Frage von Pumulum,

Seid Ihr manchmal auch überfordert mit Kinder, Haushalt, Erziehung, usw.?

Mich würde mal interessieren, wie es da anderen Müttern so geht. Ich habe oft den Eindruck, dass nur ich gestresst und ausgelaugt bin. Ich liebe meine Kinder über alles auf der Welt aber manchmal kann ich echt nicht mehr. Wir haben auch leider keine Verwandten zur Hilfe, die mal "einspringen" könnten und meine beiden Kinder sind 2 1/2 und 15 Monate alt. Ich habe zwar einen sehr lieben Mann, mit dem ich auch immer reden kann und der mir hilft aber trotzdem fühle ich mich oft, einsam und isoliert. Ich fühle mich einfach gestresst und alleine mit allem, bin auch teilweise sehr gereizt und reagiere wegen Kleinigkeiten über. Teilweise habe ich auch den Eindruck, ich werde depressiv. Sind solche Burn-Out-Syndrome normal? Gibts andere Mütter mit ähnlichen Erfahrungen?

Hilfreichste Antwort von Cookie3,

Hallo! Mir ging es genauso wie Dir, vor allem kann ich dieses Gefühl nachvollziehen: "Eigentlich habe ich alles, was ich will - und trotzdem bin ich unglücklich" - da bekommt man schon ein schlechtes Gewissen. Aber das darf man nicht - im Gegenteil, diese Gefühle muss man (wie ich jetzt gelernt habe) zulassen und -sogar im Gegenteil - positiv nutzen, nämlich für eine Veränderung! Ich habe das Buch "Eltern-Burnout" von Bettina Mähler gelesen und bin seitdem ein anderer Mensch. Darin ist alles erklärt, wir sind nicht krank, sondern "gefangen" im gesellschaftlichen Umfeld, was nun mal so ist wie es ist - manche kommen damit leichter klar, manche tun sich schwerer. Das Buch liefert kein Wunderrezept, aber allein zu lesen, dass es vielen so geht, wirkt schon Wunder! Für mich bedeutete die Veränderung, wieder ein paar Stunden arbeiten zu gehen - etwas, was ich so kurz nach der Geburt meines ersten Kindes nie gemacht hätte, aber wenn man zwei Kinder hat, sieht man so einiges klarer bzw. muss sich eben auf das was kommt ganz neu einstellen und einlassen. Ich wünsche Dir alles, alles Gute! Denk an Dich, das ist das Wichtigste. Was egoistisch klingt, bringt Deinen Kindern in Wahrheit am Meisten! Und zum Schluss noch eine Weisheit von Dr. Eckhart von Hirschhausen: Liebe Dich selbst, dann können Dich die anderen gernhaben! :-)

Antwort von wienochmal,
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vielleicht täte es dir gut, dir ein wenig freiraum zu schaffen. mach mal was ohne deine kinder. männer sind oft auch gute mütter....mach einfach mal was für dich, da kannst du ein bisschen kraft tanken

Kommentar von Lupus1960,

DH

Antwort von simikra,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

kenne ich auch habe drei kids und habe kein schlechtes gewissen wenn ich sage bin froh wenn sie mal nen tag nicht zuhause sind mutter sein ist schwerst arbeit

Antwort von MamavonRobi,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Pumulum, es geht sicherlich sehr vielen Müttern wie Dir. Du brauchst mehr Kontakte zur Außenwelt. Es ging mir mit meinen Kindern auch so, bis ich anfing wieder zu arbeiten. Da gingen meine Depressionen wie von selbst. Natürlich nicht zu viel arbeiten, aber so dass Du etwas für Dich tust und nebenbei noch was dazuverdienst.Schaue nicht auf andere, da siehst Du auch nur die Fassade!

Antwort von Flamel,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, dieses "Schwellengefühl" ist absolut nachvollziehbar und von jeder Mutter durchlebt worden. Es ist nun schwierig von der Ferne aus entsprechende Ratschläge zu geben, da letztendlich das Umfeld unbekannt ist. Ich tendiere aber dazu festzustellen, dass Ihre Kinder Sie bereits in diesem frühen Kindesalter sehr fordern und Sie mit Ihrem Mann am Wochenende keine Möglichkeit zum Ausgehen haben. Sie sagen ja, Sie haben keine Verwandschaft, welche einmal einspringen könnten. Ich empfehle Ihnen daher eine Leih-Großmutter in Betracht zu ziehen, die am Wochenende Abends für drei-vier Stunden auf die Kleinen aufpasst. Wichtig ist hierbei, - da die Kinder ja noch klein sind - die Oma tagsüber öfters kommen zu lassen, damit die Kleinen sich an sie gewöhnen können. Besprechen Sie dieses einmal mit Ihrem Gatten. Sie brauchen zunächst diese - wenn auch nur kurzzeitige - Entlastung. Holen Sie sich auch die Möglichkeit der Unterbringung in einen Kindergarten ein. Die meisten Kindergärten nehmen bereits Kinder ab dem 12. Lebensmonat auf incl. Windelnwechseln. Dies tut auch den Kindern gut. Die Unterbringung sollte nur am Vormittag erfolgen. Dies hat sich für Mütter und Kinder am besten bewährt. Leider kostst die Unterbringung Geld. Im Dörflichen Bereich etwa ab 170 EUR pro Kind. In Städten deutlich teurer. Wenn Sie aber Vormittags Jobben gehen können, sollten Sie dies dringlichst tun. Es geht dabei nicht um noch mehr Stress, sondern um Tapetenwechsel und gesellschaftliche Konfrontation. Sie werden sehen, dass der Umfeldwechsel sich positiv auf Ihr Nervenkostüm und Psyche auswirkt.

Kommentar von Pumulum,

ich möchte mich ganz herzlich für diese differenzierte und objektive antwort bedanken und das meine ich ganz ehrlich. ich weiß, dass ich was ändern muss, nur über den weg bin ich mir noch nicht ganz im klaren. vor allem fehlen mir gesprächspartner, da ich merke, um wieviel es mir schon besser geht, wenn ich einfach mal "ballast" abwerfen konnte. ich kann zwar mit meinem mann reden aber er steckt ja selbst mit in dieser situation und kann mir keinen wirklichen austausch anbieten (wenn sie verstehen, was ich meine). ich merke, dass ich unbedingt mal einen tapetenwechsel, so wie sie ihn erwähnen, benötige, um kraft tanken zu können, einfach um den kopf frei zu kriegen. die ersatzomasache haben wir schon probiert per anzeige in der wochenzeitung. leider leben wir im dorf und haben nur eine ersatzoma gefunden (bzw. ich hatte gar nicht damit gerechnet, überhaupt jemanden zu finden). leider läuft dies aber nicht nach meinen vorstellungen. sie meldet sich so gut wie gar nicht bei uns und dementsprechend haben meine kinder sie bisher nur einmal gesehen. so hatte ich mir das aber nicht vorgestellt! und um nicht noch mehr frust in kauf nehmen zu müssen (denn davon existiere ich ja zur zeit, aus frust), habe ich mir überlegt, die sache wieder zu kenzeln und evtl. im januar nochmal eine neue anzeige aufzugeben, um evtl doch noch die oma zu finden, die mich auch wirklich mal entlasten kann und die meinen kindern auch wirklich eine oma sein möchte (denn ich denke, dies wäre nicht nur für mich, sondern auch für meine kinder eine wertvolle erfahrung). ich werde nun anfangen (endlich), meine situation zu ändern, so weit dies machbar ist bzw. muss es irgendwie machbar sein. was mir vor allem jetzt gut getan hat, dass ich durch die antworten, die ich hier erhalten habe, sehe, dass ich nicht alleine bin bzw. dass ich noch "ganz richtig im kopf" bin. in meinem näheren umfeld habe ich immer den eindruck, alle schaffens, nur ich fühle mich schlecht. und das machts dann noch schlimmer bei mir. in diesem sinne möchte ich auch allen hier, die mir geantwortet haben, ganz herzlich danken!

Antwort von mauseengel,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja ich kann Dich sehr gut verstehen. Meine Tochter ist auch gerade 15 Monate alt. Ich frag mich manchmal wo ein Kind so viel Energie hernimmt Ich hänge in den Seilern und die kleine macht Rabatz ohne Ende.So ein Tag oder ein paar Stunden nur für mich währen schon toll, aber da holt mich schnell das schlechte Gewissen ein und dann bleib ich zu Hause bei Mann und Kind.Ich erhole mich beim Nachtdienst den ich 4 Tage im Monat habe.Da darf ich allein aufs Klo und mein Pausenbrot ganz allein essen ohne, dass es heißt" Haben will"!!! Wir Frauen leisten schon eine ganze Menge muß ich jetzt einfach mal schreiben. Hiermit lobe ich alle Mamis die ihre eigenen Bedürfnisse hinten anstellen und für die Familie da sind. Und trotzdem denke ich mir manchmal, wenn ich wieder total gestresst bin oder gerade in dieser Minute wo ich schreibe: Was wäre ich ohne meinen Mann und meine kleine Tochter die nix anderes sagt außer: Mama haben will! Ich liebe sie beide unendlich!!!!

Antwort von tanteju78,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

JA! Ich bin auch manchmal überfordert, und das mit einem Kind. Aber das schlimmste für mich ist, wenn ich sehe, dass andere Mütter Kind, Haushalt und evtl noch Arbeit scheinbar spieeeelend leicht schaffen. Meine Schwägerin hat gerade ihr zweites Kind bekommen und uns zu unserem Kurzbesuch ein paar Tage nach der Geburt dann auch noch selbstgebackene Waffeln vorgesetzt. Gegähnt hat sie nicht ein einziges Mal, so nebenbei nochmal eben eine Maschiene Wäsche in die Maschine gemacht, der Boden glänzte frisch gewischt usw... Wenn ich daran zurückdenke, wie lange es bei mir gedauert hat, bis ich bei meinem ersten Kind wieder einigermaßen fit war und dass in den ersten 1 1/2 lebensjahren der Haushalt bei mir mehr chaotisch als alles andere war...

Naja, eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass ich mich zeitweise auch so fühle, wie du geschrieben hast. ABER: Es geht aufwärts! Mein SOhn ist jetzt 2,5 jahre alt, geht 1x die Woche alleine zu einer Spielgruppe (herrliche 2 Std sind das!!!), schläft nachts durch usw. Halte noch ein wenig durch, dann wird es bei dir bestimmt auch einfacher. Aber wenn du wirklich das Gefühl hast, dass du den ganzen Druch nicht mehr aushältst, dann solltest du dir Hilfe holen. Geh z.b zu einer Beratungsstelle (zb Ehe-Familen- und Lebensberatung), dort kannst du auch über das Burn-out-gefühl reden und über alles andere, was dich bedrückt. Vielleicht täte dir auch eine Mutter-Kind-Kur gut? Oder erstmal ein babysitter, der einmal die Woche deine Zwei aufpasst?

Antwort von Quickfinger,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich bin keine Mutter, aber meine Frau und wohl jede Mutter hat das gleiche durchgemacht. Wenn deine Kinder erstmal beide trocken sind und durchschlafen, lässt der permanente Stress etwas nach. Nächstes Jahr wird's schon spürbar besser, du wirst sehen. Und wenn die Kleinen erstmal im Kindergarten sind, wird sich der Streß legen und du bist wieder entspannter. Deine Situation ist insofern besonders stressig, als dass die Kinder ohne Pause gleich nacheinander kamen, der Kleinkindstress also nahtlos ineinander überging - das schafft jeden. Wir hatten damals auch keine Oma in Reichweite und haben Vereinbarungen getroffen wie "Sonntag ist Papatag", da war ich zuständig für Windeln, Fläschchen, nachts aufstehen etc. Einfach mal in Ruhe ausschlafen bringt schon eine Menge. Und du musst mal raus, triff dich mit Freunden, geht abends mal gemütlich aus (Babysitter) oder verlagere bestimmte Haushaltsdinge (z.B. Fenster putzen) auf andere - das kostet Geld, bringt aber Entspannung und die brauchst du jetzt. Das geht übrigens auch mit Kindern, es gibt in jeder Kommune Krabbelgruppen, wo sich nicht nur die Kinder beschäftigen, sondern auch die Mütter kennenlernen. Hat man erstmal Kontakt zu anderen Müttern, fängt man schnell an, die Dinge aufzuteilen - eine bringt dies mit, eine andere erledigt das und man hilft sich halt gegenseitig.

Kommentar von Pumulum,

Vielen dank für diese tolle antwort. Ich sehe anhand der antworten, dass ich doch auf dem richtigen weg bin. eine frau, die mir mal ein bißchen von der hausarbeit abnimmt, habe ich mir nun schon mal mit schlechtem gewissen gegönnt. vor allem können wir uns das auch nicht so oft leisten aber ich sehe nun doch, dass dies nicht überdreht von mir, sondern vernünftig ist. mit krabbelgruppen habe ich leider keine sehr guten erfahrungen gemacht. ich habe dort leider nie so den richtigen anschluss gefunden und hatte noch den stress an der backe, morgens um halb zehn mit beiden kindern dort parat stehen zu müssen. nun habe ich das ganz aufgegeben. habe auch zur zeit keine energie, da nochmal nach der richigenen gruppe zu suchen.

Antwort von Reisende,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich hatte diese Zeiten auch, aber sie werden größer. Als meine klein waren, habe ich mich immer gefragt, wo die toll aussehenden und strahlenden Mütter in der Werbung herkommen:-)) Da ich auch niemanden hatte (natürlich den Vater, aber er war ja arbeiten) fühlte ich mich manchmal gestresst. Wir haben dann eingeführt, dass ich einen Abend für mich habe. Für Freundin, oder Sport oder auch mal nur einen Spaziergang. Aber Kopf hoch, Alles wird gut. Wenn Du manchmal überreagierst, sprich mit Deinem Mann darüber. Du brauchst auch Zeit für Dich, und wenn es nur 1-2 Stunden sind.

Antwort von Isalein,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich kann das voll und ganz nachvollziehn, mein rat an dich, erziehungsberatung, hat nichts mit dem Jugendamt zu tun(!!) kann aber eine gute hilfe sein!! frag mal deinen hausarzt ob er dich in eine mutter-kind-kur schicken würde, allein das wissen das der arzt "im notfall" hinter dir stehen würde, gibt dir vllt bis zur nächsten "auszeit" wieder etwas kraft!! aber glaube mir, anderen geht es ganz genau so, und dann kommen die gedanken dazu "ich muss das aber doch schaffen, anderen können das doch auch" .. nur, frage dich, sind deine anforderungen an dich, vllt zu hoch, weil die aussenwelt dir sugestiert, dass du als mutter so und nicht anders zu sein hast? viel kraft dir weiterhin

Kommentar von Pumulum,

ja, an so was hatte ich auch schon gedacht, ich komme mir nur so komisch dabei vor. vor allem, weil ich immer das gefühl habe, alle anderen schaffen das, nur ich nicht. ich frage mich, obs andere vielleicht nur nicht zugeben, dass sie auch probleme haben. es tut mir schon gut, zu lesen, dass ich anscheinend nicht alleine bin mit solchen gefühlen.

Kommentar von Isalein,

nein du bist damit ganz bestimmt nicht alleine... und ich finde es mutig von dir anzusprechen!! wie gesagt... eine mutter muss halt.. nur versteht das kaum jemand! versuch auf dich zu achten, nicht auf das aussenrum und auf das was als "normal" empfunden wird!

Kommentar von Pumulum,

Vielen Dank, das tut richtig GUT!!!

Kommentar von Isalein,

immerwieder gern!!

Antwort von rudibaby,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ganz schnell eine Möglichkeit für Auszeiten suchen. Vielleicht ein Nachbarmädel, was dich mal für 1- 2 Stunden entlasten kann. Oder Anzeige aufgeben, um eine "ERsatzoma" zu finden. Viele ältere Damen freuen sich, wenn sie gebraucht werden. Wende dich an Deine Gemeinde, da triffst Du auf offene Ohren und evtl. auf Mutter-Kindgruppen, wo ihr einen Austausch habt. Könnte noch soviel schreiben. Wirklich: Du bist jetzt dran, bevor Dein Zustand sich verschlechtert!!!!!!

Kommentar von Isalein,

jaja eine mutter muss halt immer...

Kommentar von Pumulum,

wir haben schon eine anzeige wegen ersatzoma-suche aufgegeben (ich dachte schon, solche verrückten dinge würde nur mir einfallen, bin froh, dass es gleichgesinnte gibt :-)), leider engagiert die sich (wir haben eine gefunden) aber gar nicht. meldet sich nie, nur ich melde mich immer, usw. so hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. ich wäre so froh, wenn da mal jemand wäre, der einfach da ist. mit dem ich mich auch mal besprechen könnte.

Kommentar von peunty,

schade, dass das mit der Ersatzoma nicht klappt bei dir. Dann ist sie vielleicht nicht die richtige? Wenn ich sehe, wie sich immer alle Omas auf unserer Kinderwagen stürzen, kann ich mir kaum vorstellen, dass man nicht im Handumdrehen eine andere Oma finden kann. Gib nicht auf und laß dich vor allem nicht von den süßen Biestern fertig machen. Auch Mütter haben da Recht, Spaß zu haben. Vergiß das nicht.

Antwort von pippi60,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Versuche, Dir Freiräume zu schaffen. Das ist schnell geschrieben, aber sicher nur schwer zu realisieren. Wenn es nicht geht, würde Euch eine Mutter-Kind-Kur helfen? Jedenfalls mußt Du mal abschalten und entspannen können.

Antwort von Kristall08,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das hat wohl jede von uns durch. Das ist völlig normal, mach Dir keine Gedanken.

Versuche, Auszeiten und Freiräume für Dich zu schaffen. Wenn Du erholt zu Deiner Familie zurückkommst, haben sie mehr von Dir.

Antwort von Patimaus92,

Hallo,

ihr seit nicht die einzigen ich habe auch sehr oft . Meine geschichte:

Ich bin 19 jahre alt und habe einen mann und ein einjähriges kind habe eine 2,5 raum wohnung und bin jeden abend richtig gestresst. In der woche über bin ich alleine da mein Mann bei der bundeswehr arbeitet. ich muss mich jeden tag zusammen reißen das ich nicht mein kind anschreie wenn er seinen bockigen hat das ist echt schlimm abends fülle ich mich richtig alleine und mit dem haushalt bekomme ich es auch nicht hin wenn mein mann dann immer we heim kommt dann mault er richtig rum das es aussieht wie bombe und er macht aber sogut wie nix ich denke mal das ich echt richtig überfordert bin oder was sagt ihr gibt es da keine möglichkeiten das mir geholfen wird mit dem haushalt oder kind ich habe aber angst das es mir weggenommen wird das möchte ich nicht ich liebe mein baby überalles. Was sagt ihr dazu was könnte denn helfen ? 8 haushaltsplan habe ich schon probiert das funktioniert nicht )

Danke euch schon mal

Antwort von liah84,

mir geht es genau so..ich habe drei kinder mein ältester ist 10 und ich bin 27..also kann man sich viell vorstellen warum ich manchmal echt überfordert bin..hatte bis vor kurzen auch trotzdem noch einen job aber seit dem nr drei da ist ist das nicht merh möglich..der job hat mir geholfen ..raus zukommen nicht nur mutter sein...ich habe mit meinem mann die absprache das ich éinen tag in der woche und einen tag am wochende habe den ich nur für mich gestallten kann ..und das ist auch meiner meinung nach garnicht egoistisch..als mutter muss man trotzdem noch ein mensch sein udn seinen bedürfnisen anchgehen udn nicht nur wie eine maschine funktionieren ..das macht dann nämlich die kinder und einen selbst kaputt :)

Antwort von nils9952,

Hallo! Ich bin Mutter von vier Kindern ( 12, 9, 7 ,2 Jahre) ich bin auch gestresst und ausgelaugt, werde dadurch auch depressiv. Burn-Out-Syndrome sind das auch und müde , Konzentration läst nach, Lustlos. Ich habe 2011 eine Mutter- Kind-Kur gemacht mit zwei von den Kindern ( bei der habe ich aber nicht richtig die Ruhe gehabt und konnte Kraft tanken) . Ich hatte davor aber auch schon zwei andere Kuren und die waren super und haben mir geholfen. Versuch doch auch mal eine Mutter- Kind- Kur zu beantragen. Ich bin natürlich jetzt soweit und versuche Familienhilfe über das Jugendamt zu bekommen und hoffe das ich damit etwas erreiche und Wege gezeigt bekomme wie ich auch mal abschalten kann und Zeit für mich haben kann. Was mit vier Kindern natürlich noch schwerer ist. Und mein 12 Jahre alter Sohn ist da noch in der Pubertät ,da kann mann auch ganz schöne Nerven lassen. Ich hoffe ich habe Dir etwas Mut gemacht , mit dem was ich geschrieben habe.

Antwort von oyecomova,

Ich denke, dass diese Überforderung heutzutage normal ist. Früher war das sicherlich nicht so. 1. Erstens leben wir in einer Zeit, in der alles effizient sein soll. Kinder sind aber nicht effizient. 2. Zweitens leben wir in einer Zeit, in der eine Großfamilie nicht mehr die Kinderbetreuung abfedern kann, weil man meist verstreut im Bundesgebiet wohnt und meist keiner Zeit hat. Die Bundespolitik fordert sogar regionale Flexibilität bei der Arbeitssuche. 3. Drittens leben wir in einer Zeit, in der Kinder auf Arbeit nicht möglich sind. Früher wurden Kinder während meist manuellen Arbeit (von allen Familienmitgliedern) betreut. 4. Viertens leben wir in einer Zeit, in der Arbeit und Wohnen nicht mehr eng zusammenliegen. Viele müssen pendeln und verlieren viel Zeit hin und zurück zur Arbeit. 5. Fünftens leben wir in einer Zeit, in der Kinder einer extremen Reizüberflutung ausgesetzt sind. Werbung weckt Begehrlichkeiten. Denken wir an unsere Kinder im Supermarkt. 6. Sechstens ist die Rollenvertreilung zwischen Mann und Frau so aufgeweicht, das die Belastungsszenarien sehr individuell sind und Patentrezepte nicht möglich sind. Auch Männer leben in gesellschaftlichen Zwängen, die mit Kinderbetreuung oft nicht vereinbar sind. 7. Siebtens werden viele Männer, die aus einer individuellen Situation heraus allein für ihre Familien sorgen müssen, von Frauen aus dem Job gedrängt, da oft bei gleicher Eignung Frauen bevorzugt eingestellt werden. Diese Männer brauchen dann doppelt so lange für die Jobsuche. Dies gilt natürlich zum Nachteil der meisten Frauen nicht für die hohen hierarchischen Positionen. Aber generell ist der Arbeitsmarkt umkämpfter. 8. Achtens fehlen immer mehr Vorbilder für junge Menschen, sich angemessen den Belastungen zu stellen.

Antwort von Hamburgerin,

ok meine 3 kinder sind gross, aber ich war oft überfordert, zumal ich einzelkind bin und die streitereien meiner kinder nicht abkonnte. ich finde kurse etc. über kindererziehung müßten pflicht werden, bevor kinder gezeugt werden. unbedingt gehört zur kindererziehung konsequenz, auch wenn es oft nervig ist und beide elternteile müssen an einem strang ziehen, d.h. sich einig sein bei der erziehung. ausserdem musst du versuchen dir freiräume für dich und deinen mann zu schaffen, denn ihr seid ja nicht nur eltern sondern auch (hoffentlich) ein liebespaar ;-)

Antwort von NiciM,

ich bin oft mit der erziehung vo mein freund überfordert :-P

Antwort von Sprudelwasser,

Hallo, auch ich möchte dir kurz was schreiben, also ich habe selber 2 Kleinkinder im geringen Abstand und fühlte mich auch extrem überfordert vor allem im ersten Jahr des 2.Kindes. Habe dann ziehmlich schnell eine Mutter-Kind-Kur beantragt & da diese Kuren für Mütter nicht abgelehnt werden dürfen, auch ziehmlich schnell bewilligt bekommen. Ich war also letztes Jahr mit meiner Tochter 3Jahre und sohn 8 monate bei einer Erholungskur / speziell für überforderte Mütter. Ich kann es wirklich nur jeder Mutter empfehlen, mir hat dies sehr viel Kraft gegeben !!! Ich finde es sollte auch jeder in Anspruch nehmen!!! Mich würde interessieren wo du wohnst, vielleicht besteht ja die Möglichkeit sich gegenseitig ein wenig unter die Arme zu greifen. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen mit meiner Antwort. Schöne Grüße, es ist wirklich alles normal, du bist auf gar keinen Fall krank!!!

Antwort von Mayfawnie,

Ja, das ist ganz normal. Ich falle abends auch oft todmüde ins Bett, dabei macht Einkauf und kochen mein Mann und wir haben eine Putzkraft. Aber ich arbeite und habe zwei kleine Kinder.

Was wirklich hilft ist der Kontakt zu anderen Müttern. Den Spielplatzbesucht nett machen, andere Mütter treffen, sich Kaffee und Kuchen mitnehmen, während die kleinen Zombies über den Sandkasten torkeln. Auch mal Treffen zuhause, sich ins Kinderzimmer setzen, ne Limo trinken und schnacken.

Und im Winter ist es eh immer ätzend. Man kann nicht immer raus und die Kinder drehen in der Bude durch. Ich freue mich dann immer auf den Frühling!

Antwort von Barnstormer,

Bin zwar keine Mutter sondern nur ein Typ dessen Freundin einen 2,5 Jahre alten Sohn hat, aber trotzdem. Puh - da könnte man schon manchmal durchdrehen. Überfordern tut es einen aber nur wenn man das sich überfordern lassen zulässt. Irgendwann muss man sich einfach wehren.

Antwort von Kuschelwuschel,

Ja ich finde es auf jeden Fall normal, daß Du Dich manchmal total überfordert fühlst.

Deine Kinder sind ja noch sehr klein und beide kurz hintereinander gekommen.

Auch wenn Dein Mann Dir hilft, denke ich die "Hauptlast" liegt bei Dir. Und Du bist ja durch die Kinder sicher auch sehr angebunden.

Vielleicht kannst Du mit Deinem Mann ja einen bestimmten Rythmus absprechen, wann Du mal einen Abend für Dich hast. Gibt es in Deiner Nähe vielleicht irgendwelche Krabbelgruppen oder ähnliches? Da können Deine Kinder spielen und Du hast Kontakte mit anderen.

Nur die Kinder und keine eigenen Interessen nachgehen können, kann auf Dauer nicht gut gehen.

Versuche was für Dich zu tun. Deine Kinder profitieren davon auf jeden Fall auch.

Antwort von yayas,

wenn man das gleich alles packen möchte, kommt es auf jedenfall zu überfordeung und ich denk man kann nicht alles packen, ist aber menschlich

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