Mir fällt seit einiger Zeit auf, dass ich häufig Selbstgespräche führe- mal nur eine kurze Bemerkung, mal geht es länger. Auch im Freien oder beim Autofahren. Meine Freundin meint, ich sei wohl nicht 'ganz richtig' (dabei hat sie einen Putzfimmel). Meint Ihr, Selbstgespräche sind wirklich ein Alarmzeichen oder führt Ihr auch welche?

Selbstgespräche sind eine durchaus sinnvolle Art, das Erlebte "abzuarbeiten". Du könntest das Ganze natürlich schon auch "stumm" durchdenken. Vielen Menschen hilft es aber, sich laut auszudrücken. Daran finde ich nichts Bedenkliches. Mein Gatte pflegt vor wichtigen Gesprächen, diese laut "zu üben". Ich neige dazu mir laut vorzusagen, was ich nicht vergessen darf und unbedingt noch erledigen, bzw. mir aufschreiben soll.

soust hat recht, ist völlig normal, ich führe auch des öfteren Selbstgespräche und ich kenne eine Menge Menschen, die es auch tun

Wenn ich Selbstgespräche mit Putzfimmel vergleiche, weiß ich gleich, was die intelligentere Alternative ist... So lange Du noch imstande bist, Dich mit anderen Menschen zu verständigen und sofern Du Dich nicht selbst übel beschimpfst, sehe ich keinen Grund, an Deiner Dichtigkeit zu zweifeln.

selbstgespräche sind nichts unnormales. Es ist anders, wenn andere Stimmen zu Dir sprechen und Du Dich mit ihnen unterhälst, dann kann es einen Krankheitswert haben.

Solange Du nicht beginnst, Dich mit Dir selbst zu streiten, wer von Euch beiden recht hat, sehe ich das noch als im grünen Bereich liegend an.

Bist Du oft alleine? Dann rede nur weiter, denn es schadet nicht!! Manche Menschen können so ihre Erlebnisse besser verarbeiten und sind anschliessend freier. Allerdings ist es wohl besser, wenn die Selbstgespräche im Kämmerlein und nicht in der Öffentlichkeit geführt werden, da sonst Menschen, die dieses Verhalten nicht kennen, den Arzt rufen könnten. Ich habe früher immer meine Reden etc. in meinem Büro laut geübt. Meine Sekretärin oder auch Mitarbeiter haben sich daran gewöhnt. Zu Hause spreche ich manchmal auch einfach meine Gedanken aus, wenn mich etwas bewegt. Es fällt dann nicht auf, weil meine liebe Frau dann oft denkt, dass ich ihr etwas erzähle und wir unterhalten uns dann meistens.

Es gibt Wissenschaftler die behaupten Menschen welche mit sich selbst reden hätten ein geringeres Herzinfarktrisiko.

eigentlich keine bedenken,man bespricht eben öfter mal alles mit sich selber - und nicht mit seinem partner. kann man so oder so sehen

Also, ich tu' das auch. Und finde das nicht schlimm (meine Therapeuten auch nicht). Es beruhigt und es ist gut, dass Du mit DIR im Klaren bist....

Selbstreflexion bzw. seine Gedanken offen auszusprechen, kann ein gutes "Hausmittel" gegen Engstirnigkeit sein. :)

Ich finde Selbstgespräche völlig ok:):) da ich mich etwas schwer damit tue, mit mir selbst ellenlange Dialoge zu führen, halten meine Katzen als Partner her:) oder der Hund... oder eine Spinne/Wurm/Käfer/Schnecke, die ich gerade von der Straße weghole.... lach

Wenn ich alleine bin und oft vor Reden ode Personalgesprächen. Finde ich nicht verrückt

Das ist völlig normal: http://www.focus.de/schule/lernen/lernatlas/wissenswert/wissenswert-sind-selbstgespraeche-normalaid306929.html

nein, so ein quatsch. ich führe auch manchmal selbstgespräche. ist doch nicht schlimm. manchmal braucht man das einfach irgendwas laut zu sagen. mach dir darüber keine gedanken.