zumindest bei der Polizei und in einer Bank zulässig sein. Da bei Gericht selbst das Tragen einer Kopfbedeckung wie beispielsweise einer Mütze als Missachtung des Gerichts gilt, bin ich nicht sicher, ob hier bei Kopftüchern aufgrund von religiösem Zusammenhang eine Ausnahme gemacht wird. Eine Verschleierung des Gesichtes ist aber sicherlich nicht bei Gericht zulässig, denn die betreffende Person muss identifiziert werden können.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Da hast du Recht. Und laut Islamischen Gesetz müssen wir dann sogar unser Gesicht zeigen.

Wir wollen ja auch, dass die Menschen ihre Arbeit richtig machen können und wir wollen ja auch in Sicherheit leben.

Antwort
von Chaoist, 206
Nein, ich bin dafür

Das aller Letzte was wir brauchen können, sind staatliche Kleidervorschriften.

Wenn Beamte die Identität feststellen wollen/müssen, dann muss der Schleier eben gelüftet werden.

Damit beginnen dann die Frauen zu salutieren :)

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 167
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Für mich ist die Vollverschleierung ein lokaler Brauch aus einer Wüstenregion, in der er sinnvoll gewesen sein mag.

Um zu verhindern, dass räuberische Beduinen auf Beutezügen sich die schönsten Frauen heraussuchten, um sie zu ihrem Stamm zu verschleppen, sicher eine gute Idee - er riskierte ja sonst, die alte Oma zu erwischen.

Daraus eine religiöse Regel zu machen und sie heute noch einzuhalten ist aus meiner Sicht absolut unsinnig und hat mit Verehrung eines Gottes nichts zu tun.

Religiös  ist die Vollverschleierung also für mich unsinnig.

Wer jetzt argumentiert, er diene der Schutz der Frau denkt meiner Meinung nach gleich in zwei Richtungen quer, die auch muslimische Männer betreffen.

Erstens wird eine Frau durch anschauen nicht automatisch zum Sexobjekt degradiert - und ob man es glaubt oder nicht - soo sehenswert sind Frauen nun auch nicht, das man immer gleich an Sex denkt. Da muss sie sich nicht verstecken.

Zweitens scheint man dann kein Vertrauen in die Sittlichkeit der Männer zu haben, wenn man sie alle zu potentiellen Vergewaltigern stempelt, denen die Leitungen durchbrennen, sobald sie ein hübsches Gesicht sehen.

Außerdem schadet dieser Brauch dem Miteinander der Menschen.

Solche Ganzkörperverschleierungen grenzen die Trägerin von ihrer Umwelt ab - sie gehört nicht dazu, sind nicht Teil des gesellschaftlichen Lebens.

Sie könnte genau so gut in einer Liftfaßsäule, oder als wandelndes Dixie-Klo durch die Gegend laufen - eine heitere, unbefangene Konversation über ganz normale Themen wird nahezu unmöglich

Sofern nicht gerade Karneval ist, redet man hier nun einmal nicht mit  Menschen, die Aussehen, wie Freizeit-Ninja oder Huibuh das Schlossgespenst, das gerade in den Kamin gefallen ist.

Wenn also dieses Signal vermittelt wird - "wir grenzen uns ab" und "wir gehören nicht dazu" - dann braucht man sich nicht über soziale Ablehnung zu wundern.

Kommentar von Enzylexikon ,

Da es offenbar noch nicht alle verstanden haben.

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger Antworten und ist nicht dazu da, anonym die eigene Meinung durchzudrücken.

Da ich mich meist um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe finde ich es ziemlich feige und schäbig, unbegründet abzuwerten, nur weil einem die Antwort ideologisch nicht in den Kram passt.

Wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, sei es, weil er keine Ahnung vom Thema hat, oder sich intellektuell unterlegen fühlt, sollte am besten die Finger von Antworten lassen, die seinen geistigen  Horizont übersteigen.

Kommentar von Agentpony ,

Es ist sowieso ein Unding, daß diese Seite so ängstlich ist und die Pfeile-Runter-User verheimlicht. Seine Meinung muss man auch vertreten können.

Kommentar von Enzylexikon ,

Seine Meinung muss man auch vertreten können.

Das sehe ich auch so.

Ich habe nichts gegen sachliche Kritik an meinen Aussagen - schließlich bin ich auch nicht unfehlbar und bedenke bestimmte Aspekte vielleicht nicht richtig - aber ein unbegründeter "Pfeil runter" ist schon ein geistiges Armutszeugnis für die jeweilige Person.

Kommentar von Chaoist ,

Ich will mir gar nicht vorstellen was hier los wäre, wenn man sehen könnte wer einen "abwertet" XD

Dann spielt es death und black metal! KRIEG! XD

Kommentar von earnest ,

Und genau DESWEGEN, Chaoist, gehören die anonymen Runterpfeile abgeschafft. Dann ENTSTEHT das Problem gar nicht erst.

Kommentar von Chaoist ,

Sofern nicht gerade Karneval ist, redet man hier nun einmal nicht mit  Menschen, die Aussehen, wie Freizeit-Ninja...

Die aller wenigsten Menschen reden überhaupt mit Menschen die sie nicht kennen, wenn sie es nicht unbedingt müssen. In meiner Gegend beschweren sich immer wieder die Ureinwohner darüber, dass die zugezogenen die Parkbänke besetzen, so dass sie nirgendwo mehr hin gehen können. Auf die Idee sich dazu zu setzen scheint aber niemand zu kommen.

Wenn ich in die Kaffeehäuser schaue, dann sitzt jeder auf einem eigenen Tisch. So lange noch genug Platz vorhanden ist, wird der Tisch gewählt, der am weitesten von allen anderen besetzten entfernt steht. KellnerInnen lieben es durch das gesamte Lokal zu laufen um 2 Gäste zu bedienen.

In den Öffis das selbe Bild. 50 Doppelsitze, 50 Fahrgäste sitzen alleine und 3 stehen vor den Türen. Bloß keine Blickkontakt riskieren.

Das hat alles nichts mit einem Schleier zu tun.

Religiös  ist die Vollverschleierung also für mich unsinnig.

Religion an sich ist unsinnig. Zumindest so wie heute Religion verstanden wird, da die Religion vorschreibt und die gläubigen - mäh - und tun.

Es gilt Religionsfreihit. So lange die Ausübung der Religion nur dem schadet der sie ausübt, geht es mich nichts an. ( Was hier eindeutig der Fall ist. ( Ganz im Gegensatz zur Beschneidung von Kindern und Säuglingen ))

Antwort
von Zicke52, 131
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Ja, Niqab sollte verboten sein. 

Gründe:

1. Eine Gesellschaft darf sich definieren und Mindeststandards setzen. Die beiden Extreme in der Art, wie man sich der Öffentlichkeit zeigt, sind Nacktheit auf der einen und völlige Vermummung auf der anderen Seite. Wenn man das eine verbieten kann, warum nicht das andere? Es geht nicht um Kleidungsvorschriften, sondern darum, dass man überhaupt als Mensch in Erscheinung tritt. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der man seinen Mitmenschen ins Gesicht sehen kann.

2. Damit eine Gesellschaft funktionieren kann, müssen alle Menschen die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen. Vermummte Frauen sind weitgehend vom Berufsleben ausgeschlossen, können kein autonomes Leben führen (sie können z.B. Keine Bank betreten), können nicht mit ihrer Umwelt kommunizieren. Das fördert Parallelgesellschaften, die Gefahr in sich bergen.  Die Gesellschaft hat das Recht und die Pflicht, der Bildung von Parallelgesellschaften entgegenzuwirken.

3. Sicherheitsgründe

Kommentar von GermanMuslima95 ,

1. es gibt kein explizites Verbot von Nacktheit und ich habe ein Recht zu bestimmen mit wem ich rede und wem ich was von mir  zeige

2. Auch Frauen mit Niqab können arbeiten, oder sich um Behörden Sachen kümmern. Uns stört es auch nicht unser Gesicht zu Identifikationszwecken zu zeigen, wohlgemerkt, dass Indentifikation einer Person kein Allgemeinrecht ist, sondern staatlichen Organen vorbehalten

3. siehe 2. Wir identifizieren uns ohne Theater zu machen, wenn es sein muss

Kommentar von Zicke52 ,

Dann geh mal nackt in der Stadt spazieren. Wirst sehen, wie schnell du von der Polizei eingesammelt wirst.

Natürlich darfst du bestimmen, wie wem du redest, ohne Grund wird man dich auch kaum ansprechen. Aber wenn es notwendig ist, z.B. eine Verkäuferin nach deinen Wünschen fragt, hat sie das Recht, sich an einen Menschen zu adressieren und nicht an einen Stoffhaufen.

Antwort
von hutten52, 75
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Der Nikab ist das Zeichen für die untergeordnete Stellung der Frau, auch wenn sie ihn freiwillig anhaben sollte. Er zeigt: 

1. Nichtmuslimische Männer haben kein Recht, diese Frau kennenzulernen und zu heiraten (= Verstoß gegen die Gleichberechtigung)

2. Islam steht über dem Grundgesetz.

3. Schleierträgerin stellt sich über die unverschleierten Musliminnen und die Nichtmusliminnen ( = "Frauen mit geringerer Ehre")

4. Schleier bedeutet, dass der Körper der Frau eine dauernde Aufreizung des Mannes ist. Statt dem Mann Handschellen anzulegen, muss die Frau ihre Reize verstecken. Das ist eine Beleidigung für jeden europäischen Mann.

5. Schleier drückt Sympathie für intolerante Gottesstaaten wie Saudiarabien und den Iran aus, wo der Schleier ja Zwang ist. 

Antwort
von NoRegret, 77
Nein, ich bin dafür

Die Menschen fürchten, was sie nicht kennen. Die Person unter dem Niqab ist genauso eine Frau wie jede andere auch, mit dem Unterschied, dass sie ihren Körper nur ihrem Ehemann preisgibt.

Ebenso wie der Bruder SaidJ erwähnte, stört es mich, wenn jemand fast nackt herumläuft.

Wenn der Niqab verboten wird, dann auch sowas wie Bauchfrei Look, Miniröcke, Hotpants, Leggings, etc.. Ich mein es sagt ja auch keiner was, wenn einer mit 100 Stacheln auf einer Schulter rumläuft. Das ist aber in Ordnung und geht keinen was an. Aber Religion ist was böses! Passt bloß auf!

Naja, wenn alles verboten werden sollte, was die Menschen stört, dann können wir wohl gar nix mehr anziehen.

Also akzeptiert jeden, wie er/sie ist. Und macht nicht so einen Krawall wegen jemanden Kleidung.

Kommentar von Zicke52 ,

Die Menschen fürchten, was sie kennen: ferngesteuerte Menschen. Die Geschichte zeigt uns ausreichend, wie manipulierbar solche Zombies sind.

Wenn jemand mit Stacheln auf den Schultern rumläuft, so ist das ein Ausdruck seines ureigensten Geschmacks. Den gestehe ich jedem zu, nehme mir aber auch die Freiheit, seine Aufmachung schön oder hässlich zu finden.

Vollverschleierung beruht nicht auf eigenem Geschmack, sondern auf sklavischer und vernunftloser Unterwerfung unter das Gesetz eines imaginaires Diktators. Man verbietet sich die Frage, ob das Gesetz einen Sinn hat. Der Diktator hat IMMER Recht, menschlicher Verstand ist haram.

Nun überlege mal, wozu man solche Menschen bewegen kann, wenn man sie zu überzeugen vermag, dass man im Namen ihres imaginären Diktators spricht....

Für mich gibt's EINEN Grund, warum ich den Islam ablehne, auch wenn es friedliche Muslime gibt (die lehne ich nicht ab), aber der ist beinhart: es gibt zur Zeit KEINEN islamischen Staat auf der Welt, nicht einen einzigen, in dem ich leben möchte. Diese Vorstellung wäre für mich die reinste Hölle. Darum möchte ich, dass Europa verschont wird, sonst hätte ich keinen Lebensraum mehr.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, eine Frau unter dem Niqab ist nicht eine Frau wie jede andere auch. Jede andere Frau ist nicht ferngesteuert. Die allermeisten Frauen wählen ihre Kleidung nach ihrem eigenen Geschmack und nicht nach dem, was einem unsichtbaren Diktator gefallen könnte.

Antwort
von whabifan, 188
Nein, ich bin dafür

Soll der Staat uns jetzt auch noch vorschreiben was wir an Kleidung tragen sollen. Jeder soll tragen was er will. Ich finde Kopftücher nicht schön, deshalb trage ich keine. Ich finde Burkas nicht schön, deshalb trage ich keine. Aber jemand der diese Kleider gut findet, aus welchen Gründen auch immer, sollte diese tragen.

Antwort
von saidJ, 213
Nein, ich bin dafür

Natürlich nicht ich seh keinen Grund warum er verboten werden sollte .
Wenn wir dannach gehen was befremdlich ist und was stört sollten Miniröcke bitte auch verboten werden und alles was extrem kurz ist denn ich empfinde es genau so als unangenehm das zu sehen .
Aber da wir ja tolerant sein wollen und viele Menschen zumindest vorgeben dies zu sein sollte man jeden das tun lassen was er / sie will .

Antwort
von aliumei13, 169

Jeder soll tragen was er will, ob Burka, nikab oder was auch immer

Antwort
von michi57319, 203
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Wir leben in einer offenen Kultur, das bezieht die Ansicht eines Gesichts absolut und vollkommen mit ein.

Es verstört und ist befremdlich, wenn mir jemand gegenübersteht, dessen Gesichtszüge ich nicht erkennen kann.

Kommentar von Schnoofy ,

Wir leben in einer offenen Kultur,

Das tun wir zweifellos.

Aber ist es nicht gerade aus diesem Grunde ein Widerspruch, Menschen hinsichtlich ihrer Kleidung reglementieren zu wollen?

Vernichten wir nicht damit unsere eigenen Werte, auf die wir mit Recht so stolz sind?

Kommentar von michi57319 ,

Nein, das sehe ich nicht so. Wir sind ja nicht offen für alles. Auch hier gibt es Grenzen.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Also offen für alles, was genau meiner Meinung und meiner Einstellung entspricht? Ist das nicht ein Widerspruch zu der Definition des Wortes Offenheit?

Kommentar von michi57319 ,

Nö. Es ist eine Frage der Definition an sich.

Kommentar von Zicke52 ,

Nein, es wird ja nicht die Kleidung reglementiert, es geht um MINDESTstandards - nicht nackt, nicht vollvermummt - die zum Funktionnieren einer Gesellschaft notwendig sind, in der die Menschen einander zugleich offen und mit einem gewissen Abstand begegnen.

Kommentar von niqabi ,

Man kann auch die Emotionen sehen wenn man nur die Augen sieht !

Kommentar von earnest ,

Vielleicht sollten da mal Interpretationskurse angeboten werden ... 

So als Integrationskurse für deutsche Nicht-Muslime.

;-)

Antwort
von fadwa178, 144

Nein soll jeder für sich entscheiden !

Antwort
von niqabi, 164

Ich bin dagegen das sie es verbitten wir leben in Deutschland , es gibt Religionsfreiheit und Kleidungs Freiheit . Somit finde ich jeder Frau muss selber wissen wie sich anzieht !!! Das sollte kein Politiker aussuchen , anderer Mann oder Frau !!!

Antwort
von josef050153, 50
Unter bestimmten Umständen sollte er verboten sein

Manche Frauen gewinnen durch ihn an Schönheit.

Antwort
von Ifosil, 152
Mir egal, die sollen machen was sie wollen

In unserem Staat ist es nun mal jedem erlaubt, selbst zu wählen, wie er seine Religion ausübt. Und diese Frauen haben das Recht, einen Niqab zu tragen. Niemand sollte darüber urteilen.

Antwort
von 35turk35, 146

Kopftuch ist in Ordnung aber Burka nicht. Man muss zumindest das Gesicht sehen.

Antwort
von Kandahar, 202
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Zumindest wenn sie hier in Deutschland leben, sollten sie sich so weit anpassen, dass sie das weglassen.

Hier in Deutschland gibt es ein Vermummungsverbot und es ist für mich nicht einzusehen, dass jeder andere Ärger bekommt, wenn er sein Gesicht verhült, diese Frauen aber nicht.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Aber das von dir genannte "Vermummungsverbot" bezieht sich auf Versammlungen und Proteste.

Und die meisten die in Deutschland das tragen sind entweder reiche Touris aus den Golfstaaten oder Deutsche Konvertiten.

Kommentar von Kandahar ,

In meiner Stadt sehe ich das sehr häufig und das sind nicht immer reiche Touris.

Im übrigen sind diese Personen kaum zu kontrollieren bei einer Personenüberprüfung. Da kann jede X-beliebige Person drunter stecken.

Würde mich mal interessieren, wie das Passfoto dieser Frauen aussieht.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich weiß ja nicht wo du lebst, aber wahrscheinlich im "Westen". Hier im "Osten" (Sachsen) ist sowas ziemlich selten.

Kommentar von Kandahar ,

Ja ich lebe in einer größeren Stadt im Westen und wie gesagt sieht man das hier ständig.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Oh, wir haben ein normales Passbild, und wenn es nötig ist dann lüften wir auch den Schleier um unsere Identifikation zu ermöglichen. Am liebsten natürlich vor einer Frau, aber wenn es nicht anders geht, dann eben auch vor einem Mann.

Zum Beispiel vor Gericht, oder in Behörden ist es ja auch im Islam geregelt, dass man sich da ausweisen muss.

Wir wollen ja auch, dass die Leute ihre Arbeit machen und wir wollen natürlich auch in Sicherheit leben. Wir sind ja nicht dumm, der Schleier versteckt ja nicht unser Hirn. Und mit uns kann man auch ganz gut reden, wenn man sich denn traut uns anzusprechen, wir beißen nämlich nicht.

Kommentar von Kandahar ,

Ich habe nicht behauptet, dass ihr dumm seid. Ebenso ist mir schon klar, dass man mit euch reden kann. Es geht aber darum, dass man sich dem Land in dem man lebt zumindest ein Stück weit anpasst. 

Wenn ich in einem islamischen Land Urlaub mache, dann gehe ich auch nicht mit High Heels und Mini-Rock in eine Moschee.

Dann kommt gerade in der heutigen Zeit hinzu, dass darunter genau so gut ein Mann stecken könnte. Der könnte sogar ein Maschinengewehr oder eine Bombe mit sich führen und man würde es nicht sehen.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ja aber ich bin nuneinmal Deutsche und das ist mein Land.

Und ich bin nicht für die Fehler der anderen Verantwortlich.

So wie ich nicht zu einem Christen gehen würde und ihn sagen würde, der Pfarrer xy hat den Jungen angefasst, jetzt rechtfertige dich dafür.

Deshalb verstehe ich nicht, wie Leute kommen und sagen, aber in dem und dem Land das sich islamisch nennt wir das und das gemacht.

Und das gute an Deutschland ist ja, dass man die Freiheit hat, eine eigene Meinung und Religion zu wählen. Und wenn man zu mir sagt: "Zieh dich aus" , sonst passt du nicht hierher , dann ist das ebenso schlimm wie wenn man in anderen Ländern sagt "Zieh dir was an", sonst passt du nicht hierher.

Kommentar von Kandahar ,

Jetzt wirst du aber unsachlich! Es geht hier nicht um Prister, die sich an Kindern vergreifen. Das ist ein ganz anderes Thema.

Man zieht sich doch nicht aus, nur weil man das Gesicht zeigt. Nun mach aber mal einen Punkt!

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Für mich fühlt es sich aber so an. Nur weil eure Schamgrenze niedriger ist, als meine müsst ihr mir doch nicht vorschreiben wann ich mich nackt fühlen darf und wann nicht.

Denn solange etwas unter Zwang geschieht, greift es die Würde an. Und ich denke euch ist allen das Grundgesetz so wichtig.

Kommentar von Zicke52 ,

GermanMuslima,  ich weiss ja, dass der Islam Lügen ausdrücklich erlaubt, aber musst du es gleich so übertreiben?

Wenn dir deine persönliche Schamgrenze verböte, dein Gesicht zu zeigen, hättest du es schon vor deiner Konversion bedeckt! Die persönliche Schamgrenze hat nämlich gar nichts mit dem Glauben zu tun, die ist bei jedem Individuum anders. Ich kenne Frauen, die tragen nie tiefe Ausschnitte, obwohl sie gar keiner Religion angehören, andere, die nur Hosen tragen, weil sie ihre Beine nicht zeigen wollen - alles aus Gründen der individuellen Schamgrenze.

Aber du "schämst" dich deines Gesichts erst, seit du Muslima bist. Also bedeckst du es, weil du meinst, es sei der Wille deines imaginären Diktators. Mit deiner Schamgrenze hat das nichts zu tun.

Kommentar von DerBadener ,

Ihr mit eurem blöden Anpassen, wo haben sich denn die Deutschen in Amerika angepasst als sie ausgewandert sind. Warum gab es bis in die Neuzeit in Chicago ganze Stadtteile und Straßenzüge mit Deutschen Straßennamen und deutsche Zeitungen usw. Alle angepasste Amerikaner. Oder?

Wieso muss man denn immer alles tun was angeblich alle machen. Damit kommt man nicht weiter im Leben.

Kommentar von Kandahar ,

Sie hat nach Meinungen gefragt und die hat sie bekommen. Wenn dann Antworten dabei sind, die ihr nicht passen, dann ist das nun mal so.

Was hat sie denn erwartet? Dass alle Antwortenden in Applaus verfallen?

Meinetwegen kann sie rumlaufen, wie immer sie will. Aber sie muss dann auch damit klar kommen, dass manche Leute komisch schauen. Wenn ich mit grün-gelb getupften Haaren herum laufe, dann ist es das Gleiche.

Sollte es tatsächlich zu einem Verbot kommen, dann muss sie auch damit klar kommen. Das ist eben so.

Manche Leute würden auch gerne Nackt durch die Gegend laufen. Dürfen sie das? Nein! Sie müssen sich in diesem Punkt den Gegebenheiten in Deutschland anpassen. Ansonsten werden sie bestraft.

In diesem Zusammenhang mit den Einwanderern in Deutschland zu kommen ist völlig daneben  und geht am Thema meilenweit vorbei.

In meiner Stadt gibt es auch Viertel, wo es kein einziges deutsches Geschäft mehr gibt, wo kein Deutscher mehr wohnt, sie sich nicht mal mehr dort hin wagen. Was ist denn bitt das?

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ja es stimmt, ich wollte gerne die Meinungen wissen. Aber sollte es zu so einem Verbot kommen, habe ich nicht vor mich daran zu halten. In Deutschland tragen vielleicht 0.125% überhaupt den Niqab. Ich gehe lieber ins Gefängnis, als mich dazu zwingen zu lassen mich auszuziehen.

Kommentar von Zicke52 ,

Ich habe nichts anderes von dir erwartet. Warum solltest du dich an menschengemachte Gesetze halten? Alle Gesetze kommen von Allah, Demokratie und Parlament sind vollkommen überflüssig. So sehen es die Machthaber in Iran und Saudi Arabien auch, und die müssen es ja wissen, denn sie richten sich nach "Gelehrten", die ihr Leben lang nichts anderes tun, als den Islam zu studieren.

Antwort
von peterm55, 59
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Ja wäre besser

Antwort
von Healzlolrofl, 178
Unter bestimmten Umständen sollte er verboten sein

Hijab okay. Niqab ist mir ein bissl zu viel :-)

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Und warum?

Kommentar von Healzlolrofl ,

Weil es so viele schöne Frauen gibt. Da möchte man nicht nur die Augen sehen, sondern auch den Rest vom Gesicht und das sieht man mit einem Hijab. :)

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Naja das ist ja genau der Sinn, die Schönheit soll ja nicht mit jedem geteilt werden. Und Frauen dürfen ja sowieso alles sehen. Aber ich verstehe, dass Männer sich dadurch diskriminiert fühlen, weil es eine Handvoll frauen gibt, die sie nicht sehen dürfen.

Kommentar von Healzlolrofl ,

Nein, darum geht's gar nicht. Wir fühlen uns mit Sicherheit nicht diskriminiert dadurch. In der heutigen Zeit - bin ich der Meinung - sollte jeder so rumlaufen wie man möchte.

Kommentar von schnah ,

Oh mann... Dein ernst? Du sagst doch selber jeder soll so rumlaufen wie man es möchte, dann lass diejenigen die niqab tragen wollen es tun. Ihr würdet diese Frauen dann zwingen  sich "auszuziehen". 

Kommentar von uyduran ,


Naja das ist ja genau der Sinn, die Schönheit soll ja nicht mit jedem geteilt werden.


Wenn das der Sinn ist, dann dürfen Männer ihre Schönheit aber auch nicht mit jedem teilen und müssten ebenfalls einen Niqab tragen.

Kommentar von DottorePsycho ,

Ich dürfte nicht mehr aus dem Haus, wenn es danach ginge. :-)))

Und sprechen dürfte ich auch nicht mehr. ;-)

Antwort
von peterm55, 64
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Ja,wir sind hier nicht in Arabien.

Antwort
von Blume1982, 62
Unter bestimmten Umständen sollte er verboten sein

Hallo,

Ich bin selber konvertierte Muslimin.

Und bin der meinung das der Niqab oder Burka in deutschland nichts zu suchen hat. 

Aus Religiöser sicht spalten sich die meinungen. Für viele gehört der Gesichtsschleier zu ihrer Religion.

Für mich zb nicht. Und in einem Land wie Deutschland sowieso nicht. Ein Kopftuch, khimar oder Tschador sowie auch der Niqab soll aus Islamischer Sicht Ihren Religiösen Status zeigen, sowie vor Blicke schützen, ein Niqab bewirkt das gegenteil und ist für mich somit hier ein Widerspruch. 

In einem muslimischen Land passt es eher wie hier.

Aber jeder muss selber wissen was er macht.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Alhamdulillah erstmal, dass du Muslim bist.

Das mit der Meinungsverschiedenheit ist aber nur auf dem Gebiet von Dar-Al-Islam und nicht in Dar-Al Kufr.

Da sind sich alle großen Gelehrten einig, dass es hier Pflicht ist. Und in Zeiten der Fitna sowieso.

Kommentar von Blume1982 ,

Ich gebe zu das ich auf dem gebiet noch nicht 100 prozent drinn bin. Ich kann nur sagen das es für mich in deutschland unvorstellbar ist.

Pflicht im Islam ist der Niqab nicht, eher Mustahab , ich finde wir muslime haben es schwer genug durch die ganzen vorurteile hier, und die menschen sind hier schon mit einem Tschador überfordert ist so. Natürlich gelten unsere taten uns und für Allah, aber trotzdem finde ich sollte man es in deutschland nicht tragen. 

Mashaallah das du es trägst und möge Allah dich dafür belohnen liebes. Ich könnte es hier nicht.

Antwort
von Vyled, 173
Ja, der Niqab sollte verboten sein

Ganz klar sollte der Verboten sein. Ich sehe sowas genau wie eine Sturmhaube an.

Zumindest das Gesicht sollte bei jedem Menschen erkennbar sein, gerade zur heutigen Zeit wo immer mehr passiert.

Außerdem weiß man ja nie, wer wirklich darunter steckt. Es kann ja genauso gut sein, das dort ein Mann unter ist der einen Überfall machen will. Wer weiß das schon? Nur durch die Augen erkennt man das nicht unbedingt immer.

Antwort
von Kosova27, 123

Wieso sollte das verboten werden ?
Wenn du dich nicht so kleiden willst dann kleide dich eben nicht so
Ist jedem sein ding wie er/sie sich Kleidet

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich frage nur nach der Meinung, ich selbst trage ja Niqab.

Nur wollen CSU,CDU & AFD gerne ein Gesetz beantragen, wie in Frankreich was uns das verbieten soll. Ich wollte nur wissen was die Allgemeinheit davon denkt.

Antwort
von najadann, 161
Unter bestimmten Umständen sollte er verboten sein

Es ist absolut dämlich ein Tuch über das Gesicht zu ziehen, Das Antlitz, (Gottes Geschenk) zu verhüllen. Kein Lebewesen würde das freiwillig tun, (ohne Gehirnwäsche). Es hat nichts mit Religion zu tun, diskreditiert die Persönlichkeit, behindert und unterdrückt die Trägerinnen, von klein auf, bevor es ihnen bewusst.


Wenn muslimische Männer den Niqab tragen müssten, wäre er schon längst abgeschafft.

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich selbst trage den Niqab. Freiwillig. Ich bin nicht als Muslim erzogen, oder aufgewachsen. Ich trage es aus Überzeugung. Weder diskretiert , noch unterdrückt dies mich.

Aber Männer Haben übrigens auch einen Hijab,der ist nur etwas anders, als der der Frauen. Und sehr viele halten sich nicht daran

Kommentar von najadann ,

Hijab (Kopftuch) oder Niqab (Gesicht verdeckt) ist ein großer Unterschied.
Und ja du trägst es freiwillig, aber nicht aus einem Vernünftigen Grund, denn der Koran verlangt das gar nicht. 

(Gründe so was freiwillig zu tun, möchte ich jetzt da lieber nicht aufzählen.)

Kommentar von GermanMuslima95 ,

Ich bin der Ansicht, dass der Niqab zur heutigen Zeit Pflicht ist, aber ich weiß dass es darüber diverse Ansichten gibt. Deshalb würde ich auch nie sagen, dass ist so und nur meine Meinung zählt.

Und mein Grund ist einzig und allein mein Glauben. Ich hätte ein "normales" europäisches Leben führen können, aber das passt mir nicht und passt nicht zu meiner Art. Und ich bin mir absolut sicher auf dem richtigen Weg zu sein.

Kommentar von najadann ,

(Und mein Grund ist einzig und allein mein Glauben.)
Dein Glaube, aber nicht der aus der heiligen Schrift.

Und ja, ein Niqab behindert dich deiner Freiheit, psychisch wie auch physische du merkst es nur nicht , weil du dich kaum bewegst und Kontakte pflegst, wenn du ein Niqab trägst. (Sport, Tanz, Essen, schwimmen, etc......alles und mehr)

Kommentar von DerBadener ,

@najadann

Deine "heilige Schrift" die Bibel interessiert uns Muslime nicht. Aber im Koran wird es sehr klar ausgedrückt.

Du unterstellst ihr einfach, ohne Wissen, dass sie in Ihrer Freiheit behindert sei. Das stimmt einfach nicht. Im Gegenteil, sie macht sich frei von vielen Zwängen, die in dieser Umgebung vorhanden sind, die angeblich die Frau freimachen. 

Kommentar von najadann ,

Zeig mir die Stelle im Koran wo ein Gesichtsschleier verlangt wird. (nicht das bedecken der Haare empfohlen)

Kommentar von Kandahar ,

Deshalb würde ich auch nie sagen, dass ist so und nur meine Meinung zählt.

Doch das sagst du, denn du greifst jeden an, der anderer Meinung ist und wirst dabei auch noch sehr unsachlich!

Kommentar von Agentpony ,

Ich trage es aus Überzeugung. Weder diskretiert , noch unterdrückt dies mich.

Natürlich tut es das. Es reduziert dich alleine darauf, ob sich aus Zufall Stecker oder Dose zwischen deinen Schenkeln findet.

Ob du dich dadurch auch beeinträchtigt fühlst, ist dann Subjektiv und abhängig von den Ansprüchen, die du an deine Würde und Entfaltung als Individuum hast.

Kommentar von Zicke52 ,

Quatsch, von wegen freiwillig. Doch hast doch selbst geschrieben, dass du es als Pflicht betrachtest. Pflicht ist das Gegenteil von Freiwilligkeit.

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